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ä-k 'E hulffe gcruffm. Fm folgenden lahtt
«derm^is^ 0 .27;. wurde er Lerssor, und hatte nunBü>-a^A""llum Papum, welchen er schon zweymal in deindrawt/^ster-amte gehabt, zu seinem collegen. Mit diesemehren ' daß Cornelius Rufinns, weicher die großen
Wal deceits bekleidet, dem auch Fabricius sechsten ein-Wegen Qi.^^bkmejster-amte behülstich gewesen, aus dem Rath,Pfund , oder vielmehr, weil er an stlber-geschirr 10.
ßaen besessen,so man zu selbiger zeit für einen gar unmäs-
pia ausdeutete, verflossen wurde. Er hinterließ so we-'bum, daß seinen töchtern das heurath-guch aus der ge-c. rr muste gereichet werden, Lrce»-», äs oKch. üb. 1 U.
, .^micicia c. II. Lro«^/lexcerpt. äsleeat.
Üb. IV. L. 4. üb. VI. o.
?- vrev. Ich. II. ^L/ra«. vsr. Kilt. üb. XII. c.;Le. öa-/s. *Zabricius, (Capito) flehe Capito.svh^bicius, (Franciscus) ein berühmter üiterator, und ei»M'^Mnnis Fabricii Rolland, so die unruhe, welche dieden ^ zu Münster verursachet, beschrieben, warzuDü-dem -l- A ^dt in dem Hertzogthum Jülich, gebühren. Nach-Fran/r ^ Hause einige zeit unterrichten lassen, gieng er nachhören ^ Adrianum Turnebum, und Petrum Ramum zu156;. wurde er dey dem L^moalio zu Düsseldorffstine 1welches amt er mit grossem eifer verwaltete. DurchZ^j ^whrsamkeit hat er sich die beyden Issenüoüor, Junium,freund w' Tylandrum, Lambinum, und andere, zu seinenIveja,„" gemacht. Nachdem er nun durch seine getreue unter-stark- dey der mgend in die 10. jähr grossen nutzen geschaffet,sei,,, " an letzt-besagtem orte im 47. jähre seines alters. Unterwiiki 'bristen wird sonderlich die ledens-beschreidung des Cice-lag-n^w hoch ästimiret, wie denn die oftmals wiederholte auf-davon zeugen können. Kilt. üb. ÜVI.
^vLlt. üb. IV. c. 2. , pr-esat. üilior.
, äe üom. scripror. üb. II. ?. I. c. 29.y . ' anim. pbil. K bitt. kart. II. p. T'orMr, eloZor Win. I.
*^'-2 6. wm.111. x.2;;.
wa??dricius, (Georgius) ein berühmter Poet und Lrüicu«,riiiks Chemnitz in Missen an. i>,6. den 2;. apr. gebühren,Mdschmieds, nahmens George Goldschmied, söhn.bernk w er sowol in seinem geburts-orle, als auch zu Anna-vam a " gründ in den studien gar wohl gelegt, begab er sich«um^wzig, um sich darinnen noch vester zusetzen, welches erback k ^ erwünschtem succeß gethan, daß ihm ein schul-dienstandern zu Leipzig, Cbemnitz und Freyderg aufgetragenstck« ' ^lche er mit gutem nutzen der jugend eine zeitlang rühm-verwaltet. Alsdean gieng er mit Wolfgang von Werthertäten w Aaiien , allwo er sonderlich zu Rom bie antiqui-"'wt grossem fleiß durchsuchet und bemercket, davon er nach-Äck^ ^ bücher, gleichwie von Rom selbsten eines verfertiget,vacss-^w er in Italien die vornehmsten städte besuchet, kam ertina«, ^Ichtand wiederum zurück, hielt sich ein jähr zu Beich-Lejv j w Thüringen auf, und ob er wol auf die Universitätund auf die neue Fürsten - schule, so zu Merseburgan Aufgerichtet werden, beruffen wurde, so führte er dochu»'d seines vorigen untergebenen zwey brüder Philippum°utum von Werther nach Straßburg, allwo damalsWmk- s Sturmius mit grossem rühm lehrele. Von hierIn 1^46. zum Rectorat auf das berühmte L^nmasmm
her« k,beruffen. Gleichwie er nun zu Chemnitz und Frey-herr teine getreue nnterrichlung der jugend bereits vor-lea^Zwssen rühm erworben; also fand er hier desto bessere ge-wq>>wm, selbigen zu vergrössern, da er über dasjenige, so^eneiv Büchern erlernen kau, annoch in Rom, Neapel,berück. Und Padua sehr viel gesehen , so zu einer gründlichenDer Mg der Lateinischen scriventen vorträglich seyn konnte,stine,,. Uier Maximilianus II. machte sehr grossen staat von" verstn, und crönte ihn nicht allein zu einem Poeten,
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weick»? ^hub ihn auch in den Adel-ftte»wer an. erfolget. Ausser I
-stand kurtz vor seinem tobe)
, -7«»„.r bereits angeführten schrjf-leu Uist wagende merckwürdig : lünera; Virorum MuürürnisscrN übr. X.; Herum in Oermsnis prKLipue 8-i-üe ^A^Morcebiüum üb. II.; Ori^inum 8sxonicLrum üb. VII.;
Dueibu8 Neüoribus über; äe Mrcüionibu8 Ms-^ "ber elsFiiiLv carmine; gnnaüum ücbls glilüice: - Hdü ^oÜArrni'8 üivü ; Ostsrum sä Oeum übr. III.;"r lerentium LUmüxpÜLLtions Lalügsrionum;w '0NL8 L LnnotAtic>QS8 in Virgiüum, Horsvium; XotöL^LLlxg 5? ^rgAcecÜ28; Lommentaria in vewrum LoeMrumc stpatc, Opera Lbrikisns; kmenäationes in klavium
in ^ Okarilmm; Lommentariu8 in Oensün, <Lc.«tzs^one üe vita 6sorA. ssabricii. vit. Lüilos.
