Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Enn /kner nacht in dem sager der Assyrier i8;ooo.nack, Sennacherid unverrichteter fachen wiederum

7,7 kehren muste. Bald darauf ü. N. ;r7->. ä. L.von^mH^kms in eine schwere kranckheit, und wurde ihmCr wpheten Esaja kund gethan, daß er sterben würde,

fein nber wiederum im gebät zu dem HErrn, der

der iahr verlängerte, und zu einer vergwisserung

deflllkA. erhielt er dieses, daß der schatten am zeiger Ahaster a?s^kages 10. stufen zurück gieng. Nach wieder erlang-Eheit schickte Berodach, der söhn Baladan, König ingesundGesandtschafft an ihn, wegen wieder erlangterbündnA - hm zu gratuliren, auch, wie Iofephus will, einihm zu schliessen; diese ehre nun verleitete densicher eitelkeit, daß er den Gesandten alle seinedes m« Fke, muste aber deswegen alsobald die straf-predigtKarl, Esajä hören, daß alles, was er ihnen gezeigt,

reitenwurde geführet werden, doch sollte bey seinen leb-dem bleiben. Er starb imiahre seines alters, nach-E 2». jähr regieret hatte, ohngefehr ums jähr der weit1 °?°' XVIII. Lstegg. r. <?i,^«.XXIX. XXXVI.

XI.VIII. snt. M.Iib. IX. L X. 2^-

* «« Ac.

„».„Mechias, ein söhn Cobares, ein frecher, grausamer undWer mann. Er verband sich zu Jerusalem mit Elea-benieia^ Hohn Simonis, wider die partey Iohannis. Sieten sich zusammen des innern theils des tempels, mach-st- M reughaus daraus, und sahe man unter den porten bie-test, «essen so heiligen orts nichts als Waffen. Aus diesemübri, °rte thaten sie starcke ausfalle wider Iohannem, und dieva,k. einwohner der stadt Jerusalem, wovon weitläufigerAnsehen bey , äs desto luäaico, lib. V. L. 7.

G^Echiel, oder Hesekiel, ein grosser Prophet in dem volcke'.e». Sein vatter Busi war ein Jüdischer Priester, aberfan H°chpriesterlichem stamme gebohren. Er wurde als ein ge-ivea«)-.r mit dem Propheten Daniel ä. öl. ;;85- ö. L. 599.vtzMuhret, hielt sich insonderheit auf an dem wasser Chebar. var, welches ein stuß in Mesopotamien, der sich in dendem m ^gießt. Er lehrte und prophezeyte zu einer zeit mitGl-i^pheten Jeremia, und fleng an ö. öl. ;;89-ö. L. 99;.

