Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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und städte. Dieser Cuno wurde an. i;?4- Ertz-Blfthoff zuTrier, (davon an seinem orte) Als er an. i;88. gestorben/ folgteihm Werner , Graf zu Falckenstein. (von welchem besonders)Philippus, Grafzu Falckenstein, welcher an. 141°- dreses zeitli-che gesegnet, war des vorgedachten Werners bruder, und berei-cherte das kloster Arnspurg mit milden Münzen. GedachterWerner starb an. 1418. verletzte dieses Gräflichen Falckenstcini,schen geschlechts. Worauf die gantze Grafschafft an seiner schwe-stern manner, nemlich GrafDietrichen zuJsenburg, Graf Ger-harden zu Sayn, GrafOttonem zu Solms »Graf Rupertumzu Virneburg» und Graf Gottfrieden zu Eppstein, sonst Eber-harbus IV. genannt, gekommen. Doch trug der letzte allein dendritten theil davon, nemlich die stadt Butzbach, Cransberg,Groningen, Königstein, Lichen, halb Mintzenberg, die Cössean Hofheim, das halbe schloß Vilbel, halb Nodheim und Zie-genberg. cosmogr. lib. V. c. 96. rkest.

xenesl. tom III. k.l. p. ;o;. L;o6. Spangenbergs Sächsischechronick, c. ksmil. emort. lib. I. p. zr. L

not. in »crlingsbergsm tom. I. rer. 6erm. p.794.ror.Nassauische chronick,x.;;. Lehmanns Sveyerische chronick.

äs reb. Nognnt. lib.I. cte Lolnnise msgnituci.

Ivnt. 7. p. 76. snnsl. ssrsv. bist. instZn. lib. ll.

L. 117. §. ?. IV. ?. l. lib. VI. c.;. Lucä Grafen - saal,

?. 959- legg.

Falckenstein, stehe Trautsohn.

"Falckenstein, ein schloß in Ober-Oesterreich, welches denGraftn von Salburg zugehdret. Ehemals hat es eigene Herrengehabt, von welchen Caliogus, Herr von Falckenstein, der an.12; 8. gestorben, das kloster Schlögl und die demselben gegenüber liegende kirche gestiftet. An. 1291. ist es von dem Hertzo-ge von Bayern, und an. 1297. von Alberto, Hertzoge zu Oester-reich , nach einer langwierigen belagerung erobert worden. An.1470. hat es Simon Oberhämer zu Marspach besessen ; an.1488. aber hatten es Hans und Warmund die Oberhämer inne,welche von daraus straffen - räuberey trieben. Nach diesem hates der Lands-Furstlichen Cammer zugestanden, welche es an un-terschiedliche familien verpfändet, bis es endlich der Kayfer Ru-dolphus ll. an. 1601. Henrico von Salburg eigenthümlich über-lassen. von Hoheneck, beschreibung von Oesterreich, tom. II.x. 224. legg.

