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H ''vurde er an. 164k. von dem Grafen Philipp Wolfgang zuVis a» Vormunde über seine linder eingesetzet, dle er auchL"/einen an. 1644. denjan. erfolgtentod , Mit grosserher^Mret. Er war verletzte seines Hauffs , und hattevor-Herrschafft Dachstuhl dem Ertz -Bsschoffe zu Trier,scbt/n^ Christophoro von Sötern, verkauffet. Von semen
Äplin wurde ackili««/. ?«/>»k/.»/.. -»Nli-K /IN k-
''PP„N1 Philipp« Barbara, erstlich an den Grafen Phi-len Ottnn-n.^erstein und nach dessen tode an den Rhein-Gra-Die verheurathet.
eher »!Enie wurde von Henrico von Fleckenstein, wel«
^ile, sä?' Graf Friedrichs zu Mors tochter, zur gemahlinchen stand-^bantzet. Diese linie hat sich nur mit dem Adeli-Mvff-n ^ 3 nuget, doch aber an. i;6;. eine erb-vereinigungWürden ,>.oergestalt, daß alle güther, reqalien, Privilegien undlinien gemein bleiben, und darüber die mit-be-culi b-k!-i^^Ä"u>en werden sollte. Zu ansang des XVII. L-^heimcn w .Midericus am Durlachischen Hofe die stelle einesS'i des i-k^ ^ "nd Hof-Richters, welcher mit Ursula, Geor-Mter Herrn von Windeck tochter, vier söhne und dreyx»s, aii-Met. Von den söhnen pflantzete der dritte, Jaco-N-erbe» " geschlecht fort, die übrigen aber stürben ohne lei-Bayeris-si-« d älteste von ihnen, Georgius Henricus, warOberst-Wachtmeister, »»t> starb an. i6;8.; Fri-Mte g« , Wangus, war FranzösischerFeld-Marschall, und^cher i?. jun. das leben ein , und Gothofredus,
a ' >vl,rd- im kriege unter dem Baron von Mercy dien-ern üb„p,D- bey Dijon erschossen. Von den schwe-§ens »an 2 L Maria Elisabeth, Philippi Wilhelmi Schen-^vlsa^.,^chmiedeberg gemahlin, ihren bruder Fridericnm"e, ' und wollte daher» mit ihres brnders Jacobi soh-
^U. ausä^ ^cobo, an dessen verlassenschafft, wider den an.Mtl ausrichteten vertrag und von ihr selbst geleisteten eyd,hat d-s^ Es schlug auch würcklich zu einem Processe aus,liesv„„^rgen die Juristen-Facultät zu Straßburg an. 1677.?L?robus im druck ausgehen lassen. Gedachter HenricusMtian, HWe mit Susanna Maria von Landsberg, 1.)Mderajs^orotheam, Wolfgangi Henrici von Gölnitz, Wür,^a,„ / !^rn Justjtien-Raths, gemahlin; 2.) Mariam Magda-^niäht-. Philippum Christophorum Geiling von Altheim^cvbua, worden, und an. 1690. gestorben; ;.) Fridericnmiszy ' j„richer von Maria Catharina von RathsamhausenSanam Eleonora Sabinä worden; 4.) Sidoniam
k bvret - andern kindern, so aber jung gestorben. Es^ schlyA Aelichen Hause die Herrschaffl Fleckenstein nebst,, "e Westvl^^L!^ zwischen Hagenau und Weissenburg. Inr dikj-«^"icheil frieden wurde der Herr von Fleckenstein mit^ Iönjg-^".unmittelbaren Reichs-vasallen gezehlet, welcheMhums /-.-^ranckreich nach geschehener ceßion des Land-My aber in ihrer immedietät ungekräncket lassen sollte;aiM der cr^Eet bemächtigte sich, nach vorhergegangenemM des sU,„Uojlsct,en Reunions-Cammer, der Graf von Mon-H-.!: Osses Fleckenstein an. 1630. mitgewalt, und wur.b!« der Cam^°" fleckenstein nach Brifach beruffen, daselbstera-^den den titul seiner posseß darzuthun, musteauchlinden iass°„dßwlckischen frieden grosses ungemach über sichL Her«/!!:« Er hm zu Rödern unweit Fort-Louis gewoh-Elfaßjf. thron. Üb. V. topogr. lUstit.iki/i' L 4 .pUllgn. L«ce/r». üemmatogr. k. III. /»,/>»/. X. k.
