Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Johannes zu Jena, Altorff und Helmstädt stu«Wd a-""o an diesem letztern ort ftnderlich Georgit CalixtiHorneii gunst erworben, ward er an. 1642. Dia-Hien Lernach an. 164;. Professor ssksologia: zu Altorff.dann M ^ Fabricius mit einem seiner collegen, Dr. Jo-Calirtt ^nmann , einige streitigkeiten / über den meynungendie ak!/ selche er nicht schlechter dings verdammen wollte;doch nicht in öffentliche schriften ausgebrochen; indes-<ie Ursache , daß Fabricius die ihm in dem sept. an.Mitgetragene Prediger-stelle bey der Marien - kirche zur„hmM billig annahm. Er stund diesem amte mit vielemerfvla-l an sein ende vor, welches den 26. april an. 1676.den .nachdem er kurtz vorher eine predigt vom seligen ster-sprache" n. Ob ihm gleich die natürliche fertigkeit in der

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' und darbey angebrachten bündigsten vewew-grün-das ä" ersetzen. Daher unter seinen damaligen zuhorernlvis '/snchwort entstanden : Wenn Fabricius gatze, lege er ge-lil^ b'N gutes ey. Unter seinen schriften sind: Diss. äs Dei-Olo, stvs Lscorelia gentilium; äs Imsgine Del;rsterss - vber die Augspurgische Confeßion ; prsäessiooesder ; welche sein söhn Johannes Fabricius, von dem8ek>/„ umbe artickul handelt, nach des vatters tode heraus ge-/ and andere mehr. vir. sskeol. LIrorf. Joh.

3 uk-r m Mricianische leichen - predigt. Droffens Evangel.

^-Ester-historie.

hcnd^dklctus, (Johannes) ein söhn deS nächst vorherge-den,-l zu Altorff den i l.febr. an. 1644. gebohren. Nach-dien ?^ftr seiner vatter-stadt einen guten gründ in den stu-

er un^ Eget, begab er sich an. 166;. nach Helmstädt, woselbstRiln^^nringio, Voglero und Rachelio die Philologie unddie Tk?, ' aaier Fr. Ulrico Calixto und Gerhards Titio aberwieU.. 6ie mit grossem eifer trieb, bis er nach zwey jährenvolles!" "ach Altorff zurück kehrte, und daselbst seine studienIlich g ble. Nachdem er an. 1670. meist durch gantz Teutsch-rie ' und darauf Italien besehen, entschloß er sich, ei-M Venedig zu verbleiben; woselbst er die unterwegsUnd gss berühmtesten Gelehrten , sonderlich Octavio Ferraristerhj°,?mmo Magliabecchi errichtete freundschafft sorgfältig un-üelle u, ».Von dar ward er an. 1677. an Joh. Conradi Durriiche er w ^ ^ossssione sskeoloxica nach Altorff beruffen, wel-xikx ^ v emer oration äs Drilirats, guam 8ruäiofu8 sskeolo-stin^ Mu^reltillico capers^otsst, ^ansieng, aber darüber mit

8eM/°ilegen, Daniel Wilhelm Möller, in Verdrießlichkeit'chriss« welche doch nach zwey jähren in einer öffentlichenaber»,.,?u Fabricio beygeleget worden. An. 1682. that er»er >l,-,,°elne reise nach Franckreich; verwaltete aber nach sei-u»d erb!"ft seine Profession von neuem mit vielem rühm,ris. Wte zu Jena an. 1690. den Zraäom voÄoris in sskeolo-Aeich^ben jähr darnach wurde er nach Helmstädt zu einerUnd Profession verlanget, welche er auch annahm;

dieses an. 1701. nach Calixti tobe, die Abtey zusch>v-j°!Mer, und an. 170;. die würde eines Fürstlich-Braun-«!s Tuchen Kirchen-Raths erhielt. Indessen geschahe es, daß,Vers," Elus das jähr darauf seine Loissläerstionein Lontro-stne aus licht stellte, er sich durch die darinne angeprie-Hneri. der Catholischen und Reformirten bey den Luthe-Idzatd,.s ^ Widersacher erweckte, unter welchen Sebastianusp^briciiisPetrus Zornius nicht die gelindesten waren.

