uralte adeliche und nunmehro Freyherrliche fai.Tritt,/»>?^oh welche das Erb-Marschall-amt in dem BißthumyM ^Esitzet. Sie soll mit dem H. Vigilio um das jähr ;8;.lern "^rn Patricien-geschlechtern aus Rom dahin gekommenden i^r. § schloß Firmian, welches sie allda erbauet,und davon,4,, vmen angenommen, hat Ertz - Hertzog Sigismnnd an.pvldnsgekauft, und Sigismunds-cron benennet. Hil-mit 4000. mann von dem Ertz-Bischoffelbider ^urg abgeschickt worden, um dem Kayser Henrico I.rü,6 MMubigen bevzustehen. An. 1232. hat Cnoche-bet. ^ ^"'er Freyin 6s Mezo die Herrschafft Cronmetz erer-rbara-^lle bekleidete an. 1442. und Nicolaus an. 1490. dieEwegs.!?^2and-HauptmannSan derEtsch. An. 1702. wardura °d*uus Leopoldus Eleutherius ein Lsnonicus zu Saltz-L' Kandis, Tvrol. ehren-kräntzlein p. 2.ftv,/Ä'ano, eine Italiänische stadt in Umbria, am flusse Me-. ^ wellen von Fossombrone im Hertzogthum Urbino.stMj^lcus Maternus, (Julius) lebte zu den reiten Con-seiner söhne, und schrieb einen traclat von den irr-der mj?" ^r Heydnischen religionen, welcher von Joh. Wou-halt-i, j.anmcrckungen heraus gegeben worden. Die meistender zi^n für eben diejenige person , welche die 8. bücher vonvgch ^avinie geschrieben, so an. 1601. von Aldo Manutio, her-^asel und an andern orten gedruckt worden.t-E ' ae scriptor. eccles. K»r/e»-. I'oFevr»«», §cc.
, ae scient. Natkemat. p. 206. 207.
Viiv-Mllanus, ein ,nann, so wegen seines qeschlechts, fröm-r,G j„Lud gelehrsamkeit berühmt ist , war Bischofs zu Cäfareave bitt» p^adocien, und lebte um das jähr 2;;. Mit Orige-in tz/ü c^.Me freundschafft, that auch sogar seinetwegen bis8ött,j^^"/lsche land eine reise , um sowol sich genauer inreg , suchen von ihm unterrichten zu lassen , als zu gleicherh>chtia-ä - besuchen. Er war in solchem ansehen, daß nichtsWe kirche vorgenommen wurde, dabey er nicht
dq haucht worden seyn. Auf dem Lvnoäo zu Ironien,der« ^lschöffe von Galatien, Phrygien, Cilicien und an-vi gelegenen provintzen befanden, bestätigte er Cypria-tvkrd." ""Ng, nach welcher die ketzer wieder sollten getauftgross- 'Hierüber gerieth er mit dem Papste Stephans I. in>vesy,ea-n "Ikeit, so- daß ihn der Papst gar in den bann that,liiiter d-w. Firmilianus in einem briefe an Cyprianum,scheret ^cken er auch befindlich, gar sehr über ihn be-"°chien verdämmere er auf dem 8>no6o zu An-
vrs^ch ^aull 8amoLc-ni ketzerey , und als er aus gleicherv»ler,^ 270. von neuem dahin reisen wollte, starb erzu Tarsus. Seine hinterlassene bücher werdenlch. ^ "Uv angeführet. LaO. 6s Lxiritu 8. c. 29. Lr,/c^.
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Laro». an. "2;;. 2,8. 266. ?ea^sö». Lnn.
berü^ 8ü!minus, ein Bischoffvon Uzes, war eiN 'Mckel desNwns Lonnanlii Ferreoli, von seinem söhne glelches nah-beytz/°''vd entweder zu Trevidvn oder zu Prusiane, welcheeryz.jA.^er seinem Hanse zugehörten , an. ;i6. oder welchescrzvg^cher ist, an. 509. gebohren. Er wurde zu Narbvnneseiiixz"' und begab sich darauf an. 528. nach Uzes, woselbstbruder, Roricius, Bischoff war, dem er auch nach-der ^ Mchr >m neun und zwanzigsten lahre seines alters mseiner 8?^iKen würde gefolget. Er stund zu seiner zeit umtstgev ^^lenste willen in besvnderm ansehen, wohnte auch er-r°--- ^ucstüz b^, starb den n. octobr. an.
