Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
393
JPEG-Download
 

e ii t

w r-f-lgte. M cho M-StdmIlt«»».,«,.

annebm^^ Rom gernffen , ließ er sich auch von demselben zubis -. einiger chargen bewegen, worinn er nach und nachstjeg-,,r wurde eines kr^ketti, vermuthlich in Gallien, ge-be« s», ^^ewol er deswegen dennoch die Philosophie niemals^ geseyet. Von seinen übrigen umständen und der zeitr^, ,.'0des ist nichts bekannt. , in epp. psllim. /lss-

, tom. II.

iin V' ein berühmter Urheber einer besondern ketzcreyEr war Archimandrit oder Abt in einem vor-a,E» kloster zu Constantinopel, und da er gar zu scharf nebstin ei«? ^er Nestorium disputirt, verfiel er aus grosser Hitzenick. - o^utraire und gleichfalls irrige meynung. Denn er lehrteeine ^ daß in Christo eine person wäre, sondern auch nurniit "nd daß eine natur in die andere verwandelt oderhen ^Albigen vermenget wäre, so bald die Vereinigung gesche-tur^°.7-veodoretus sagt, er habe gelehret, die menschliche na-Psen k -von der Göttlichen verschlungen, gleichwie ein tro-nvcl don dem gantzen meer verschlungen würde; worzueine n andere irrthümmer kamen, die mit dieser lehregelca-e ^»schafft haben , und ihm nebst seinem anhange bey-setzt» ^den. Nun wurde zwar EutycheS anfangs von Eu-ten Bischoffe von Doryläo in Phrygien , seinem gu-

verlaw gewarnet, und gebäten, diese irrige meynung zudie U",' tveil aber solches nichts verfleug, indem bey ihmNe"n Eonmit Flaviano darzu kam, er sich auch aufei-Ch.^aehmen Minister, der sein tauf-pathe war, nahmensHxMoius, verließ, und also seine meynung beständig ver-tinoi,-, , verklagte er ihn bey dem Patriarchen zu Constan-C»ny »Dcmano, der ohne dem an. 448. einen Lynoclum zuD'^"«nopel hielte, einige andere streitigkeiten zu entscheiden.

wegen wurde Eutyches auch citiret, hierauf zu erschei-ba,»/^oer aber unter allerhand verwand, bald, der kranckheit,ßch ^ ihm nicht erlaubet wäre aus dem kloster zu gehen,als A/stischuldigen suchte, doch aber weiter nichts erhielte,>vlirk° eine Woche aufschub von dem Loncilio gegeben.Unterdessen wandte er sich zu dem Kayser Theodosio,iers in von demselbigen, daß ihn einige bediente des Kay-das Concilium begleiteten, weil er vorgab, daß er sichex n,,n Iiaviani hinterlistigen Nachstellungen fürchtete. Daseßiön hinein kam, wurden ihm die scks der vorhergehenden"En vorgelesen, und er seiner meynung halber befraget,kren n« "?lich, nachdem er vergeblich einige ausfluchte gesucht,E.e" tag legte, daher» als er keines Weges widerruffendennn^ "tn das Concilium verdammte. Er wollte es abertze„ Uv dabey nicht bewenden lassen, sondern appellirte andarin» ^' und schrieb an den Papst Leonen, drey briefe,Db er fich wegen des ihm geschehenen Unrechts beklagte,konnt- ^ ^eiet, Kayser Theodosius für ihn an Leonem schrieb,verfaß ^ doch bey demselbigen wenig ausrichten, weil er dasde§ Ooncilü billigte. Hierauf wurde auf besehtdalt-n Theodofii ein ander Concilium zu Constantinopel ge-die welches untersuchen sollte, ob in dem vorigen 8ynoäosich ^ verfälschet, und dem Eutychi unrecht geschehen, das keines von beyden finden wollte. Gleichwol erhielti- daß seine fache nochmals auf dem Ephefinischendein d'? sollte vorgenommen werden, welches an. 449. vones Dieser Theodosio beruffen wurde; und damals brachtelyche ?storus, Bischoff zu Alexandrien, der es mit dem Eu-*e<ijtu,>.t ' dahin, daß man diesen wiederum absolvirte undstflkeit « wobey man mit grosser Heftigkeit und gewaltthä-Ngg' »egin die andere partey verfuhr, daher» auch dieser 87-a»bän genennet wurde. Also bekam Eutyches viel

