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csls äi Lrunsclu-viLs ä'Ms bist. xenssloZ.L8isp.p.44.s^.Lc.
-j Este' (Hippolytus ä') Ertz-Bischoff zu Gran, Capua, rc.km <ohn Herculis I. und bruder Alphonsi I. wurde an. 1479-'9. mertz gebohren. In dem 7. jähre seines alters wurdeUngarn, das Bißthum Gran zu übernehme»/ geschickt,selbst legte er sich auf die studien und kriegs-Übungen,««0 nachdem er 15. iahr alt worden, machte ihn Alexanderd/-!uni Cardinal-Viocono, und der Kayser beehrte ihn mitW «."tul eines Vicsrü. Seinem bruder Alphonso, welcherU "Mlauftige und gefährliche kriege mit dem Papste undAMwnern verwickelt war, stund er mit rath und that bey,ane X auch an. 1509. in eigner Person eine grosse victoriesrin?em Po wider die Venetiancr, und brachte dadurchmnes bruders fachen in gar guren stand. Im übrigen warHicke sehr ergeben, und dabey so eifersüchtig, daß eru» Mainächten bruder Iulio, in welchen sich die anverwand-U des Cardinals, so er gleichfalls auf das heftigste liebte,iW" seiner anmuthigen äugen verliebet hatte, solche aus-ließ, und dadurch zu grosser Uneinigkeit gelegenheitL vir ^ sl^rb an. 1520. den z. sept. Kilt. Iil>. VI.
/nrLg/. corx. histor. Zenesl. Itiil. p. ;9. feg. ?«»/. /ov.
in ipstus vits.
„.^Este, (Albobrandinus) ein söhn des Marggrafen Rai«'"wt M., war erst Bifthoff zu Adria, wurde aber hernach an.d,^'nach Modena versetzt. Er ließ die kleine sacristey, wo«'T-eiiquien St. Tarasii verwahret werden, aufbauen, und be->"m von Innocentio VI. erlaubnis , alle dem Bißthum unterschein rechtens entwendete appertinentien wieder dazu zu^'"Sen. Zu dem ende bediente er sich gegen die widerspensti-vm, ^ bann-strahls. Unter ihm beschencktc Amadeus, Graf. v« Savoyen, die Cathedral-kirche mit dem silbernen leuchter,Erleuchtung des dildes St.Mariä äs Columna gebrauchtEr ward endlich zu dem Bißthum von Ferrara befördert,wm. II. x. i;6.
(Aloysius Ludovicus äs) ein Cardinal, Ertz-Bischoff^nch, ein söhn Herculis II- Hertzogs von Ferrara, den der-uut Renata, einer tochter Ludovici XII., KönigS in Franck-erzeugt, war an. i;;8. gebohren, und bezeugte sich vonNen, so verständig und sittsam, daß ihn Paulus 111. jn sei-H iahre zum eosäjuwre des Bißthums Ferrara machte,schmus in., König jn Franckreich, ernennte ihn zum Ertz-Bi-von Auch, zur Cardinals-wnrde, worauf er zu verschie-", wichtigen Handlungen gebraucht wurde, und dieselbenjv chhm verrichtete. Er ward zweymal, erstlich unter Caroloöxswernach unter Henrico III. als Legat nach Franckreich gesen-.wohnte auch an. 1573. der Versammlung der Stände zuall^ ^ und war kroeseior der Cron Franckreich zu Rom,Nene-i^ i?86. starb. Thuanusüb. XLIV. nennet ihn ei-/g,s'Natz der armen, und eine zierde des Cardinals-Lollcgii.wni Lsräinslez III. t/Zt-ck/«,, Itsl. tscr. tom. II. p.;
> bist. cles Lsräinaux. Vam-rraret,. OslI. Lbrist.
, (Hippolytus ä') der Cardinal von Ferrara genannt,dyss'Z'schoffvon Mayland, Auch, Arles und Lyon, Bischofsu»d" rc. war Alphonsi I. Hertzogs von Ferrara söhn,
W d^' gebohren. Sein vatter unterrichtete ihn selbstreich.4 geheimnissen der staats-kunst, worauf er nach Franck-Würd-« ^"ueisci I. dienste kam, der ihn mit vielen geistlichena„, versähe, und es dahin brachte, daß ihn Paulus III.