^ L ' tvM. lll.
sstdei, f'^us Catus, ein Römischer Rathsherr; er verklagteM ikn und Libonem Drusum vor dem Kayser Tiden», und^»liiratiü ^ das Haupt einer wider den Kayser angesponnenenW»rde«>?" an, welches sein verderben war. .Nach der HandÄt, d-ss^ws,sechsten wegen dem lasier der beleidigten Ma,e«bis inbr überzeuget worden , durch elneRathLerkannt-be, /Ae wstil verwiesen : Tiberius aber, welcher sich entson-Mer^/bw Firmilis in eben diesem lasier des hohen verrathsso strne vnem ehemals gute dienste geleistet »begnadigte ihn mdaß er denselben nur seiner Raths - stelle beraubete.
» ein Feldherr, war von Seleucia gebürtig, einde ejn-n°" ""gemeiner leibes-stärcke, so daß er sich ohne beschwer-vvd"Z awbos auf die brüst setzen! ^d so darauf jUMieden,
dessen ü bawmern schlagen ließ ; aß auch dadey fthr vlel ,"es, ggyA beweis angeführet wird , daß er m einem tage ei-^chthwn straussen aufgegessen, und besaß zugleich grosseni^den u'n> Nachdem Zenobra vom Kayser Aureliano uder-dieser"ach Rom im triumph gesuhret worden, sammel-» und "^?bst von deren entrunnenem kriegs - vistcke zusam--Ä-r Aur-^^l ^ ums jähr 267. sechsten,zum Kayser auf.
bi/'"w"s kam geschwind wieder zurück - und als erW, w, /grentzen des Reichs gegen Orient in sicherheit gese-Idvten "v". Carris aus Mesopotamien geraden wegs aufM in rst- » Wug Firmum und dessen zusammen gerafftes! 'stwe ^ llacht, belagerte ihn hernach, und da er denselbenD wie x 7 l^brachl , ließ er ihn durch grosse marter hinnch-d/der Kayser selbst in seinem schreiben an das Römische7^nwrrs>Zantzen krieg in diesen wenigen Worten begriffen hat:^ sc Lgz-prium kuMvimus, odse6imu8, srucmvr-
Ästa,.^^'. mlirrno L in LursUauo. *
2'uor. Lemeo« III. Theil,
fir fis 481
8irmus, ein Maurer, hatte zrim vatter gehabt Rubel, dergrosse macht und reichthümmer in Mauritanien besessen. AISFirmus nach dessen tode seinen bruder Zammam, der bey demRömischen Gouverneur, nahmens Romano, sehr wehrt gehaltenwurde, umgebracht, und Romanus deswegen gar scharf an denHof schriebe, die entschuldignnge» des Firmi aber den dama»ligen Kayscrn, Valentiniano, Valenti und Gratiano, verschla«gen wurden, durfte er der fache nicht trauen, und warf sichzum Könige, oder, wie andere melden, auch aus einigen mün-tzen erhellet, zum Kayser auf, und seng an heimlichen scha.den zu thun. Deswegen Theodosius mit einige» trouppen wi-der ihn gesandt wurde, welchem er erstlich, nach versprochenerVerzeihung seines fehlers, verhieße stille zu sitzen, und eine an«zahl geiffel einzuliefern. Als er sich aber damit säumte, giengTheodosius, der indessen aller orten gute anstalten gemacht, demFirmo aus den leib, schlug dessen brüder, Mascizel und Dium,verwüstete das land , jagte den Mascizet zum andern mal indie flucht, daß nun Firmus Christliche Bischöffe zu ihm schick-te , und sehnlich um frieden anhielte. Nach empfangener ge»linder antwort begab er sich sechsten zum Römischen Feldherrn,und versicherte denselben seiner völligen unterwerffung, gab auchdie gefangenen kos,, samt vieler zuvor gemachten beute, liessedie Römer in einige seiner stäbte einziehen, und händigte nunauch einige geißeln ein. Jedoch wollte auch dieses nicht helf-fen; maßen Theodosius auf vernehmen, daß Firmus neue an-schläge machte, ihn unversehens zu überfallen, von neuem aufdenselben ansetzte, wobey er aber anfangs mit seiner kleinen ar-mee, so nicht über z^oo. mann ausmachte, in ziemliche ge.fahr lief, da sonderlich Cyria, des Firmi schwester, durch ihrereichthümmer