Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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bewilliget wurde. Endlich starb dieser Papst an. 492. den;«,jan. Man hat von ihm einige briefe, die sich in dem wm.

IV. Lonciliorum befinden. komil. ) 8 - in Lvsng. L

üb. IV. clial. c. r6. <L L«r"o«. an. 48;. 484-

Lo. , still. Iltsr.

Felix IV., war feiner geburt nach ein Sammt , Castoriisöhn, und wurde von dem Könige Theodoncv an. 526. aufden Päpstlichen stuhl erhoben, als der Papst Johannes m demgefängniffe gestorben war. Er starb an. den 25. stpt.nachdem er der kirche mit grossem rühm vorgestanden. Manregt ihm drey briefe bey, die sich in dem IV. wmo der Lonci-liorum p. 1650. befinden, davon aber die zwey erstem nichtaufrichtig sind. ve»»a^. äe script. eccl. c. 86. <?e-

lik. III. cstron. an. 526. A 5)0. O«t 7 ^e«e,

^it. konc. L-ive, stillor. lit.

Felix V., siehe Amadeus MI., unter den Hertzogen vonSavoyen.

Felix, ein Bisthoff zu Urgel, einer Spanischen stadt amPycenäifchen gebürge, vertheidigte nebst dem Elipando, Bi-scboff zu Toledo, besondere Meynungen, welche die ketzerey derNestorianer wiederum auf die bahn zu bringen schienen ; denn erwurde von Elipando um rath gefragt, ob Christus nach dermenschlichen natur kilius vei aäopüvus könnte genennet wer-den ? welches Felix beiahete, und nachgehends mit schriften be-hauptete. Er bemuhete sich auch, seine meynung in Teutschlandund Gallien auszubreiten, gleichwie Elipandus solches in Astu-rien und Gallium that. Sie funden aber nicht allein vonandern starcken Widerspruch, sondern es wurde auch diese lehre,die man von dem Felice Hxerelin stelicianam nennet, in un-terschiedenen Lonciliis verdammt, wie unter Elipando gemel-det worden. Auf dem Lonciiio zu Aachen wurde Felix dahingebracht, daß er seine meynung revocirte, dergleichen er auchbereits an. 792. auf dem Lonciiio zu Regenspurg, und daraufbey dem Papste Hadriano I. gethan hat. Ob er aber auch nachdem letzten widerruf beständig bey der rechtgläubigen meynunggeblieben, daran wird gezweifelt. sä an. 79;.

aä an. 792. feg. stieres. 1)1. äs

Ulan«, in IVlaro. Hilp. bist. eccl. X. T.

f«c. VIII. c. 2. art. ;.

Felix , einer von den Patriarchen deS ordens, so dennahmen von der H. Dreyfaltigkeit führet, und sich die erlö-sung der Christlichen sclaven angelegen seyn lässet. Man giebtvor, daß er ein Franzos gewesen, obschon die scribenten diesernation keine erwehnung von ihm thun. Doch scheinet, daßer die landschafft Valois in l8le äe kr-mce, davon er Vslellusgenennet wird, zu feinem vatterlande gehabt. Er begab sichaller glückseligkcit, die er in der welt hoffen konnte, damit erin der einsamkeit leben möchte, wie er sich dann in der ein-öde von Cerfroy in der viosces von Meaux aufgehalten.

Felix, ein Engelländischer Benedictiner-Mönch, von Cron-land genannt, war ein Redner und Poete, und lebte an.7)0. Man hat von ihm eine lebens-beschreibung des Guth-laci Recli und anderer mehr.clc fcript. llngl.

