fel feil
... ^rvinger, (Joh. Paulus) war zu Nürnberg den r6.
<ken^' gebohren. Nachdem er zu Aitorff, Straßburg,rürs . Helmstädt den studien obgelegen, wurde er an.ü,em kroketlore Netitxk^sicss zu Altorff ernennet, wel-. nach der zeit die Professionen laOgiees L politieesv^^M^worden. Er ist endlich an. i68r. den 14. oder 2;.
m. Ausser einer grossen menge von academischendükrk aus allen philosophischen disciplinen hat er sichG^.^^schtedene ftreit-schriften wider Ostorodum, Crellium,^ere Felbingerum, die krstres ^nlenbur^ion und an«teu^mlich aber durch die herausgebung der sogenann-wpkixe sslwrflnL, bekannt gemacht. Sein söhn war, Iodocus, welcher an. 1672. gestorben, t^nre, äiar.
. oria ssltork. lVaKe«. memor. pdilosopU.lfl. ' ^Oln. III. vic. LiiiloL illtorf. ö«r/ 7 er, cie8 Istv-
pessomieiles.
hn^Wkkkl, tat. fimbria oder Limbria prirvL, eine insul aufetwan X ^ ^ Holsteinischen jandschafft Wägern gegen über, isthö>v,"Mtthalb weilen lang, und über eine weile breit, und ge-vckerl?«!? Hertzog von Gottorp. Sie hat meist eben fruchtbar<Nanr 5 , ' Ivenig holtz und flösse, und leidet an frischen quellenbvasse!' auch keine gute Häfen. Sie wird von einem Land-U»t-^gleret, dem aber die darauf liegende stadt Borg nicht"Merwvrffen ist. Danckwerth, Schleßw. k. II. c. 14.
, eine stadt und Benedictiner-kloster in der Franzv-i>e„ -.'^udschafft Cambresis, an den grentzen von Hennegau,der Ak? "vspcung des flusses Scarpe. Die stadt scheinet nurdrüben wegen erbauet zu styn, welche an. ic-zo. von zweyAacki^ gebohrne Engelländer gewesen, gestiftet worden.Nie,, ste zu Rom den orden des heil. Benedieti angenvm-öen a- ^ von dem Papst die behörige erlaubnis erhalten , Ha-ge,xIe ^ebe zur einsamkeit hieselbst gedachtes kloster an-
rii,x "ab dem heil. Stephane gewiedmet, dessen nahmen derkiftii,,« ^r geführet, der auch der erste Abt gewesen. DiesedermL , hernach der Bischoff zu Cambray, Nicolaus , sehrreich Einst entstünde zwischen den Königen von Franck-elgenssst, dem Staat von Flandern ein streit, wem dieser ortschlich.^ angehöre. Er ist aber an. 1606. zu Mondidier ge-be,,. ^/^und der Cron Franckreich diese stadt zugesprochen wor-p.,s vrixin. Losnob. öelgic. x. 129. L«ce/. Oerm. ssor.
lq^^dius, (Melchior) ein berühmter Neclicus in Teutsch--ieiss,"vrzu Nördlingen an. 1486. gebohren, und lehrte die Me-r'ive der Philosophie zu Wittenberg. Man hat von ihmHela^vvn der Nutzbarkeit der Medicin, die sich unter Philippili, jnss, ^dvnis OeLlsmarionibus in tom. IV. besindet.
vitz.
/ (Franc. Sakignac äs I2 Mothe) Ertz-Bischoff!>s, von Cambray, Reichs-Fürst und Graf von Cambre-ayZ V einer sehr grossen gelehrsamkeit, und von einer über«rtchgs Mitten Imagination. Seine jachen pflegte er durch eine3y der W ^der gleiche und angenehme fchreib-art vorzutragen.