Falckner, ein sehr altes, fürnehmes gefchlecht zu Bafel, vongleichem stamme, als die in Holland berühmte familie der Val-ckenier, wie ein solches Petrus Valckenier, Holländischer knvoyoin der Schwein, an. 1697. bey seiner aus diesem anlas erpressenach Basel gethanen reise, nach collationirten beydseitigen ge-nealogie - schriflen erwiesen hat. Der erste, so nach Basel kom-men , war Heinrich von Uffholtz, aus dem Ober - Psaß ge-bürtig ; Er hat sich anfangs bey den schwestern zu Heusseren,unter Ruffach, als ihr Oeconomus, aufgehalten, und als an.1256. Walther, Freyherr von Clingen, denselben bey dem dorfweer an dem Schwartzwald eine Wohnung verehret, hat er sichmit den Kloster - Arauen dahin begeben; als ihnen aber auch sol-che sitz nicht anständig und sicher genug vorkam, erlangten sieauf interceßion Kayfer Rudolphs von Habspurg die freyheit, sichin Basel niederzulassen , und allda das kloster Ckingenthal zuhauen, in welchem obgemeldter Heinrich Falckner, der sie bisdahin begleitete, auf ihr begehren die Schaffney übernommen,Und bis auf seinen tod an. 1282. verwaltet; sein söhn, gleichesnahmens,war Doktor ^urisL-monicimnd starb an. i;l4. Dessensöhn, auch Heinrich, wurde Prior des Augustiner - klosters,und starb an. iz8y. Hemman aber, der andere söhn, so einstein-schneider waygieng mit tode ab an. i;?4. Johann Bern-hard war Guardian bey den Barfussern, starb an. 5401. Hein-rich war Gerichts - Herr zu Basel, starb an. i4?6.; und dessenbruders Andreä, eines kriegs - manns , (der an. 1444. in derWacht bey St. Jacob an der Birß umgekommen) söhn Hein-rich kam an. 1480. der erste in ein Ehren - Regiment, da dannbis auf den heutigen tag, und zwar ohnunterbrochen, jeweilender söhn dem vatter darinn gefolget; er starb,an. 1514. Seinsöhn Ulrich erlangte an. 1519. die hohe würde eines Obrist-Zunftmeisters , und zwar als der letzte von dem Bischofs, unduach der Reformation der erste von dem Rath, starb an. i;;i.Dessen söhn war Heinrich , dessen in der Baßler-chronick, inqualitat eines hiesigen Rathschreibers, auch gedacht wird, undwelcher hernach Stadtschreiber worden; dieser ist zu unterschie-denen malen wegen seinen sonderbaren meriten, m dem nah-men der gesamten Eydgenossenschafft,nicht allein zu dem Königein Franckmch, sondern auch zu dem Kayfer, in wichtigen ge-schafften gesandt worden; ja, Ferdinandus I. trug zu ihm einso grosses belieben, daß er ihn, samt männlich - und weiblicherposterität, in den Kaystrüchen und Reichs - Adel - stand erhub;er starb an. i;66. Sem bruder Beatus, wie auch sein söhnDaniel, waren beyde des Raths, und zugleich LandvögteaufMönchenstein; jener starb an. .dieser aber an. 16,4.Hans Heinrich , Dämels söhn, als er staffels - weise die an-sehnlichst-und wichtigste ehren-amterbedlenet, und dem vat-terland in allerhand Gesandtschafften furtrefllche drenste gethan,gelangte endlich zu der würde der Obrcst - Zunftmeister - stelle,und starb an. 1661. Sein söhn Daniel war des Raths undDeputat der Archen und schulen, und hat ebenfalls mit rühmmehrmalige Gesandtschafften verrichtet; starb an. 1711. .Des-sen söhn Emanuel, so seiner vor - eltern fußstapfen höchst-

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rühmlich betreten, bekleidet nunmehro gleichfalls die hohe ehremstelle eines Haupts in seinem vatterlande, und hat bey so vunihm aufgetragenen Gesandtschafften jederzeit eine sondcro^klugheit und dexterität von sich vermercken lassen.öslil. lib. VIII. p. 628. /oö. ckron. Lsiil. p. 59. IZ7-r48- 189- 207. 218. epitspkis L inlcrixt. Lsstl. p- *5"'219. 249. 254. 255. 261. 262. * ^

Falco, (Jacobus) ein Spanier und Ritter des ordens vs»Monteza, lebte an. 1590. in grossem ansehen. Er war eins"ter Natbemiiticus und Poete, und hinterließ Loemsts ; lsprlrstursm Lirculi und andere, lib. I. in ligno vit» c. S 'K bibl. ..

* Falco, ein Jtaliäner, gebürtig von Benevento, lebte m>ten in dem Xll. iXcuIo , und wurde von Innocentio U-blotario lsori kslstii, und hernach zum Richter zu Benevk'to gemacht. Man hat von ihm Lkroniccm Leneventsiwvon an. mz. bis 1140. welches an. 1626. zuNeapolis viAntonio Caracciolo in 4. heraus gegeben worden , und au ^in der Lollektione veterum loriytorum, ingleichen in vuratorii rerum ltsl. script. tom. Vll. stehet. sMevr««,.

cle »ist. Lsr.

* Falcoburgius, (Gerhard.) Siehe Falckenburg-

* Falconara, ehedessen Poligusa genannt, eine insul in be gLrcbipelago, der insul Scandia gegen norden gelegen. Su 'klein und wüste. Die Alten nenneten sie auch Polyägos, wss »der menge der ziegen, welche daselbst angetroffen wurden. Vv' ^heiffet auch ein fluß in Sicilien Falconara.