zum Cardinal ernennte. Er stund auch bey HenricoUnd Klöstern ansehen, inmassen derselbe allen seinen MinisternN>jssi>„ ^ueralen in Italien verbot, etwas ohne dieses CardinalsFch,,!?vrzunehmen. Plus IV. schickte ihn als Legaten nachWeil H' wo er dem Lolloguio zu Poissy beywohnte; aber»ich, ^Mathen, daß man noch zur zeit mit den HugenottenKvw w hart verfahren sollte, sich bey dem Papst sowol als demerivxch, whilippo in Spanien durch solche gelindigkeit Verdruß
nx.^Ule. Er ------ r,i . Iind mnrd ti, Nvvli kn>-
.Er starb an. 1572. zu Rom , und ward zu Tivoli be-
Mg/Iov er einen prächtigen pallast und garten anlegenn- 'Ulan hat von ihm blegocisrions ou setties LLNtes su
?wben
d»w ch su Lsräinsl Lbsriss Loromss, welche Bau-
«us iiÄ? Italiänischen übersetzt, und zu Paris an. 1648.
te„ Dt aestellet. Er war ein sonderlicher freund der Gekehr-^-« .Bureti, Pauli Manutii, Cälii Calcagnim rc.wni II, Igsti Lsräinsles,
p..,ölLmo>',L 8 äs Itül. sscr. wm. II.
dena. A' (Rainaldus ä') ein Cardinal und Bifthoff zu Mo-^Vhonsi III., Hertzogs von Modena, söhn, und an.sprim, p'vren. Urbanus vili. machte ihn an. 1648. auf vor-eha ,,j?"vftrs Ferdinandi 111 . zum Cardinal, er kam aberN Rom, bis nach dieses Papsts tobe, und em-erst von Innocentio X. Um diese zeit fiengÜ"d ansehen hin und wieder zu wancken an,
S^tzva ^swwemger begegnete diese partey nicht allein dem§urdlissi UA^ena, des Cardinals bruder, sondern auch dem^ten Fwst auf eine so verächtliche weise, daß beyde bedachtks den i? "iandere partey zu ergreiffen. Insonderheit verdroß^vanisme"n^!?" / baß er zu den Versammlungen, welche die^!len ,,s, Eardinale zu Rom bey dem Cardinal Alborno;
Hiir^?^" 6 ezogcn worden, welches er als die würckungvnror. ///. Ehe»!.
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eines in ihn gesetzten Mißtrauens auslegte, und sich deswegenan. 1646. öffentlich vor die Französische partey erklärte, das ihmangetragene Protcctorat dreier nation annahm, das Spanischewapen von seinem pallast hinweg nehmen , und an dessen stattdas Französische anhencken liesse, auch solches sein bezeigendurch ein manifest zu rechtfertigen bemühet war. Er ließ sichdemnach auch die Vertheidigung der Barberini, denen er ehe«dem sehr zuwider gewesen, nunmehro angelegen seyn, weil aberder Papst ihm vorwarf, baß er solches in der absieht, die AbteyNonantola, die ihm die Barberini versprochen hatten, zu erhal-ten, thäte, und ihm dabey zu verstehen gab, daß ihm die Päpstli-che Provision darüber nicht ausgefertiget werden dorfte, so erboter sich gegen den Papst, wenn ihm seine gegenwart in Rommißfällig wäre, diese stadt zu verlassen, und begab sich, als ihmder Papst glück zu seiner reise gewünscht, ohne Verzug erstlich nachCaprarow, und so denn weiter nach Modena, von bannen eraber, als er erfahren, daß der in Rom angekommene Spani-sche außerordentliche Ambassador sich verlauten lassen, er wolltealle Cardinäle, ausser dem Cardinal Este nicht, besuchen, eiligwieder zurück kam. Dieses und viele andere zwistigkeiten, sosich zwischen diesem Ambassador und ihm ereigneten, gab an-las , daß sie beyderseits bis 6oc>. mann zu ihrem dienste anwür-ben , worüber in Rom grosse bestürtzung entstund, die abernicht lange daurete, indem ber Papst gleichfalls mine machte,allen Unruhen mit gemalt vorzukommen, auch verschiedene Für-sten diese Händel gütlich beyzulegen bemühet waren, und esüber diß dem Cardinal, der bereits seine jubelen versetzen müftsen, am gelbe zu mangeln anfieng. Sonst behauptete dieserCardinal die gerechtsame der Französischen Crone, auch bey denHändeln, welche sich unter Alexandro VII. wegen der Corsenäusserten, mir grossem eifer. Dagegen Ludovicus XIV. vordie angelegenheiten des Hauses Este in dem tractat zu Pisa be-sorgt war, und dem Cardinal, der das Bißthum zu Modenaaufgegeben, das zu Montpellier davor ertheilte. Es starb der-selbe endlich als Bischofs zu Palestrina an. 1672. unb hinter-ließ Uemoirss, so von an. 1657. an bis an seinen tod gehen,und zu Cöln 1677. gedruckt sind. Er war ein heimlich-und ver-schwiegener , übrigens aber leuthseliger, dienstfertiger mann,und sehr zur pracht und Verschwendung geneigt, worvon er je-doch durch den geld-mangel öfters abgehalten ward.tölii Lkiräin. tom. IV. < 7 o^>Eo, relgtion äs 1 a Lour äs ftomsp. 71. äss Laräinaux, 144. /V/Etz/ae, memoir. II.
