Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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«eÄn?" dem er aber nachgchends in einiges Mißverständnistiiim « >hm dieser seinen andern tochter-mann, Q. Mn-^volam, vorgezogen, da er mit unter die Lugure« sollte«Ä..'°mmen werden. Seine Historie wird von Cicerone undätris" 0 ^erühint. O'ceeo, in Lruto <L lib. XII. ep. ;. säin vits Orscckorum. in Iberis.

äe üiüor. Lst. lib. I. p. -8-

dx^ä!Eus, (Cajus) ein Lateinischer scrident, zu den zeitengern !w - Trajani. Er war ein sehr guter freund des jün-tuila?» ""' und hatte sich, ohngeachtet seiner vielen verrich-schrelk- sierichte, vorgenommen, die fälle derjenigen zu be-vder » ' welche von dem Kayser Nerone entweder gelödtet°^iagt worden. Es waren auch bereits ;. bücher davonden - ^ ^lche mit grosser degierde von iederman gelesen wur-' Mm , die ubriaen zu endiaen hinderte ihn der tod.

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iik.

, die übrigen zu endigenL —. V. epilt. 5. ö»>/e.dxFMttius O.uadratus, ein Lateinischer Poet zu den zeitenvjel^dsers Augusti, dessen verse aber nach Horatii urtheil nichtten haben, ob er schon erlanget, daß sowol seine schrif-tbeck a X bildnis, in die von Augusto aufgerichtete biblio-schuld "x besetzet worden. Eden auch Horatius giebt ihm' daß er ein schmarotzer gewesen. s«7/e. *

lat. ksnumkortunse, eine Päpstliche stadt in demej»»W.hum Urbino, am Golfo cli Venezia, hat einen Bischofs,Nabe k "b bibliotheck, veste citadelle, und guten Hafen. Sie liegtsch-^uey gegend, allwo vor zeiten der tempel der Heydni-triuviss X vortun» stund, und wo man noch bis anjetzo einensie» i..d'dogen, so ;o. eilen hoch, und einer von den prächtig-die Italien ist, sehen kan. Gedachten tempel bauetrn

ckenv». x "uss und wiedmeten ihn der kormn«, zum angeden-"en L berühmten schlacht, die sie L. X. 54t- gewonnen, worin,schl^drubal, des Hannidals bruder, mit ;oooo. mann ge-^gen wurde, äekcr. ltsl. L'/ttv. Lc.

siehe phanoe.

aus , (Richard) ein vornehmer Engelländer, war

entsvÄ ^schlechte der Ritter dieses nahmens in DerbyshireEs Wen, und diente unter den Königen Carolo I. und II.ter «lLats-8screrskiu8, ward auch etliche mal als Abgesand,den 1^ Spanien und Portugall geschickt. Er starb zu MadridAinbaa-,^"' an. 1666. im neun und fünfzigsten jähre in seinerDariin,. e , nachdem er unterschiedene schritten verfertiget.Landen ^d briefe seine Gesandtschafften betreffend , so zusche im druck heraus gekommen, verschiedene Engli»

eines UM und Übersetzungen einiger öden des Horatii unddes aus dem vierten buch der Lneiäos Virgilii, vonDkk«x.,Vmi kallor fiäo , Londen 1646. in 4. des Antoniille Spanischen romanen, und des Portugiesen Ludovici- "w„s buk,säe.

L —v»o

cciEbherq, ist ein fluß in Madagascar, in der gegend von Car»casteli^'"? ludlichen theil der insul, welcher sich nahe bey dembhrno, oder kort Daufin, ins meer ergiesset.

der

hantln, ksntinum, ist ein klein Königreich in Guinea auf

Ee, worinnen Cormantin, nebst einigen andern En-- L ° Holländischen castellen, lieget.

' (Hieronymus) ein Dominicaner-Mönch, gdie stussj^Mvano in dem Mayländischen, war sssclor üb>

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xx

der fugend zu Bologna an. i;le. und nachmalsFerrara; er starb in dieser letzten stadt an.tvelch^'ueg alters ungefehr 70. fahre. Leander Alberti, vonm wir diese Nachrichten haben, thut noch hinzu , daß

»e tad-tt berschjedene bücher geschrieben habe, unter ander!