, auch Lsloonsrius magnus, war an

der

Fränckischen und anderer Könige Höfen der Ober - Falckentt .das ist, der über die falcken, damit man die kleinen vogel.vew ^die aufsieht hatte. Nachgehends ist es eine hohe dignitatden, und hat viele bediente, so gar zur zeit Ludovici Xlb", zFrancisci l., 50. Edelleuthe ohne die jäger und andere unter ugehabt, v« *

Falconberg, siehe Fauconberg. .

* Falcone, oder Falco , (Bened. stel) ein Neapolitam.lebte m dem XVI. stxoulo , und schrieb ste ^llsbsrum "0 ^csrum tzusntitote, un rimario, Neapolis i;;;. in 4 >soriccione clei luogist snticbi sti Xspoli, ib. 1589. M 8«che auch in die Lateinische spräche übersetzt, und demsnkiguitstom L bistorisrum ltslice, tom. IX. vvl. I. kUIve

bet worden. Voxxi, bibl. Xap. ^

, * Falconet, (Camillus) ein mitglied der Königlich - FAvzösisthen Academie stes Inscriptions L cles Volles Lettres 'Königlicher erster Leib - blesticus, starb im may an.dem 90. jähre seines alters. In den Nemoires äs Viterscur^^

l'stokiäemie stöpsle cles lnscriprions L äos öelles Leckres l>

verschiedene observstiones von ihm, als von dem magnrl.Latb^leis und andere. Auch kam tzusestio Äleäloo-Liiirursn^,nn estuoensto caloolo cLteris rmtekerenäus näxnrstus lu^iParis I7;o. in 4. von ihm heraus.

^alconi, siehe Faucon.

and-/

zalconia, (Proba) eine gelehrte Römerin,eines krs;fe<sti Lintorio, oder

und, wie

V.

, eines kroconstilis Läelpbü , florirte in dem

des Anicii Probi

wollen, eines k . . ,

steculo. Sie hatte von diesem ihrem ehemann Olybrmw/ ^binum, Probum und Julianam zn Andern; die söhnezu hohen würden, wie dann die beyde erstere das Conjuu";9;. mit einander, und Probus hernach geführet; von htetochter aber empfieng sie die von Hieronymo so hoch s^sse-jungfrau Demetrtadem; sie selbsten wurde wegen ihrer Se-ligkeit und gelehrsamkeit von Augustino, Chrysostomo' sspchdentio, und andern, sonderlich aber dem Hieronymo bis»'Himmel erhaben. Als an. 410. Rom von Alarico eE ^men wurde, flöhe sie nach Aftica, da sie von Heracnanrests ihrer geringen güther gäntzlich beraubet worden,kaum eine sichere wohnstätte finden können ; wenn siegestorben, ist ungewiß. Man hat von ihro Lenwnsmnum in Vet. <L Xov. 'sestüm. welcher dem Kayfer Honorig ^jkschrieben worden. Aldus war der erste, welcher denE^eSulpicii Severi, Klitoris an. i?oi. aus licht gegeben ;zeit aber ist er öfters in den bibliockecis kstrum uno^^. ^piLentonibus heraus kommen. //Äor. »///»«/. clo soripk-säst. ÜlirTi. Laro^. snnsl. bibl. Lat- ^ M

Falconieri, (Octavius) ein Römer, welcher an.ns-buch voller Athletischen ausschriften, und nachgehendssertation von einer Apameischen Medaille heraus gegeoe"(-.^cannach seiner meynung die Wasser - fluthen, so zu Noä uno , ^enlionis zelten die weit überschwemmet, vorstellen Mw«da zwey Personen in einem kästen stehen, an welchem" .staben vtQe geschrieben sind. Allein andere Gelehrte v ^ jywiesen^ daß da auf etwas gantz anders gedeutet werde, /'biQL die buchstaben versetzt ftyen, so daß man vielmev^ gs-lesen müsse, welches der ansang des Wortszeiget, daß in der stadt Apamea eine gewisseheil von mehrern in selbiger gegend liegenden orten pe-lieh sey verehret worden : indessen ist sowol in dttlcr I lwHerrn Falconieri, als in den erklärungen der Ath>M^Mjlscriptionen viel geschicklichkeit, und eine gar schönewn ^ ,hw

derantiquität. Erstarb an. 1676. Nicolaus Hei.