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war, wiewol sie noch vor dem beylager diese zeitlichkeitUMet. Dahero er mit Elisa, eines Grafen von St. Bo«tochter, zur dritten Vermählung schritte, die ihm ei-' mit ihm gleiches nahmens, gebohren. Dieser führ«^ ven ntul eines Marggrafen von Este und Ferrara, und starb,"'.1264. den i z. ftbr. nachdem ihm Rainaldi von Chatillon!iMer emen söhn gebohren, der ebenfalls mit dem groß-vatter"Her feite gleichen nahmen geführet, und noch vor demals gEel in Apulien, dahin ihn der Kayser Fri,geschickt hatte, an. ir<;o. gestorben. Es war ihm»war Aledeita, Alberici äs Romano tochter, verlobet, alleinMnte das beylager mit ihr nicht vollführen. Doch hin-rriietz er von einer Apulischen Dame Obizonem II. welcher vond grvß-valter Azone III. zum erben seiner güther eingese-Marggrafvon Este und Ferrara worden, und an. 126;.lin ^br. dieses zeitliche gesegnet. Von seiner ersten gemah-lt '^^bina Fiesta, einer Genueserin, hinterließ er Äzonem«. Marggrafen von Este und Ferrara, der sich an. i;°;. mitL Caroli II. von Neapel tochter vermahlet, und ;. jährArnach gestorben; ferner, Aldvbrandinum, Marggrafen von>re, welcher zuBononien an. i;-8. gestorben; weiter, Bea-und Franciscum. So bald als Obizzo todt war, suchte^ dessen ältester söhn, Azo IV., dessen Herrschafften zu versi-uut> feine brüder von Ferrara auszufchlieffen. Um sichg' V Mrinnen desto vester zu setzen, heurathetc er, wie bereitsdie Neapolitanische Prmtzeßin Beatricem, da er vor-styon einen natürlichen söhn Frestum gezeuget, welchen erab«« ?or seinem tode zum Herrn von Ferrara gemacht. WeilDieser Ferrara zu behaupten sich nicht getrauete, übergab"bn Venetianern, die ihm nebst seinen söhnen ihr büraer-M ertheilet, und eine gewisse pension jährlich reichen lasten,^ ver Papst den Venetianern Ferrara wieder abgenommen.l^' 5 .vruder Aldobrandinus II.,Marggrafvon Este,war von na-^7 wehr zur ruhe als zum kriege geneigt, bekümmerte sich daheroumFerrara,überließ selbiges vielmehr seinem jüngern bru-^, 1 '^ancisto, der aber von Dalmasio,einem Päpstlichen Vicario,kam ^ von dem vogel-fang nach Ferrara wiederum zurückse Wer dem thvr erschlagen worden, darauf der Papst die-rvZ^rsthafft dem Mischen Hause entzogen, und dem Königevon Neapel, der sich damals zu Bononien aufhielte,r.wandt. Allein, weil sich dessen bediente und sbldaten durchdie«?- verfahren die bürger zu feinden gemacht, conspirirtendie^'M der Mischen familie, und jagten mit gesamter Handund Neapolitanischen soldaten zur stadt hinaus,auf dann die Mische familie Ferrara unter sich gethei-naib» ^vegierung aber des Aldobrandini ältestem söhne, Ri-qx.vv/ 1 - welchen er mit Alda, des Tobiä Rangoni tochter,Xüberlassen, der es auch wider den Papst BenedictumKiensErsten alliirten, König Johannem in Böhmen, derenIjg?v-Yeex er in einem grossen treffen an. iz;z. besieget, männ-l<,g vertheidiget. Zwey jähr hernach aber, als er Moden« be«Aldnk. - wurde er kranck, und starb darauf zu Ferrara,in "dinum und Äzonem hinterlassend, welche beyde sichdvb Mstlichen stand begeben und canonisiret worden. Al-II. jüngster söhn Nicolaus wurde von der kirchen,der,gefangen , aber gegen des Päpstlichen I^exsti enckel wie»tz,.