durch, ' welche man von ihm Lutyckianos nennte, die fichJa^jsantz Orient sehr ausbreiteten, sonderlich durch hülsseZanzali, eines Syrers, der ein discipul Dioscori Lie-bste« !? ^ar, und im VI. steculo lebte, von dem auch die Iaco-ke„ noch HM zutage im Orient der Eutychianifchen ketze-Ke sMlha,, sind,. ihren nahmen führen. Nachgehends habenu„d viele steten wiederum aetheilet, und nicht allein hina»de/„ der grosse unruhe angerichtet, sondern auch noch zuatze- 'Vstiuen irrthümmern Gelegenheit gegeben. Es fehltesetzt-,, Asalls nicht an Lehrern, die sich dieser ketzerey wrder-Drunter Papst Leo Llagnus, Theodoretus,, Petrus^luck Vigilius und Gennabius sonderlich berühmt sind.deu s-«.ststde dieselbige unter dem Kayser Martiano , welchersche^ Dehem selbst ins elend verwies, auf dem Chalcedonr,^Unvi?, 'Meinen Concilio an. 457. verdammet, konnte abere. 9. Mcht getilget werden. , üb. l. bist. ecclefi.

""-II. c. 1 . fieq. 1ib.IV. bseret. fsb. ün. Lea

c. ii. lermon. 6. äs jejun. fiept. menfi. in brevisr.

c-tz, ^ ö«^o«. Ltata/r, Os«-

»^Llef ' "U tzilestorisnifime x. ;i6. «L zi?. feg. bist.

ketzex.sjtt'^ 1 - ;i. bist. essles. stes. V. Arnolds

"'yistor. x. I. lib. V. c.;.

»ürtig^^ianus , ein Papst, war von Lnna in Italien ge-^te,ia«7"° succedirte Felici l. in der Päpstlichen wurde, unter°kdurin» ^gierung, an. 27;. Von ihm hat diejenige ver-geb tzj? Psten Ursprung, nach welcher alle früchte, insonderheit^Vhet,«???"^ und wem-trauben, auf dem altar musten ge-^lcher v-» , um sich dadurch dem Maneti zu widersetzen,ven gebrauch dieser dinge verwvrffen. Desgleichen

eut Zgz

chen befahl er, die leichname der Märtyrer in purpur-röcken zubegraben. Nachdem er 8. jähr, 6. monat und 4. taae den Päpst-lichen stuhl besessen, empfieng er sechsten die Märtyrer - crone», cbron. lib. VI. c. ;4. sn. 275.28;»

L mart^rol. Ilom. sä ä. 8- äes.

Eutychianus, ein Priester derkirche von Adana in Cilicien,war an. 5; 8. unter Kayser Iustiniano berühmt, und hat dieHistorie, so sich in der duffe und dekehrung mit dem H. Theo-philo, einem Oeconomo von gedachter kirche, zugetragen, be-schrieben. Es befindet sich selbige in Lateinischer spräche beydem Surio, und Griechisch im manuscript in der bibliothe«zu Wien. <7ave, bistnr. liter. k. II. p. loy.

* Eutychianus, ein Syrier und freygelassener des KayserZHeliogadali, stund bey demfelben wegen seiner lustigen einfül-le in grossen gnaden, und ward einmal Bürgermeister, unddreymal LrXkettus urbi. Lb-> , bXXVlI. bXXIX.

Eutychius, ein Patriarch zu Constantinopel, succedirteMennä an. 5;;. und berief das fünfte allgemeine Concilium ,worauf er selbst präsidirte. Als Justinianüs durch einen befiehlden Christen zu glauben aufdringen wollte, daß Christi leib nochvor der auferstehung unverweslich gewesen, und von diesemPatriarchen deswegen gestraft wurde, nahm es der Kayser soungnädig auf, daß er ihn an. 564. absetzen, und Iohanneman seine statt einsetzen ließ; doch nach dessen tode, so an. 578.erfolget, gelangte Eutychius wiederum zu seiner vorigen wür-de. Er schrieb einen tractat von auferstehung der todten widerdie Heyden, fiel aber darinnen in des Origenis irrthümmer,daß die leiber der auferstehenden nicht würden empfindlich,sonderlich viel subtiler als die lnft felbsten feyn; nachdem eraber von Gregorio N. so damals Päpstlicher klunciin an Ti-ber» II. Hofe war, auf seinem tod-dethe seiner irrthümmerüberwiesen worden , nahm er einen von seinen ärmen in dieHand, und rief aus: ich glaube, daß wir alle mit diesem fleischewiederum auferstehen werden. Er starb ums jähr Christi? 86.L«/sac/b. in e;u8 vits sxuä Lurium. sn. Lc.

