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lm^?a^,^^kircheanbcfoUm, ihnbs-itmn zu nennen,
endlich ^„OmLiumAe messe von ihm zu halten, bis er"°Met w!^mente XI. an. 1712. am i;. maywürcklich ca-a„. ^ l worden. c?/M,«,«xi. »r-nione« p. n;. Gel. Zeit.
seinem^/. (Securus Melior) ein Redner im vi. Lculo. Vongewiß ia i^mnde hat man keine Nachricht; da im gegentheilClernwmi><H zur Christlichen religion bekannt, und zugen, wnv^Auvergne verschiedene jähre die Rhetoric vorgetra-gen an sich nach Rom begeben, wo er sich zum wenig-
sodämm/-?' aufgehalten. Er führte den titul äpsötsbilis,>v„rde ^-?^^^"^ömsten einer bey den Römern war, und^r "chst Staats-Rath, ohne zweifel bey einem KönigeCape»/^ Hallen oder Gallien. Er hat des Martianivlare bucher von den freyen künsten in seinem exem-dng r>, m^wet, wie man aus einem alten manufcript erstehet,nvr. gs, ^wa annoch aufbehalten wird. L«»oal,r«, äc
v,zle»ro«/, Kilt. äes Lmper. tom. V. /Mor-« ^ /« N-Ee, tom. III.
tzvqs^W von Savoyen, Herr von Farillan, war ein söhn Her-ehe Emanuelis von Savoyen, welchen er ausser dervvy Cn,-/^ntina, einer tochter Francisci Prvvana, Grasenzeug»; Wo, Groß-Cantzlers des Hertzogthums Savoyen , ge-Lieuw«^.. Er wurde an. 1629. Gouverneur und General-^en Grasschafft Nizza, nachdem er in dem Genuest-Ner ta^.?-^antuanischen kriege gantz besondere proben von ffi-tzvq wi^elt abgeleget hatte. An. 16;;. begleitete er den Her-rin, K-!s Amadeum, da derselbe nach Villa Franca gieng,Oiraeknn?enr Cardinal-Infanten Ferdinando, der in ItalienanstauW^n war, eine visite abzustatten. An. 1644. wurde erkeines Francisci von Savoyen, der mit Mißvergnügenll,„q anders, des regierenden Hertzogs, in Spanische bestal-c>nch ?.,weten, Gouverneur des Hertzogthums Savoyen, warNjaltM'erch Staats-Rath und Großcreutz des ordens von
te Killen von Turin nachChambery. An. 1642. gebrauch-ttaten .^everwittibteHertzoginChristinn zu denfriedens-tra-Thom^tlche sie mit ihres gemahls brüdern, Mauritio und-64. "»rancisco, unter Händen hatte. Endlich starb er an.das ffm leichnam wurde in der Dom-kirche zu Turin inyvgliche begräbnis eingesencket. <?«re-e»o», Kilt. äs
cisE^k, .oder Catz, (Matthias) aus Seeland, ein Fran-lande,, -lltonch, war Provincial seines ordens in den Nieder-schejst''mw starb zu Lüven den 24.febr. an. 1^76. Seinek'dristi? tmd : Lstkolica Lluciäatio llec-ilosi, L lnffitutionisL. bibl.