dieser diejenigen, so in Judaa zurück geblieben, er-dey«tröstete und strafte, also that Ezechiel dergleichen beyUnd M"sisnen in Chaldäa. Was von seinem übrigen lebenden dttyrer-tode Epiphanius, Jsidorus und Dorotheus mel-hvcbV ' ungewiß, dieses aber unstreitig, daß er ein von GOttth«,. dter mann gewesen. Solches erhellet aus seiner pro-tzxMng, darinnen die allergrösten geheimnisse des ReichsulS k, vorgestellet werden, welches die Jüden selbst erkannt,den ch Elchen nicht erlaubet ist, vordem zc>. jähre des alterssis. des Propheten Ezechiels, und das erste buch Mo-str ^vie auch das Hohelied Salomons zu lesen. Es soll die-phg^ophet nach der lebens-beschreibung, die, man dem Epi-te» sw zuschreibt, von dem Obersten der Jüden dasiger or-best.N gelobtet worden, weil er ihn wegen seines gottesdienstsdes da man denn den cörper des Propheten in das graddag/Miarchen Sem geleget hat. Als nun die Jüden aus an-bhab>'v diesem grabe häufig zusammen kamen, wollten dielejis^r solches nicht leiden, und die Jüden überfallen; al-ler, , Prophet that ein wunder wie Moses, theilte das was-öäer u? ließ seine Verehrer hindurchgehen; als aber die Chal-dch.^vuen in den ffuß folgten , wurden sie von demselbigende» und ersäuffet. Die Jüden können erst recht fabuli-d-h»tach dieser meynung hat das in einem walde bey Bag-sel f>7?^uete grab eine kleine thür, dazu ihr volck den schlüs-b« ww welche thür so klein ist, daß man auf allen vie-lvel^meln kriechen muß; allein an dem lauberhütten-feste, anihr eine grosse menge volcks sich bey dem grabe einfindet,iez fv'sr dem Propheten zu bringen, wird die thür des gra-te. »Lvvß, daß man wohl auf cameelen hineinreiten könn-en ^"n das fest sich geendiget hat, bekommt die thür vorM Wn aller anwesende» ihre vorige gestalt. Der Prophetsitze» - erlich wider die Unfruchtbarkeit nicht allein der men-ibrilik' Andern auch der thiere. Ein unweit davon wohnendereine unfruchtbare stute, und that beshalben einer das erste füllen dem Propheten opfern wolle..schv»,AMehet? die stute wird tragend und wirft ein wunder-vey g.,,Men, daß den Printzen seines dem Propheten getha,M ff„?vdes gereuet, nnd er es vor sich behalten will. AlleinN lauft, davon, und auf des Propheten grab zu, daNeder thue von selbst vergrössert, und nach diesem sichMet -^schliesset. Der Herr lasset es lange suchen, endlichern, ob es nicht beydem Propheten sey, da er es. bis .v <wer durch die kleine thür nicht heraus bringen^wph-s wm «n Jüde den rath giebt, so viel geld auf desAfin Am grab ^ legen, als das füllen werth sey, da sich^er von selbst erweitert, daß der Printz sein füllenveraus jtehen können. Lr-cbr-/, I. II.

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piLesat. 36 Lrecdielem, it- in epist. sä stsustnum.in ojsicin. bibl. in enostir. bibl. <Lc. *

Ezechiel, ein tragödien-schreiber, wird insgemein für ei«nen Jüden gehalten. Einige halten dafür, daß er zum we-nigsten hundert jähr vor Christi,geburt gelebet, und beruffensich auf Eusebium, welcher anführet, daß Demetrius einigestücke aus Ezechiel, Alexander kolyiMor aber einige aus demDemetrio genommen, welche beyde scribenten doch noch vorder zukunft Christi gelebet. Andere kommen gar auf die ge-bauten, daß er einer von den 70. Griechischen dollmetschern ge-wesen. Wiederum andere setzen sein alter erst nach der Zerstö-rung Jerusalems, und gar nach den zeiten des betrugersBarcochba. Seine tragödie, welche den titulgeführet, und von dem ausgange der kinder Israel aus Ego-isten , unter anführung Mosis gehandelt, ist verlohren gegan-gen ; doch finden sich noch einige stücke davon, die bey demElemente Llexanärino, Eusebio und Enstathio aufbehalten wor-den. Solche hat nachgehends Federicus Morellus gesammlet,mit Lateinischen vecsen . ausgedruckt, und an. i;i8. zu Parisan das licht gegeben. pruepsr. lib. IX. L. 21. 29. d/s-

ström. lib. I. p. ;44. leg. in eom-

mentLr. sä bexsemeran. KcaüZer-, in not. sä Luleb. x. 402.äem. Lvsng. p. 99. §e/cir«. l^nrsgm. äe Oiis L^-ris.sä b'olin. p. ;8?- sä ölelsm p. 296-

< 7 ave,biäcir. liier. TeNtzelS Unterred. sn. 1689. 6r 1690. P.H42.b'rrl-i./e. bibl. 6r. lib. II. c. 19. p. 646.

Ezler, (Johannes) gebürtig von Mayntz, lebte in demXVI. lDLulo. Er war vortreflich in der Astronomie erfahrest,Davon er auch verschiedene werte, unter welchen sein 8pecu-lum Mronomicum, verfertiget. äs scisnt. ülstbem.