^.Ausgewechselt, worauf er sich an.mit Beatme,8ebob««^ ^onzagä tochter, vermählet, die ihm Renaldum III.erfvia^v, welcher sich aber nach seines vatters tode, so an.i; 44 .rz°jcher herrschafft von Ferrara begeben, und zu den 6on-UlUtl«« verwandten, retiriren müssen. Aldobrandini II.tzei Hvhn war Obizzo III., welcher sein geschlecht fortgepsian-Vvn voch heut zu tage die Hertzoge von Modena storiren,lvnis iW-" unten mit mehrern soll gedacht werden. Obiz-dex« ".wngster söhn war Franciscus, Marggrafvon Este,Er bm» Päpstlichen Vicsrio an. i;i2. erschlagen worden,korben "eß Äzonem, Marggrafen von Este, so an. i;i8. ge-Diesee Bertholdum, Marggrafen von Este und Ferrara.wag,.; hatte zwey gemahlinnen, davon die erstere aus demwacb»V Ariminischen Hause entsprossen, und ihn zum vatterku U/rancisci II., dessen söhn Azo V., weil er dem Marggra->iae», Mao m. von Ferrara viel unruhe machte, und garbey vew leben stunde, nach der insul Crcta gebracht wor-in ssohn Thadäus und enckel Bertholdus begaben sich
iapfe«., 'BNe kriegs - dienste, dann der vatter wegen desBrescia ?'?erstandes, welchen er dem Nicolao Picinino, so*448 W" dielte, gethan, berühmt worden, und an.an. i'.A"vvben, der söhn aber in der belagerung vor Corintho*arg, ^ g^vlleben. Obizzo III. Marggraf von Este und Fer-r>nd br^.^x'vle vor gedacht, Äldobrandini II. mittler söhn,solche von «n W"Vt Modena wieder an sein Haus, indem erhannis w Scaligero, welchem sie von des Konias Jo-den wvrbrn i'men Statthalter, Manfred» äs Piis, uberge,^rma ,büs»« ni!°?^ ,^'ten. Er bekam auch an. N 44 .Seine erst« solches das folgende jähr wiederum ein.
§"chsen toä'i^ ^vü ^ Elisabeth, Churfürst Alberti II. zuandereW *"i. ohne kinder gestorben.He iich antrm,«n ^Un^oA' welche er kurtz vor ihrem en,Aner wchlresse^ebrm^t W,chdem er sie lange zeit vorher zu^ vcrschjx^ve gebraucht hatte. ^ Von dieser wurde er ein vat-ist AldaGeschlechts: Von den loch-en Äloldemn«» "^ovu-0 Gonzaga, und Beatrix, so dem Für«
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von den söhnen aber haben Aldobrandinus in., Nikolaus II.und Albertus das geschlecht fortgeführet, wiewol die zweyerstem gleich in dem ersten gliede wiederum ausgestorben. Al-bertus , Marggraf von Este und Ferrara, kam nach dem to-de seines bruders Nicolai II., weicher wegen seiner sonderbarenberedtsamkeit berühmt ist, an. i;88. zur regierung. Er be-kam auch das stamm-haus Este, welches über jähr vonseiner familie weg gewesen, von Johanne Galeatio, Viscon-ten von Mayland, zur Versicherung künftiges guten Verneh-mens, wieder, und richtete an. rzyr. die Universität zu Fersrara auf, starb aber das folgende jähr, von seiner verwand-tin Jsotta Albaresana, welche er lange zeit zu seiner mai-tresse gehabt, und erst 2;. tage vor seinem tode sich trauenlassen, einen söhn, Nicolaum III., hinterlassend. Dieser ver-fiel zwar in schwere kriege, war aber so glücklich, daß erReggio eroberte, und den tyrannen Ottobonum III. über-wand , welchen er umbringen ließ, auch Forlt und anderevrter in Rvmandiola gewann. Er erwies auch seine tapfer-keil bey anderer gelegenheit, da er bald der Kirche, bald derVenetianer und Florentiner völcker commandirte. Durchdieses nun, gleichwie auch durch seine reisen, die er in Cy-pern, in das gelobte land, iu Spanien und Franckreichthat, setzte er sich in Italien in das gröste ansehen. InFranckreich erlaubte ihm der König Carolus VI. die Fran-zösische litten zu führen. Einige geben auch vor, daß er kurtzvor seinem ende von dem Visconten, Philipps Maria vonMayland, die administrativ» dieses Hertzogthums zu über-nehmen , sey beruffen worden, wie er dann daselbst an. -441.sein leben beschlossen. Er hatte drey gemahlinnen, und zeug-te mit verletztem Riccarda, MarggrafThomä III. vonSa-luzzo tochter, Herculem und Sigtsmundum, welcher eineeigene linie aufgerichtet, davon unten