Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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le d!>bl^ und verbrannt. Sie legten auch eine beste citadcl-ben kis ""' welche von Refornmten soldaten besetzt geblie-an. 1622., da der Hertzog äs Sully sie dem Königder, A ^"1- übergeben hat, worauf sie niedergerissen wor-<ie /« nouv. äessr. äs I» krause tom.

* L,.

schleMlmcci, (Felix) zu Siena aus einem vornehmen ge-ljz,M gebohren, und einer der besten seribenten in der Jta-M.Wen spräche jm XVI. lksvlo. Er übersetzte die briefe§wn>i, und die Norder-Historie Olai Magni. An.^ Rom eine Übersetzung der kkilippisarum Ds-sittett, ^ ausgehen, und ein jähr hernach zehen bücher aus derPviiu, ^ über den Aristotelem , nebst einem tractat über diewovon nur die zweyte edition, an. i?8;. zu Somaf-drü-^druckt, bekannt ist. Endlich wurde er der welt über-riakm,-' »ud begab sich in den Dominicaner-orden, wo er denTrid-,,? annähme. In dieser qualität wohnte er demtejiUuilnischen Lcmcilio bey, wo er gelegenheit hatte , eine La-tzun^> Kation zu halten. Bald hernach ließ er eine überse-tecki.e«.! ° w dieser Versammlung der Vatter gemachten Ca-ausgehen, welche arbeit er auf befehl Pii V. unter-er a-aA Es ist nicht eigentlich bekannt, in welchem jähr8 uorben. script. orä. krseä. tom. II.

sch»Ä6o, (ifoig ^sl) eine kleine insul auf der Mittelländi-sch-,, V, m der meer-enge äi Bonifacio, auf der Sardini-dvn Einige unter den Oeographis nehmen sie für dieder- -a sogenannte insul Phintonis, welche doch an-st, -k,Wnder die heutige Cabriera gewesen zu seyn verineynen,sarh» Ms sehr klein ist, und in dem kleinen Golf» äs Longo-^ " 3 t.

sier (Carolus) Königlicher Rath und Cammer-Mei-dj ", .Montpellier, und 8esrer-iriu8 des Cardinals Bertran«L Off ^ ÜN. i;7;. Man hat von ihm Dilcouw äss ktat8Q ^ taut äu Oouvernement, gue äs I».suliise.phMon, (Johannes) gebürtig von Montelimar in Dau-verferti^, te zu gleicher zeit mit dem vorhergehenden, undHer ^nige wercke sowol in gebundener als ungebunde-nst bibl. krangvile. ,

^ Dauphins Lc.

Itps^6delius, ( Edmundus ) war krokessor Historisrum zuund that sich dergestalt hervor, daß man ihn zum lü-de a»fOr des Königlichen Printzen Caroli XI. bestellte. Er wur-geadelt, und bekam den nahmen Griepenhelm,Rejchz aber in den Freyherrlichen stand erhoben, und zum

24. und Cantzler erkläret, worauf er an. 1676. den

-Seine schriften sind: äs 8tgtutis illükrium

koinai

Ätz ^

Stockholm l6;6. in 8- keipublisn 8uecicX cumsitz ^ ^ >oinpsracio; Diagramm» kpisum äs Ultimo munäiL, Kterua. , äisr. biogr.

Eissem^^' eine kleine stadt in der Portugiesischen provintzden, a'.rUea, zwischen Coimbra und Tomar, nicht weit vonGraMmFAre gelegen. Sie gehöret mit dem tikul einergen dem Hause derer von Vasconcellos, und hat we-m, d-» dvrtreflichen Weins, so in ihrer nachbarschafft Wäch-te ^Nahmen äo8 Vinhos. , äelic. äu kor-

eine Spanische familie, welche von Lauren-5». 1 ?"erva, H^rn zu Zafra und Fcria, abstammet, derlobe ab^( ^ Großmeister des Ritter-ordens St. Jago, mit^487. ...langen. Dessen enckel, Laurentius II., ward an.