Anau?a-.Eehre war er sehr scharf, «„d sein leben kam aufs
^ chst derselben überein. Sein buch äs I'Läucstion äes^?fle vnn c^Ehm zu der stelle eines Pi-Noeptoris der jungen Her-Bißchss" Bourgogne, Anjou und Berry, und als er das Ertz-vetam, ließ er eine austrägliche Abtey, die er zuvor ge-frz^„^!"wllltq fahren. An. 169;. wurde er in die sscsäemisMte ss^ aufgenommen, und starb den 8. ian. an. 171?. Ervo„ tel und grosse feinde, worunter der bekannte Bischoffpt, der 2 ac. Benignus Bossuet, der vornehmste war. Die-A>n, chj"dmngs einer von seinen besten freunden gewesen, be-Mer davor halt, deswegen euren unversöhnlichen haß/ d weil er um eine gewisse stelle zugleich mit ihm ange-wie xx , oder weil Fenelon nach gleich geleisteten diensten,Mn, k°s""vch auf einmal weit höher, als Bossuet, nemlich zumgiiUj ansehnlichsten Ertz-Bißthümmer, die der König inzu vergeben hat, gestiegen war. Als er seine Lxpli-,§<. Vs »Igxime» cles 8mncs für Is Vis inrerieurs zu Parisheraus gab, nahm Bossuet daher gelegenheit, ihn desMyy,, ^ lu beschuldigen, zumal da er die verdächtige Nsä.'Mne lun, wenigsten ihren lebens-wandel, zu vertheidigenMCha^'^ 97 . kam Bossuets und der Bischöffe zu ParisN sichMchdeclarativn w,dxr Fmelvn zum vorfthein, wvrwi-!">rjch andern declaralion verantwortete. Bossuet
..„Ufsiine 8UMM3M voctrinL, wie auch seine Nzäticosv dc!,ola6ic:o§ in wto. ingleichen an. 1698. seineFenelon ließ hingegen seine kepon-äe l'Lvequs äs Me-rux, wie auch seine prejugss»>!Ü teilen ^ t blvegus 6e Ueaux drucken , und von bey«,.,^ich dj. ssvurde noch unterschiedene mal geantwortet, bisA'Zer u,u°Mv nach Rom gebracht ward, allwo, nach ziemlichD« "ckreick auf inständiges anhalten des Königs in
ge„g^^.^ä einem National-Lonciiio dräuete, sich dertv^verann^ ^ buch des Fenelons,wegen 2z. daraus
ng/vtzlger satze in einer besondern bulle an.1699., wie-J^<j. flblmde art, zu verdammen. Inzwischen hattendes ^vr aAssZ^afsrn Spanien die Geistlichen grösten
dam^Mlick-n« Sorbonne aber halte unerwartet
gjÄvt. L ssvntschlusses iz. sahe aus Fenelons buche ver-^ anfaDlvnunterwarfsich dem Päpstlichen willen, ob esdvr hermeng^, verließ den Französischen Hof,
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///. Theil.
wo er nunmchro in Ungnade war, und publicivte sechsten in sei-nem Ertz-Bißrhum die Päpstliche bulle, nebst einer wohl ausge-arbeiteten Bsschöfflichen verordnung. Nach diesem wurde erdurch den bekannten L-ssmn OoissciemiD ,n neue Händel verwi-ckelt. Er vertheidigte die graä-im l'uKcismem der Molinisten,und behauptete, daß die kirche nicht die Worte Jansenii, sondernseine lehre von der gratis essosol verdammt habe. Der Bi»schoff von Saint-Pons und andere gaben verschiedene schriftenwider seine Oräomisnoe contre le Lr>8 äs Lvlsscisncs an. 1704.heraus, und Fenelon blieb nicht leicht eine antwort schuldig,welches hernach bey seinem erfolgten tode den anlas zu dem ihmverfertigten und ziemlich spitzigen exiwxbio gegeben : Ly gilt,gui äeux foi« le ckamna psr ölolinos L Nolill-I. Sonstfn hatman noch unterschiedene schriften von ihm,als seine InltruciionsPaltois1e8 , seine Lia!oZue8 äe8 grsricis bommcs sux cbsmpssslisses , welche kürtzlich verbessert und vermehrt wiederaufgelegt worden; ingleichen seinen tractat äe 1'LxiNencs äsvisu , welcher anfangs zu Paris an. 171;. ohne nahmen undnach diesem auch an andern orten heraus gekommen, und in un-terschiedene sprachen überfttzt worden. Am bekanntesten abersind seine Lvänrm'c« cle sselemsque iils sslll^sse , welches an-fangs die exercitig sollen gemessn seyn, die er dem jungen Her«tzoge von Burgund vorgegeben , ihn in der Lateinischen sprächezu üben; wiewol, wo man dieselben recht ansehet, sie in anse-hung des gar zu erhabenen ltvli zur Übersetzung, sonderlich füranfänger in der Latinitat, gar