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* Fabra , (Aloysius oder Ludovicus äella ) ein öleäicu8,war zu Ferrara, woselbst sein vatter ein geschickter LWrurZu8war, an. 16z;. gebohren, und nahm auch allda den graäuaieines V0Ä0N8 an. Hierauf trieb er die xraxin , wurde auchein Mitglied des grossen Raths, Oluäioe äs' 8avi genannt,und letztlich Professor öleäicia-e krimariu8 , ließ sich aber zweyjähre vor seinem tobe pro Lrsmiw erklären, und starb den 21.april an. 172;. Seine schristen sind: tte aovo 8aLLkaro kaskis ;äs ölucerina Terra miriersli; äs önimi ötrecrione kn^uss,Oarisa <L Toco, 30 äs Tabaci Mu ; äs Meteore ss äs ölorbi 83b eis äonvatis ; äs Vit-s IiumanT Termino ; äs lugeuiorumVsrietate; äs Okosolata, Lalkee, Ilsrba Tkss <^s.
bibl. illeä. üb. V. Libl. Ital. wm. IX.
* Fabregues, eine kleine stadt in Nieder-Languedoc, zweyweilen von Montpellier westwärts gelegen. Einige halten sie vordas alte Vomim korum, andere aber sagen, daß Frontignandarunter zu verstehen.
* Fabretti, (Raphael) ein trcfficher Italiänischer Lnti-gri3riu8, war zu Urbino a». 1619. gebohren. Nachdem er imi8. jähre seines alteys in füre promovirt, practicirte er eine ge-raume zeit zu Rom; ward darauf von dem Cardinal Impe-riali nach Spanien verschickt, wo er eine zeitlang General-Auditor bey der Päpstlichen Nunciatur gewesen, und sich inallem 1;. jähr aufgehalten hat. Nach seiner Wiederkunft vondar'hat er verschiedene andere ämter bekleidet, ehe er von Ale-xandra VIII. ein Päpstliches Secretariat und ein Canonicat zzrSt. Petri im Vatican erhalten; Jnnocentius XII. aber hatihn endlich auch zum Lrcklvario in der Engelsbnrg gemacht.Er starb den 7. jenner an. 1700. im 8«. jähre seines alters, alser eben seine Lommsntario5 äs veren Tafto unter Händen hatte.Ausser diesen hat man von ihm: Lommeut. äs ögui8 L Lguss-äussibn8 veteri8 VomX; äs Lolumoa Trajana 8xntagina;Lxplisationsm Inksriprionum antigasrum; Lpologsina in Ti-tivillitia facobi Ororiovüs. 8omnia äs Tito lävio, animaä-verfione8; welche letztere fthrifl er unter dem nahmen Mchsiheraus gegeben , den er in der öcaäemia äeZli Lrcaäl geführet.
vits äsgli Lrcaäi. öckemarrer äe TVer>o«a,, juillet 1701.
Fabrr, (Nicolaus Claudius) Herr zu Peiresc, ward geboh-xen an. ^8-,. Er war Rathsherr des Parlements zu Air, undein in allen studien, sonderlich aber den antiquitäten erfahrnermann; starb zu Air den 24. jun. an. 16; 7. *
Fabri, (Honoratus) ein guter Mchematicus und Theolo-LU8? war an. 1607. in der Französischen provintz Bellay geboh-ren , und begab sich an. 1626. zu Aviguon in die Societät IEsu.Er ist gegen ausgang des XVII. Lcoli gestorben, nachdem er14. jähr in dem OvmoaUo zu Lyon gelehret, und nachgehendsPäpstlicher ?Wnirsnriariu8 zu Rom gewesen.- Seine schristensind : klülolopiua uriiverka ; äs Tiaea 8inunm Opusc. 6eom. ;Dialog. kkys. äs ölotu Terrse; 8^nops>s Optica; kkxsica inxom. V. in 4. ; 8 ummula TksologiX <Lc. Er soll auch unterdem nahmen Bernhardt Stubrockii Xotas in Xcitas Venäroskii,wie auch llekutationsm XVIII. Lxttt. Klontalcii geschrieben ha-ben. bibl. 8. .s.