de^x-ll (Johann) ein söhn 0 . Samuel Fells, DechantsAbwart Christi zu Oxford, war zu Sonningwell unweit8io G^ tn Bercks an. 162;. gebohren, studirte in dem Lolle-ab^ ztlm an. >6;6., und wurde an. 164;. lVlsgiüer, nahmer rg Älg^'dienste bey der garnison zu Oxford an, und alsden vm. iur Fähndrichs-stelle gebracht hatte, wurde er vonseil, trm ' nbus des Parlements an. 1648. der dienste erlas,eilisrss"' w den geistlichen stand, und studirte bis zur wieder-kirch-M des Königs. An. 1660. wurde er Lsnonisus derHvfMilNsti zu Oxford, und bald darauf Dechant, wie auchMachte- 3 er Königs Carvli II. und I), Theolossi«. Damalslehrsaw» ^.'tin Lollexium wieder in ordnung, führte die ge-vvx den, - wieder ein, und brachte die von seinem vatterleyds... innerlichen kriege daselbst angefangene gebäude vol-ler wa? Ambe. Als er von an. 1666. bis 1669. Vice-Cantz-a>andte» '"nrte er den ehemaligen Habit der Universitäls-ver-Miren wieder ein, und schaffte die bey dem öffentlichen di-l>i>8 «"^tmgeschlichene mißbräuche ab, wohnte den examini-alles w ^Aonibus öfters selbsten bey, und brachte dadurchriiiaerjss bessern stand, so gut es sich bey der seit 20. jähren herließ .x'Nen Unordnung thun ließ. Die erziehung der jugendeinen n..? kehr angelegen seyn. Die Universität hatte an ihmkeil, n Patron, sowol was das aufnehmen der gelehrsam-^s lb^uch den bau der öffentlichen gebaude, sonderlich?wckerp« 8ksläoiüani anlangt, allwo er auch die buch-en bessern stand setzte, und er würde noch mehr ge-vert wenn ihn nicht die Presbyterianer daran gehm-
^lvehl-t An. 167;. wurde er zum Bischoff von Ox/ordAn üch bald angelegen seyn ließ, den Btschoffli-
Andete M .vollends auszubauen. Er achtete kein geld, undAnjg tzw viel auf gelehrsamkeit und die armen, daß er oftAn Man« "ch übrig behielt. Er gab unter andern einem ar-Men ^ «ne jährliche besoldung, daß er arme lesen lernte,« w ci6-p« "<ich zu handwerckern oder in die schule half.se arbej, ss?or das gemeine beste, und die viele übernomme«a? ^ den endlich seine kräffte, daß er an. 1686. starb,
^uhm eines frommen Prälaten, eines vortreflichen>,«^rche'Steiners und khiiologi, eines grossen VertheidigersAb ein-z A? Engelland, ernes andern stifters seines LolleZn," n sch^ vatcons der gantzen Universität hinterließ. Unter sei,v Hib: das leben Henrici Hammondi; Uefponsio°^en Hobbssli; Richard Allistrees predigten, nebst
" ' Oxera recoxmta L ; eine
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Englische Übersetzung von Cypriani buch ös Unitate Lccle-Ilse Lc. Er hat auch verschiedene schriften des unbekanntenauckoris von der gantzen Pflicht eines menschen , heraus gege-ben, und die Historie und antiquitaten der Universität Oxfordauf seine kosten übersetzen und drucken lassen. Seit an. 1661.,da er noch Dechant war, hat er bis an sein ende alle jährein buch, und zwar insgemein einen amkorem clMcum, dru-cken lassen, welches er am neuen jähre in seinem hause unterdie studenten austheilte; da er meist eine vorrede, einige an-merckungen oder ausbesserungen beygefügt, wovon aber diewenigsten bekannt sind. >4^00^, Lekense Oxomsn 5 s 8 .
Aller , (Joachim) s,ic. Ideolog, und Professorkoek. zuLeipzig, war gebürtig von Zwickan, und daselbst an. i6;8.gebohren. Er setzte sich durch seinen geschickten köpf bald beyjederman in gunst, und schrieb schon im iz. jähre ein getichtvon dem leiden Christi, daher ihn sein pr^ceptor, der berühm-te Daumiuö, sehr liebte/und als er auf die Universität nachLeipzig gieng, ihm durch seinen vorjpruch bey Barthio, Rei-nesio, Rivino, Rappolto, Franckenstein und Thomasio zugangverschaffte, welcher letztere ihm auch die Unterweisung seinerkinder anvertrauete, wodurch er gelegenheit bekam, sich dessenschöner bibliotheck zu bedienen. An. 1660. ward er NsMer,und that sich durch disputiren und collegia hervor, erhieltauch das amt eines ssercli in der Niclas-schule, welches ernachgehends mit der krofessiono