Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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fab

kr General - Adyocat bey dem Park-ria^n *^ls. Seine kluge aufführung, die er in den bishe-wüt-k-n e" - stellen erwiesen, bahnte ihm den weg zu höher»legn A.greng mit dem neu-erwehlten Könige Henricv Vs-üba-<ħ.dolen, in dessen nahmen er den von der RepudlickGesandten mit grosser beredtsamkeit antwortete,dieser/ nachdem er den tod seines bruders Caroli IX.den ' heimlich in Frankreich entwich, kam Faber beyln die gröste lebens-gefahr, so, daß er kaum in einemDo^ der wüth des Polnischen pödels entgehen konnte,deruni k». er die rasende gemüther durch feine beredtsamkeit wie-rej^" ^sanftiget, nahm er den weg aus Polen nach Franck-bia, ^ aber bald wiederum in Polen an, in Hoffnung, sel-"ane feinem Könige zu erhalten. Ob er nun schon seinenkuim - Urdev nicht erreichte, so war er doch bey seiner zurück»trieb- "'.Franckreich so glücklich, daß meistens durch ihn derde L?Wen den Catholischen und Reformirten befördert wur-chä- Dieses bewog den König Henricum III. ihm an. 1577. dieris -I, ^ 5 ^ Präsidenten su ö/Iortier bey dem Parlemente zu Pa-theilen; gleichwie die Königin von Navarra und derin -A" Anjou ihn zu ihrem Cantzler erwehlten. Er starbSein- . ^84. den rr. may im ;6. jähre seines alters.

bek^»bgetlchte, welche unter dem nahmen tzMraiin äe lübnbig?,- ^si"d in die Griechische, Lateinische, Türckische, Ara-und Persische spräche übersetzt worden. Ausser diesen hat

VisihtN: hin Lecusil äs XemoMrnnLL8; Ü0ÜLNge8 äs In^olc, U'"gue ; Leponss ü In Har-rnZus kalte ä Henri III. Loi äsxar 1 'Lvegue ä'HIsäisInvie, sn. Lrangoi8 6c en Darin.LVür ° ^ ips vita. elog. lib. III. üb.

bist»- ^ t-XI. it. üb. DXXX. biik. äs Dang.

^ äea?res. äs karis. T'eiA?,,, eloges tom. II. x>. 2;. feg.

»er , (Iacobus) gebürtig von Deventer, war in fei-wit ,i? ? 5 'stadt üeckor und ein guter freund Fabri 8tapulens,8,^l^ ueichem er einen brief-wechsel unterhielt. Er hat OpulenlaAiou 'Uvn Hegst, dessen schüler er war, ingleichen Catonis Di-SÜI8 Zrlomologici8 ex 6rXL0 verÜ8, und verschiedeneden ^ getichte heraus gegeben; und wird von einigen vorFxj-ÄUcodum von Deventer gehalten, dessen beschreibung vonHe^und Sebast. Münsteri Losmograpbi-e einverleibet ist.

* bist. Daventrise, II. opp. p. 264. 267.

st^^abev, (Iacobus) gebürtig aus Stargard, war erstlichUnd A Landsbcrg, hernach LonreÄor zu Greyphswalde,xr^^uer strcüiäigconu8 zu Stargard, worauf er endlich dentend-g? ^ues vocloris, und die stelle eines General-Superin-^u in Pommern erlangte. Er hat Nenwram Lrcisulo-K, sz controversorum äe krLäestinstione, kerlona Lbriüi

Uem ^ geschrieben, und ist an. i6i z. den 20. aug. in sei-, 76 . jähre gestorben, äiar.

thg,Laber, (Johannes) ein Dominicaner und eifriger Ca-nuz ^ uns Freyburg in der Schweitz gebürtig, wurde äuguüa-den unnt, weil er sich zu Augspurg, wo er auch den or-Und zugenommen zu haben scheinet, viele jähre aufgehalten,an. ?. A ansehnliche stellen daselbst bekleidet. Er befand sich»erM Bologna, und profitirte die Theologie. Nach fei-lianv, Akunft in Teutschland ward er bey dem Kayser Maximi-stn ,,-ir.H°stPrediger und Beicht-vatter, bekam auch bey des-Crasw, , Kayser Carolo V. die Hof-Prediger-steüe, weilrnenM deswegen an viele Grosse die nachdrücklichsten recom-Krj-?«vns-sthreiben ergehen lassen. An. i;2i. ward er auchin v°.,öu Augspurg, setzte aber von Erasmo, mit dem er sonstde» Mulichster freundschafft gelebt, ab, sobald derselbe vonNach r,, An als unrichtig erkannt worden, und half ihn her-lstn" 3 "M selbst in vielen punctendes irrthums beschuldi-vekÜu.^un und wo er gestorben, ist eigentlich nicht bekannt,Dla»Wtch aber im iahr i?;c>. oder zu ansang des folgenden.Änasw uon ihm die Kayser Maximilian» gehaltene leichen-rede,üxU'purg ^ ^ pje sich auch in Marqu. Freheri rer.cM II. x. II. 2 p. 402. aä 420. befindet.tvn, n . XVI. n. l6. L üb. XXVI. bibl. Domin.

