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geschicklichkeit gerühmt worden, nahm er ihn mit nach Rom,und recommendirte ihn Sirto IV., welcher ihn auch sehrhoch gehalten. Er hat einige bücher von der Rede-kunst, nebitverschiedenen episteln und reden hinterlassen. lw. x.
Iiist. kraue. !)«/>/««, in I.uäovico XI. sn. 146;.
«um. ;. ,
Fischberg, ist ein altes und wüstes berg-schloß m der Ge-führten Grafschafft Henneberg, an den grentzcn des Fuldlschengebieths gelegen. Das darzu gehörige Amt »st an. 1660. bey dervorgenommenen Hennebergischen landes-theilung, zu erhaltungdes geineinschafftlichen Lxmualü zu Schlenßngen, ausgesetztworden.
* Fischer, (Christoph) ein Lutherischer IKsoloZus, war
aus dem Joachimsthal gebürtig , und lebte in der mitte desXVI. ls-LuIi. Er wurde anfangs, und zwar an. i;;;. Stifts-Prediger und Superintendent zu Schmalkalden, hernach an.1571. kastor und Superintendent zu Meinungen, hierauf Pre.Liacr zu Halberstadt, und endlich General-Superintendent undHof-Prediger zu Zelle. Seine schritten sind : Erklärung derPaßion, Auferstehung und Himmelfahrt Christi, wie auch derfendung des H. Geistes; Auslegung der sieben Worte am creutz,wie auch haupt-stucke rc. Wezels lieder-tichter. Götze, Ibeol.semiüecul. Joact-. äiis. existol. äs claris kiscbsris.
Hamelmann, opp. x. 889.
* Fischer , (Johannes) ein Lutherischer Tbealosus, war vonLübeck gebürtig, und studirte zu Rostock, worauf er Superin,lendent zu Sultzbach wurde , und den graämn eines vocto-lis IbeoIogiT annahm. Nachgehends wurde er General-Su-perintendent in Liesiand, des Königlichen Lonlistorii kroeles,wie auch kroormceUsrius auf der Universität Dörpt , endlichaber krokellor IKeologlL zu Halle, und Probst zu Magdeburg.Er starb an. 170;. Er hat unter andern llecaäss II. Oogms-lum kiäei LbristianT ex sscri81-itteris juxe» lerisin ilugustanseOonkestionig reperitorum , Riga 1676. und 1690. in 4. inglei-chen das bild eines guten glücklichen Regenten , lb. 1697. infol. und unter dem nahmen Christiani Alethophili Keiponlio-nem sä Lpiüolani 6. ccmlcieimoli geschrieben. So hat erauch geböte zu Arnds wahrem Christenthum verfertiget, lb.1679. in 8. Baxters buch von verläugnnng sein selbst ver,teutscht, Hamburg 166;. in 8. Franckfurt 1682. in 12. unddie Bibel A. und N. Testaments, m die Lettische spräche über-setzet, Riga 1689. in 4. heraus gegeben. Von Seelen, ärken.Imbec.
* Fischer, (Peter) der ältere, war ein vornehmer künstle«
im bilver-giessen, ein sehr guter zeichner, und in natürlichenkünsten fem erfahren. Er ist lange zeit in Rom und Italiengewesen, und hat sich endlich zu Nürnberg häuslich niederge-lassen. Von seinen güssen ist das zierliche gitter, so ietzo aufdem Rathhause zu Nürnberg stehet, zu bewundern, vornemlichaber das überaus herrliche mcßingene grab zu St. Sebald,welches über 120. centner wiegt, und, wie Match. RaderusLavar. 8. vol. II. in vita 8ebaläi meldet , mehr als 78000»gülden gekostet. Es ist dasselbe an. 1519. den 19. jul. gesetzet,und darüber von an. r;<-6. an gearbeitet worden, dabey ihmauch seine;. verheurathete söhne, Peter, Hermann, Hans, Paulund Jacob, so alle mit weib und kindern bey ihm im Hause ge-wöhnet, geholffen haben, er selber aber ist in dem gusse gedach-ten grabes, so, wie er in seiner gieß-hütten gearbeitet, abgebt!«det zu sehen. äs civil, blorimb. x. 64.