ausführlicher soll ge-handelt werden. Ausser der ehe soll er noch 22. kinder ge-zeuget haben, nichts destoweniger bestrafte er das laster derunreinigkeit an andern auf das allerheftigste. Ihm folgte inder regierung Leonellus, welchen er nebst Borso von seinerconcubine, Stell« äs Ptolomäi, gezeuget hatte. Diestr führ-te den titul eines Marggrafen von Este und Ferrara, und brach-te sich durch Vermählung mit des Königs Alphonsi in Ara-gonien und Neapolis tochter, Maria, an dessen Hof er auchfeine brüder Herculem und Sigismnndum geschicket, damitsie, nebst dem Königlichen Prmtzen, zugleich möchten auf-erzogen werden, gar grosses ansehen zuwege. Er starb aberim y. jähre seiner regierung , dieselbe seinem brüder Borsshinterlassend. Dieser, ob er gleich unaemeine erfahrenheitin dem kriegs-wesen hatte, trug doch grosser belieben zu demfrieden, dadurch er sich dann die gunst seiner Unterthanennicht wenig vergrößerte. Der Kavser Fridericus III., welchener auf seiner doppelten reife nach Rom zu Ferrara mit grosssem Pracht tractirt, ertheilete ihm an. 1452. den titul einesHertzogs von Modena und Reggio, und Grafen von Ro-sige , darzu der Papst Paulus II. noch den titul eines Her-tzogs von Ferrara an. 1470. gethan. Weswegen der Her-tzoä auch nachgehends den Reichs - adler und die Kirchen-schlussel in seinem wapen geführet. Er starb an. 1471. den20. aug. ohnverheurathet, und ließ seinem brüder Herculrdie regierung. Zwar wollte ihm solche anfangs seines bru-ders Leonelli söhn, Nicolaus, zweifelhafftig machen; alleiner wurde bald von den Ferraresern gefangen, und an. 1476.enthauptet. Hercules führte darauf das regiment mit gu-tem glück und gröster klugheit, die er sowol in dem Vene-zianischen als Französischen kriege bezeuget. Er verwaltetedabey die stelle eines Venetianischen und Florentinischen Feld-herrn , desgleichen eines Königlichen Gouverneurs von Apu-lien. Die stadt Ferrara zierete er mit vielen prächtigen pal«Wen, und umgab sie mitmauren und thürnen. Erstarban. und hinterließ von Eleonora, Königs Ferdinandivon Aragonien und Neapolis tochter, Alphonsum, Hippo-lytum, von dem ein besonderer artickul folget, Ferdinan.dum, Beatricem, Sigtsmundum und Isabeüam; aus un-rechtmäßiger ehe aber Iulium und Lucretiam. Alphonsus IHertzog zu Ferrara und Modena, sein ältester söhn, folgteihm in der regierung, und starb an. iz;4. nachdem ihmvon seiner andern gemahlin Lucretia Borgia, des Papst-Alexandri VI. tochter, drey söhne gebohren worden, davonHippolytus Ertz-Bischoff zu Mayland , Auch und Lyon, Br-fchoff zu Ferrara und Cardinal worden, auch eine Gesandt,schafft von dem Papst Pio IV. in Franckreich an. r;6l. an-getreten , von welcher Crone er nachmals krmeÄor zu Romworden, allwo er auch in diesem character an. i;?2. gestor-ben ; Hercules aber und Franciscus haben ihr geschlecht, wie-wol nur bis ins andere glied fortgepsiantzet. Jener, nem«lieh Hercules, war einer von den reichsten Herren seinerzeit in Italien, und wendete auf die erweiterung und beve-stigung der städte Modena, Reggio, Carpi und Bersello,grosse kosten. Im übrigen begab er sich mit in den Fran-zösischen krieg wider König Philippum II. m Spamen, führ-te auch an. i;z7. die Französischen volcker, als oberster Feld-herr , wider denselbigen, trat aber wiederum von dieser Par-ten ab, und starb an. ,558., nachdem chm von Renata,Königs Lubvvici XII. in Franckreich tochter, welche er sichan. 1527. vermählet, gebohren worden Alphonsus II., welcherihm in der regierung gefolget, aber von drey gemahlinnenG g keine