l>kn /"sklsn. land-ehron. tlt. XXV. p. ;62. feg. V elo-0MML8 lavaN8 wm. I. p. ;66. L wm. III. p. 2 ie.m vüa kakrieii.
Lffu an , Eus, (Henricus) ein Aleäieus, wurde zu Bergza-»°^t,na^^.ilbdohren. Nachdem er zu Hornbach unter an-, 3 t, beaaa-Uunnells Tremellii den gründ in seinen stlidien ge-na-k,vE stch an. r6S;. nach Wittenberg, und von dar an.Ael, hj^Straßdurg. Hlerauf wurden ihm einige junge vomÄsU er uaN-bon Scharffenstein schrieben, anvertrauet, mitbänden j^H^we^bkrg gegangen. An. 1^72. wurde er von denu ben Niederlanden mit dem charaeter eines Orscorin
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auf den Reichs-tag nach Speyer geschickt; allwo er so gute pro-ben seiner geschicklichkeit an den tag legte, daß ihn Kayser Mari-inilianus II. zum Poeren crvnte. Noch j„ besagtem jähre gienger nach Italien, und legte sich zu Padua mit grossem Nachdruckauf die Medicin. An. i-;74. kam er wieder zurück, und nahmzn Basel in der Philosophie und Medicin die voÄor-würde an.Von Basel reifere er nach Hornbach, allwo man ihm die Philo-sophie zu lehren auftrug , auch an. 1577. wegen seiner klugenaufführung zum üector des üvmualü daselbst, erwehlete, wel-ches aint er mit grossem nutzen verwaltete. Nicht weniger pra-cricirte er gar glücklich in der Medicin. Er starb daselbst an.1612. Man hat von ihm Vlram Hisron. IrsZi und LxlZram-mata. vMm». vit. 6erm. Neclic. tbeatr.
E^abricius, (Iacobus i wurde an. l;y;. zu Cöslin in Pom-mern von armen eitern gebühren, und half sich mit mformirenfort, bis er endlich mit einigen , über welche er die anfstcht ge-habt , nach Rostock zog, und von denselben unterhalt bekam.Ais er sich noch auf dieser Universität befand, erhielt er den be-ruf zu einem schul-dienste in seiner geburts-stadt, allwo er baldhernach Prediger, und nach 2. jähren bey dem Hertzoge Bogisslao XIV. Hos-Prediger wurde. Dieser Hertzog ließ ibn ,ahrhernach zu Gryphswalde V0Ä01 werden, muste ihn aber demSchwedischen Könige Gustavs Adolphs, da derselbe in Teutsch-land ankam, zum Beicht-vatter und Feld - Superintendentenauf eine zeitlang überlassen. Nach der schlacht bey Lützen, riefihn der Hertzog wieder zurück, und ernennte ihn zum General-Superintendenten in Vor-Pommern, in welcher würde er auchnach des Hertzogs tobe von der Königin Christina nicht alleinbestätigt, sondern auch noch zum kaüor in der Haupt-kirche zuStettin und zum kroksübre ssüeologiL in dem o^mnslio bestel-let wurde. Er starb an. i6?4. den n. aug. da ihn 4. tage vor-her der schlag auf der cantzel gerührt hatte. Seine schrifkensind: ;;..kriegs-fragen ans GOttes Wort und den schriften Su-chen gründlich beantwortet; Ma Ouüaviana; gründliche Wi-derlegung des falschen vorgebens, womit Ioh. Conr. Hopfiusden König Gnstavum Abolphum wegen der Calvinisterey ver-dächtig zu machen sich bemühet hat; das edle wunder-buch derIsraelitischen Richter, in 8;. predigten erkläret; Historischerbericht von Bcrngna, Königin zu Stettin, welche in verschie-denen entzückungen soll offenbarnngen gehabt haben, und son-derlich gar nachdenckiiche reden und crmahnungen von sich hörenlassen, welche Fabricius für Göttlich geachtet, und wider aller-hand ausgestreute bescheltungen geschähet; Vlspmstione8 indenelin <L in üpiü. aä üomsnvs; krokaiäo Viüorwm, Überwelche letztere schrift er mit einem Prediger zu Lübeck, M. Iac.Stolterfoot, streit bekommen, und demselben unter anderninvictam Viüoinmi Lrodstionem entgegen gesetzt hat.mem. ssüeol. Arnolds ketzer-hist. k. III. c. 10. §. 