Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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- grosses ansehen zuwege. Nachdem er un-schoff-i "b geistliche wurden verwalket, wurde er endlich Bi-kieche in Afrika, darauf er wenige zeit hernach ge-chen hat von ihm eine deschreidung derjenigen fa-

llt /elner zeit vorgegangen. (7-,»-^»/.' in sglolog. Tu-

» Larmsl. ^-L-r/ov. kibl. 815p. Ls.

au ' (Bastlius von) gebohren zu Lisabona den i;. maynia'mc .' ?^"^e zum Cantor in der Haupt-kirche zu Evora ge-aint biä - Biests Bißthnm ledig worden, verfahr er dasHand in anderer gemachet worden, und begab sich nach derMatt,Carthäufcr - orden. Er soll die sprachen und dievrden^^lc wohl verstanden haben; die annehmung diesesNur al,f gemacht, daß er beydes verabsäumet, und sichcher . gottesforcht geleget, worinnen er verschiedene bü-ke g>^Mneden, und endlich den ;. april an. 162;. im 66. jah-^.^sters den geist aufgegeben. Xics/. ^l«r»»rs, biblio-* L; Libliotkec» kortug. mnaulcr.

Er oder Farbo, ein Griechischer fluß in Macedonien.

zu Stadia in den Golfs Salonichi. Dieses Stadiaßuk k ^Edeffen Diu. Nach dem bericht der Alten ward dieser

Wa>, -!"cr quelle Helicon genannt, und nachdem er sich et-,vj'x ^ stunden davon unter die erde verkrochen, so kommt erBank ^rvvr, und da fieng er erst an Pharybus oder auchgenennet zu werben. Man schreibet ihn auch Be-

ä,e , (Thomas von'» General der Bettel-Mön-

lial i!, ^ Nachmals Patriarche zu Grado, und endlich Cardi,von M XIV. sTLulo. Er war von qeburt ein Jtaliäner,oK-«^Wano in dem Modenestschen, sein geschlecht kommt

«ber V.üä''"^ m ..... .... ^ ^

tja-g ""prunglich von Bologna. Nachdem er sich m den Fran-loa "worden begeben, würde er auf der Universttät zu Bo-aüw « Mlet, die Gottsgelehrtheit zu lehren , und predigtekndüsk besten kantzeln von Italien. An. i;68. wurde erlern )?.!" obiger General-stelle befördert, da er zuvor die nn-kerten ^ durchlossen. Einige Mönche, welche über ihn ei-gen auch sonsten übel an ihm nahmen , daß er diejeni-lhnen.che sich zu der jurisdiction der Provincialen hielten,nuß^wzogen hatte, klagten ihn der ketzerey an. Papst Urba-rvig- >ur den es gebracht wurde, ernennte hierauf einige Lom-Eläqer '?lw zu examiniren. Es schlug aber Übel für seine an-g°r,us v, ""d ward er für rechtgläubig erkläret. Gre-kichr a-k b'ar seiner orthodoxie so überzeuget, daß er sich

derkroi,^ ihm bald darauf das Patriarchat zu Grado anzu-vnax, "^' .(so an. i;?2. geschehen) und ihn in den wichtigsten.en zu gebrauchen; er zog sich auch in allen ge-lohnt,« '""hl heraus, weswegen Urbanus VI. ihme zur be-Endljsk^ 'N8. den Cardinais-Hut gegeben. Thomas starbbienstss^fhdem er dem Römischen stuhl bis an sein ende guteVig.' gleistet, zu Rom an. i;8l. Limsl. Alinorir.

« ÜZz, // <Lc.

stugK^ima, eine Iaponesische stadt auf der insul Niphon, 20.sv gx>, " "°» Meaco gegen abend, und die Haupt-stadt des ebenKvni^ L ^ Königreichs Farima, welches ehedessen seine eigenegehakte. vickion.

zu Kg^^ccio, (Prosper) ein berühmter Rechtsgelehrter, warSeist.^ '^"- /^q.. gebohren. Nachdem er sich zu Padua in dener weltlichen Rechten ziemlich vollkommen gemacht, kamde„ «cr "ach Rom zurück, allwo er erstlich Advocat wor-burch Vertheidigung der schlimmsten Processe guten"es A Munden. Nachdem er von dem Papst die würde ei-dec nrUurstoris ülsi erlanget, strafte er die- verbrechen mitiitze ^M' strengigkeit, ohngeachtet er selbsten wider die ge-blgte "^"Weit, und andere , auf das schändlichste sün-- ' .Darüber wurde er nun endlich bey Elemente VIII.