Felix, (Claudius) ein bruder des Pallas, eines freygelas-senen Kaysers Claudii, und der alles bey seinem Herrn gäl-te , war kroconlul und Landpffeger in Judäa im ersten lle-culo. Er vermählte sich mit Drusilla, Marci Antonii und derCleopaträ enckelin , als die aus der ehe des Agrippä mit derCypros, des Antonii und der Cleopaträ tochter, gezeuget war,wodurch dann dieser Felix mit seinem vorher gewetzten Herrndem Kayser Claudio sechsten, der von seiner mutter, derjüngern Antonia, ebenfalls M. Antonii enckel war, in dienächste schwägerschafft geriethe. Es wird dieser ehe auch llct.XXIV. gedacht. Von diesem Felice meldet Tacitus, daß ersich der obersten gewalt über Judäa angemaßet, und mitgrosser strenge, auch ausübung vieler schändlichen lüste regie-ret, und also genug zu erkennen gegeben habe, daß er das vonseinem sklavischen herkommen geerbte knechtische gemüth nichthabe überwinden können. Jedoch hat er auch Judäam nochziemlich von den straffen-räubern und aufrührischen zu schützengewußt, und deren eine grosse menge vertilget. ^ 7 . XXIII.XXIV. üb. XX. sntig. c. ;. 6. Tacvt«,, still. lib.

V. c. 9 . *

Felix Manilius, der erste Bischofs von Costnitz und stifterdes rlostcrs Petershausen, hat das leben des H. Gebhardibeschrieben, welches bey dem Canisio wm. IV. anrig. Icct. zufinden.

velantius, ein Cantzler vön Segni, lebte um das«nstv ilno Er hat verschiedene Gesandtschafften an die Pfor-te verrichtet, und einige Turcktsche genealvgien verfertiget,äc ssuw. orig.

«eli- und Reaula, sollen nach den alten Legenden zwey>,x, 7^ Märtyrer gewesen seyn, welche mit derihZÄm LgsKgwn von Tscbe aus EgYpttw die zu dien-sten Kaysers Maximiani in Gallien "der das Alp.geburge ge-zogen , und da ihnen im Walltser-lande lugemuthet ward, denHeydnischen gvtrern zu opfern, sie Äl aber ^^W^Sejedem zehenden mann von dieser gesellschafft aus des Kaysersbefehl der köpf abgeschlagen, und solches etliche mal wieder-

fel

holet, in der meynung, die übrige endlich dadurch?n erM^gen, den Heydnischen göttern zu opfern, aber vergeb»'Felix und Regula hatten hier gelegenheit zu entwischen'men über die gebürge durch Glarus nach Zürich, und m ..ten da durch ihre lehre den saamen des Christenthums au 'der daselbst regierende Römische Landvogt aber zog m ^sanglich ein, ließ sie jämmerlich peinigen, und mit ruthen "geißeln übel zecheischen, in heisses öl setzen, zerschmolzen v»«

und bley eingressen, und da ihnen solches keinen schadenzuletzt am gestade des Limmat-flusses, wo jetzt die wasser-w ^steht, enthaupten; sie sollen dem vorgeben nach ihre ao»..fchlagenen Häupter selbst aufgehoben, und von der ncht-nweg 40. staffeln hoch getragen, und ihre leichname mev«^lassen haben, an dem orte, wo hernach zum angedencren .kirche zum grossen Münster erbauet worden. Diese zwey v ^lige gefchwisterte wurden unter währendem Papstthum, ^Schutz-Patronen der stadt Zürich verehret, es führt auchdieselbe heut zu tage derselben bildnis mit abgeschlagenen Y.^ptern in ihrem secret-insiegel. Hotting. Helv. kirchen-S«

xr. i*

St. Felix , Bischoff- zu Nantes; andere nachrrchten Mden, daß er an. 549. Bischoff worden, und den 6 . M. ^582. in dem 7--. jähre seines alters gestorben sey, naw^er an.auch noch dem vierten Lonciiio zu Paris m» ab-gewohnet. Er war verheurathet, soll aber nach erlangter ^sthöfflicher würde mit feiner ehefrauen anders nicht aisseiner schwester umgegangen seyn. Fortunatus rühmetanderm seine poetische geschicklichkeit; es ist aber von au«'>nen schriften nichts mehr übrig. Sonsten sind noch einige .ff,dere dieses nahmens, die in Franckreich ebenfalls die ^liche wurde gehabt, als 1.) ein Bischoff zu Brllay, derersten Lonciiio zu Poitiers an. 589. beygewohnet. .2-^00-Bischoff zu Chalons für Marne, der sich auf eben diesem Xcilio mit befunden. ;.) Ein Bischoff von Bourges, der''an.;7). auf dem vierten zu Paris gehaltenen Lonciuo grsen, und 4.) ein Bischoff von Limoges, den aber andere cheinen Bischoff von Narbonne ausgeben, und von welchemein brief an den H. Desiderium, Bischoff zu Cahors, m v'Lletzter» wercken vorhanden ist. 6aII. Lnrur-