7. i'sci.memoraü. eacl. ssea. XVII. üü. V. c. ;y. *
Fabricius, (Johannes) Leonis Iudä schwester söhn, vonBergheim aus dem Elsaß gebürtig, ward kirchen-diener in Zü-rich , krovüor zlim grossen Münster lind kRclaZoguz LoIIegiiLlumnorum an. 1551. hernach an. 1^7. Pfarrer in Chur, erwar ein treflicher Poet, und ein bey seiner gemeinde sehr belieb-ter Prediger, starb aber schon an. i; 66 . ehe man seiner recht ge-messen konnte; nichts dcstoweniger hat er in seinem so kurtzenleben ziemlich viel gearbeitet, und sind der Nachwelt folgendestücke hiyterlassen worden : I)isxolüione 8 in Lpist. .jacodi, ?stri,^oüannis Lc. ; cle llroviclenlia Oei Dislogus; Orstio. qua äo-cstur, Lonciüum ssriclsntinum 6 ns scelere ä Lüritüani 8 üonii-nibu 8 kreguencari non poils; lleksnüo julia pro Lüritti ÜLcls-üa aäverlÜ 8 üontiäonii L Lonclslll pro Lonciüo Triclont. La-Inmniss; LxpÜLaüo 87MK0Ü Lerman.; in Lax. i. Hakao.;liiüoria Vülü. lelüi carmine aä Lonr. keüicarmm; Lärmenaä .jok. krümm; Lpissols aä Hyperlum äe 8c:Iiola TiZucina;LioZrapüia sssbricü a ss ipso carmine säornata; 8>Ivarumkoecicar. üb. I.; äs Lonürübua ssigurin. üb. I.; äe visseren»tü8 ünimaüum guaärupeäum. Es gedencken seiner mit grosssem lob R. Collinns, P. Lotichius, Huld. Grvbius.
bcüola ssißur. *
Fabricius, (Ioh. Ludwig) wurde zu Schaffhaufen an.i6;2. den 29. jnl. gebohren, und legte den gründ seiner studienin seiner geburts-stadt, allwo sein vatter Johannes sseckor war.An. 1647. gieng er zu seinem bruder Sebald nach Cvln, allwoer nebst der Griechischen und Lateinischen spräche die Philosophietrieb, welche er an. 1648. in seinem varterlande fortsetzte. Am1649. reise er zu seinem jetztgedachten bruder nach Heidelberg,der allda Professor IMonarum und Orsecss üinguce worden, undbegab sich das folgende jähr nach Utrecht, allwo er bald die frey.heit örhielr, allerhand coüegia zu lesen. An. 1652. gieng ermit des Gouverneurs in Reez söhn, äe la Lanc, als Hofmei-ster nach Paris, und als er diesem fast ;. jähr vorgestanden trater bey einem Edelmann, le Coq, auf anderthalb jähr m co„-ditivn. An. 16; 6. gieng er über Basel nach Heidelberg, dlspu-tirte gleich nach seiner ankunft unter Friderico Vpanhemio, undward Nagiker, da er denn an. 1657. die prokelücmemexttaor-äinariam üinZu-e OrsecL bekam , und ob er gleich keine voca-tion hatte, zum Predig-amt ordmirt wurde. In eben diesemjähre muste er, auf beseht Anes Churfürsten, nm dem BaronLudwig von Rothenfthild als Hofmeister nach Franckreich gehen,und nach seiner zurückkunft, denselben an. i6;y. nach dem Haag
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