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dritte aufgefetzet hat, sondern riechet gar starck Ilach einein be-kehrten Juden. Lonksr aurkors 8 citat08 per , ^xo«.
Le. ä. 3336. 3396. ;6io. 3640. Lc. /»-anticzuit. //«etrr«, in äsrnonllr. LvanZcl. Kma» , bitt.Lrltica Veteris lessamemi. D« ssr« , äisssrt. prselim. 36 sacr.Lcript.
* Est, lat. lila, eine stadt in der Savvvischen GrafschafftNizza, nebst einem Hafen, eine weile von Monaco, ostwärtsgelegen. Man hält sie vor der Alten Avisio, dessen in Anto-uini itinsrario Meldung geschiehet. eeFarr«,, not. orb. am. II.y. §. 49. 8a«är«»ä.
Eftbeck, eine adeliche familie in dem Fürstenthum Anhalt,deren stamm - schloß gleiches nahmens in dem Braunschweigi-schen nicht weit von Schomngen gelegen. Nachdem aber die-ses schloß, welches der Kayser Henricus I. dem Anherrn diesesgeschlechts vor seine in der sch/acht bey Merseburg erwiesenetapferkeit soll gefchencket haben, bald in andere Hände gekom-men, hat sich dieses gefchlecht in dem Hertzogthum Magdeburgund Fürstenthum Anhalt niedergelassen, und allda unterschied-liche Ritter-sitze, als Lohnau, Zähmig und Libena, an sich ge-bracht. Ludolph und Balduin von Estbeck werden in dem ver-trage, welchen der Kayser Otto IV. mit seinem bruder Henricowegen der landes-theilung an. 1203. autzerichtet, als zeugenund Kayserliche MiMerisIsZ benennet. Ein anderer, nahmensLudolph, hat seinen zehenden zu Runstede an. 1237. an dasStift Halberstadt verkauft. Heinrich wird in einem an. 1292.ausgefertigten älplomaw als zeuge angeführt. Noch einer deSnahmens Heinrich vertrat um das jähr 1390. die stelle einesHertzoglichen BraunschweigischenCammer-Iunckers. Burchardcommandirte in dem dreißigjährigen kriege die Ritter-pferde indem Hertzogthum Magdeburg. Dessen anderer söhn, JoachimFriedrich , ward Chur-Sächsischer Cammer-Juncker. Asmuslebte gegen ausgang des XVII. üeculi, und hatte 2. söhne, diewaren i.) Hartwig Jordan, der in Ungarn, als Chur-Sächsi-scher Hauptmann, geblieben. 2.) Joachim Friedrich, Herrauf Libena, Zähmig und Groß-Saltza, der sein gefchlecht fort-gepstantzet. seckmanns Anh. Historie, üb. VII.
Eselswiese, heißt ein gewisser grüner platz oder anger nahebey der stadt Querfurt, welcher wegen eines iahr-marckts, sojährlich in der Oster-woche daselbst gehalten wird, in der um-liegenden geqend berühmt ist. Man erzehlt, daß ein Geistlichervon dem geschlechte der alten Grafen von Querfurt, nahmensBruno , zu anfange des XI. sseculi durch den Papst Syl-restrum II. ernennet worden , den ungläubigen Preussen dasEvangelium zu predigen. Von bannen sey er einsmals, um sei-nen bruder, Gebhard, als regierenden Grafen, zu besuchen, nachQuerfurt gekommen , und als er wieder zurück nach Preussenreisen wollen, habe der eftl, auf welchem er geritten, nachdem<r bis zu der abgedachten wiese marfchirt, durchaus nicht wei-ter fortgewollt. Wiewol nun Bruno deswegen nach Querfurtzurück gekehrt, so habe er doch nach wenig tagen die reise nachPreussen fortgesetzt, und sey daselbst von denen, die er zu bekeh-ren gesucht, an. 1008. jämmerlich hingerichtet worden. Sei-ne ungehörigen, welche dasjenige, so mit dem esel vorgegangen,als eine Vorbedeutung dieses traurigen endes angesehen, sollendarauf an dem ort, wo derselbe stetig worden, eine capelle ha-ben bauen lassen, welche nachgchends mit vielen indulgentzenversehen, und deshalben durch vielfältige wallfahrten besuchtworden ; woraus endlich der vorermeldete jahr-marckt entstan-den. HartMochS Preussen, L. II. c. kol. 456. Keck»»,cbron. in vit. Henrici II.
