Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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fab

Trogs, sondern Marco Marims, Suetonio nnd^!°^accellino nachzufolgen, woraus denn die schreib-ark,ren sich dieser Fabius bedienet, am besten erkannt werden kamfca» auch etwas von ihm bey dein Voßio üb. III. äs Hill.^scm. p. 70;. *

d-^.Eus Usxkmu8, so auch Rullianus genannt wnrde, warin?., V aus dem geschlechtder ksbiorum, welcher den zunah-wa^ Eaximux verdiente. L. k. 429. L. N. ;6;y. L. L.

"r er General über die reuterey, und fiel der Sammler lagerokn^walt an, dadurch er einen vollkommenen sieg bestricke,wi>l,nü^/et ihm sein Victor Papirius befohlen, in seiner ab-d.^?yelt nichts vorzunehmen. Allein er wollte lieber sein le--denk- strengen gesetzen der Römer aufopfern, und wider ha-°rdre fechten, als eine gelegenheit, dabey er seinem vat-einen so nützlichen dienst erweisen könnte, verlieren,tölm gehaltenem treffen wollte ihn zwar der Victor Papiriussüne !^^n, allein das volck rettete ihm das leben. Er war^ 'nmal Bürgermeister, einmal Lenlor, und zum zweyten mal„jWor. Bey diesen ansehnlichen bedienungen unterließ erreiAb' zu dem rühm der Republick und seiner familie ge-konnte. Dannenhero wcckd ihm der triumph über die^Mntter, Gallier, Umbrier, Tuscier, und viele anderedu^' verkannt. Als er Lenlor war, Hai er sich fürnemlichaem ^ Wellen noch weit mehr, als in allen kriegen, um dasweina b Wesen verdient gemacht. Das erste war, daß er die ge-irnd , und ärmsten bürger, welche keine liegende güther hatten,üm Wehrentheils von freygelassenen knechten herstammeten, anibr,V ^ ^ zuvor durch alle zünfte zerstreuet waren, und wegenaus», grossen anzahl in einer jedwedern die mehrere stimmenbrachten, allesamt in 4. zünfte eintheilte; wodurch denn ihreduA'ge gemalt, (deren sie fast jeweilen mißbrauchet, und sichj "Iw geld zu allem, was man ihnen vortrüge, hatten bewegenauf einmal eingeschränckt wurde, und die vermöaliche,L^vnliche bürger, von welchen das vatterland am meisten zuren/" ^cte, auch die gröste gemalt, und das ihnen gebüh-lvu^ wssehen in dem gemeinen westn erhielten. Dieses nundas ^ so grosser Wichtigkeit und so treflichen nutzen gehalten,n,I»ubius dadurch der erste aus seinem geschlecht den zunah-der gröste, erlanget, welchen ihm alle seineMache siege und triumphe nie zuwegen bringen können.

andere ebenfalls höchst - nützliche verordnung in seiner^ nlurii war diese, daß die Römische Ritter alle jähre auf denWi. > ansehnlicher kleidung zu Pferde aus dem tempel derws Luxirolium ziehen musten, und sonderlich bey dieservazMheit den Lenloribus ihr leben und aufführung aufd-p genaueste eraminirt wurde, da man denn allen denen, wi-run°?^ etwas schimpfliches an den tag kam, ihre Pferde weg-vÄwen, und sie also aus dem Ritter - stand auszustossenb-W. Es ist gewiß, daß diese anstatt, so lange man sie wohl-eichtet, sehr viel beygetragen, den Ritter-stand, als eineK11, a whmsten stützen des Römischen Staats, rein und in gu°se'.lwr zu erhalten. äs viris iüullr. cap.

x/"", lib. XVIII. LXIX. üb. II.