eine grosse menge volcks auf die deine brachte,und Theodosium von allen feiten umringete. Allein, weil die-se keinen geschickten anführer hatten, geriethen sie von sechstenin die flucht , indem sie einen zu ihrer hülste anrückendenneuen Haussen volcks für feinde ansahen. Firmus flöhe tiefins land hinein, mit Hinterlassung seines weibs und vielerreichthümmer, verstärckte sich zwar von neuem, durch verschie-dener in dem innern Aftica wohnender völcker Vorschub, wur-de aber dennoch überwunden, und, nachdem er allen, die sichseiner angenommen, und insonderheit zuletzt dem Jgmazen, ei-nem der Könige des landeS, nichts als unheil auf den halsgezogen, wurde er endlich von diesem letztem, wie es vorher ineben diesem lande dem Jugurtha von Boccho, nach fast glei-chen vorher gehabten glucks - und Unglücks - fällen , begegnetwar, gefangen genommen; da er denn, um nicht in der Rö-mer Hände zu fallen , als er sich zuvor starck berauscht, sichselbst, ohne baß es seine wacht gemercket , einen strick umden hals gelegt, und also erwukget. Sonsten hatte dieserFirmus in den zu seiner zeit in Aftica vorgefallenen streitigkei-tcn, zwischen den Donatisren und LLtbolisis, der erster» par,tey gehalten, und ihnen, die andern zu verfolgen, die Handgeboten; ohne zweifel aus staats-absichten, weil die letzter« sichimmer an die Kayser hielten, und diese auch dem Do->natistischen Haussen sehr zuwider waren. Ausser den obgedach-ten brüdern des Firmi sind sonderlich noch zwey berühmt:i.) Mazucas, der für den Firmnm gefochten, und, als er ineiner schlackst verwundet und gefangen worden, seine wundenselbst aufgerissen, damit er der strafe, die ihm von den Römernbestimmt war, dadurch auswiche; 2.) Gildo hingegen dientewider seinen bruder, bis an dessen tod ; wiewol er hernach ineine noch schlimmere empörung, als vorher dieser, angebro-chen. Siehe <8ilds. ^k-»»rra». A/ai-ce//. 1»k. XXIX. Oo/Iüb. VII. exit. 2-/L». üb. I. contra Lx.
ksrmen. c. 10. *
* firmus, ein Bischoff zu Cäsarien, einer stadt in Cappa.docien, hatte eilf provintzen unter sich, und erhielt daher dentitul eines Ertz-Bisthoffs. Er hat an. 4; 1. dem allgemeinen8vno6o zu Ephesus beygewohnet, und an. 4; 9- sein leben be-schlossen. Wir baden von ihm fünf und vierzig briefe, welcheMuratorius in seinen stneccloW Lr-xcis zu Padua 1709. in 4.heraus gegeben, das übrige <zber, so er von den Eutychta-nischen und Nestorianischen handeln geschrieben , ist verlohreagegangen. Mcelt-orr«. I'aörrcrr« , bibl. Or. V. II.
l>. 442.
Frrusabadlus, (al) oder völlig Mochammed Ebncub, Ebn Mochammed, al Shirasi, al Firusabadi, war eMin Orient hochgeschätzter I-exicograplim, gebohren im iabr derHeg. 729. d.r. an. m Carasin, gestorben im jähr derHeg. 817- b-l. an. 1414. r ein mann von weitläuftiger erudistwn- und deshalben bey Komgen und Fürsten lieb und werth,sonderlich bey Jsmael dem sohu Abbasi, Bajazeth und Tamer-lan,- von welchen er ;ooo. gülden geschencke empfangen. Erhat geschrieben al Lamus i. s. Oceanum; ist ein vortreflich Ära,bisch viÄionMum, aus welchem Bochartus sehr viel nützlichesin fein Hieroroicon gebracht. So hat auch Glggejns diesesLexicon zum fundament zu seinem grossen Arabischenusrlo gelegt. in Hieror. in Ij'ecim. 85c, *
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um das jähr 1465., widersetzte sich Ludovico XIstudenten zum kriege nöthigen wollte, um sich ihr-/l!Ar isaZus 6u dien Public zu bedienen. Als hierauf Y-» ^
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