Esens , siehe Essens.
* Esenrvein, (Matthäus) ein Lutherischer Ideologus, war
zu Beilstein im Würtemdergischen den 3. may an. 1620. gebüh-ren, qieng, nachdem er zu Tübingen Naglsser worden, nachBasel, von Burtorfio das Hebräische gründlicher zu erlernen;ward an. 1652. Diaconus und Professor Dingu-e kanäl-s zuTübingen, ferner Decanus z» Lemberg und Kirch-Teck, undendlich Abt zu Hirsau, und starb den 24. ftpt. an. 1672. Manhat von ihm LbristoloZiam Libücam; Omina kelicis Lonzu-§ü <Lc. mein. ssksol.
* Esfaque, oder Asfachus, oder Elfachus, eine kleineAfrikanische stadt in dem Königreich Tunis ; sie bestehet ausungefehr 600. ftuer-heerden, und liegt an dem ufec des meers;4nan nennte sie vor zette» Ruspina oder Tasso, und Plvlemäus.setzet sie in den 38. grad longiruäinis, und in den 32. grad 20.
Minuten latiwäinis. Die gemeinste meynung ist, daß sievon den einwohnern des landes erbauet worden; einige abermachen die Römer zu ihren stiftern. Sie war ehedessen sehrnalckreicb, und fforirte das Lnmmsrcium starck dort. Daaber die Nachfolger Mahomeds in das land sielen , wurde sie-erllöret und entvölckert, nachher Hand kam sie wieder um et-was emvor Die meisten einwohner nähren sich auf dem meer,und der sifchfana ist sehr reich in der gegend dieser stadt und ihrenküsten Doch sind die einwohner überhaupt nicht reich , abersehr stoltz. Die Könige von Tunis, und die Araber, so imlande wvhneten, haben diese stadt sehe oft gedemuthigt, darumdaß sie sich öfters wider sie aufgelehnet, und den see - räubernschütz gegeben hat. Da die flotte Caroli V. die AfrlcamschenWen verwüstet, gehorchten sie noch niemanden, als aber an.r;;o. der Vice-König in Steiften 20. galeeren m Africam
geschicket, den Herrn von Getres zu bezwingen, und ihm dentribut abzufordern, so unterwarfen sie sich dem Mulev Ma-hamad, des Königs in Tunis söhn. Da aber auch dieserbald vertrieben worden , musten sie auch andern schütz 1»°chen, und sich unter der Türcken botmaßigkeit begeben, unterwelcher sie auch bis dato geblieben sind. wm. U>
Ich. V. c. 29. ssz>o»r.
Esion-geber, flehe Ezron-geber.
Eskdale, lat. Llcia, ist eine kleine provintz von dem mit-tägigen Schottland, zu welcher noch eine andere, nahmens Euv«dale, lat. Lvia, gerechnet wird. Gegen vften unterscheidet sie.derfluß Terras von Liddesdale, und an den andern feiten grentzensie an Teviotdale, Tweedale und Annandale. Ihre gantze lan-ge macht ungefehr 12. und die breite 8. Meilen aus^ Eusdaleliegt gegen morgen, und hat ihren nahmen von dem fluß Eus,welcher sie von norden gegen süden durchläuft, und endlich rndie Esk fällt. Dieser letztere fluß, welcher der provintz Eskda-le den nahmen giebt, durchstreicht dieselbe von osten gegen we-sten , und wirb in die schwache und in die weisse Esk einge-theilt. In beyden provintzen ist der merckwürdigste ort der ste-cken Reburn, welcher an der weissen Esk liegt. Das übrigesind nur dörser, wiesen, vieh-weyden, berge und Moräste,äsüc. äs 1'Lcosse x. 1089.
* Esla , lat. Liiola, ein fluß in Spanien, der in dem Wü-nschen gebürge entspringt, und oberhalb Miranda äs Duer§sich in den Duero ergeußt.
Eslingen, siehe Eßlingen.
