exp ext
!nan krafft nicht mehr so groß gewesen seyn, well
Hot 5 - - " die alterunterste claß der Kirchen-diener gesetzet
war (Claudius) Präsident im Parlement zu Grenoble,rin eini u">g von Voiron in Dauphins. Nachdem er zu Tu-reit den studien obgelegen, gieng er an. i;8i. nachberük^ n daselbst die Rechte, und machte sich mit denIv, M >en leuthen, Speron Speroni, Hieronymo Torniel-»nd Deciano, Marco Mantua, Guidone Pancirollo,rück " ändern bekannt. Nachdem er nach Franckreich zu-Kö„.^"o>nmen, wußte er sich so wohl aufzuführen, daß ihn derPa-.-Henricns IV. zu den vornehmsten bedienungen bey demdabl-r» ru Grenoble für fähig erkennete. Er machte ihnr»m Procureur der Königlichen Rent-Cammer daselbst,Pr/Wends zum Advocaten des Königs, und endlich gar zumdan,»-« dieses Parlements. Er wurde sowol von dem ge-Konjge, als von dessen Nachfolger Ludovico XIII. zuSann«^" lachen in der Grafschafft Venaißin, Bremont undder» allwo er oberster Präsident des Parlements zu Cham«zgsg^chen, nachdem sich die Franzosen an. i6;o. dieses orts,'"Vssintz Savoyen, bemächtiget hatten, gebraucht. An.Nacli'ar ihn der König nach Pignerol, und nachdem erin," ^Veiwble wieder zurück gekommen , starb er an. i6;6.scherseines alters. Er hat einige bücher in Französi-Wss7„'dkache, m gebundener und ungebundener rede, hinter-Anton Böniel von Catillon hat sein leben beschrieben.
«in eloZ. (7^0,,,,, Iiilk. ciu Driupli. *
nitk>« sechta, ein see, ehedessen Lychnites, oder?slus Dxck-die z>,^"en„et. Sanson in seinen kleinen charten setzet ihn aufsck?>. » oinannischen grentzen, nicht weit von Georgien, zwi-tzet" den städten Cars und Derbent. An sein östliches ufer se-chs^^uch eine stadt dieses nahmens. Bischer in seiner Tür-aus scheinet diesen see Gigaguni zu nennen, welches
« 'iwer läge erhellet. , Liclion.vo„ ^superantius, ein kr^ckus in Gallien, war gebürtigHitlers , und ein sehr naher anverwandter des Poetenrnjsck,^' Er bemühete sich an. 417. mit allem ernst , die Rö-chvrica , worinn er treflich bewandert gewesen, in Ur-in und Aqnitanien wieder in gang zu bringen, stellte auchtheg ri? ^vointzen, welche kurtz vorher durch das loch der Go-dex o^uilich gedruckt und mitgenommen worden, die ruhe wie-chdlick ' ""d zeigte überall einen grossen verstand, ward aberbey Arles an. 424. in einer aufruhr der soldaten ums le->dex -stacht. Er hatte einen bruder, nahmens Quintilianum,hex zu Bethlehem bey dem H. Hieronvmo aufgehalten, da»tzeiit. dieser Kirchen-Lehrer eine besondere epistel, die nochrigg tage vorhanden, an Ersuperantium abgeschickt, wo-lassrg denselbjgen gleichfalls, seine güther und würden zu ver-dch, dagegen zu Bethlehem nach art der Mönche zu le-sen. Mmuntern wollen, womit er aber kein gehör angetrof-tivz s>b stehet dahin, ob er nicht eben derjenige Eriuperan-' so die kurtze Historie cis Lellis civllibus verfertiget.'1x7- II.
>>v„ ^suverantius, (Julius) ein Lateinischer Hikorisus,werrx n v'n Weiter nichts bekannt ist, als daß er ein kleinesstg, c:iviiibu8 Narii, Depiäi as 8srtorii hinterlas»
byst, Elches m Petri Pithöi bibliotheck gefunden,, und vonauch h.o'0 zuerst mit den ssriptoribus iliiloriL Ilom-INL ediret,M. gsuach öfters in dergleichen sammluugen gedruckt mor-sen. Lch letzten hat es Korkte mit dem Sallustiö drucken las-h>», ^ Wahrscheinlichste meynung der Gelehrten gehet da-°.,^aus Gallien gebürtig gewesen, und in dem IV.werexhabe. Es meynen viele, es sey ExsuperantiiWgst^'Ur ein kurtzer auszng aus Saüustii Historien, zum we-ztiahn,,!syret pex augenschein, daß er desselben fchreid-art nach-. siissen gewesen. äescrixt. rer. Kolli. II.