Ezron-geber, oder Ezion-geber, eine alte stadt und Ha-fen am Arabischen meer-busen, deren schon in der reise derkinder Israel aus Egvpten gedacht wird. ö/»,». XXXIII. ;c.Ve»rei'o». II. 8. Die Israelitischen Könige hatten daselbst ihrarsenal, wie denn Salomo hier die schiffe bauete, die er nachOphir schickte, als aber Josaphat dergleichen thun wollte, zer-scheilerte seine flotte im Hafen ; denn die sce war da herumwegen vieler klippen sehr unsicher, 1. «-L. IX. 26. XX'll.49. daher es auch geschehen, daß der ort hernach nicht mehr ge-braucht worden. Josephus schreibet, daß er zu seiner zeit Be-reu ice geheißen. Vielleicht ist es eben das Berenice, das Pto-lemäus kbilsäslpbus erbauet hat. Eusebius nennet ihn Asia,HiervNYMUs Eßia. eella»«,, Leogr. smig. Lscdar/«,, Lg.iissn lib. I. c. 44-

* Ezzab, eine Afrikanische provintz iu dem Königreich Tri-poli, so poch etliche zu dem Medulgeridischen rechnen. Si«fangt gegen abend jenseits den gebürgen Garian und Benigna-rid an, und das andre end ist ein fluß, welcher sie von Mes,rata abscheidet, und sich gegen morgen in das mcer ergiesset.Sanut setzet in diese provintz die städte Raß-Arura, Tessuta,Rafamisar., Lepdis, (ehedessen Eva genennet) Brata oderBlata, das Capo Giudeca oder Zudica rc. Das land Ezzabbringet sehr wenig getreyde, aber desto mehr oliven, dattelnund safran hervor. Zu Cairo wird sonderlich dieser safranhoch gehalten, nnd um einen drittheil theurer als der andereverkauft. Oe /a L>or>, bist. stlriL. tom. I. V/i-.viöt. 6evgr. ^

Ezzelino, Ecclin, oder Azzolino, Jcelmo äs Ona-ro, oder äs Aomano , war von Onara aus der TarmserMarck gebürtig, dem Ursprünge nach ein Teutscher. Semvatter hieß EzMn der Mönch , sein groß-vatter Ezzclin,der Stammler, und sein anherr Aldericus, welcher letzteremit Kayser Ottone III. in Italien kommen , und von selbigemallda schöne lästöereyen empfangen hatte. Der vorgenannteEzzelinus war ein guter soldat, und zu erst, als das Hauptder Gibellinen, sehr glücklich, wurde aber, nachdem er Ve-rona, Padua, und einige andere statte in Italien erobert, einsehr grausamer tyrann. Er fragte nichts nach Gregor» IX.Jnnocentii IV. und Alexandri IV, banne, und als er hörte,daß die dürger zu Padua wider ihn aufruhrisch worden, ließer 12000.Personen von den einwohner»,. die er uyter seinerarmee hatte, an einem tage hinrichten. Es werden ihr» auchsonsten viel grausame executionen und gewaltthätigkeiten zuge-schrieben , die er an den meisten vornehmen leuthen verübet ha-ben soll, allwo er nach seinem willen regieren konnte. End-lich aber wurde er vpn den Mitten Fürsten der Lombardie,als er gleich im werck begriffen war, auf Mayland einen ver-such zu thun, gefangen genommen, und nach Soncin gefuh-ret, allwo er an. 1259. gantz rasend seinen geist aufgab, nach-dem er seine tyranney über 40. jähr getrieben hatte. Sein le-ben ist durch Petrum Gerard von Padua, somit ihmzueinerzeit gelebet, beschrieben. z>. cbron. Im. I. II.

äellegu. Irsl. Ijb. XlX. 8n.1-r6.12z6.

1292. I2Z9- vice äe Lspic. iUulkr. lnü. sts-.

vennst. Siche Rslandinus eismmaucus.

Histor.

Theil.

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