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link eine kleine nach alter manier bevestigte stadt
qe der neuen Marck Brandenburg an dem fluffe Dra-
an den Pommerischen und Polnischen grentzen, denBorck, ehemals aber den Freyherren vonFalcken-
cstsl. L»m. Lsr. L VopsrLk. 8axon.* ^ lcrixt. rer. 8sxon. rom. III. x. 1992.
Und sÄ^k^hagen, vor atters Berghagen genannt, ein Amt
Livv-,.^1" der Grafschafft Schwalenberg / den Grafen zurser .^ »"ständig, war vormals ein jungfrauen - kloster Cistercten-nb/»^dens, und hieß auf unserm lieben Frauen - berge, warddens »i XV. frculo den Creutz - brüdern Augustiner - vr-iicb ki Wbben. Zu den zeiten der religions-änderung theiltenrin Grafen von der Lippe und das Stift Paderborn dar-' .Elches letztere seinen antheil an. 1614. an die Jesuitenan ' die sich bisher äusserst bemühet, den Lippischen antheillianm- dringen. Nicht weil von diesem kloster ist der soge-jst ""Gotters-berg zu sehen, welcher von ungemeiner höheschen ik 'Einen nahmen daher empfangen, weil die alten Teut-Men göttern darauf geopfert. L«ceü»r monsüeriol. 6er-
S^Ackenhayn , eine von den ältesten adelichen familien ink>°ÄAen, davon einige um die mitte des XVII. Lculi die Frey-^rr„che, zu ansang des XVIII. aber die Gräfliche würde erhal->unv war an. 1^69. Burggraf zu Canth. Christoph ist
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dcysitzer des Königlichen mann - rechts in dem Breß-H-''rykn, und Siegmund an. 1646. Landes - Aeltester in deman ,"Mchen Fürstenthum gewesen. Alexander, Freyherr, warru General in Holländischen diensten, und Commendanttz-Eva. An. 1684. war Ferdinand Friedrich Hertzoglicher^ M'chweigischer geheimerRath,und ausserordentlicherstnvoysliess 1708. bekleidete Graf Ernst August die stelle ei-
taa-^Arlichen Cammer - Herrn. Diese familie florirt heut zuin der Ober - Lausitz auf dem Ritter - guth Kießlings-«'°e. Lucä Schlefische chronick.
Ebenstem, sind 2. Solothurnifche schlösset im Buchsgöwk>a«^- das alte und neue zugenannt; jenes liegt an dem ein-Aein 0^ Elus oberhalb Baistal, heiffet aber jetzund Blauen-Vvatp«» ^ dienet einem jeweiligen Landschreiber der Ober-dvrfA Mckenstein zu einer Wohnung; dieses aber liegt über demfall ^ stal und der capelle, auf dem festen gegen der Wasser-Djchder Svlothurnische Landvogr selbsten restdtret.der ^ib'Eer, sonderlich das alte, sind die stamm-häuser der instein > seherischen Historie bekannten Herren von Falcken-«i, lassen Hugo um an. n6;. Conrad an. 1207. und Ottosta»i^°^ dem leben gewesen; nachdem aber ihr männlicherHingestorben, stnd ihre schlösser und Herrschafften an dieBächburg gekommen, welche beyde titul zugleich ge-en. Unter diesen hat sich an. r;?». die höchst-schändli-trag-„ ? den Schweitzer - Historien so verfchreyte dieberey zuge-Bäcbk/.nemlich Graf Hans von Thierstein, Hemman vonund Burckhardt Senn, Freyherr von Münsingen auffen dvn^tliche von Lyon mit kaufmanns - guthern in des Gra-«ng^Mydau geleit reisende kaufleuthe auf der offenen straffeHälftI beraubet, und das guth, (worunter 8. centner sa-Ny^,,u.das schloß Alt - Falckenstein gefuhret; GrafRudvIff zubaldÜber solches verfahren höchstens entrüstet, stellte sich also-dvn s^Hegenwehr, und mahnte seinen vetter Graf Hartmann?c>hl gss^urg und die stadt Basel (welche unter der beschädigtenhierzu A EMlge bürger hatte) zum succurs auf, welche sich auchSely^antz willig erzeigten, für das schloß zogen, es belagerten,^fana-n « diesez. Herren samt ihren dienern und soldatentviede? "Minen, wobey dann diese letztere enthauptet, jene abersvgiejg,M freyen fuß gesiellet wurden; das schloß wurde auchgilbte von Bachburg wieder zu eigen überlassen ; die be-yey n,jt"Mn also gantz trostlos nichts als das traurige nächst-es ein ri^.^von tragen; jedoch überfiel das schloß bald dar-Mldenx.ich harter stürm, als es von denen an. i;?;. über"»der» - 6 und den obern Hauenstein eingebrochenen Engel-^/'"genommen und zerstöret wurde; endlich hat an."Ein an Solothurn die schlösser und Herrschafft Falcken-b°n erkauft, und eine Vogtey daraus gemacht. Hans2"d GzUustem, des stamms von Bächburg, Herr zu Farnspergschloß»U lebte an. 1442. und Thomas der letzte verkauftepH-7lchafft Farnsperg an. 1462. der stadt Basel,r>. r;7 l-b. I. p/47. L lib. IV. p. 184. üb. VII.