^.begegnete denselben in der an. 1707. heraus gege-?»Ntz ,Eone pro Lonfläeratione , und war der streit fast*eu ver^Ueget, als er von neuem in noch heftigere streitigkei-Tenhxjt ward. Es kam nemlich zu gleicher zeit bey gele-von einer hohen Fürstlichen Person vorgenommenen?Uy, 'Änderung eine schrift von anderthalben bogen in 4w?'ciir,?bm, unter dem titul: Erörterte frage Herrn Fa-ilschen ' M zwischen der Augspurgischen Confeßion und Catho-°ey diee/?Iwn kein sonderlicher unterscheid sey, und daß manl'ch ais'^sowol als jener selig werden könne. Gleichwie aber^icilis M verschiedene aegner einfanden, also protestltte Fa-^»i q-Melch st, ^ner öffentlichen schrift, ppssols sä Lmi-Men , daß selbige durchaus nicht aus seiner feder ge-UwstNe: ja , als darauf die theologische Facultat zuM äeM mu in die affaire gemischet werden wollte, sahe sieli eget den 7. sept. an. 1708. eine protestationem con-vklcins a. ^ rsfponfum Lc. heraus zu geben; dergleichen Fa-stachln einer besondernLvistola aä äo<sto8atgue eruäl-^ lu ' und in einer andern an die theologische Facul-^>>> gidrnL^u um eben diese zeit gethan; welche letztere in ei-j, ßuilneü Iletpnnfo auf die Lpillolsm sä öritsnnos aberMiliz Nr^?Eus, der bereits zuvor unter dem nahmen Jo-^arnefried in dieser fache geschrieben , in seiner 8ri-Zabriciu^us eäoöts bearitwortet hat. Dieses veranlaffetestl', von neuem unter dem nahmen A. Candidi Vinäi-A-Veiben, in welchen er zugleich eines ungenann-

lk«» ^ äs r? ^Emoires für 1s pretsnäus äsclsratioo äs l'llni-

^ ^«ttsräsm 1710. in 8. beleuchtete.0^ pro dlese controvers an. 1712. gestillet; FabriciusK" der «A^o erkläret, nachdem er kurtz zuvor die Jnspe-^ltey. Lbsamten schulen im Hertzogthum BraunschweigÄistor reiste M smres lebens hat er darauf in ruhe' Lemk»» ///. Theil.

zugebracht, und selbige zur recension seiner ansehnlichen biblio-theck angewendet, davon unter dem titul: Hiüorls Libliorke-LX psbricisQW , vier theile heraus gekommen , die noch zurückstehende aber durch seinen den 29. jan. an. 1729. erfolgten todunterbrochen worden. Ausser den zuvor erwehnten schriftenund verschiedenen gelehrten vssputAtionibus, sind folgende zumercken: 8cMa IbeoloZica exemplii- pstrum oüeisss; Läno-tatioQS8 in Lsjeri Lompenäium ssbeol. poütivL; ksraäoxasskeologiss trizints ; ümoenitsres ssbsolotzicL; LonffäsistioLonlroverfigrum cum sstkeis. Oentilibus, ^uä-eis, IVloKsmine-äsnis, Losinisnis, ilnsbsptiki8 . ?ontiücÜ8 ssekormstis;L ejufäem Oefenüo ; Olsululn IbeoloZiT <L philologise Oäksv.perrsrii ssr. äs Psncomimi8 fubjeÄum ; <Lc. Jngleichen hater seines vatters Johannis Fabricii IlieologiLum;

Joh. Sauberti Opers poüiiums; Valent. Franckii Orißincsdlstionum; Wilh. Forbesii Loissiäerstione8 Lontrovsssiarumcum kontlücii8; Oclavii Ferrarii Opers vsris, und andersmehr heraus gegeben. vssre pbeol. Eevens-beschr^-

ving van beroemde en geleerde Mannen, rc. wm. I.

L/r<ärr. 1729. x.;;;. fegg. Auserlesene theologischebibliotheck, Xh. n. 9.

. * Fabricius, (Johann Sebaldus) war Joh. Ludovicrältester bruder, gebohren zu Speyer an. 1622. Er hielt sichanfangs zu Cöln auf, bis er zu Heidelberg Professor liittorla.rum und der Griechischen spräche, wie auch Prediger wurde.Man hat von ihm sslieorrum Hieroghpkicuin ; fliltorism urbizHeiäeIberLsnli8; L. ^ulium Lsefsrem Xumssinstisum; äs llni-tsre LseleNse Lritsnnicse; Msnlieimium L putsrsm Lssssresm./'«z-r/'c',«,, sent. psbr.