S>«N livk " x dlo wercke Scott, »velche sehr gelehrt gewesen, ....^Sie schule Thomä von Aquino aufgesetzet worden,

bil. psso an. i^z. Venedig in 4. gedruckt, unter dem ti»

andern ei-und

tenüü^ertorium locupIstiKmum tsm Isbrorum czusm 8en->vie jUm ks. .folmnnis vuns 8coti, so daß es zu gleicher zeit

Register muß eingerichtet gewesen seyn. An. 1564.^druckt "/".dieser stadt ein anderes-werck von diesem Mönchevsriz p ' >o betitelt ist : Lompsaäium univsrÜL i.eÄursL Lb-L^äi^ ?ormitsni super lleorstsles. , kcrixt. orcl.

« toin. II. ^

Hthrvn,??' oder Merlier Fanu, vor altem Thoronus oderstund, ^"aunt, eine kleine insul in dem Ionischen meer,* ka vssi/b" Corfu, gegen Otranto zu.

. "den , ein abgott bey den Alten, welcher über die rei-A>. §.-"chte; er wurde auch für den gott des jahres gehal-Wsteu ,,dvmcier stellten ihn unter der gestalt einer m sichein-,,,., ^bunde geschlungenen schlänge vor, welche instbweif beiffet, so wie die Egyptier ehedessen den8sturM^ abbildeten. Siehe weiters hiervon in

!"de^Eöarq, eine kleine stadt oder flecken in der provintz FezEiniaeÄ stunden von Sals, gegen süd.

^s"Sestanv,«^°x^^ber setzen diesen ort, wo das alte Ba-^»dieses oder glauben vielmehr, sie sey gestanden , wo^ stadt in liegt. Banasa aber oder Banassa war ei-lvv, und andere setzen sie lie-^ '""Telfelselta liegt.

"^dlicheü w^,^irtr-Isle, ist eine von den Schottländischen^stor. ^ bbn Orkney und Stzet.

land aus sehen kan, weil sie drey hohe vorgebürge hat, die mithohen felsen umgeben sind, weichen nirgends deyzukommen,ausgenommen ostwärts , da die insul etwas niedriger liegt, undeinen sichern Hafen für kleine schiffe giebt. Die einwohner sindsehr arm , weil sie wider die räubereym der sischer nicht be-schützt werden, die von verschiedenen nationen dahin kommen.

Aarabant, ist die Haupt-stadt in der Persianischen provintzMazendram, so vor diesem Hyrcania hieß,, und liegt Mei-len von Asharaff westwärts. Sie ist die groste, beste und reich-ste stadt in gedachter provintz, wird von einem fluß, der 40.schritte breit ist, bewässert, und ist etwan eine meile von der Ca-fpischen see entfernet, wovon sie mit überflüßigeu fische« ver-sehen wird. Die Russen treiben an diesem orte den seiden-han-del.

* Araber, eine kleine Persianische stadt, sehr nahe bey demflnsse Gihon gelegen, es ist eine fnrth allda, wo man darübergehet, um aus dem Transoxanischen in das Chorasanische zugelangen. Obschon diese stadt von Bocarah abhänget, so hat siedoch Abulfeda in die charte von Khuaresm gesetzet. Ihre Ion-gicuäo wird von einigen zu 87. von andern aber zu 8y. gra-ben , die Istiwäo hingegen einhellig zu ;8. graden gerechnet.

bibliotk. Orient. Ho,». 0'or»tt7)e, Dick. 6eogr.