* Fischer, (Joh. Andreas) ein Nsäicus, war zu Erfurt,allwo sein vatter Churfürst!. Mayntzischer Hof-Apothecker, desRaths, Vormundschaffts-Beamter und Stadt-Hauptmann war,den 28. nov. an. 1667. gebohren. Nachdem er erstlich auf denOvmnaliib in seiner vatter - stadt und zu Schneeberg in densogenannten schönen wissenschafften einen genügsamen gründgeleget, studirte er zu Erfurt drey jähre allein die Philosophie,hörte so dann auch ein jähr lang die vornehmsten Rechtsgelehr-ten, und erwehlte endlich auf beständiges anhalten seines vat-ters das 8luämm Ueäi'cum. Da er nun auch hierinnen sichziemlich vest gesetzet, zog er an. 1688. nach Leipzig, wo er insbesondere Christiani Thomasii moralische und politische callegisbesuchte, und wandte sich daraus an. 1690. nach Eisleben, umdaselbst auch in den bergwercks - fachen eine gründliche er-känntnis zu erlangen. Nach seiner Wiederkunft in Erfurt warder an. 1691. ivieäicinD IioÄor, und nicht lange darauf Eise-nachischer Land-kKygE. An. 169;. aber bekam er in seinervatter-stadt kne krokMonem Neäisina: extraoräinariam, wur-de auch hiernachst an. 1699. an dem Evangelischen Lymnalic»Lrosessor I.ogicX und 8tüi, welche letztere bediennng er nach-qehends an. 1718. wieder niederlegte, und erlangte endlich an.i?ie die krosellionem katkolobiN und kraxeor oiäinsrism,nebst einer stelle in der medlcimschen Facultät, dartnn er an.i7i9. selbst zum 8emor erklaretwurde. In eben diesem jähreernennte ihn der Churfürst zu Mayntz zu seinem Rath undLeibMeäico, worauf er an. r?2y.. den ftbr. an dem schlagemit tobe abgienq. Er hat sich übrigens mit emer Baroneßmvon Hederstein vermählet, die ihm aber keme kinder geboh-ren. Von seiner gelehrsirmkeit zeugen unter andern nachfol-gende schrifken: krincipia kkilosopdiL naturalis; Lonülis Ne-äica, wobey auch sein Lonliliarius äiletallicus befindlich : Loir-Lin Ksäica conlmuma; Lonstlin Nsäica icerum conünusm;
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kskpoM kraötica L Lorensta seleöts Ls. Sein MÜvbl^^vortrag aber war etwas unangenehm, indem er e»ne v",und schwache aussprache hatte, wobey ihn denn das reve»was säur angekommen. )»Voe/ot>Ma«»r Lrsoräia Iltterk. I. 8. s. . ist
Fischer-ring, lat. Lnnnlus kiscatoris, wird das pltsch^eoder der siegel-ring eines Papsts genennet, womit die sogen«" ^Lrsvia, ingleichen alle Päpstliche relcripta oder äiplomac-l'che nicht allzu wichtige angelegenheiten antreffen, auf roth w» -besiegelt zu werden pflegen. Den nahmen hat er daher ' »fdes Apostels Petri bildnis, in der gestalt eines fischers, dj"vorgestellet ist. So bald ein Papst gestorben , pfleget derdinal-Cämmerling dessen fischer-ring zu zerbrechen. Auster Asem llnnulo kilcatoris giebt es noch zwey arten von Pav! fchen siegeln : Das eine ist die sogenannte bleyerne bulle 'deren einer feite ein creutz zwischen den Häuptern der BPetri und Pauli, auf der andern aber des regierenden PAeynähme zu sehen ist, womit man in der Päpstlichen .«"jAeltsolche äiplomam verstehet, welche von sonderbarer nE>»sind ; das andere siege! wird 8ignum oder ein signetnet, worauf ein spruch aus der H. Schrift allemal eing^.den ist. »a« , IM. ^ur. Lccles. §. 40«'
Ilrerviex. ,
Fischhausen , ein feines städtlein und schloß in der P^.scheu provintz Samland, am Curischen Haff, ist an.durch den Bischvff von Samland erbauet, und bis «Ut 4 ^,tzog Albrechts zeiten der Bischöffliche sitz gewesen, welche" ^nach auf Königsberg verlegt, die stadt zu einem von ^Ober-Aemtern gemacht, und ein theil ihrer einkünfte KHaltung der Universität gewiedmet worden. In den naw''A.legenen Wäldern sollen sich viele elend-thiere aufhalten.