^7;. ckrvn. N8cr. k. II. sä snn. i;?!. L
Iaick ' ^ Las. p. 82. 84- L n°. *
^ Bö^sEsln, ein städtlein oder flecken im Voigtlande gegenU ay d-suche grentze gelegen, nahe bey Auerbach und Schon-'"ßig, unk ' in des Amts Plauen bczirck; ist doch schrift-d - SächUch-r
Nter, N^lrem, ein wohlverwahrtes berg - schloß und Amt amk! Ehemalszwischen Halberstadt und Mannsfeld. Es^lENigeuV^/ruhmte Grafschafft gewesen, und eine vonN?» jh^ sn^suus nebeii andern die Sachsen von Caroli lVI.^Ehlt habe» mss».u^b Feldherren an der zahl zwölf sollen er-Q^Haib^dluch abgang der Grafen kam Falckenstein an das
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Gericht Mitterfeld zwischen Tham und Thonaüstanff, wo dieBayern im dreißigjährigen kriege die Böhmen zweymal aus demselbe geschlagen. Vor diesem hat es seine eigene Grafen gehabt,nach deren absterben es im X. steculn an das Haus Bayern ge-kommen. Hertzog Wilhelm verkaufte es an. 1414. seinem Hof-meister Hieronymo von Stauffen , dessen söhn Hans Ruprechtsolches wieder an Hertzog Ludwigen zurück ließ. «r,«^. Bayeri-sches stamm - buch, k. II. x. 2oi. Chur-Bayern, x.
falckenstein < eine Grafschafft auf dem Hundsrnck in denPfaltzischen landen zwischen Kayserslautern und Rockenhausengelegen, worzu die Herrschafft Reypoltskirch, ohnweit Lautreck,und Broich, eine bürg bey Duysburg im Iülichischen, gehören.Zum unterscheid anderer örter dieses nahmens heißt sie , von ei-nem dabey gelegenen berge, Falckenstein am Donnersberg,und hat in uralten zeiten ihre eingedohrnen Grafen gehabt.Nach der zeit aber hat Wirich von Daun aus dem alten ge-schlechte der Grafen von Daun (siehe Daun) den halben theildavon durch die Heurath mit Irmgarden, Philipps von Falcken-stein tochter, an sich gebracht, und unmittelbar vom Reiche zurlehn getragen. In welchem zustande es auch seine nachkommenbesessen, bis an. 1448. Kayser Fridericus III. den Hertzog vonLothringen damit belehnte, so daß die von Falckenstein - Daundie affter - lehn von Lothringen holen musten. Der erste, so sol-che empfienq, war Wirich II,, dessen söhn Melchior mit seinergemahlin Margaretha, Wilhelms, Grafen zu Virnenberg undFalckenstein tochter, die andere helfte bekommen, worauf er an.1487. mit der gantzen Herrschafft von Renato, Hertzog in Loth-ringen , belehnt wurde. Ihm folgten Philipp und Wirich III.,deren jener ohne erben verstarb, dieser aber unter seinen söhnendie Verfassung machte, daß nach absterben der männer von einer«nie, die andern erben sollten. Diese theilten sich nun dergestalt,daß der altere Philipp Broich, Johann Falckenstein und Seba-stian Oberstein bekam. Als aber die mittlere linie Johannis an.1629. mit Emicio II. ausgieng, succedirte ihm krafft seines tesia-ments seine vettern , Frantz Christoph und Lotharius aus derObersteimschen, nach deren tod an. i6;6. die gantze Grafschafftauf Wilhelmum Wirich und Emicium II. aus der Broichischenlinie fiel, welche auch an. 1642. von Hertzog Carln darüber dielehn erhielten. Hierwider protestirten des verstorbenen Emiciischwester söhne,Johann Casimir und Steino Grafen von Löwen-haupt, mit denen es dieses