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erregte / begab er sich nach Blois, und von darivünk-. """e, zu welcher zeit ihm auch die ertheilte voeior-kbnnt- ^n der Sorbonne wiederum genommen wurde. Dochd-m r das Parlement zu Paris weiter nichts ausrichten , in-nis aer zwing Franciscus I., noch in währender seiner gefäng-ainSpanien nach Franckreich seinetwegen an die Köni-kxji,^argarethnni von Navarra, seine schwester, zu schreiben>> getragen. Hierauf begab er sich, um mehrererder Nl." halben, nach Nerac, allwo ihn gedachte Königin wi-sek,f ^mde kräfftig beschützte. Er trat auch, auf ihren be«reise nach Straßburg an, sich daselbst mit Bucero„« 3 ,? oer religion zu unterreden. Sein tod, welcher an. i;; 7.,wirk ^ er sein alter bereits auf ioi. jähr gebracht, erfolget,biv ev-Ü, gar merckwürdige art von Huberts Thoma Leo-Könjlj« bt: Er soll nemlich einsmals zu Mittage bey gedachterals -n « "^bst andern gelehrten leuthen, zur tafel gewesen seyn;die mitten unter dem essen zu weinen angefangen, sollantm>°, M, als sie nach der ursach gefragt, von ihm zurund erhalten haben : er wäre der allergottloseste mensch,in ei-Ä? - sich nicht getrauen, vor dem richter-stuhle GOttesN^.x/chEinen, indem er das Evangelium seines Sohns nicht miteiner !>'Enem muthe allezeit verkündiget, sondern vielmehr,8 e n-,«EMgen gefahr zu entgehen , sich heimlich aus dem we-tryL^cht. Als ihm nun die Königin mit wohlgegründetenvack,K-^ en seinen zweifel benommen , soll er sich endlich,seiner Königin gebäten, seine verlasseuschafft (ausser
bei, ""check, welche er ihrem Hof-Prediger vermacht,)Unserm ^ auszutheilen, in ein bethe gelegt , und so gleichiverck? ^ gestorben seyn. Man hat von ihm verschiedeneUsw - darunter sind : Lommentarii initiarii in I V. Lvangslia;
^ omnes kauli Lpiliola«; Lpologia , guoä vctu« öc vul-trik„^tochrstatio Lpistolar. pauli non 6 t visron^mi; äs; 8 ckolia in Opera Dion^üi kreopagit-e;stz^^Mgrii in Lxiüolas Oatkolica« ; in kkalmos; in Lccle-brzj , ' guintuplex Psalterium, Oallieum, Ilomanum, Le-se X ' vetus, conciliatum; Iranslatio IV. libr. Oamascsnirig^o nodoxa Liäc in Latinum; öcc. Lritirmetiea X. libristtytkmimaskise kuäus; Intrnäuötio in Lritkme-njz ^ ^doculativam Loetii; Lommentarü in 8 p 6 aeram ^okan-kszsoo kluilo; omnss I-ibri sogleorum äriüotelis cum^olitic "orpk^rii <L Lommentarüs; Lommsnt. in VIII. libr., r LII. Osconomicor. Lrsstotelis; <Lc. TAornar
annal. äs vita Lriäürici II. Liebt, kalat. lib. XI-iiili elog. üb. I. /or-r«r, elog. Lobtor. c. rrr.
to XVII- 6t leg. 5 /ercka«. oomment. lib. V. Live.äe'p -M. II. oper. p. 1266. elog. Ikeol.