FiWingen, ist ein Benedictiner-kloster in dem Thurgöw,dem Murck-fluß, unten am Hörnlin-berg gelegen. Essanglich äugia 8. iVlari-L I'ilLbinL , hernach kiscinaDieses kloster wird für das aüerälteste in der Schweiß vM,ten; denn es befindet sich, daß schon an. 282. allda einM^,fledler gewöhnet haben; und wird aus alten docmnenten ^gethan, daß dessen erster ansang von einer der schweA'folgungen herzuleiten sey, welche unter den Römische»wider die Christen im M. Lculo ergangen sind, derengehen, etliche Christen an diesen» wilden orte sich verstch^Overdeckt gehalten, welche jünger allda hinterlassen, die g'L's Zzc-ein einsiedlerisches leben fortgeführet haben, bis endlich A xeclsinedicti orden von ihren Nachfolgern angenommen, und ei«klosterlich leben allda aufgerichtet worden; wie denn 0.'^ He-fen von Toggenburg den anfänglichen kloster-bau wer«' ^,i,fördert haben. Nach solchem haben andere fromme u»dächtige leuthe, nach der art selbiger zeit, ihre milde v«' . ^gethan, und dieses kloster reichlich begäbet, also, dassrauen-kloster dahin gestiftet und gebauet worden, wem- j^,der ebene, so noch heutiges tages der Fräwler genenn"gestanden; als aber an. 1414. eine leidige feuers-brum ^cklöster mit allem guth verzehret, war der damaliges" he-im, stände, beyde, kloster wiederum herzustellen, deswevgnügte er sich, das manns-kloster wieder aufzurichten 'der »ungelegene Adel reichlich gesteuret hat; es hat a^jtvecder Hand dergleichen feuers-schaden mehr erlitten, ö» dieReformation hat der damalige Adr und Conveiit -vruEvangelische lehre angenoiumen, und den Römische» » hewdienst mit den öildern ab - und aus der kirche gethan/» er-rathet, und ist nach dem Cappeler-kriege mit einersehen worden. Das kloster wurde also durch einen ok-
verwaltet, bis an. 1540-, da die Calholische Cantono ^„d
den und religions - ceremonien allda wieder eiiigttE - M/Marx Schencklin, einen kater a»»s dem kloster Sl- henzum Prälaten beruffen und eingesetzet haben, welcherConvent dahin versammlet, und alles wieder emporAbt Christoph II. hat an. 159;. von» Papst GU? asAdie kontikcslia für sich und seine 8 uccellore 8 erhai ABden grossen thurn aus dem fundament aufbauen >a,i ^hiB /dieser zeit an hat dieses kloster unter den folgendenBenediclo und Placido, gewaltig zugenommen; w j^iHerrschafft Spiegelberg noch darzu ka»n. An- M//^'Galler-kriege haben die Züricher dieses kloster occupu"'
Iii>. V. x>. 9;. Äer»e-'. Helvet. p. 448.
* Fishaker, (Richard) ein Dominicaner-Möncb/ B
gebohren; er lehrete in dieser stadt nebst Roberto-Sa^ Bnem andern Mönche, dessen lehrjünger er geweien /^ch Mwelchem er in genauer freundschafft vereinigt war, n>je44den beyde mit einander in einem jahrmemlich an. ^s- ^
velhus aä an. 1240. und Matthäus Paris aä Whaksr^lehren, unter welchen der erste noch meldet, das H^terlEnen treflichen Lvmmentariuni über die 8sntenc>s ^ .
habe. Ein anderer aurbor, welcher zugaben zugo scriptorum öernkaräi äs la Luione gemaw»daß Thomas von Aquino ein sehnliches verlangen 0 z ^ MS.ser Loinmsntariorum habhafft zu werden / davv ,-h verflcvtes habe rühmen hören, und Ludovicus äs Valla vielen).»daß dieser Aquinas den Meynungen F^„^vönincken gefolget sey. Man hat zwey exrmplare vav po»