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. Eulogia, des Kaysers Michaelis Paläologi schwester, wur-U von diesem ihrem druder gar heftig geliebet, weil sie seiner inkindheit so sorgfältig gewartet hatte. Wenn jemand et-^vas bey dem Kayser erhalten wollte , konnte er nicht glücklicher;U stmem endzweck gelangen , als wenn er sich der Eulogiä gna-ve versicherte. Nichts destoweniger, weil sie die Griechischeurche wider die Abendländische beschützte, so zerfiel sie gäntzlichmn ihrem bruder, und beredete ihrer tochter mann Constanti-mtm, den König der Bulgarier, eine unruhe im Reich anzurich-^ sahe, daß der Kayser mit dem Papst einen vergleich«u lüften suchte. üb. VI. L. 1. üiüoir.
wiülmo äcs 6recs.
, hiessen in der alten kirche die gesegnete Hostien,^ervlelmehr gewisse stücke davon, absonderlich aber diejenige,Mche man den fremden, abwesenden, krancken, oder auchbenachbarten Christen und Bischöffen sandte, um ihnen da-Urch zu erkennen zu geben , daß man mit ihnen in gemein-Msst des glaubens lebe. Es war sehr gemein, daß ein jeder^sschoff, nach Verrichtung der heiligen Communion, derglei-stücke m alle unter seiner aufsicht stehende Archen hin-lchmte, um dadurch die genaue Vereinigung der gantzen ge-Wwde zu erkennen zu geben, aus i. Cor. X. 17. Zu RomM Papst Miltiades diese gewohnheit aufgebracht, das Laodi-Msche Lonciüum aber nachgetzends wieder abgeschaffet haben.
vics ülilt. L'o-re. /.aock. csn. 14. L« gloss.
tües. eccl. *
Eulogius, ein Patriarch von Alexandri«, der wegen seinerMhrsamkeit und gottesfurcht sonderlich berühmt war, fucce-We Iohanni lV. an. 181. schrieb wider die kctzer mit grossemxttr, und starb an. 608. Seine schriften sind: ttomilis in
^»M08 kulmsrum; Lontra XovMmn UreresiarLkam äe üämini-^ratione Lcclellslücs üb. IV.; säverüi8 D'motkeum L 8evs-runi IjTreticos üb. II.; »äverüis Vkeoäollum L 8sverum1; säversus kscem inter Ibsoäolirmos L Omnitas; Lpi-sä Lutvebium kstrisrcüsm Lonüsntinopoüt:. SeineMeib-art ist sehr gering, aber in der heil. Schrift hatte er nichterkänntnis. 5. üb. VII. epilt. ;o. üb. VIII. ep.In ekron. Ild. V. e. 16. coä.
22;. Lc. gn. ;8i. 600. <Lc. Oive. *
^.Eulogius, Ertz-Bischoff zu Toledo, war von Cordova inSpanien gebürtig. Durch der Saracenen Verfolgung wurde^ Senvthiqet, ins elend zu ziehen, und konnte nicht eher als8n. wiederum in seine vatter-stadt kommen. Er vermahn-Lsvle Chnstm, welche in dem gedachten jähre erbärmlich vonSaracenen hingerichtet wurden, mit unerschrockenem eifer««r standhafftigkeit, darüber er aber, als er eben nach Rom zusei« vorhatte, selbst ins gefängnis gehen mufte. Er wandte»e zeit darinnen zu Verfertigung verschiedener schriften, undU, Vertheidigung der Märtyrer wider ihre Verleumder an.Mchwie er aber durch seine bisherige aussührung den haß derSaracenen auf sich geladen, also wurden sie auf das höchstettstv.ü ert, als er Löcritiam von ihren irrthummern zu der>,Wtllche„ religion bekehrte. Sie rissen ihn vor gerichte, undil,« sein glanbens-bekänntnis vortreflich abgeleget, liessen sieten durch das schwerdt hinrichten. Von seinen schrift
. lind bekannt: jVlemorisle Lsruckorum, live üb. III. äe sslsr-Loräubenübos, die aber von Ambrosio Morales, wel-^ ßk zuerst heraus gegeben, sonderlich an dem orte, da von derhch,scenischen religion gehandelt wird, sehr verstümmelt wor-
tv?' s^ner Lpologecieus pro lVlsityribu8 säverüi8 Lslumnis-ris^ ' lixbortiltio sä Nsrtyrium, live Oocumentum blsrty-^lorsm >L sslsrism Virgineb Lonfellores ; Lpistolse sli-K ^Viüstnäum Lpücopum ksmpelonenlem, sä stlvsrvmv. 2-, ^ bibl. Hilpsn. äe Ililtor. üst. üb. II.