olelizg'^- XVI. L« Li», llans sa bibl. äes auteurs ec-L mg- tom. XIV. x. 1^7. Lrei>er«r, intbeatro p.!4y. La^ie.*zn dk, (Johannes) ein bekannter Ibeologus und Bischofs^»allrk v ""n Leutkirchen im Algöw gebürtig. Er war an-siwre ck ^^^tsriuz bey dem Ertz-Hertzoge Ferdinand von Oe-dez sro-^. michgehends Lanonieus zu Costnitz, darauf Vicariusdie ^,/choffs daselbst, endlich aber Bischoff zu Wien. AlsFqber n^'b-streiligkeiten wegen des ablasses angiengen, undgesch-f.i'dch Viaarius des Bischoffs zu Costnitz war, ließ er esRächest ' daß einige dem verkauf des ablasses widersprachen.IkthqX^nds aber widersetzte er sich fowol mit schritten als al-tichi^ anschlagen den Protestirenden. Insonderheit wird be->Kinio« daß, da ihn an. i;ry. auf dem Reichs-tage zu Speyer,desp^g, Mynäus wegen einer von ihm gehaltenen predigt^ gebäten, daß er von Vertheidigung so grosser'Eeundn-k abla»en möchte, habe er sich gegen Grynäum sehrWn gestellt, und ihn ersuchet, des andern tages wieder-wichij.'UM zu kommen, weil seine zeit nicht litte, jetzo von so- w dem Sachen zu reden; hierauf aber habe er es alfobaldW dqz' ^vuige Ferdinand dahin gebracht, daß Grynäus sollteAwK -m^angnis geworffen werden, welches doch durch eineMLx ^kannte, und nachdem nicht wieder gesehene person,, V zeit-« !?Egen von einigen für einen enget gehalten wird,Wvss-'EN diesem entdeckt worden, daß er sich mit der flucht^w Rei^Men. Sonst befand er sich auch an. r?;°. auf? predi^age zu Augspurg, da er vor dem Könige Ferdman-N deN ""'st". Es wurde ihm aber, nachdem der Kayser7^ ueba^'Ultden Protestirenden Ständen verglichen, sol-auch. «^"dern, die sehr heftig waren, verboten. So warm^uqsm^siLohanne Eccis, einer der vornehmsten, welcher» Haste-»Piche Confeßion zu widerlegen auf sich nahmen,L»,ei -is^ ^uch nachgehcnds nicht ruhete, sondern sich umMails wider die Protestirenden finden ließ, je mehr erkÜ^r dem Römischen Hofe gelobt wurde. Weswegen erMmigen ?!, dem Papst den rath gab, durch gelehrte männeralsobn^" ^ Lulheri schritten aussuchen zu lassen,tN, tt es ^wd auf dem Loncilio könnten verdammt werden,iM lesen Ehrlich hielt, den ungeübten die schritten Lu-s^l. jähr- Er starb endlich den 21. may an. ,541.
c??Eben, ^Ers. Er hat unterschiedene bücher ge-
' Welrv-ä"^E sonderlich bekannt ist sein Ralleus is-ersti-rFeystü oÄE," dem Papst Hadriano VI. dediciret hat: Ir.
kl , und «i-i 'w LiitkoliLL contra öalckss. kacimon-andere. ^ cap. .0. van. k.
pgKim. Lnnal. Tv-MA.
HiftOr dneranism. lib I. §. 4;. n. z. üi. 66. L
E. Lemco« ///. Theil.
fab 401
allbi. vtt ?r«, bibliotk. ecclcs. tom. XIV. Akttolds kctzershist. k. II. lib. XVI. c. 8- §. *
8«ber, (Johannes) ein Geistlicher zu Dreux, welcher zuParis an. i;;2. LIore8UNd äntiguitatss Osllicas drucken las-sen. Es ist auch ein anderer dieses nahmens, welcher Dom-Herr zu Langres, ingleichen 8ecretariu8 des Cardinals von Gi«vry gewesen, und sich in verschiedenen poetischen wercken her-vor gethan. Über dieses war er in der Mathematik gar wohl er-fahren. Er lebte an. i;8;.
Faber, (Matthias) aus Bayern gebürtig, war anfangsPfarrer zu Neumarckt in der Ober-Pfaltz, hernach aber Vi-litawr durch den Aichstädtischen district, da er denn zugleichPrediger in der St. Mauritii - kirche, krokellor und kro-Lan-cellarius zu Jngvlstadt worden. An. Iä;7. begab er sich zuWien in die Societät JEsu, und starb daselbst an. 16; z. Erhat unterschiedene streit-schristen mit den krokslloribu8 zu Alt-dorff gewechselt, und Loncionum Opus tripLrt. ingleichen äu.Äarium Kusus operis geschrieben. >j/eZaMöe, bibl. 8.).
