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perfliessung dieser zeit bekam er an. 1699. die Professionen, Mo-rsUum und LloquentiR an dem Hamburgischen Ovmmäio,und nahm annoch in eben diesem jähre zu Kiel unter des be-meldten Mayeri Vorsitz den titul eines vocwris sslieologis- an.An. 1708. übernahm er auch das Rectorat bey der Hamburgr-schen stadt-schule, legte aber solches an-chn. wledrum frey-willig nieder; da er hingegen seine krokesson stets behielt, ober gleich schon an. 1701. nach Greyphswalbe, und an. 1707.nach Kiel zum Professors ssüeoloi-ise oräinsno, an. 1719. aberzum Professors sssteoloZi-e xrimsrio , und ersten Superinten-denten in Giessen, und an andre orte mehr verlangt worden.Er starb den ;o. april an. i7?6. un acht und sechzigsten jähreseines alters. Seine vornehmsten schrrften sind: LiKIiorKsL-iI-stm», feu notitia auÄorum vereinn, ÜLtinorum, in dreyoctav-bänden, die man auch zu Londen und zu Venedig wie-der aufgeleget; LibliorüLes I-arina meäiD L inümL Lstinirsris,davon aber nur fünf romi fertig worden ; Libliorbees Orgecs,feu noticia teriprorum veternm Ornecorum in >4. volnm. M4.LiüüoZrspüis Lntignsris; LeMurüe pshriciornm ssriptis cls-rorum 11 . Ucmori'L HsmdurAsnfe8 , f. Hsmburgi L Virorumäskccleüs. ssegue pudlicaL fehoissties Hsmb. benemeriro-lum fäogis in fünf tomis. Lentikolium Lurüersnum, f. noticisssrchtorum äs 6. v. Luckero , in zwey theilen; Loäex pfeuäe-pi^rspüns vsceris ssestsmenti; Loäex Lpoerxpkus novi sse-sssinsnri; ÄIsnoloZium, f. LibsIIus äs iVlenstbus 100. cirsiterpopulorum menssz recenfen8; OeleÄu8 Lrgnmentorum L 87I-Isüus 8crichcorum, gul verirstein sssIiZionis OürillisnT säver-su8 Ltüeo8, Ppicureo8 <Lc. ssseruerunr; 8slntsri8 Lnx pvsn-^eüi, feu not. bist. ciironoloA. propsgsrorum per orkein ro-tum Lüristisnorum 8serorum; Il^ärorkeologie , oder versuchdurch betrachlung der, wasser die menschen zur liebe, und be-wunderung ihres Schöpfers zu ermuntern ; pz'rotüeoloxiL.oderversuch durch betrachlung des feuers die menschen zur liebe, undbewunderung ihres Schöpfers anzuffammen; eine Teutsche Über-setzung von Wilhelm Derhams Lürorkeologis; ingleichen vondessen pü^fico-ssksoloZie; ferner Virs kroeü, feriprore LIsrinodchspoilt-mo, mit einer Version und Noten; Hxpp. pp. LNZrt. Opera non snces collecls, <L xsrtim nune xriinun, inlucsni eäita Or. L in zwey volum. Libliotlrecs Lcslsfiasti-c». worinnen verschiedene feriprores eecleüsstici , Hierony-mus, Gennadiusrc. enthalten sind; 8exri Lmpirici Opera, 6r.L Lar. mit verschiedenen anmerckungen; kküaürii Lp. Lrix.äs fl^rs6bn8 über , cum emenästionibu8 L noti8 ; Imp. OiL-tar. Lug. ssemporum noratio . genu8 feriprorum kragmenta ;nebst unterschiedlichen andern; seiner Oissertsrionum, program-inarum, und andern schritten, die in fremden wercken mirqe-druckc worden, zu geschweige«. Herm. S. Reimarus, seinschwieger-fvhn, hat von seinem leben an. 1717. einen besonderntractat heraus gegeben.