* Fabri, (Ludovicus) Herr von Fabregues, Mellorund Oonkul zu Air, war aus dem bekannten geschlecht der Fa-hrt entsprossen , und lebte bis im ansang des XVII. ürsuli. Erwar ein eifriger anhänger der lägue, und verfertigte Nemmre^die aber niemals zum Vorschein gekommen, doch hat PetrusLouvet, in den zusähen zu seiner Hilioirs äe8 rroublee äs Inkrovence, solche von an. i;8l. bis an. 1601. fast gantz ausge-schrieben , und es erhellet daraus, daß Fabri ein zu Unterhand-lungen wohl geschickter mann gewesen. Man hat auch einenOatalogus äe8 Loaluls L Lllsssems ä'Lix V 0 N ihm. /.ebibl. kill. äs krause.
* Fabri, (Felix) ein Dominicaner-Mönch, warzuZürich
in der Schweiß, aus einem ansehnlichen geschlechte, dessennähme Schmied geheissen, um das jähr 14;?. gebohren. Nach-dem er seinen vatter an. 144;. in dem treffen bey St. Jacobohnweit Zürich eingebüsset, nahm ihn der damalige Commendantjm schlöffe Kyburg, als seines vatters bruder zu sich, und schickteihn darauf nach Ulm, woselbst er in den orden trat, und nacheiniger zeit nicht nur zum Tsäkors in der Theologie bestellet,sondern auch zum Prior und Provincial erwehlet wurde. Hier-nächst that er auch zwey unterschiedene reisen nach Venedig,der wähl eines Generals'von seinem orden beyzuwohnen, da erdenn das erstere mal an. 1486. vondemKayser und Papst demCapital schriftlich vorgeschlagen wurde; wiewol er diese briesemit allem stetste zurück hielt, damit man ihn nicht wehlen möch-te. NM weniger ressete er zweymal ins gelobte land, undstarb, wie man aus jemer zu Ulm an. 17;;. gefundenen grab-schrift siehet, den 14- may an. i;or. Seine gedruckte schristensind: Müoria 8usvorum, welche m Goldasti sammlung derSchwäbischen Geschlcht-schmber anzutreffen; und Hoäsepon-«ou, feu irsr Hierosolymitanum , welches auch von ihm insTeutsche übersetzt worden, wiewol diese Version nicht so voll-Händigest, diü. 8uSV. Oo/Kti//. IN xrref.
bibl. orä. krreä. it.
Fabriano, lat. kabriauum, ist eine grosse und mit manrmumgebene stadt in Italien in der Anconilamschen Marck, welchewegen ihrer prächtigen gebäude berühmt ist. Sie liegt unten andem Apeunimschen gebnrge im Päpstlichen gebiethe, an den
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grentzen des Hertzogthums Urbino, zwischen den bevden ruinirffnörtern, Sentinum und Matelica, und 14. weilen von Cem^rino nordwärts entfernet.
kffkKILL, waren unter den Römischen Kaysern gewbmanufacturen, darinnen pantzer, spiesse, schilder, sturmhauvewbögen und andere kriegs - Nothwendigkeiten verfertigt wmdemMan hatte dergleichen i?. in Orient und 19. >m Occident, mgen aber alle in gewissen städten. Die schmiede und arbeiter dar-innen hiessen kabricsnfsr. Man nahm geschickte leuthe darzmwelche der Repudlick sonst mit keinen oneribu 8 verpflichtet wäre»'Sie musten nebst ihren Andern lebenslang in einer solchenbrisa verbleiben, und damit man sie erkennen könnte, wann»retwa davon lausten möchten, ward ihnen etwas aus den armgebrannt. Wenn einer von ihnen schulden machte und davo»gieng, so nmste die gantze societat davor stehen, hingegen wennner ohne erben starb, kam es ihnen auch zu gut. nor-
Imp. Orient. <L Ocsiä. äs okffc. äom. ftug.