' p- 80.

deru^ber, (Johannes) ein Rechtsgelehrter von Mecheln,INke jähr i;66. gelebt, und krogymnalmats ex utrogus

^lde», M 1566. üreviarium iu ^ustinEi Imp. Loäicem ,

^ 7 s. in fol. und Wider Alciatum in der Materie , vtrum

»vtzlg servsnäum iic, st jurrms non aüsliars^ kunäumh>le -.^.kosteL sum jurejuranäo comr-iveniLt, Cöln 1569.^4;. super IV. Iübrci8 lukitucionum, Leiden

^e?^. ?^heiede». bibl. öel§. bibl. Loäles.

« ^ Mken. Lel§.

Ug. I; s?bd, (Joh.) ein Superintendent zu Eisfeld, gebohrcnMcoup.' 19. febr. zu Rodach, wo sein vatter 46. jähr Lrclü-v'aMer studirte zu Zerbst und Jena, wo er an. 1588.

M "A an. 1591 . zu Schleusingen, an. 1 x 97 ."ud j„ ?I,Mrdhausen, an. 1598. üecior der schule zu Jena,jähre steökor zu Coburg, an. 1606. aber Su-einem U.?" Eisleben worden, starb an. 1625. den 2. mertz' und"?^-fluß. Er ließ sehr viel kleine schriften ausge-' davon ianderltch em groß üexicou 6rceco - LibüeuinLi,berdlen-n^^L"r etliche specimina gedruckt sind, welche ihr^Isimj.., a. Saust hat er heraus gegeben die Krammariesm'lonu eum aäuotLtioiiibue; l-ibellum victorum bi-

fab 40z

bücokum cum bülonis; 8ynopsrii Qrnmmaticre NebrLD Ö»Lvensrü; Die Historie der Teutschen Bibel; Müntz-Historie;Bibel-Calender; Paßional-büchlein mit üänowüvnibus; Be-drucken über die biblischen Concordantzen und sehr viel andere»Dietzel, in der Eisfeld. Stadt - und Prediger-Historie, x. ?4-

* Haber , (Johannes) aus Bamberg gebürtig, lebte ausPäpstlichen Hofe, und schrieb äs Xaiäo L Lpich^mo aäverüis^os. 8caügerum, Rom 1607. in 4. und gab heraus 8cbolia sck). Ilernsnäex Ilillorikim pluutsrum Uexiesn. Rom 1628- iltfol. ImllZines illustrium ex sulvii llrstui bibliotbecu 2 Ikom»OsIIseo exxrests8 mit einem Lommentario, Antwerpen 1606»in 4. und krLseriptione8 I-^ncese äeaäeml-e, Teilst 1624. ilkfvl. bibl. cur. Lu^öei'i»/ bibl.

* Haber, (Johannes ) ein Däne, der I-icsnüLtus .suriZ,

wie auch LloguenÜR und Iliüoriarum krokellor zu Sara gewe-sen , und den n. febr. an. 1659. gestorben. Er hat lüssert. äsVirtutibu8 8riü bistorici; äs Inleriptiouibub; .fu8 <L kriviie«Zium äs non appellsuäs äc. geschrieben. äisr.

* Haber, (Joh. Heinrich) war den ,. sept. an. 1x92. zirWinsbergen gebohren. Nachdem er zu Tübingen studieec, undnach erhaltener substitution des Abts zu Bittefeld in voeiorsinIbeologice promoviret, kam er als Prediger nach Augspurg,mnste aber an. 1629. nebst seinen coüegen sein amt verlassen, inwelches er an. 1652. vom Könige Gustavs Adolpho in Schwedenwieder eingesetzet wurde. Doch traf ihn an. 16; 5. dieses Unglückvonneuem, daher er sich sehr elend fortbringen muste; dessenohngeachtet aber an. 1641. eine vocatwn nach Regenspurg aus-schlug, bis er endlich an. 1649. nach dem Westphälischen frie-den wiederum nach Augspurg kam, und daselbst das Senioratnebst der Pfarr-stelle bey St. Ulrich erhielte. Er starb den 27»aug. an. 1661. F'iM/i«. memor. Tbeol. x^ürt.