. * "l Vläuä. p. 847-
deiner fluß in der Grafschafft Schaumburg,vey Rinteln in die Weser kommt. Xer^l-. itinerar.* I. L. P.79.
slbigeV^kkenstetn, oder Esterenstein, Kuxes k-ssrum, sindder sta>V'uderbare hohe seifen, welche eine Halde stunde von?a«tz «n Lippischen in einer reihe hinter einander
M ft Vv liegen, und wie gebäude anzusehen sind. Auf die-ivi uaben die Sachsen ein götzen-bild verehret, bas Ca-
.in einer capelle, so sich
we„7'?en des .: altar aufrichten lassen. Auf
"Ä ^ grosser stein, welcher sich,
' . ..vmo gehet , beweget, auch gleichsam zum fallen
?»f Vrstören, und an dessen statt!?spik,«^g seifen befindet, einen alta
Hecken
te^-wrionss Johannis XXII. Denn weck solcherlaij^ud kein buch ausmachten, auch sonst ausser en ^
"nd an einem ungewEen ort stunden .wurdentvd^Mnres, die Lonkimüonss aber, so uach Johannl>n ^us gekommen sind, LxtrAvagrates sommuns g
"t!d'?-" darinn nicht eines, sondern vieler L°nk-wu°ne,mrKoniä enthalten sind.
^Nrrmos, siehe EftremoZ.
eiistHr. t.e«lco» Itt- Eheil.
exteyb Z97
Ettuca , eine vrovintz im Königreich Maroceo, in derlandschafft Sus. Sie erstrecket sich über die küsten des Oceans,gegen den berg Atlas, und die grentzen von Biledulgerib.
Eruperius, ein Bischofszu Toulouse, lebte gegen dem an-sang des V. ssesull, welcher, als das land in grosse Hungers»noth gerathen, seine eigene güther verkaufte, auch das gehei-ligte geld und silberne kirchen-geräthe verausserte, und zu derarmen nothdurst anwandte, dannenhero ihn Hieronymus mitder wittwe von Sarepta vergliche; dieser schrieb ihm auch sei-nen Lommentarium über den Propheten Zachanam zu. Basronius hält davor, daß er eben der berühmte Redner diesesnahmens sey, dessen Ausonius gedencket; allein weil solcheswider die Chronologie streitet, sind die Gelehrten anderer mcy,MINg. ep. 4. Lcl Kuli. pk-eklt. in lib. III.
Lommsnt. in Issos. <L ex. aä Lgerusc. Lc.
Evb, eine adeliche und nunmehro Frcyherrliche familie,ist eine der ältesten und ansehnlichsten in Francken, allwo siesich vor zeiten in 2. Haupt-linien, die pilgrim von Exb, unddie Pfauen von Epb genannt, getheilet haben. Jene habensich in der Reichs-stadt Nürnberg aufgehalten , und daselbstdie wichtigsten ämter bekleidet, sind aber nunmehro abgegan-gen. Die Pfauen von Eyb haben sich von jenen auch im waspen distlnguiret, und sind unter die unmittelbare FränckischeReichs-Ritter aufgenommen worden. Es ist davon Georg an.12,5. auf dem turnier zu Würtzburg erschienen. Die ordent-liche stamm-reihe dieser Haupt-linie fangt man mit Ludovicovon Eyb an, der bey des Kaysers Caroli IV. gemahlin Oberst-Hofmeister gewesen. Dessen 2. enckel, Martin und Ludwig,haben sich in die Häuser pestenberg und Runding vertheilet.