* Fabricius , ( Franciscus ) 8. ssbeol. OoÄvr und Profes-sor zu Leiden , war den ,o. april an. 166z. zu Amsterdam ge-hohren , allwo sich damals seine mutter in ihres vatters Hausaufhielt, da sein vatter Johann Fabricius Pfarrer zu Mcurswar. Er ftudirte anfänglich zu Amsterdam, und bediente sichunter andern der Unterweisung David Sarphati Pina, einesRabbinen, in der Hebräischen spräche. An. rsgi. begab ersich nach Leiden, und horte die dortigen Lehrer. Im jähr ,68?.wurde er Prediger zu Veltzen, und an. 1696. zu Leiden.Nach Iac. Triqlandii tobe trug man ihm an. 170;. die pro-fessonem ssbeol. auf, weswegen er einen theil der Verrichtun-gen seines Predig-amts ablegte. Nebst dem wurde er an. 1722.Lehrer der geistlichen beredtsamkeit, dergleichen titul zuvor aufderselben hohen schul unbekannt war. Die Königl. EnglischeGesell schafft zu fortpsiantzung des glaubeus nahm ihn an. 1726.zu ihrem mitgliede an. Seine schritten sind: Orario äe 8ci,o-Ist propbersrum; 0br>stu8 unicum so perpetunm punäamen-tum LcclsliX; ssractatu8 äs 8aceräotio Lbristi; Orator sa-cer Ls. Er starb den 27. jul. an. 17;8. ecc/e/I
ein und zwanzigster theil.
* Fabricius, (David) ein Prediger zu Ostrel, einemdorfe »ucht weit von Norden in Ost - Frießland gelegen, war mden mathematischen wissenschafflen, besonders aber in der Astro-nomie sehr geübt, und wurde an. 1617. den 7. may von einembauer, welchen er in einer predigt nicht undeutlich eines dieb-stahls beschuldiget, nahe bey seinem Hause elendiglich umge-bracht. Man will behaupten , daß sein söhn Joh. Fabricius,der sich ebenfalls mit vortreffichem fortgang auf die Mathema«tic aeleget, und bereits an. isn. im jün. da Scheinerus feineolsservationen noch nicht bekannt gemacht, eine Narrationem^ ' Maculst in 8ols oblervsest zu Wittenberg drucken lassen,ilm in einem schreiben gewarnet, daß er sich an dem ob-bemeldten tage vor ungluck bestens in acht nehmen sollte;woraus er ihm denn geantwortet, daß ihm solches ebenfallsUmn varbero bekannt gewesen. Im übrigen hat man von demDavideN seineOst-Fneßtändischeehronick, diezn
E,En an 1640. heraus gekommen. xars^L Ost-
bliics. kii^üa. p- l- §- ül'p'
* Fabricius, (Georgius Andreas) ein Philolog, warzu Hertzbera in Ober-Sachstn den 28. may an. ^589. gebohren»Sein vatter war Theodosius Fabricius, damaliger Superin-teudent zu Hertzberg, und nachhenger pnmanu8 rn-gleichen krstessor Tksoiogiw zu Gelungen. Sein grotz-vak-
fab fac
ter Andreas aber, kskor zu Eisleben, und ein bruder des be-rühmten Georgii Fabricir, von dem oben ein eigener arliauhandelt. Nachdem er seine studien anfänglich auf dem 'xogio zu Göttingen, sodann aber auf den Universitätenund Wittenberg rnit einem sonderbaren fortgang getrieben, u»aufder letzter» an. iüo 8 . auch den titul eines Mgiltst erywten, ward er an. 1609 . ssector zu Oldenburg, an. iSir-.-ss'äs^oL'arLka zu Göttillgen, und an. 1626 ., als Grafdiese stadt eingenommen, ssector des Mühlhaufischen Oymn»'sti; wiewol er an. I 6 zz. von neuem nach Göttingen gieng, u>'sein vormaliges amt wiedrum so lang verwaltete, bis er a«'164 ;. den z c>. may dieses zeitliche gesegnet. Man hat von w'sskefgurum küilosopbicum, da er die Grammatic, Rh"Oratorie, Poetic, Mathemalic und Philosophie in z?/' ssbellen versasset; ferner Larensm Lpostolic-im ; ploras mgo'
V38 kostiL38; Lapita Loürinse LutbergnT, feu 1oL08 ..
Iogico 8 ; sskeatrum pkxüsum ; O^mnastum ptkwu 'O^mnsstum poüticum; Oxmnsstum Ossonomieum; 8 pccu> »Lstronamicum; Lompenäium Logisum ssnmv-küiüppru 'ingleichen viele Orationez, kroUgmmatL öLc. Heumanüs vschicht-beschreibung der stadt Gottmgen, k. III.