koefeos bey der Universitätverwechselte. An. 1676. ward er Libliotkecarlur bey der Aka-demie , da er die bibliotheck bald in bessere ordnung brachte,ein Verzeichnis und nachgehends einen vollständigen cknslogumder dabey befindlichen manuscripten heraus gab, und die bidlio-theck wöchentlich zum allgemeinen gebrauch der studirendenöfnete. Er war ein sehr fertiger Lateinischer Poet, und setztesich durch seine getichte bey dem Kayser, den Churfürsten zuSachsen und zu Brandenburg, dem Hertzoge von Florentz undandern hohen Häuptern in gnade. Seine gelehrsamkeit zeigteer unter anderm auch bey den sÄi? pruäicorum, dabey erein fleißiger gehülffe war, und öfters seine eigene gedanckeumit einfliessen ließ, aber darüber mit Iacobo Gronovio, Egge-lingio und der Carola Patina in streit gerieth. Seine goltes-furcht und gutes gemüth ward durchgehends sehr gerühmt,und er pflegte sich selber öfters llne feile fellerum. zu nennen.Er muste stin leben durch einen unvermutheten fall endigen;indem, da er des nachts aufgestanden, und noch im schlum-mer an das fenster gerathen war, er auf die gaste herab stürtz»te, und sich dermassen beschädigte, daß er kurtz darauf den 4.april 1691. , wiewol bey völligem verstände, seinen geist auf-gab. Man hat von ihm Lstslogum Loäicum U88. Liblio-tlrecse kauliniL; L^gnos guafimoäoZenitos f. Viw8 Virorvnrcelebiium Lygncse nstorum; 8upplementuni sä kappoltiLommentsrium in Uoiatium; k 1 ore 8 Pliilofoplücn8 ex Virginlio coIIs<!fo8; Xotss in I.otiLdii Lclogsin äs Origine Oomus8LX0nicse L kalstin-e; verschiedene disputationen und so vielLateinische getichte, daß sie einen ziemlichen band auskragenwürden. Seine I.eopoläina oder ksnegxrioum auf den Kay-ser Leopoldum, hat er nicht zu ende gebracht. c/a^»r«»äjvitse k. IV.
* Aller, (Joachim Friedrich) ein söhn Joachims. Er starban. 1726. als Hertzoglicher Sächsischer 8ecretLriu8 zu Weimar.Er hat lVIonumems varis ineäita, eine genealogische Historiedes Hauffs Braunffhweig , Otium Hanoversnum, f. Mlcel-IsnLL ex ore 1 .eibnmi notsta heraus gegeben, auch zu Bir-ckens Sächsischem Helden-jäal und Spatens Secretariat-kunstviele zusätze gemacht, ingleichen Leibnitio bey der sammlungder Braunschweigischen geschicht-schreiber, und Iobo Ludolf»bey dem andern theil der historischen schaubühne behülflich ge-wesen. tom. IX. p. lz;.
" Fellektn, eine Französische stadt in der OberMarche, aufLatein Leläinum genannt. Sie liegt an dem flussr Creuse, acht,zehen stunden über Argenton, gegen mittag. Diese provinkhat in menge groß und kleines vieh, welches nach Paris ver-laustet wird; daher ist alle monat auf einen gewissen tag eingrosser viehmarckt daselbst, wo sonderlich viel gute znq-öchsenverlaustet werden. Sonsten sind noch gute tuch-und grobe ta-pezerey-manufacturen aühier. var-rr?, iL lVlgrcds. i'-om. <7^-
»erFs, Dick. Osogr.
Allin , (Margaretha, Sara, Jsabella) Mutter und zweytöchter, drey Quackennnen: du Mutter Margaretha unter-ßunde sich nicht nur zu predigen, sondern auch durch unter-schiedliche von ihr geschriebene bucher andere in ihrer quackereyzu unterrichten; du älteste tochter that desgleichen, und warnicht nur zu Hauff eine Catechetin, sondern auch öffentlich einePredigerin; Massen sie darzu die Hebräische spräche erlernet,und in selbiger etliche bücher von ihrer quackerey geschrieben.Jsabella, die jüngste, gieng nach Hereford, und gedachte ihrequackerey allda auszusäen, so ihr aber mißlung. Die Mutterheurathete nach ihres Mannes tobe den quackerischen scKusterGeorge Foxen, damit ihr tzuaclcerifmus desto besser befördertward ; und ob sie gleich zum andern mal eine Wittwe wurde,so hat sie dennoch im 76. jähre ihres alters noch geprediget,und über dieses einen eigenen 8ynoäum und Convent von Wei-bern zu Londen gehalten, worinnen sie selbige insgesamt z«fortsetzung ihres ssoxiLmlrm fleißig anmahnete. Hü starb end-lich an. 1691. L>oxss Kilt. tzuaek. 468. 690.
*Felmer,