tvyji Uw angegeben, doch, durch vorbitte des Cardinals Än-lich d-^?a Salviati, von der strafe befreyet , gegen dem"nccji"st verlauten ließ: das mehl (womit er auf Fari-Cr starkhielte) sey wol gut, aber der sack tauge nichts.Kein-f!!"- ^18. den ;o. oct. eben an seinem geburts-tage.-DsLis p bristen sind : äs UTrest; äs Immunitacs Lcslelise ;sie nssim ^ ^m.; kepcrwnum äs LontraÄibus; keperwr.percor z ^luntaribuz; Praxis L Tksoria Lrimmalis; Xe-.^waislg; Lonsilm ; Vrax-msnw; Vesiliones variar."ire, X' "S Osiiciiz Oarnis ; äs Testibus; Oscilionss postku-p ^7 e1o§. I. c. izr.

o»' Ae.

war an^^' (Paulus) ein berühmter mahler in Italien,berti 's» ??' ^ Verona, aus der familie Farinali äsZIi U-^warb Ursprung von Florentz hat , gebohren. Er

i^wvna. allein durch die Mahlerey, davon er zu

bwe vrvk^v?." ^ l Mayland, Rom und Venedig, verschie-§wffe>> wnterlaffen , sondern auch durch die bau-kunstU Mahler Einern geburts-ort wurde er zum virsÄork^rraon^ Eemle , und zum Mitglied der Academie äs"c«. aufgenommen, allwo er auch an. 1606. gestor-

* L virs äs kiuori.

I^a^^Wdon, eine Englische stadt und marckt, in der Graf-

KEch- mLN!n°L-"

u>n (Äntonius) ein Englischer Tkeologus, geboh-^Ssr/I^^^Sunning in Berchez, studirke ju

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Oxford , wurde 8ocius Luiie^i irinic. allda an. 1617., undnach überstiegenen erster» stufen 8. lhso>. llaccslaureus an.1629. Hierauf verließ er die Academie, und wurde Vicarvon Vray in Buckingham, wie auch Tttevl, krTlsökor in derKöniglichen capeüe zu Windsor an. i6;4. Diese ämter be-diente er beyde bis zu ansang des einheimischen krieges, inwelchem er um all das seinige gekommen, und mit weib undkind hätte darben müssen, wann nicht der Rittkr I. Robin-son , Aldermann von Lonben, mit etlichen andern guten ieu-then, ihm zu hülste kommen wäre, und ihn zum Pastorat derkirche St. Magdalenä in Londen beruffcn hatte, welche sta-tion er mit sonderbarem -ipplar-su bediente, bis an seinentod, welcher erfolgte im sept. an. 16z;. Er war starck in derKöniglichen partey, und hat deswegen viel ausstehen müssen;durch seine predigten, in welchen viel geist, leben, scharf«sinnigkeit, gravitat, Moderation und eifer befindlich war,(wiewol die eloquentz nach dem gout selbiger zeiten schmü-cket) hat er sich bey der Englischen kirche sehr beliebt undansehnlich gemacht; er deflisse sich sonderlich die Haupt-lehrenund lugenden kräfftig einzuschärfen, und machte sich mit gros-sem ernst an die ausreulung der damals im schwänge gehen-den , und in schriften sowol als leben »erfochtenen practischenirrthümmer, als da nach seiner aussage waren: GOtt seygrausamer, als die menschen, und doch darmhertziger, alser würcklich ist; die menschen seyen Heilige, aber das gesttzsey unmöglich zu hallen ; die anfange des gchorsams seyen dieVollkommenheit selber; der mensch sey vollkommen, ob erschon mehr sündige, als gehorsam leiste ; die zugerechnetegerechtigkeit sey alles in allem , ob wir schon keine eige-ne haben; wir sollen uns versichert halten unserer erweh.lung, ob wir schon mehr nrsach haben zu verzweifeln; diegnade würcke auf eine miraculose weise, und sey wresistible;des menschen willen aber heisse nichts, und sey ein wort,welches bedeute einen willen, der nichts wollen könne; undandere dergleichen. Seine lermons sind nach seinem tobe zu-sammen gesammlet, und in drey theilen in 6,1. zu Londenausgegeben worden, davon der erste allein von dem umhöreselbsten ist an tag gebracht worden. L»L ^snrig. Oxon. *