^aber, (Nicolaus) einer der gelehrtesten leuthe in Franck-reich , zu ende des XVI. und ansang des XVII. üeculi. Erwar zu Paris an. l?4;. gebohren , dadurch er von einem an-dern dieses nahmens unterschieden wird, dessen geburts-ort Fa-laisc in der Normandie war. Den gründ seiner studien legteer in dem Lollegio cle la Marche, allwo er sich durch Unvor-sichtigkeit mit einem ftder-messer um ein äuge gebracht. Hier-auf wurde er nach Turin geschickt, und von dar nach Pavia,daselbst seine studien fortzusetzen. Von hier begab er sich nachBononien, daselbst die Rechtsgelehrsamkeit zu erlernen, undnachdem er sich mit den vortreflichstcn leuthen bekannt gemacht,nahm er an. 1571. eine reise durch gantz Italien vor, umdie antiquitäten genauer zu besehen. Bey seiner zurückkunftnach Franckreich wurde ihm eine Raths-stelle über die Königli-chen Wasser und Waldungen aufgetragen, welche er auch mitgrossem rühm bekleidet. Inzwischen fügte sichs, daß seine ei-tern stürben, daher er das öffentliche amt ablegte, um eini-gen tröst in der rinsamkeit, bey ausübung der gvttseligkeit undgenauerer einsieht in die wissenschafften, zu finden. Hierübernun hielt er stätige correspondentz mit den gelehrtesten Männern,als mit dem Cardinal Perron, Rapin, Loiseul, CasaubvnoSirmondo, und andern; absonderlich machte er mit Pithöovertrauliche freundschafft, und dem Baronio communicirte erviel anmerckunqen, welche dieser in seine rmnales eingerücket.In demLigistischen kriege hielt,er sich gantz stille, und suchtein der Mathematik sein vergnügen, da er auch eine art, wieman einen circul ausmessen solle, erfunden, welche Scaligersehr rühmet. Hierdurch nun setzte er sich bey jederman ingrosse Hochachtung, daher der König Henricus IV. bewogenwurde, ihn zum Inkonnzwrs des Printzen von Conde zu erweh.len. Ob er nun gleich lieber in seiner ruhe ungestört lebenwollte, als die Widerwärtigkeit des glückes bey Hofe erfahren,so muste er doch, in ansehung des grossen Nutzens, den seinvatterland daraus zu gewarten hatte, diese beschwerliche bebie-nung über sich nehmen. Er versähe diese mit solchem vergnü-gen des Hofes, daß ihm auch nachgehends der König Ludovi.cus XIII. untergeben wurde. Allein, er konnte nicht langesolcher wichtigen charge vorstehen, indem er an. i6rr., im 68.jähre seines alters, gestorben, da er selbige wenige monate überein jähr geführet. Man hat von ihm einige wercke, daruntersonderlich Senecä schritten mit anmerckungen von ihm verse-hen worden. Sein leben, welches Jean ls Begue, itvocar-Ocnsral bey dem Rath über die müntzen, verfertiget, ist zuansang seiner wercke zu finden. in elog. voctor.
ösllor. les komme« illuilres, gui ont psru LN kran-
ce xenclanr le XVII. liscle, tom. II. x. 124. sg.
Faber, (Petrus) oberster Parlements-Herrvon Toulouse,war aus einem orte dieser Vogtey gebürtig, und starb an. i üoo.an dem schlage. Sein vatter hatte ebenfalls eine vornehmeRaths-stelle in eben diesem Parlement bedienet. Der söhn warnicht nur in den Rechten, sondern auch in allen stücken der an-tiquitäc und litteratur, beneben der kirchen-historie, vorlreflicherfahren. Man hat von ihm einen Lommenmrium äs Di^i-strLtiku« Xomani« , desgleichen 8emsürlum likrvs tre« - ilgo.niüicon, oder von allen Athletischen Übungen der Alten; undandere, dadurch er sich bey den Gelehrten in grosse Hochach-tung gefetzet, zumal er den fußstapfen seines kr^cepcori«, deSberühmten Johannis Cujacii, so rühmlich gefolget, und diegesetze sowol als die übrige lehren und spräche der Alten jewei-len m ihrem rechten gründ untersuchet , und aus den ge»wohnheiren , sitten und zustand einer jeden zeit beurtheilet underläutert hat. Lrx/-«-, aä LelMs cenwr. I. Spill. 10.lib. OXXIII. kiüor. äs Lom. Icript. lib. II- k. I.
0. 40. in elog. elog. äs« komme« sz-
van« wm. II. p. ;oy. *
Patzer, (Petrus) einer der ersten gehülffen Jgnatii Lojv-lä, mit welchem er sich in dem 2;. jähre seines alters, nach-dem er zu Paris die Philosophie und Theologie studwet, ver-bunden. Er war zu Villaret in Savoyen an. i;c>6. gebohren«Der Papst Paulus III-, welcher diese neue Societät bestätiget,schickte ihn nach Parma, von dar auf die Reichs-täge nachWorms und Regenspnrg, hierauf nach Spanien, und end-lich abermals nach Teukschland, da er, gleichwie in- andern
«1 ; pro-