, in bist. liter.

Eutychius, ein Patriarch von Alexandrien, war von ge-hurt ein Egyptier, aus der stadt Fostadt, und führte in Ara-bischer spräche den nahmen 8siä Ibn östrik. Er war vortreflichin der Medicin erfahren, und erhielt an. 9;;. die würde einesPatriarchen zu Alexandrien, die er bis an. 950. besessen. Erschrieb stnnsles in der Arabischen spräche, von erschaffung derwelk bis an. 940. welche an. 16? 8. völlig mit einer LateinischenÜbersetzung von Pocokio zu Oxford heraus gekommen, da vor,hero Seldenus nur einen theil davon unter dem titul: Lmy-ckü Originsb ssccletise stlexsuäririse heraus gegeben, Worinnener sich bemühet, zu beweisen, daß in dem ersten Lculo zwi-schen den kresbyteris und Lxilcopit kein unterschied gewesen,und zwar solches aus diesem gründe, weil nach Eutychii bericht,bey einweyhung der Bischoffe in der kirche zu Alexandria keineandere ceremonie gebraucht worden, als, daß man einen vonden 12. daselbst befindlichen Priestern erwehlet, auf welchen dieandern n. ihre Hände gelegt hätten. Hierwider hat AbrahamEcchellenfis geschrieben in einem buche, welches diesen titulführet: Lutycbius, kstrisrcks älexsnärinus, vinäicstus. Aus-ser diesem gedruckt auch Abi Obseibea in den lebens-beschreibun-gen der Pieäicormn, daß Eutychius ein 8xntsgms compenäio-stun, IVetmolgkeubar genannt, geschrieben; ferner ein buchvon den geschichten in Sicilien, und eine difputation zwischenden ketzern und rechtgläubigen. bibl. Orient, c. 2.

x. 71. 84. bist. soclest fisec. X. x>. L. K»rs». ttave <Lc.

*St. Eutychus, 8ubäisconu8zi^ Alexandria, litte daselbstnebst seinen freunden, um des Christlichen glaubens willen an.-6?. gegen Ostern den marter-tod, als Georgius, der den Aria-nern gewogen war, Patriarch allda wurde; Eutvchus wurdezuerst bis auf den tob gepeitschet, und endlich in dre bergwerckezu Phaino verdammet, die andern wurden änderst gemartert,und auch theils mrt ihm zu diesen bergwercke», condemniret.St. Athanasius giebt eine weitläufigere beschreibung dieser Ver-folgung. Der Cardinal Baronius aber hat Eutychum samtseinen gesellen zuerst in das Plartprologmm auf den 26. mertzgesetzet. 8. öar-o«r«r. ^i//e«ro»xr«r.

, vitL 88. menfi. msrtio.

* Eutyphron, war ein Wahrsager und zugleich ein schein-heiliger , stoltzer und abergläubischer mann , welcher aus einerübertriebenen liebe zur gerechtigkeit seinen eigenen vatter an-zuklagen , und zum rode zu bringen gedachte, dieweil er ursachan eines seiner Pachtern tode soll gewesen seyn. Dieser Pach-ter hatte auf einen tag zu viel wein zu sich genommen, wel.ches ihn wider einen der sclaven des vatters dieses Evtyphro-nis aufbrachte, daß er ihn im rausch zu tod schlüge. Der vat-ter ließ den Pachter hierauf gebunden in eine tieft gnibe werf-fen, und schickte nach Athen, sich bey denen, welche über solcheqewissens-und andere moral-und religions-puncten zu urtheilenhatten, raths zu erholen, was er öev diesem fall zu thunhätte, während dieser zeit versäumte er den gefangenen, alseinen mörder, an dessen leben nicht so viel gelegen wäre, sodaß der durst, Hunger, die bände und der ungesunde ort densclaven, ehe die antwort von Athen zurück kam, todtete. Des-wegen verreisete Eutvvbron, wlder das anrathen seiner familie,nach Athen, den vatter einer Mordthat anzuklagen, -hngeachkt