ersten Grafen von Feria ernennet, und war eindein ha^aurentii III., welcher mit seiner gemahlin aus'"Willen A"dua die Herrschafften Priego und Anguilar be-^ännli»- ältester söhn, Pedro Fernande;, gieng ohnel?ü7. jssT, ^ven ab, da denn sein bruder Gomez Svarez an.. °„?,,'Uecediret, und erster Hertzog von Feria worden ;Mul, W' Don Gomez Alvarez, (von dem ein eigener ar-Aurenti,,s hinterließ einen einzigen söhn, nahmens

st.ne aüu? Valthafar, welcher unverheurathet gestorben, undUnd W"" seinem Vetter Alfonso Fernande; von Figueroa?strtzva ^»5 Haussen; dessen ur-enckel, Emanuel Fernande;,'alva, , Marggraf von Priego, Montalvan, Vil-

. U He»kd?^da, Graf von Zafra, ist an. 17-i- des letz-str eisi- Ms vvn Medina Celi erbe worden, weil ferne mut-M waMer desselben gewesen. Im ansang des XVII. L..rasten, ^ 7 /s nahmens Figueroa Spanischer AbgeMdter inW>d ^^mer auch eine beschreibung seiner GesandtschafftM Fran.^Mchen, welche Wiquefort aus dem Spanischenw GaUuAe übersetzet hat. Sein gantzer nähme war»! ^ersien^«^? Sylva Figueroa. Pietro äells Balle hat ihns"Uen ebe/mÄI^"! .es war die würckung seiner negotia-Ml Orm»?^ glücklichste, und mochte er die wichtigev n?°rnehni«t?°r Schach Abbas nicht erretten, welches>nds mtz-UV semer Verschickung gewesen. Imhof,Spgmen. Viaggi.*

sich du/eu ^"^von Alcala, ein Spanischer Poet,Sed^^kmncifso ^^ches dentitul führet: Obm»vi.^nctt worv-n , und zu Lisabon an. 162;.

dÜ^/in Stössen rühm zuwoqe gebracht. Es ist

seines tractatvon Sevilien, welcher sichrractat. äs innoxio KiZiäo kom, und andere

fig fil 475

schriften bekannt gemacht. / ^ , In xosmsts kua

Danrel äs llpolo. bibl. Lc.

* Figueroas, ein nähme, welcher denen ist gegeben wor-den , so die hundert jungfraucn, welche Mauregat der Königzu Leon den Mohren jährlich versprochen, in die freyheit gese-tzet. (sie waren beysammen in einem schlösse, das in einemwalde ohnfern Toledo lag, eingeschlossen. Diese jungfrauensollten insgesamt Christinnen, und zwar 50. Adeliche darunterseyn. Die Nachfolger Mauregati zahlten diesen tribut bis aufden König Ramirium, welcher sich desselben an. 840. weigerte;wiewol andere behaupten, er sey schon an. 791. von Bermudoden Mohren abgeschlagen worden. Aus diesem schloß wurdendie bemeldten jungfrauen in Africam hinüber gesendet, oder solange da behalten, bis man anders über sie beschlossen. Abereinige Gallicische Ritter schlugen die Mohren , welche diesentribut einzuholen kamen, ohnfern Moguedo, aus einem mit vie-len feigen-bäumen bewachsenen ebenen selbe, welches ihnen dennahmen Figueroas gegeben, und daher entspringt das Haus die-ses nahmens, welches nachmals in Spanien eines der berühm-testen geschlechter worden. Nachdem das Königreich vonden Mohren gäntzlich gejaubert war, so kaufte der CardinalZirixco, Ertz-Bischofs von Toledo, das obgemeldte schloßund wald an. 147;., und ließ ein kloster für 100. kloster-ftaueüdahin bauen, davon zum angedencken des gewesenen unkev-schen tributs, die helste auch adelich und die andere helfte un-adelich seyn sollten. Diese Nonnen, wenn sie angenommenwerden sollen , müssen beweisen, daß sie von altem Christlichenstamme herkommen , und ihr gebluk keineswegs mit Mohren-blut untermenget sey. Diese stiftung, welche nachgehends ihrjährliches einkommen bis auf ;;oc>o. ducaten vermehret hat,ist seither nach Toledo verlegt worden, allwo sie noch florirt.Man nimmet die tochter im siedenden jähre ihres alters darein,und wann sie in das mannbare alter kommen, und tust zu heu-rathen haben, werden den adelichen 2000. und den unadelicheniooo. piasters zur aussteur mitgegeben.