EsmendrevMe , siehe Bosc (Johann äu )
* Espagnac , eine kleine Französische stadt in dem Gevaw
dan, welche' dem Priorn des orts zustehet. Sie liegt gegen demTarno, ohnfern Quesuc, und hat ein Collegial-Stift, und ss-hen Lanonicos. Papst Urbanus V/aus dem Hause Grimoaldäu Roure, so in dieser Diceces gebühren ward, hat es aufge-richtet. Uberdiß hat dieser ort noch ein vestes schloß , und ei-nen sehr grossen und prächtigen thurn auf seiner kirche ssdlörrs-Dams, die eine sehr grosse menge volcks an sich zie-het, welches ihre vorgegebene wunder - krafft zu verehren kom-met. , DauZueäoc.
* Espagne , ein ansehnlich gefchlecht in Ober-Languedoc undGuienne. Dieses Haus soll von den Grafen von Commentund zwar aus einer der jüngern linien hergekommen stv"/welche die alte Vicomte von Coseran als ein geding besel-sen, und eine lange zeit in ihrem titul das, per Dsi gratiam,oder von GVttes gnaden , geführet haben. Die älteste n-me dieser Vicomten äs Coseran fiel im XV. Lculo, durmeine Heurath Eleonorä von Commenges, der tochter Raimuw»Rogerii, Vicomte von Coseran, mit Johanne II. äs Foss'Vicomte von Rabat , in das Haus Foir Rabat. Die Egern linien dieses Hauses sind in der familie geblieben, lwgzwar die erste in der Person der Grafen von Commenges ,der Marquisen von Äervins, die andere aber ist unter dem naomen der Vicomtes von Bourniquel, und Herren von Cieurw^'bekannt. Die dritte nahm den titul ä'Esvagne an , und o«raus entsprösse Johann Arnold ä'Espagne, Graf von Costk^'/,Baron von Montespan, dessen älteste ftnie, so von ihm avs^stammet, im XVI. Leulr,, durch die Vermahlung Paula Atochter Arnolds ä'Espagne, Barons von Montespan, mlt^ston von Pardaillan, Baron äs Gondrin , in das Haus PP.daillan Gondrin ist geschmoltzen worden. Der zweyte zwc'vdieses dritten hanpt-astes machte die ftnie Parnassac, aus wceher Galaubius ä'Espagne, Herr zu Parnassac, Sasse, 4a»naguet rc. und Seneschall von Toulouse, der um an. 1509.te, ist gebohren worden. Seine nachkommenschafft eno>»sich mit Jacob Matthäo ä'Espagne, Herrn von Parnassac ^welcher sich an. 1370. mit der einzigen tochter Heinrichs vNoailles, Grafen von Agen und Gouverneurs in Auverg'vermählte. Die Herren von Ramefort machen einen anocäst aus von den alten Baronen von Montespan , welE ^der Person Caroli ä'Espagne, Barons von Ramefort, aw .nes sohns Matthäi ä'Espagne und Catharinä äs Foirangefangen; er vermählte sich mit Maria ä'Aure, einer .ter Johannis, Vicomte ä'Astier , und Johanna clsvon ihm entsprossen Onophrio ä'Espagne, Baron zufort, von welchem nach der Hand alle, so diesen nahmen^reten, abgestammet sind. Thidaut ä'Espagne, einer ausHause, war Lonseiller Llsrc im Parlement zu Toulouje,ein anderer war LapiwM in der nemlichen stadt zu ebenzeit- an. 1368. da Roger ä'Espagne Gastonem III. Kcaie>
Foir seinen vetter begleitete, und Arnold ä'Espagne-ft szu Oleron war. äe /.a p'a/z/e, tra
1a Xoblesse äs Lapitouls. , ...,
Espagne, (Johannes ä') war aus Dauphinsund gab einen Prediger bey der Französischen kirche^den ab. Seine schriften sind an. 1674. im Haag m -,^c,mls, und zu Genf in III. wm>8 in 12. zusammen gev r ,auch von Sigismundo Hosmann in das Teutsche mund an. 1699. in 4. heraus gegeben worden. Untergen befinden sich ein tractat von den allgemeinen irrtv« ' ^ingleichen anmerckungen über den Christlichen gmuv
«der die zehrn gebore. Lg)>/e.
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