Oive.
EUlogius, (Q.) oder Eclogius, mit dem zunahmen Vi-den er von seinem Herrn , dem Kayser dieses nahmens,"ien, als er ihn frey gelassen. Er hat das geschlecht-regi-M>"nes Herrn ausgeführet, und darinnen gezeiget, daß desgeschlecht von Fauno, dem Könige der LbonZinum, ab-.».vle. irr vita Viteü. c. l.
^u^achius, von Neapolis, hat die aeschichte des Hanni-y^„v/schrieben, welche von Athenao angeführt werden. Ermge-Lch' daß er eben der Eumachus sey, welcher von PhlegonteC^whret wird, über die 2. ungeheure riesen-gerippe, welche diefuuNMchser, in Verfertigung eines grabes, in Africa sollen ge-'»nveu haben. , äe MN. 6r. lib. III. *
"tid V.^klus, gebürtig von Corinth, war Amphylici söhn,schifte zwischen der III. und X. Olymp. Er hat die ge-sch>.jf? fernes vattcrlands in versen beschrieben, und ausser dern Ne Veesrinsris, noch andere verfertiget, welche von den
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Z 77
Altl
r.^angeführetwerden. ^ 0 /?,«,, äe Ilill. Orxc. I. 1 .bih, E , eÜ 8 g. O« ssi«, bibl. äe 8 Vüstor. II.
» Oroec. 1. 2 . §. 4 . p. 9 . II. 2 . H. 24 . p. 28 r. 284 .
h>ird ^Enes, so von Plutarcho Philo-Romäus genennettär» vjnes Eumenis söhn, succedirte seinem vetter Philc-I,. ^ Kvmgreich Pergamo , U. c. 49 °. Olymp. LXXIX. i.sre,„,^ 7 ^ lt. L. 264. und hielte mit den Römern vertraulicheWehe VO- Sirabo schrerdet, daß sein bruder, oder viel-rrst '^s vatters bruders söhn , und Nachfolger Malus, dergewesen, welcher den trtnl eines Königs von Pergamo an-Äistor. /.e-ttcv« ///. Theil.
genommen; welches. doch mcht so gewiß zu seyn scheinet,indem mai; noch muntzen mit der aufschrift des Rönigsphiletäri findet, der eben der jetzt-erwehnte Urheber deSPergamenischen Reichs ist. üb. XIII. /.E,, üb.
XXXIV. *
Eumenes, König von Afia und Pergamo, succedirte seinemvatter Attalo, ü. K. ;;6. Olymp. LXÜV. l. st. stl. ;786. L. L.198- und vertrug sich so wohsmlt seinen brüdern, daß sie allezeitals ein exempel der eintracht angeführet wurden. Er hielt son-derliche freundschafft mit den Römern, und leistete ihnen grossse dienfte; wurde aber auch von ihnen dafür tresiich belohnet,Massen sie, nach Überwindung Antiochi des grossen, Königsin Syrien, Eumeni das grosse stück Asiä, disseits dem ge-bürgt Taurus, so sie jenem abgenommen, zutheileten, so-wol als den Thracischen sogenannten Chersonesnm in Eu-ropa. Er regierte 4". jähr. Seinen söhn überließ er dervormundschafft seines bruders Attali. üb. XIII. c. 10.