* Haber, (Petrus Johannes) ein Docker Neäieing; zstMontpellier, lebte um die mitte des XVII. Leuli, und schriebAnacomiam totiii8 Ilniverli, Toulouse 1646. in 8. DereulenrkvrocbvmiLum, ib. iS; 4 - in 8. kallaäivm 8 p 3 g 7 ricum, ibiä.1624. in 8. Lkirnrgism LpLZyricsm, ik. 1628- in 8. Inügnss

Luracione8 vsriorum lVlorborum, ib. 1627. Dyäogmpbum 8pa-

svrieum, ib. 16,9. in 8. iHob^mistmn Lbnstisnum, ib. iö;2.IN 8. Nvrotbeeium Zpoxvrieum, ib. 1626. in 8- propngns-

culum LnLwmi-e Le. welche nebst seinen sämtlichen schriftencins Teutsche übersetzet, und zu Franckfurt 1652. m 4. zusammengedruckt worden.

* Haber, (Samuel) ein söhn Johann Ludwig Fabers,war an. 16^7. gebohren, und legte sich in seiner geburts-stadt aufdie Philosophie und Theologie. An. 1690. ward er Lonrecior,an 1706. aber Lecker bey dem 0>mnc>üo Lgiäi-mo zu Nur»,bera Er starb an. 1716. den 10. apr. und ließ unterschiedenehistorische, politische und oratorische schriften, unter denensonderlich das leben Caroli XII. Königs von Schweden, be-kannt ist, nach sich.

* Haber, (Sebastian) war zu Brotselden im Mayntzischman. 1^64. gebohren, und wurde, nachdem er zu Marpurg,Heidelberg und Wittenberg stndiret, zu Basel Doökor )uris,worauf er eine zeitlang zu Speyer practicirte, bis er an. 1601»die stelle eines Raths und Consulenten in Regenspurg erhielt»An. 1606. wurde er Fürstlich-Würtembergischer Vice-Cantzleeund geheimer Rath, und starb an. 1624. den 7. dec. im 60. jähreseines alters. Er soll nebst dem Cantzler Müllern zu Oettingen,sutbor von der sogenannten Donawerthischen relation und In,sormstione Iböki L jurib seyn.

* Haber, (Iacobus) zu Turcoin in Flandern gebohren,begab steh den 8. jul. an. 156;. zu Lisle in den Dominicaner-orden , und ward Prior allda; zu Loven ernennte man ihnnach der Hand zum ersten krokestbr, und endlich an. 1590. den,i jul. wurde er öffentlich zum DoÄore Theologie creirt. Erward in seinem vatterlande für einen treflichen Prediger gehalten,deswegen ihm die Reformirten religions - verwandten sehr auf.fähig waren, und da er sich einsten nach Huy begeben, um da-selbst einige Advents-predigten zu halten, wurde er den 24. nov»1591. von einer partey aufgehoben, und nach Erhards bericht,nachdem sie ihm drey tage allerhand schwach und Marter ange-than , umgebracht. Welcher geist der verfvlgnng, da die welkerleuchteter worden, nun sonderlich bey den Reformirten auf-höret. Zu Lösen werden Fabri predigten, und seine auslegun-gen der 27. ersten fragen Thoma von Aquino aufbehalten.

lercht. orä. krseä. rom. II.

Habertus, (Abrahamus) Marschall von Franckreich,Gouverneur von Sedcm, war von Metz gebürtig, und, wie ei-mge melden, emes buchfuhrers söhn. In seinen jungen jährenhielt er sich bey dem Hertzoge von Espernon, Johann Ludwig vonValette, auf, und als er etwas erwachsen, brachte ihn der Car-dinal äe I2 Valette nach Hofe. Hierauf begab er sich in kriegs«dienste, und erwiese bey allen gelegenheiten vortresiiche probenseiner tapferkeit. Er befand sich an. i6;6. unter den trouppen,welche in Hagenau Proviant bringen mnsten, und wohnte in ge-dachtem jähre der belagerung von Zabern , gleichwie an. 1617der von Landrecy, und 2. jähr hernach einer andern von Cbi-vas bey, zu welcher zeit Fabertus Capitam einer comvaqnie indem regiment äe8 gsräs8, oder der lerb-wacht war. Man be-förderte ihn aber noch im jähr iSzy. zum Unreebul äs bgcsiüe,

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