Figuerras, oder Figuera, eine kleine stadt in Catalonien,in dem gebieth von Girona, ;. meile» westwärts von RoseSgelegen. Vor alters ist sie sehr vest gewesen, allein der Grafvon Ampurias hat sie in währendem kriege, welchen er in demXIII. steculo wider den König von Aragonien, Iacobum I.,geführt, vollkommen rastrt und verbrannt, worauf zwar dieHäuser, nicht aber die fortisication, wieder aufgebauet wor-den. , äslic. äs 1'Lss>. p. 622.

Figuier, (Wilhelmus) von Avignon, lebte an. 1270. undschrieb unterschiedene historische wercke. Sein söhn mit ihmgleiches nahmens, so 8»t7ricu8 zugenannt worden, legte sichauf die Ticht-kunst und verfertigte einige getichte, darunter Is

kleau mortel äse Thrans; Is LoMr' Lmour Lc.vis äs8 kost. krov. Ooi« ä« , HIHI. kranh. <Lc.FMulus, siehe Nigidius Figulus.

* Slangerius, (Henr.) aus einem vornehmen adelichen ge,schlechte zu Neapolts entsprossen, trat in den Dominicaner-orden , und machte sich beydes durch seine gelchrsamkeit als un-sträfliches leben berühmt. Daher kam es, daß ihn JnnocentiusIV. an. 1252. zum Ertz-Bischoff von Bari ernennte, obgleichdas Capitul schon einen andern, nahmens Conradum, einenTeutschen von geburt, dazu erwehlet hatte. Allein es geschahenach der zeit, daß Filangerins, weil Conradus vom KayserFriderico II. und dessen söhne Conrado, starck unterstützet wur-de , das nachsehen haben muste, weswegen ihm Jnnocentiusdas eben vacante Bißthum Albano gab. Er hat darauf nochveränderliche schicksale gehabt, und ist endlich zu Neapolis denii. vct. an. 1248. gestorben. Ltz/vF. Iml. llrcr. tom. VII. p. 627.

* Filangerius, (Marinus) Ertz-Bischoff zu Bari, war

auch aus Neapel, und ein vetter des vorherstehenden Henrici.Er wurde von Honorio III. an. 1226., da er L-monisus zu Sä-len, 0 war, ins Ertz-Bißthum eingesetzt. Kayser Fridericus II ^bey dem er wohl gelitten war, bediente sich seiner etliche malin Gesandtschafft an Gregorium IX. durch den er auch hernachzum Groß-Teutsch-Meister ernennet ward. Er starb endlichden 6 .jul. an. i281., nachdem er noch von Iulio IV. die consir-mation aller Privilegien erlanget. , kgi. ^sr. tom.

VII. p. 626.

Filesac, (Johannes) von Paris, war DoAor und letztlichDesanug der Sorbonne, und machte sich durch seine wlssen-schafften und Frömmigkeit bekannt. An den zu seiner zeit infeiner Facultat vorgegangenen handeln und gemachten Müs-sen hat er immer grossen antheil gehabt. Er starb an. i6,.<r.und hinterließ unter andern einige anmerckungen über Vin-centium lärinenlsm Ls. *

klkiv VLI, Tochter GOttes, ein frauen-kloster Cister«cienser-ordens, in dem Eydgenoßischen Canton Freyburg, wel-ches an. 1260. gestiftet worden.

* Filicaia, (Vincentius) ein Italiänischer Poet, war zuFlorentz an. 1642. gebohren. Nachdem ,er zu P.ift, den stu-dien 8- jähr obgelegen, wurde er nach seiner znruckkunft vondein Groß-Hertzoge zum Rathsherrn ernennet, auch bald dar-aus von der Lcaäemia äslia Lruma zum Mltgllede aufgenom-men. Seine übrigen stunden wendete er auf die Poesie, inwelcher er grossen rühm erlanget. Durch ein geticht, so erauf die Kvnigin Christum verfertiget, erwarb er sich nicht al-

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