Der Veftenbergischen linie Urheber war also Martin, vonwelchem unter andern folgende abgestammet: ,.) Albrecht Lud-wig, gebohren an. i6;y. war anfangs Anspachischer Rath,Cammer-Juncker, und Ober-Amtmann zu Waffertrüdingen»Wie auch ässellor bey dem Land-Gerichte, und endlich Gene-ral-vireckor der gesamten unmittelbaren freyen Reichs-Rit-terschafft in Francken, Schwaben, und am Rhein, und Se-nior der gantzew familie. Er hat seinen äst, so per Dörtzbaschische genennet wird, mit etlichen söhnen sortgepflantzet, undan. 1694. die gedachte Anspachische chargen niedergelegt. 2.)Johann Friedrich, so ehemals in Würtembergischen, Oettin-gischen und Eichstädtischen diensten gestanden , an. 1715. aberals Anspachischer geheimer Rath, Ober-Hof-Marschall, undOber-Amtmann zu Cadoltzburg, wie auch als 8ub-8enior derfamilie, und der freyen Reichs-Nitterschafft in Francken desorts Altmühl Truhenineister florirt, und feinen stamm mit ;.föhnen sortgepflantzet hat. Johann Christoph, ein bruderdes vorhergehenden, welcher als Königlich-Polnischer und Chur»Sächsischer Oberster, an. 1704. an einer in der schlackst beyFrauenstadt empfangenen wunde gestorben, nachdem er vor,yero der Repnblick Venedig und dem Kayser gedienet, auchOettingischer Ober-Amtmann zu Hohenhaus gewesen. Er hin-terließ einen söhn, Johann Christian Reinharden, welches ver-muthlich derjenige ist, der Chur-Mayntzischer geheimer Rath,Hof-Raths-Präsident, und Capitular zu Würtzburg und Bam-berg, wie auch an. 1717. Kayserlicher geheimer Rath worden.Er hat an. 1715. als Cbur-Mayntzifcher ausserordentlicder Ain-bassador zu Wien die lehn empfangen. 4.) Johann Martin,-er an. 1704. als Bischofs zu Eichstädt verstorben.
Die Rundingische linie hat vorgedachter Massen Ludwigangefangen, von dessen enckeln ist Gabriel an. 1496. Bsschoffzu Eichstädt worden, welche würde auch Martin an. zuBamberg erhalten, wiewol er jähr hernach dieselbe wiederniedergelegt. Um diese zeit florirte von dieser linie Veit As-mus , Ober-Jägermeister zu Eichstädt, dessen söhn RudolphWilibald, Ober-Forst-und Jägermeister zu Eichstädt , undPfleger zu Wernsfels, starb an. 1706. zu Dettelsau. Gegen -ausganq des XVII. sseculi florirten Heinrich Christoph, Würk-burgischer Oberster, und Christoph Friedrich, Würtembergl,scher geheimer Rath, Ober-Hof-Marschall, Commeudant überden land-qusschuß, und Over-Voigt zu Heidenheim, welcherden Gräflichen character erhalten, den dessen söhn FriedrichLudwig fortsetzet.
Sonst hat sich aus dieser familie Albrecht durch seine aelehr-samkeit hervorgethan, der an. 1479. gestorben. Er warvo-Äor und Päpstlicher Cämmerec, schrieb MorZLritsm koeti-cam, Vr-lÄLtum äs Ks uxoril,. Kpist. und Vorbereitung zumtobe. Übrigens besitzet dieses geschlecht Brauneckisches Reichtlehn, das Erb-Cammerer-amt bey Anspach , und das Erb-Schencken-amt bey Eichstädt, in welchem Stift auch das Rit-ter-guth und schloß Evburg lieget, so aber vor langer zeit demBsschoff käuflich überlassen, und davor das guth Neudettelstauangekauft worden. simsl. 8ax. äs ia-
mil. öaroii. äs
Evben, (Huldrich von) wurde an. 1629. zu Norden inOsi-Frießland gebohren. Sem vatter Hayo von Eyven waraus einem alten adelichen geschlecht dafiqer lande, und beklei-dete bey Huldrich, Grafen von Ost-Fr>eßland, die stelle einesRaths und Ober-Amtmanns. Der junge von Eyden trieb sei,ne academisüien studien zu Rinteln, und von dar gieng er an.1651. nach Marpurg, wo er ^ustum Slnold, Schütz ge-nannt , und dessen söhn, Johannem Helvicum, gehöret. Erwurde hierauf au. 26;;. auf gedachter Academie Loäior, und
Ll nicht