^ssbiUS Naximus Verrucollus, Wurde Lunäator^ säumige zugenannt, weil er blos des Hannibals, sei-.-ex Mades, bewegungen in acht nahm, niemals aber wegenh».Wvache seiner armer mit ihm ein treffen wagen wollte, aberden besatz bequemer örter und lager - platze, auch abschnei-dida, zufuhr seinem feinde grossen schaden zugefüget. Han-jhsss'werckte dieses als ein kluger General gar wohl, und ließ"wlchero entbieten, wenn er so ein tapferer krieqes-heldsein,» er wollte angesehen seyn, sollte er ins offene seid undlies. 5 binden behertzt unter die äugen gehen. Allein FabiusGen- antworten, daß Hannibali, als einem so vortreflichenihnl' wie er wollte angesehen seyn, besser anstehen würde,bEeinem treffen zu nöthigen. Die Römer, welche ihm seinHelges verfahren für eine zaghafftigkeit ausgelegt, auch garconii» E gewohnheit seinen blsgiltrum Lguitum seinem ober-seb.^udo entzogen, und einem theil der armer alleme furge-Hq»Mn, sahen ihren fehler bald, als Minucius von demÄMal in die enge getrieben, mit aller unter sich habendenw die gröste gefahr Miethe niedergehauen zu werden,nicht der großmüthige Fabius Ungeachtet des em«höiff^Uen schimpfs und Unrechts eben noch m rechter zelt zuRlm.I°wwen wäre. Man wurde deswegen,bald anderes sinnes.dvl^ws selbst, ohne einen schluß vom Römischen Rath odersein-^Äuber zu erwarten, unterwarft sich wiederum freywilligchen e-i und liesse seine vorgetragene falbes, als em ze>-

Ie»tk,I^ner obern gcwalts,vor demselben beugen,und dessen kriegs-vMü^ken ihm zur danckbarkeit eine crone auf, welche mantha«,, uslem nennte, weil er sie als von dem feind gantz clnge-belagert aus der grossen noth errettet hatte. Er wardgey^vends, und sogar von Hannibal selbst der Romer schildwie sein LoUegÄ in seinem vierten Bürgermeister-Jir, Ä'-Claudius Marcellus derselben schwerdt zu heissen pflegte.z>tid -^Gen war er fünsnial Bürgermeister, zweymal Dictator,w oft krinceps 8enatu8; in seinem ersten Bürgermei-tier, w stblug er L. II. 52;. ll. N. L. L. 2,1. die Ligu-viey r^wtes auch sonst seinem vatterlande allezeit vortreflicheÄi. Q-'v. ;24- ll. N. ;7?4- L. L. r;c>. war er Lensor mit

^nipronjo Tubitano, hierauf L. bü ;»6. das andere mal

fab 40;

Bürgermeister mit Sv- Carvilio, und ä.V. M. ,762.L. 6. 222. wurde er viüirtor. Er nahm L. U. 54;. L. N-;77e- ll. L. 209. Tarentum wieder weg, brachte die statue desHcrculis von dar ins Lapiwüum, und nachdem er mitdem feinde einen accord gemacht, die gefangenen los zu ma-chen und auszuwechseln, welchen der Rath nicht bestätigenwollte, verkaufte er alle sein haad und guth, damit er nur stiuWort halten möchte. Er starb in hohem alter L. kl. ;;2. L. N.z?82. ll. L. 202. als M. Servilius Geminus und T. ClaudiusNero Bürgermeister waren. ÜrrE, üb. XXII. XXIII. XxVII.XXX. ü/«. üb. V. L. üb. V. L. 2.eb«,. in ixüu8 vils. üb. II. ste viris

iüustr. c. 4;. üb. III. -Lc. *

fabius Älaximur, Mobrogicus, von seinen siegen Wider die-ses volck zugenannt. Eben dieser ist es, welcher Bituitum, denKönig der Äuvergner, schlug, die Lllokroges bezwäng, und ei-nen theil von Languedoc, ingleichen Dauphins und Savoyen zueiner Römischen provintz machte unter dem nahmen ürovincmXarbonenÜL. Er war ss. ft. 6;;. L. IVl. ;86;. ll. e. I2l. nebstQ. Opimio Nepote Bürgermeister, und L.K.. 649. L. N. ;87y.L. L. 105. Lenftr. Sein söhn gleiches nahmens, ward wegen sei-nes liederlichen lebens seines vätterlichen erbtheils beraubet.

üb. II. ü'ü/er. ^7-i-rürr. üb. III. s. L üb. VI. c. 9. Lc.