216. , Ital. sttLr. tc>m. II. p. ;i9- I. p. 224.
* Este, lat. Ma, ein fluß in dem Hertzogthum Lüneburg, wel-cher nach Boxtehude ins Bremische zu fliestet, und endlich beyEstebrügge in die Elbe fallt. Werdenhagen, äs red. Hsnssat.
Estern g, eine Grafschafft in der provintz Novergue, daherdie gleich folgende familie den nahmen hat.
Esteing , ein ansehnliches gefthlecht, so in den alten Urkun-den und Historien äs 8 mgno genennet wird, daher einige vonden neuen scribenten ihm den nahmen ä'Estang zulegen. Esführt sonst gleiches wapen mit dem Könige in Franckreich, wel,ches der König Philippus Augustus einem dieses Hauses, so ihman. 1214. in der fthlacht bey Bovines wieder auf ein pferdt geholftfen, gegeben. Es hieß dieser Deodatus,welchen Wilhelmus I., fosich wider die ungläubigen tapfer erwiesen, nach sich gelassen.Sein söhn war Wilhelmus II., welcher die Abtey von Bonuevalgleicher Massen wie sein vatter mit reichen einkünften versehe» ;dessen bruder Petrus, ein L-monisus von Rodez und Prior vonSt. Hippolyte, wurde an. 1232. zum Bifthoff von Puy erwäh-let, er nahm aber diese würde nicht an. Von den übrigen dru-dern ist Deodatus an. i zoz. zum Räch der Registratur bey demParlement zu Toulouse ernennet worden, und von Wilhelms fin-det man, daß er an. 1291. sein testament gemacht. Unter sei-nen söhnen ist Raimundus I. zu mercken, welcher sich mit Ri-chards von Severac, einer tochter Guidonis, Marschalls vonFranckreich, vermählet, die ihm Wilhelmum 111 . gebohren.Dieser ist von Ermengard äs 1 s Peire ein vatter verschiedenerkinder worden. Unter den söhnen ist Naimondus II., Petrusund Deodatus zu mercken. Der letzte davon war anfangsDom-Herr, und nachgehends Bischoffvon 8sim ksul-rross-cbs..tesux, darauf er um das jähr 1408. gestorben. Sein bruderPetrus ward Cardinal und Ertz-Bischoff von Bourges , undbrachte sich durch seine gelehrsamkeit und eingezogenes lebengrosse Hochachtung zuwege. In seinen jungen jähren nahmer den Benedictiner-orden an, da er sich aber so bald hervorzu thun wußte, daß er um das jähr r;66. zudem Bischöffli-chen sitz von St. Flour tüchtig erachtet wurde. Von dar kamer das folgende iahr durch Vorschub des Hertwgs Iohannis vonBerry zu dem Ertz-Vißthum von Bourges. An. "r z 7°- machteihn der Papst Urbanus V. zum Cardinal, zu seinem Camrner«Herrn und zum Legaten und General-Vicario der kirche in Ita-lien , worinnen ihn Gregorius XI. bestätigte. Dardurch hielter sich nun verbunden, alle sorge zum besten des Kirchen-Staatsanzuwenden; so ließ er sich auch sehr angelegen seyn, eme al,liantz wider den Türcken aufzurichten. Er starb zu Rom an.iz??., nachdem er noch vorher» ausser den gedachten würdendie Bißthümmer von Ostia und Ferrara erhalten. Raimon-bus II. war, wie gedacht, Petri und Deodatt bruder, und hinter-ließ , nebst andern Iohannem I. Vicomte von Esteing, derein vatter worden Bec ober Begoms von Esteing, und Wilhel-ms Dieser leistete seinem vatterlande, zu den zeiten Königs Ca«Ggr roll