Fabricio, (Hieronymus) von Aquapendente, seinemburts-orte, zngenannt, war ein berühmter IVleäiE.fang seiner studien machte er zu Padua, mit erlernung der 7»teinischen und Griechischen spräche; hierauf griff er diefophie an, und nachdem er hieraus das nöthigste gefastet, säEer unter dem berühmten Gabriele Fallopio zu derEr legte sich sonderlich auf die Chirurgie und Anatomie, we>wer 40. jähr lang zu Padua prosttirte. Die Republick Vene»'»ließ ihm ein jährliches einkommen von 1000. cronen inreichen, beehrte ihn auch mit einer statne und einer göldemkette. Der berühmte Servil krä Paolo war sein guterund ist von eben ihm rractiret worden an den wunden, weift» *von Meuchelmördern empfangen; da denn krä Paolo auch EAguapendente die bekannte stichelnde Worte gebrauchet, als o>^ser von der wunde im köpf, darinnen anfangs das stilet war vcken geblieben, sagte: Er hätte niemal keine so selberwunde gesehen; so erwiederte krä Paolo: Und gleich^wollen die leuthe, diese wunde sey mir mit dem gen»'nen und gewöhnlichen llylo des Römischen Hofs peM,bracht worden; weil im Italiänischen sowol einals die schretb-art bedeutet. Er starb an. 16 >;. und ließ ^sich, Opera Lnawmisa ; äs formato kostn ; äs Venarum 0-cIi8 ; äs kosutions L ejn8 Inürnmentib ; äs Lrutorum kogve 'äs kormatione Ovi L kulli, Lc. Opera Lkirurgica ; Alscissrkraätisa; Ooniilia Iftsäica, Ls. elog. illuür.
äe kcr. ö/lsä. *
Fabricius, (Andreas) ein Probst von Octtingen in Schss.,^,ben, war gebürtig aus einem dorfe unter das Lüttichischerig. Unter seinem bruder , welcher krokellor zu Ingolstadt w»studirte er die Philosophie und Theologie, darinnen er so M" „Mdaß er selbige zu Löven lehren konnte. Der Cardinal Otto >Augspurg nahm ihn unter seine Minister auf, und sckü"A,,ecnach Rom, da er sich ln die 6. jähr aufgehalten. Nachzurückkunft wurde er von den Hertzogen in Bayern zuRath angenommen, welche ihm auch wegen seiner treu-ge»"^ten dienste die Probstey von Oettingen verschaffet, worauf er ,1581. gestorben. Er hat Harmonium Lonkefti0M31?rsgoöä>a8 Lkrilliana8, und andere schristen mehr verferu»bibl. Lsl§. äs kcript. ÜLL. XVI. lLc.
Fabricius Luscinus, (Cajus) ein berühmter Röttss^i»General, welcher sich durch seine redlichkeit und unerffhro»'^^Muth sowol bey seinen feinden als freunden in grosses aMs'Oxgebracht. Er bediente die ansehnlichsten ehren- stellenRömischen Republick. ü. ft. 472- il.lVI. ^702. ü. L. -8/- ' pher das erste mal Bürgermeister, und erlangte einen "ss Dr-über die Gallier, und Hetrurier; als er einige jähr hernsft' - ^sesamtfürdas andere mal trug, hatte er das glück," M-die Samniter, Bruttianer, und Lucanier besiegele, .u?»ses nöthigte er auch die feinde, die belagerung der »"v, «achrium aufzuheben, und brachte eine so ansehnliche beuleRom, daß er nicht allein den bürgern ihre contribution^, ^che sie zu diesem kriege Hergeschossen, wieder geben, sonder»grosse geschencke unter die soldaten austheilen lassen konntegleichwol eine ansehnliche summe vor die gemeine ralftblieb. Jmmittelst verrichtete er eine Gesandtschajst an oe»nig Pyrrhum, die von ihm in dem an. 47;. vorgefallen»'^11.glücklichen treffen gefangene Römische soldaten zu raiE'Pyrrhus, dem des Fabricii armuth bewußt war, ch^'^retemit geschencken auf seine feite zu bringen, allein ersolche mit einer sonderbaren Römischen großmuth. -ssksilg,diese und andere reden des Fabricii, welche er mit grE^sieNheil vorgebracht, wurde der König bewogen, ihm denplatz in seinem Rathe und armeen, oder wie andere'gar den vierten theil seines Königreichs anzubieten. ^ekbricius war unerbittlich, und verwiese dem Kömge m»grossen ernsthafftigkeit, daß er aus solche weise wider le'j^iNinteresse handelte, indem seine Unterthanen lieberals Pyrrhum zu ihrem Könige haben würden. - 5 «.'dem seinem Bürgermeister - amt legte er bey dem -'^ffenvortrestiches zeugnis seiner aufrichtigkeit ab, indem,,cyLeib-öl säicum, welcher seinen Herrn mit gift hmM^afyer ss?.anerböte, mit einem grossen abscheu abwiese. 3 "gieng das treffen zwischen ihm und dem Pyrrho bell '' ^l^vor, da zwar Pyrrhus gesieget, aber zugleich seine oem . M,ten eingebüsset, dahero er um so viel lteber Imlren F