<Lc. *
Eumenes, aus der stadt Cardia, (sonst auch Cardiopolisgenannt, und die letztlich von Lysimacho den nahmen Lysimachiabekommen,) in dem Thracischen Chersoneso, von armen eitern,gebürtig, kam erstlich in Philippi dienste, bey dem er schonsehr viel galt; nach dessen tode machte ihn Alexander N. zuseinem vornehmsten Lecrecsrio; er zeigte aber in den Waffennicht geringere kunst als in der feder, so daß ihm Alexanderbey verschiedenen gelegenheiten allein eine armee anvertrauendorfte, und selbigen über eine der wichtigsten provintzien, wel-cher vorher Perdiccas vorgestanden, setzete, ja so gar seiner ei-genen gemahlin Barsine schwester an ihn perheurathete. Je-doch kam auch Eumenes öfters bey Alexandra in Ungnade, so-wol wegen seiner frechen reden, als fürnemlich wegen seinesgeitzes, welcher bey ihm so starck eingewurtzelt, daß, als der Kö-nig einsmals , zu ausrüstunq seiner Indischen flotte, von al-len seinen freunden eine nachdrückliche beysteuer an geld for-derte, und der Konig von Eumene, welchen er sehr reich wußte,zoo. talente verlangte, ihm dieser nicht mehr als 100. geliefert,und sich darbey noch gesteüet, als hatte er es mit grösser müheaufbringen können. Alexander wurde nun hierüber sehr ent-rüstet , und gab so bald heimlich den beseht, des Eumenisquartier in brand zu stecken, damit seine so mühsam gespartegeld-summen beym austragen zum Vorschein kommen möch-ten ; das feuer aber fraise so geschwind um sich, daß man nichtssalviren konnte, und, wiewvl man hernach den werth vonmehr als tausend talent aus der asche hervor brachte, so büß-te doch Alexander an denen zu seiner regierung gehörendenschriften, welche noch viel weniger, als das so schone aoldund silber, zu erretten waren, einen unwiederbringlichen Ma-den ein. Es war dem König auch nicht weniger verdrießlich,daß sich Eumenes mit dem Hephästion niemals vertragen konn-te , welches er ihm auch nach des Hephästionis tode nachge-tragen. Es wußte sich aber Eumenes bey diesem allem soklüglich aufzuführen, und, so bald jener verstorben, an beeh-rung dessen gedachtnisses so wohl nach des Königs sinn zu ar-beiten , daß er dessen gunst immer zu behalten, das glück hat-te. Mach Alexandri tode trug Eumenes das meiste bey, dasaufrührische fuß-volck in Babylon zu stillen, erhielte darauf,in theilung der provintzien, Cappadocien und Paphlagonien,in so weit nemlich, als diese länder unter Macedonien stun-den , weil ein theil dem Ariarathi war gelassen worden, dernoch vor der ankunft Alexandri allda regieret hatte; ob nunschon Eumenes die ihm, zu einnahm und behauptung sei-ner provintz, angewiesene hülffe von Antigono nicht hatte er-halten können, so wurde er doch von Perdicca desto kräffti-ger unterstützet, und setzte, nachdem er Ariarathem geschla-gen , das gantze land in eine gute Verfassung; und weilman sonderlich den alten Macedonifchen soldaten , wegen ih-rem stoltz und aüzugrosser neigung zu einer aufruhr, nichtviel gutes zutrauen dorfte, so war dieses ein streich von einemsehr verständigen mann und fürtreffichen Generalen , daß eraus Asia selbst in kurtzer zeit eine ziemliche reuterey sammlete,auch dieselbe so wohl zu exerciren und auszurüsten wußte, daßsie hernach nicht nur wider die feinde so gute dienste that alsman je von alten soldaten hätte erwarten sollen, sondernauch nicht wenig half, die Macedonier im zäum zu halten.Auf diese weise föchte er anfänglich für Perdiccam, schlugNeoptolemum, und nachgehends auch Craterum, der Neopto-lemo zu hulffe kommen war; in welchem letztem treffen Eu-menes erstlich dann,, grosse klugheit zeigte, daß er die unterihm stehende Griechen ehender an den fand brachte, als siewußten, daß sie mit Cratero zu fechten hätten, welcher beyden Macedomern überaus beliebt war. Neben dem stellte erauch Cratero aus eben der Ursache lauter Asiatische und Lhra-cische kriegs-leuthe entgegen, von welchen auch selbiger, ob»wol er sich tapfer, widersetzte, tödtlich verwundet und gefan-gen , auch sein flügel in die flucht getrieben wurde. Cume-nes selbst kam mit Neoptolemo zu fechten, da sie dann ausgrosser Verbitterung, die schon längst zwischen ihnen gewesen,nach einigen gewechselten fchwerdt-streichen, wodurch keinemviel schaden geschehen, einander zu Pferd umfasset, herunter
gerissen, und also noch auf der erde negend gerungen, bisEumenes, bey ersehenem Vortheil, dem Neoptolemo eine»tödtlichen hieb, als er sich eben vor ihm auf die ftsse richten
ut; woNe,