L7. wm. III. ,

St. Felix, ein Römer, und ungemein lieberH.Ambrosii, wurde von diesem den r. nov. an. 179 - Mtsten Bischoff von Como eingesetzet , und verwaltete so>m12. fahr lang mit grosser klugheit und gutem glücke. U ' pjeberte den gottcsdienst von der Arianischen lehre, fchasi^noch übrige abgöttcrey ab, machte den qötzen-tempel zmthedral-kirche, und gab ihr den nahmen St. Carpopyorv^ß;sen und vieler andern Heiligen qebeine er hinein schaff^v «m-desgleichen weyhete er auch St. Petro und St. Paulo >>'' or-dern mehr verschiedene kirchen ein, disponirte auch diener zu Como, daß sie dem H. Apostel Petro eine neuebauten, so vor die erste gehalten wird, die von denen ^Metfeit dem sie sich zum Christlichen glauben bekehret, M

worden. Er hat sich mit auf dem Mayländischen rwn n,welches obiger Ambrosius gehalten, gegenwärtig, ott»und ist endlich den 8 . oct. an. 191. gestorben. Semnis mii'N i/i Nil er, w'.

.. , _ , ^ N-rrt^rol. _ .

zu seyn angemercket. It-il. 8. tom. V. p. r?8-

* Felix, Bischoff zu Belluno, in der mitte des VI. lAum ^i-solchem amte viele jähre vorgestanden , und ist wegen 1«"^ erligen lebens gar sonderlich berühmt gewesen. An. ?47-' ^dem Lonciiio zu Rom mit beygewohnet haben, so./^viiasstsileicht von dem 8vnoäo zu Aquileja zu verstehen lit, ' A--um ermefdte zeit Papst Virgilius aus Rom, wo die voln^^,,,tilä sehr übel hauseten, nach Constantinopel verreljer.

sten wird von Felice erzehlet, daß er währenden fernes »

Halts zu Ravenna urplötzlich blind worden, nachdemaber mit dem öl aus der lampe, so vor dem altar S». A ge-rn zu brennen pflegte, die äugen bestrichen, habe er 0« ^ ge-brauch völlig wieder erlanget. Zur danckbarkeitunvl«> ^mlübde zu folge habe er demH. Martino zu ehren eine«Belluno aufgerichtet, welche noch heut zu tage dre L«" ,46.kirche genennt wird, und ist. iml. Lcr. wm- ^

* St. Felix von Cantalicio, ein Capuciner-Mönch'

1515. zu Cantalicio im Hertzogthum Spoleto gebohren > ^und durch lesung der leben derer Heiligen bewogen .w» M,csCapuciner zu werden, zu welchem ende er im zo. MA, asichalters sich zu dem ?. Guardian nach Citta-Ducale bega", fti-sich durch die Vorstellung der strengen orbens-regem

nem vorhaben nicht abhalten ließ. Er stund hierauf 1« oy-tiat zu Anticoli in Campanien aus, und ward, nachvk ^ne Veränderung seines nahmens profeß gethan, t^Obern nach Rom gefchickt, wo er 40. jähr bis an nden dienst eines lZü-ellori« des ordens verwaltet.seine gantze lebens - zeit in den allerstrenqsten, anomvgen zu, und starb endlich, nachdem er sich seinemverkündigt, am 18. may an. 1587. Weil sowol bey.' ^den als nach seinem tode viele wunder von ihm yeruv ^kanvden, und sein heiliger lebens-wandel in santz Av 'war, so wollte ihn esixtus V. canonisiren, starb ave» pM