letztem schwieger - söhn Graf Philippvon Manderscheid hielte, und die fache bey dem Lothringischenlehn - Hofe dahin brachte, daß ihnen der besitz eingeräumt werdenmuste. Ob nun wol in dem Westphälischen frieden der Gras-schafft Falckenstein mit gedacht wurde, so konnte doch Daun zuseinem rechte nicht gelangen,sondern Wilhelm Wirich von Daunmuste ein Mittel ersinnen, und sein recht an. 1660. selbst an Ca-rolum IV. von Lothringen verkauffen, welcher seinen söhn, denFürsten von Vaudemont, der sonst zur Lothringischen erb - folgeunfähig war, damit bcliehe. Hierauf suchten die Grafen vonManderscheid ihre hülste beym Reiche, konnten aber nichts aus-richten , bis an. 1684. Franckreich seine Reunions - Cammer zuMetz anrichtete, welche dem von Vaudemont das recht absprach.Allein weil durch den Ryßwickischen frieden alle reunirte örterwieder in vorigen stand gefetzt werden sollen , so erhielte Vaude-mont ein msnästum äe reffituenäo von dem Reichs-HoftRathwider Manderscheid und Löwenhaupt,worauf sich diese an. 1704.an das Reich gewendet. Staats - Cantzley, k. X. c. s.x. 266. prretens. p. 86z. X. k. x. ;9?.
falckenstein, ein ehemahliges geschlecht in der Wetteran.Man sagt, daß aus diesem Hause Georgius bereits zu des Kay-sers Severi zeiten gelebet. Pyilippus, welcher um das jähr 1256.noch gelebet, hatte zur gemahlin Annam, Ulrici, Grafen zuMintzenberg, tochter, die ihm nebst Göthe und Jutha, 2. söh-ne , Philippum und Wernerum, gebohren. Göthe, die ältestetochter, war wegen ihrer schonheit und andern gemüths-gaabenein wunder ihrer zeit, und wurde dahero an Richardum, Her-tzog von Cornwall, Königs Johannis aus Engelland söhn,welcher in Teutschland gekommen war , die Kayserliche würdezu übernehmen, vermählet. Philippus der jüngere, war beydem Kayser Wilhelms in grossen gnaden , welcher ihm dieReichs - kleinodien anvertraute, die er aber gedachtem Richar-ds aus Engelland zugestellet. Als nun solcher wegen geld-man-gel wiederum zurück nach Engelland gicng, setzte er den Grafenüber die Wetterau. Eben aus diesem geschlechte lebte zu glei-cher zeit Fridericus, welcher als zeuge von dem Kavser Richardsgebraucht wurde, als dieser der stadt Speyer einen confirma-tions-brief aller ihrer Privilegien ertheilet. Wernerus, Grafvon Falckenstein, war Probst zu Mayntz, und wurde an. 126°.zum Ertz - Bischofspostuliret (von welchem besonders.) Phtlip-pus, Graf zu Falckenstein , beherrschte Mintzenberg, und lebteum das jähr r zv2. Er war Reichs - Hof - Cämmerer , undschützte die Geistlichkeit mit ihren Privilegien. Ein anderer Phj-lippus stund bey dem Kayser Ludovico I V. in grossen gnaden,und bekam Manheim von Johanne von Heusenstem. Eben die-ses Haus bekleidete auch die Reichs - Cämmerer - stelle, wie sichdenn Graf Philipp zu Falckenstein und Mintzenberg in einemfreyheits- briefe, welchen gedachter Kayser an. izri. der stadtButzbach in der Wetteran gegeben, des heiligen RömischenReichs Cämmerer unterschrieben. Er starb an. 1^4;. ( 5 „nooder Conrad war des Ertz - Blfthoffs Henrici von Mayntz Losä-juroi, und bekam von diesem unterschiedene Mayntzische schlösser