* Fabricius , (Laurentius) gebürtig aus Dantzig, warProfessor der Hebräischen spräche zu Wiktenderg, und starban. 1629. den 28. april in dem 74. jähre seines alters. Er hat ksr-titione8 Loäioi8 HebrTl, Wittenberg 1610. in 4. und 1626. in 8.Netricom klebrTorum vsterem <L novsm ; äs 8ckemksmxko-rsfsk llfu <L ilbussi sxuä ,suäL08 ; äs sssliguÜ8 ssncf>8 8702-rum vocum in X. 1. sälervoti8 , ik. rüiz. Orsrionem pro8wäio I-inguL HebraisT, ik. 1^94. in 4. und anders mehrgeschrieben, faöricr«/, sentur. ksbris.

* Fabricius, (Theodosius) ein söhn Andreä Fabricii,

Pfarrers zu St. Nicolai in Eisleben, wurde erstlich Diaconusin Wittenberg, hernach Superintendent zu Hertzberg, undals ihn die sogenannten Cryptv-Calvinisten von dar verdrungen,Pastor zu St. Johannis und Professor IKsoloAiL in Göttingen.Er starb an. 1597- den 7. aug. an der pest, in seinemjähre,und ließ llarmonisin lliüoriis kassionia L ssefurrelstioni 8 ; in-gleichen Pacos 00 MMUNS 8 ex fcriptia Dutkeri patinia L 6 sr-manici 8 coIIe<sto 8 . , äs orig. <L proZr. Inlp. Ookting.

x. 278. L fegcz.

* Fabricius, (Wernerus) ein Xotsr. kukl. L-ef. und Or--

ganist zu Leipzig, aus dem Holsteinischen gebürtig , hat an.1657. De 1 icia 8 Ksrmonica8 aus 6;. fünf-stimmigen paduanen,allemanden, couranten, und so fort bestehende ; an. 1662.geistliche arien, dialogen und concerten, so zu Heiligung hoherfest-tage mit vier vocal-stimmen, nebst allerhand instrumenten,können gebraucht werden, daselbst in 4. drucken lassen, unddieses letztere werck , worauf er sich Organ. Dixfienism zu St.Thomä nennet, Christian Ludwig, Hertzoge zu BraunschweiaLüneburg zugeschrieben. Zu Ernst Christoph Homburgs geist-licher lieber erstem theile, welcher an. 1659. zu Jena in 8. ge-druckt worden, hat er die Melodien ä Lsmo e Lasso gesetzt; so-wol auf dem titul-blate als vorrede dieses wercks, wird er einMusic-Director an der Paulliner - kirche zu Leipzig genennet»Seine aus lauter exempeln bestehende manuduction zum gene-ral-baß ist an. 167;. daselbst zum Vorschein gekommen. An.1671. den 28. sept. als an dem nahmens-tage seines liebwerthenfreundes, Wentzel Buhlens, hat er eine vierstimmige motete:Vatter, in deine Hände befehl ich meinen geist, rc. durch dendruck bekannt gemacht. Ist gestorben gegen das 167z. jähr»Sein söhn ist der folgende berühmte Joh. Albertus Fabricius,8. sskeol. DoÄor und Professor im Oynmalio zu Hamburg, qe,Wesen, centur. pskr.

* Fabricius, (Joh. Albertus) ein fehr berühmter Poly-histor, war zu Leipzig, woselbst sein vatter, Werner Fabricius,Direckor des akademischen Lkori Mulici, und an der Nicolai-kirche Organist gewesen, den n. novembr. an. 1668. gebohren.Er verlohr feine beyde eitern sehr frühzeitig, und bekam hieraufden berühmten Valentin Alberti zu feinem Vormund, welcherihn anfänglich die Ntcolar-fchule in seiner vatter-stadt, und so-dann auch das Oymnsstum zu Quedlinburg besuchen ließ. Alser an. 1686. von dar wiedrum zurück gekommen, wohnte erbey seinem erst-erwehnten Vormund in dem Hause, und bedientesich zugleich mit vielem Vortheil dessen Unterweisung, hörte aberauch dabey verschiedene andere Professors, und brachte esdurch seine trestiche gaaben und unausgesetzten fleiß so weit,daß er nicht gar lange hernach, nemlich zu ansang des jahrs2688. mit dem Nagister-Hnt beehret wurde. Hierauf that ersich sogleich durch schriften, und insonderheit mit unterschie-denen disputationen hervor, hesuchte sodann an. 169;. seineanverwandten im Holsteinischen , und setzte sich zugleich inHamburg bey dem berühmten sskeoloßo, Johann FridericoMayer, in so sonderbare Hochachtung, daß ihn derselbige fünfgantzer jähre in seinem Hause und an seinem tisch behielt. Nach

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