Arabius, (sl) mit seinem völligen nahmen genannt AlmNafr, Mochammed, Ebn Tarchan, sl Farabi; war gebürtigaus Farad, einer Türckischen stadt, sonsten genannt Otrab, 'auSeiner adelichen familie.. Seine fugend hat er in Bagdad mitemsigem studiren in der Philosophie zugebracht. Viel Fürstenin Äsia haben ihn zu ihren Höfen, mit Verheißung eines grosssen kslsrü, eingeladen; allein er schlug alles aus, und vergnüg,le sich mit seinem eigenen pstrimcmio. Er soll der gröste kki-Iokoj)ku8 unter den Mahometanern gewesen seyn ; hat sehrviel in klülolopkici'8) iVlsäisw Lc. gearbeitet, und allein überAristotelis stststmissm 72. bücher verfertiget. Diesen kkiloko-xbum hat er 200. mal durchlesen, und dabey bekannt, er habefernere lesung desselben vonnöthen. Er war ohn unterlas be-schäfftiget, seine wissenschafft zu vermehren, und verachtete dieWelt und alles irdische mächtiglich, so, daß er allezeit traurigaussähe, und be» harter winters-zeit nur auf dem stroh rühr-te. Er starb zu Damasto, dahin er mit Saifoddula gereiset,im 80. fahre seines alters, im fahr der Heg. ;;y. d. i. im jährChristi 9; 0. oder, nach Leonis Lkrissni bericht, im jähr der Heg.;88. d. i. im fahr Christi 998. vMSÄ.

in msnukcr. snnsl. *

* Arabo, eine stadt im Zagathayischen in der grossen Tar-tarey : sie ist die Haupt-stadt einer provintz, die ihren nahmenführet, und liegt an der nord-küste Wesels, ungefehr i;. stundenvon der Caspifchen see. , victionnsire.

* Araga, ein söhn des Barcok, war der zweyte König inEgypten aus dem stamm-haust der Circaßischen Mammelu-cken. Er trat die regierung im fahr der Hegira 802. das ist, imfahr Christi 1^99. an. Sechs fahr hernach muste er wegen ei-ner zu Cairo entstandenen aufruhr siüchtig iverden; kam aberdoch bald wieder zum Vorschein; und nachdem er seinen bruderAbdelasis, welcher indessen den thron bestiegen, vertrieben , re-gierte er noch sieben jähr. Die trouppen des Tamerlans, wel-che bereits einen grossen theil von Syrien bezwungen hatten,machten ihm viel zu schaffen, und muste er endlich mit ihnenein sehr beschwerliches dündnis eingehen. Er wurde endlich imfahr der Hegira 8» e. von seinen Unterthanen umgebracht, undauf einen misthauffen geschmissen. O'//o»-se/o/, bibi. Orient.

* ^raractlioni, ehedessen ssyolopmn 8sopuli genannt, sindhrev kleine klippen in dem Siciliamschen meer, und liege« nocheiaentlicher auf der östlichen küste des thals Demona, und. Piekstunden von den ruäeribub der alten stadt Catanea»

Aramund, siehe Pharamondus.

* ^aravcha, eine kleine stadt der provintz Sus in dem König,

reiche Marocco; sie liegt anderthalb stunde von Tarudant, undward von dem Scherif Mahomev wieder aufgebauet, welcherhernach König zu Marocco geworden. Muley Abdullah seinsöhn, welcher ihm auf dem thron nachgcfvlget, hatte insgemeineinen Gouverneur daselbst, mit ;oo. Pferden, welche er aus denbenachbarten orten gezogen, und dadurch das land um dasstädtlein in sicherheit gehalten. Nahe dabey siehet man nochdie ruäers einer alten stadt, Atfaltat genannt, welche sehrvolckrcich gewesen ; sonderlich zur zeit da das geschlechte derMacumider im flor gewesen, die Araber haben sie aber nachder Hand ruinirt. Ak«7»ro/. cistcripr. äu Konsums äs KsrosLvm. II. Iiv. ÜI. eil. L^. OeoZrspn.

* Are , ( X. X. Marquis äs Is) kam an. 1662. in feinemachtzehenden fahre an den Französischen Hof, und ward daselbstsowol durch die recommendation der Madame von Montausier,und in ansehung seines vatters, welches ein wohlverdienter manngewestn, als auch wegen seiner persönlichen guten eigenschaff-ten vor andern distinguirt. Das jähr darauf diente er als No-lontair unter den Französischen völckern in Ungarn, und mu»ste sich nach endignng des stldzngs , weil er an einem duelltheil hatte , eine zeitlang zu Wien aufhalten, und erschienerst an. 1Ü6;. durch Vermittelung seiner freunde wieder amfe. Zu ende dieses jahrs ward er Unter-Lieutenant bey desE" " ^ Dauphins