St. fabius AAXLMU8, war des Oilststorib Fabii, sonstauch Verrucolü und Ouncistoris zugenannt, söhn. Als er sahe,daß sein vatter zu pferde ihm als Bürgermeister I. II. ^40. g,. U.;77v. 11. L. 214. entgegen kam, ohne sich von seinem fattel zubewegen, schickte er alsobald und ließ ihm sagen, daß er von dempferde vor ihm als Bürgermeister herab steigen sollte. Daraufumarmete der vatter den söhn, und sprach : ich wollte sehen,ob du verstündest, was da heisse ein Römischer Bürgermeisterseyn; daß also dieser edle Römer sichs für eine grössere ehrehielte, einen söhn zu haben, welcher die würde seines amtsverstünde, als selbsten von einem Bürgermeister, der sein söhnwar, respectiret zu werden. Er starb aber noch vor dem vatter,als sich das Römische volck sehr grosse Hoffnung von ihm machte»pal. Z-Ü-ME üb. II. *

Q.. Habms Servilianus, war oberster Priester zu Rom,und L. 1<- 612. li. N. ;842. L. L. 142. zugleich mit Lucio Mestello Bürgermeister. Er wurde in Spanien wider Viriatum ge-sandt, welchen er anfänglich überwand, verfolgte, und meinevon seinen stadten trieb; allein da er hernach in einem ausfalle,welchen Viriatus that, geschlagen, und genöthiget wurde, sichwiederum zurückzuziehen, musteermit schlechten bedingunqe«einen frieden eingehen, welches den rühm seines sieges sehr ver-dunckelte. Er hat von dem iurs kontistcio viel bücher geschrie-ben, desgleichen hat er auch Lnnales verfertiget, davon abernur noch einige wenige stücke übrig, die von den Alten angezogenwerden, ürv,«,. Oiss! ass üb. I.

Lneiä. Ls. , äs füll. üatin. Üb. I. c. 7. palvr'E,

Kibl. üat. *

St. Fabius kieior, war der erste unter den Römern, wel-cher anfieng ihre Historie zu schreiben, weswegen er von Livio8ciiptorum antiguilümus L lonZe sntiguilümus Huötor genen-net wird. Jedoch ist diejenige schrift, welche unter feinem nah-men vorhanden, ein von Annio Virerbisnü fälschlich eingescho-benes buch. Ihrer viele vermengen ihn mit andern Personendieses nahmens, als z. e. mit einem gelehrten Juristen, dessenCicero gedencket. Er bekleidete L. ü. 514. ä. N. ,764. n. L.220. die stelle eines ()ussllori8 krovinciaüs, und wurde nach derberuffene» schlacht bey Cannas zu dem Apollo nach Delphos ge-schickt, bey selbigem zu fragen , was es endlich für einen aus-gang mit den Niederlagen der Römer nehmen würde ? Die fa-milie, aus welcher er entsprossen, bekam daher den zunahmenkilstor, weil der erste von derselben den tempel der göttin8alu»zu Rom mahlete. Lw. üb. I. LII. ?/,«. üb. XXXV. s. 4.

in Lnnib. poFr«,, äs Hill. ÜLv. üb. I. c. ;. d/or. äsvitin ILtoc. üb. I. c. 4. äs üom. ftr. ?. I. <L II. c. i. *

Fabius Rusticus, ein qeschicht-schreiber, welcher sonder-lich scheinet die fachen, so sich zu seiner zeit begeben, aufgezeich-net zu haben; lebte unter Claudii und Neronis regierung, warauch ein freund des Senecä. Tacitus ziehet in seinen unnalibusseine schriften an, und nennet ihn im leben Agricolä, den nette,sten unter den neuen scribenten. 2i»c. annal. üb. XIII XIVXV. L in vita LML. * .

* Fabius, ein iribunu« mllieum in der armee des grossen

Pompeji, war einer von den ersten, welche bey dem stürm deStempels zu Jerusalem, da dieser Römische General die stadt be-lagerte, hinein gedrungen; zu der zeit, da er Gouverneur zuDamasco gewesen, bekam er einen befehl, dem Herodes widerÄntigonum , den Konig der Jüden, beyzustehen; er liesse sichaber durch geld bestechen. üb. XIV. c. 8- -221.

* Fabius Leontdas, ein Italiänischer Poet, von Santa

Flora im Toscanischen gebürtig, lebte unter dem Papst UrbanoVIII. und starb ohngefehr um an. 6;o. Er pflegte seine werckesehr wohl auszuarbeiten, und folgte hierinnen Horain regul,Keps Kylum verL38, dermassen, daß er dreselben dlö zehen malzu übersehen im gebrauch hatte, ehe er glaubte, daß sie zu ih-rer rechten Vollkommenheit gelanget. Oe ,

melang. ä'üill. 218-L-ul/ec, zu^sm. äss 8avan8 tom. IV-

art. 14-4.

* Fabra^