Marinier, (Wilhelmus) General des Franciscaner-ordens,und Cardinal, war von Gourdon in der üioeces von Eahorsin Franckreich gebürtig. Den gründ seiner studien legte er zuToulouse, allwo er nachmals die OoÄor-würde angenommen,und sich so vernünftig aufgeführet , daß man ihm die vor-nehmsten chargen von feinem orden aufgetragen; wie er dennanfangs dessen Provincial in Guienne, und an. 1^48. garOenerulis worden. Hierauf hielte er an. i;;l. „nd 1,54.zwey zusammenkünfte der Geistlichkeit, in deren letztem, wel-che sich zu Aßift versammlece, beschlossen wurde, den LorM-turionibus Bonaventurä nachzuleben, welche man dannen-hero Oonsticuciones Wilhelmi Farinier genennet. An. i;;6. er-theilte ihin Papst JnnocentiuS VI. den Cardinals - Hut. Überbiß wurde er auch Prior in der Vimcs8 von Pamiers, undstarb an. i;6i. zu Avigno». Man hat von ihm einige schrif-ten , da unter andern eine von Wechsel und Wucher han-delt. in vits Innos. VI. snnul. IVlinor.

/-Vr2»»> 6aII. purpur. hilt. äes Lsräinuux. Ka-

c-I-e , nomencst. Laräin. Ls.

^arinula, (Nicolaus) ein Cardinal aus dem Dominica,ner-orden, war von Rvuen, einer stadt in der Normandie, ge-bürtig. Wegen seiner vortreffichen wissenschasst in der Theo-logie,machte ihn König Philippns der schöne zu seinem Beicht-vatter, und ob schon Bonifacius VIII. mit seiner aussührungnicht allzu wohl zufrieden war, und ihn dannenhero nach Romcitirte - so ertheilte ihm doch Clemens V. an. i;o;. den Car,dinals-hut. Hierauf befand er sich bey der wähl IohanniSXXII., und starb an. 1,2;. zu Lvon. OsII. purp.

an. izoz. n. Smä», in LIsm. V.

* Farmer, ein ansehnliches geschlecht in Engelland. Richar-dus Farmer erbte von seines vatters bruder, Wilhelms Far-mer, zu Sommerton ein groß vermögen, und brachte dazu vieleschöne güther in der Grafschafft Northampton an sich, büs-sete aber dieselben zu Henrici VIII. zeiten sämtlich ein, weil ervor die Catholische religion einen besonder» eifer bezeigte. Je-doch Eduardus VI. gab ihm an. izzo. etwas wieder, da erdenn auf seinem schlösse zu Easton-Neston das leben endigte.Von seiner gemahlin Anna, einer tochter Wilhelmi Brown,hinterließ er unter andern folgende 2. söhne: i.» Der jüngste,Thomas, errichtete die linie zu Sommerton. 2.) Der älteste,Johannes, war Ritter des Bades , und starb an. i??l. nach-dem ihm Mathildis, eine tochter Nicolai, Lords Vaux, Ba-rons vonHarowden,seinen Nachfolger Georgium gebohren. Der-selbe diente in seiner jugend unter Wilhelms, Printzen vonOranien, in den Niederlanden, und brachte hernach auf seinemschlösse Eastoy die zeit in guter ruhe hin, hatte mich an. i6c>;.die ehre, den König Jacöbum I. und dessen gemahlin zu bewir-then. Von seinen söhnen, dieer mit Maria, einer tochter underbin des Ritters Thoma Curson, aezeuget hatte, bekam der äl,teste, Hatton, mit Anna, Wilhelmi Cockmn tochter, unterschied-liche kinder, davon folgende zwey zu mercken: I.) Der jüngste,Hatton, war Oberst-Wachtmeister zu Pferde unter dem Printzenvon WaM,und blieb au. ^44. bey Oxford m dem r?. iahre

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