* Fabricius von Maliano, war erstlich Bischoff zu TorAna , und an. 1476 . nach Pracenza versetzet. Er war zttvwgelehrt, und hat eine chronick der Bisthöffe von Piacenza v^fertiget, welche Muratorius dem sechzehenden theil stiner faw'lung der 8 sripwrum bist. Itsl. einverleibet hat. Fabricius 0Marlianv war bürger von Mayland, und schrieb sich aMh ^plan des Hertzogs Galeazzi. Seine chronick der BischE " ^Piacenza fängt er mit Victore dem ersten Bischoff daselbst ^der an. ; 22 . soll erwchlet worden seyn, und endet dieselbe »sich selbsten , und folglich mit dem jähr 1476 .
* Fabricius , ein Bernerrscher ssl>eo!oxu 8 und PreklMwelcher in Lateinischer spräche predigten über die kleinenPEten, über die Psalmen rc. an das licht gegeben hat, und otnapril an. 1648 - in seinem 79 . jähre gestorben ist. - §
Fabrottus, ( Carolus Hannibal) einer der berühmt^Rechtsgelehrten seiner zeit, war zu Air in Provence an.gebohren. Nachdem er in den Rechten , sprachen undnioribu8 eine grosse wissenschafft erlangt, wurde er an.mit dem vossor-hut beehret, und darauf zum Advocaten "Idem Parlement von Provence angenommen. Drey jähr lEäst,erhielt er durch recvmmendation des Ober - Präsidentenhelmi äu Vair eine Profession in der Rechtsgelehrsamkeit, 'Fä-cher er bis an. 1617. vorgestanden, da er mit gedachtem-enten nach Paris gieng. Als dieser sein Patron an. i6rr-selbst gestorben, verließ er an. 2622. Paris , und kamnach Air, allwo er an. iSza. aufs neue Professor worden,an. i6;8. den obersten rang in seiner Facultät erhalten- ^bey unterließ er nichts, was zu getreuer unterrichtung sslw'fAHörer dienen konnte, vergaß auch anbey nicht, der wett vschriften zu nützen; wie er denn des Theophili, einesMi, liMtmivnes mit anmerckungen heraus gab, desgle'auch noch unterschiedliche andere bucher zu Paris neu Aw Mließ, darunter Cedrenus in zwey folianten , Nicetas , pjefius Likliotbecariur, Constantinus Manasses und Glyeaeer allesamt mit vielen anmerckungen und einigen dissertw'ss^illustrirte, nebst noch unterschiedlichen andern wohl auM"teten schriften, unter welchen die össilica in sieben folianlew.^-gleichen Cuiacii Oper» in acht folianten mit seinen annwr ^aen und zusähen waren. Über diesem letztem wercke Mso sehr entkräfftet, daß er das jähr nach enbigung desselben/,lich an. 1659. den i. jan. gestorben. Ausser so vielen verssten schriften hat er noch verschiedene in manuscript, sonderu"/^,von Menagio so hoch verlangte commemario8 in Inlwurhinterlassen. K»-o», bibüork. bist. ,
, ein gewisser abgott, welchem die-lw xe-opfer zu bringen pflegten, wenn ihre kinder ansiengen sden, wie Nonius aus Varrone von der auferziehung 0 ^berichtet.
Fachiali, siehe Antiochia. .-„ew
* Fachinettt, ( Cäsar) ein Cardinal, stammte a"s^^-edlen Bolognesischen geschlecht, war ein söhn des Mar«ndovict Fachinetti, und an. 1603 . gebohren. Nachdem
eins in Spanien und 8 ecrerariu 8 bey der Lonßregarifcoporum L sscaulsrium gewesen, machte ihn Urbanus «jstholl2642 . zum Cardinal, worauf er werter nach und namzu Sinigaglia, Spoleto, Alba, Frescati, Palestrina u>ivgeworden, und endlich als Brschoff zu Ostra und gastetingleichen als vecanus des Cardinals-Lollegit an. puMden ist, und sein geschlecht beschlossen hat. Er hatteseinen exemplarischen Wandel, seine gelehrstmikert, au>und geschicklichkeit bey dem Cardinals - Loüsßio, m, .^ctzchbey den Spanischen Cardinälen in solches amE'daß er in dem Conclavi, in welchem Jnnocentmsward, der Päpstlichen würde sehr nahe war. Es m ' j „Meben diesem geschlechte Johannes Antonius Fach'»* se>m.dem nahmen Innocentri IX. Papst gewesen, we u/^x,,ischwester söhn, Antonium Fachinetti, an. izy'-ruu^storbmgemacht. Dieser Antonius Fachinettt ist an.
Ltti Lsräin. III. LIV. It»1. 8 - P»"'» '
reist, äs I» Lour äs ssoms. L«