nicht bequem scheinen. DerCammer-diener hatte eines nach dem andern abgeschrieben, undgab sie hernach wider wissen und willen desFenelons heraus. Esbrachte ihm zwar grosse feindschafft, weil man die in dem buchgemachten characters auf gewisse Personen bey Hof, oder viel-mehr gar auf die an demselben schon von so langer zeit her inÜbung gewesene staats-mapimen erklärete; doch ward es imübrigen fast durchgehends mil der grösten begierde aufgenom-men, wie es denn in einem jähre bey nahe 20. und in allen schonüber 40. mal gedruckt, auch ins Englische, Holländische, Teut-sche, Italiänische und Spanische übersetzt worden. Es ist bar-wider heraus gekommen die sogenannte sselemsLomsme, unddie Lritiqus 6es Lvsntnres cle lelemsgus, wovon der ersteretractat durch die Lriuque ä'un livre incituls 1 s lelsmscoms-niü beantwortet worden. n. 17,5. Vorrede zu der
neuen edition der svsnrures äs sselemsgns. *
Feneftella , (Lucius) ein Lateinischer geschicht - schreibet,lebte im I. kreculo , und starb zu ende der regierung des KaysersTiber«. Er wird oft von Plinio, Geüio, Lactankio, auch an-dern mehr citiret, welche seiner ünnslium, ürLksicorum undLpicoinsrum Meldung thun. Was aber das buch äs Msgittrs-übu 8 ssc,msm 8 antrift, welches vielfältig unter Fenestellä nah-men gedruckt worden, so ist solches eines viel neuern scribentenwerck, als worinnen nicht nur viele Römische fachen aus demII. III. und folgenden steculib angeführet werden, sondern garder Christlichen Bischöffe und Ertz - Bischöffe Meldung ge-schiehet. Nach Flavio Blondo, Lilio Gyraldo, und verschiede-nen manuscripten dieses buchs ist der rechte Urheber davon An-dreas Dominicus Floccus, ein Florentiner. Viel gemeine edi-tionen dieses buchs haben den nahmen Pomponii Lati auf demtitul, wozu Alciatns scheinet anlas gegeben zu haben. DemFranc. Robortello hingegen, der es Poggio zuschreibet, habendie wenigste beyfall gegeben. äs Hiss.lib.I. 0.19- *
Fenestrange, siehe Fmstringen.
* fenestrange, ^ Broquard) ein Edelmann aus Lothringenin dem XIV. lEculo, war einer der verwegensten Cavalicrs sei-ner zeit. Carolus, Hertzog von der Normandie, berief ihn an.izzü. nach Franckreich, ihm wider die Engellander, welche da-mals in Champagne grossen unfug verübten, beyzustehen. Erkam mit ;°o. Edeüeuthen, die er in sold genommen hatte,an, und schlug Eustachium ä'Auberticour, welcher die Cn-gelländer commandirte, glücklich aus dem ftlde, so daß sie aufeinmal Champagne verlassen musten. Darauf ließ er von Cu-rsiv zooyo. livres, die man ihm schuldig war, abfordern; undals diese nicht so gleich erleget wurden, fick er mit stiner mann-schafft in die Hertzoqliche stadt Bae-lur-Veinss ein, plündertedieselbe, und verübte so lang grosse excessen, bis ihm mehr, alsman versprochen harte, bezahlet ward.
fencstreUes, ein kleines dorf in Dauphins, in einem thakam fluß Cluson, an den grentzen des MargqrafthuMs Sujä ge-legen. Der König in Franckreich Ludovicus XIV. hat es, nach-dem er Pignerol an Savoyen abtreten müssen, wohl bevestigen,und dabey eine citadelle, Mntin genannt, anlegen lassen, um deneingang m.PiMvnt zu behalten, und seine grentzen gegen Sa-voyen zu bedecken. Allein an. 1708. den zi. aug. eroberte cSder Hertzog von Savoyen, machte die fast in 800. mann beste-hende garnison zu kriegs-gefangenen, und behielt es vermogpde-nn. 171;. zu Utrecht geschlossenen friedens. ^ ,
* Fenicusa, oder Felicur, eine kleine inM, welche reichan vieh-weyden ist. Sie wird unter die Lwarischen gezchlet, undheisset auch Palmaria. Ihre läge ^stöer msiil Lipa-rt sechsten und der insul Ericusa , auf dem Toscamschen meer»
* feniev, (Joh. äu) ein Dominicaner-Mönch aus der»kloster Mörlas, in dem Bearnsschen , liesse: viel Äser für diereligion spüren,und nachdem erdey4». jähren ^predigest und