"dopa,'^urop. Herold, k. I. p.üro. Souveränen von
, (William ) ein berühmter EngelländifcherL- dabey"den' war von einem überaus lustigen gemüthe,8«ly tza. suter änciqusrius. Er hat Llenckum Lnnilliuma^?- in L kiebarlli III. Henrici VII. L VIII. Londen
Nie^'"es Fri-y?« ^ , auch in Englischer spräche von demgestyrb.„de-RlchterS geschrieben, und ist an. 1594. den 7.
* Fleet ' Oxon.
yg/desKvyjn,?^' (William) ein Englischer TK-ologus, warC>? öu Lvnk-« Oolis^ü zu Cambridge Socius, erhielt her.8vn' "üb stark". geistlich amt, wurde endlich Bischoff zuToltenham den i;. august. an. 172;. Er hat' d'KI. . eum inscriotlonum heraus gegeben. FÄLrr'c»
* 8lx
'! L^erqeu°!ue halb-insul in Norfolk, wo sich der fluß Thyrnfülln ilelland a-e-^f/bter sollen die Danen am ersten vesten fuß"I^.dörfer^A h?ben, daher man in diesem kleinen um-d-n^gler. Lrir. x. ; 97 -
ieiaes'V gesellschafft, entstund an. 1412. ;
fen in Äwieaer.snkü^ber von Schwartzburg sich m den landenittn k,/hür,yaxn ' Friedrichs des einfältigen, Landgra-sich .,M^ vettern' ^ )" v»el heraus nahm, so griffen des letz-külll von «llcben^rf "üb Wilhelm zu , und machtenbracht ^ ^nem 2 -n,?Lurmglschen stadten meister. Endlichdie wan das aaÄ-",Ertege, weil sie in erfahrung ge-?tta?A 'viele,, woll^e ^Ä^ benachbarten Fürsten mÄscher« von, Adel auf obgedachter Graf einige
^>degj"' taglöhnern, pachte, welche mit ihren
^Sel f ' davon ihrer dergleichen geflnde zu
"ghltle b^U/ so wurde ^wehrs "«r Mich.
^"eget. der anfangs erwehnte
x. 7.
* Fleischer, (Johann) ein LutherischerTbeologüs, war
zu Breßlau an. i;;9-den29. mertz gebohren, studirte zu Wir»tenberg, wurde daselbst NaMer, hielt viel colleZis, that einereise durch Ober-Teutschland , wurde an. 1567. krokellor andem Gvldbergischen 6>mnsüo, gieng aber, als die pest alldaentstanden, wieder nach Wittenberg. An. 1 ^7,. wurde er zuBreßlau Mittags - Prediger zu St. Elisabeth, und krokellordes dabey liegenden an. i;8l- Pfarrer der kirche
zu St. Maria Magdalena, und an. 1589. IntpeNor der kir-chen und schulen zu Breßlau, nachdem er in eben diesem jähreden grsclum eines Oocloris Ibeologice zu Wittenberg ange-nommen. Drey jähr vor seinem tode that er einen schwerenfall, und gerieth darüber in eine tödtliche kranckheit, davon ernicht wieder zu kräfften kommen konnte. Als er an. i;9l- einrecidiv vermuthete, gedachte er durch eine aderläffe dem übelvorzubauen, war aber dabey so unglücklich, daß wegen übelerWartung der unrecht geschlagenen aber der kalte brand den armeinnahm, worauf er den 4. mertz gedachten jahrs gestorben,nachdem er einen tractat von dem regenbogen geschrieben. Seinsöhn Johannes, der an. 1532. zu Breßlau gebohken, und an.1606. zu Basel Dodkor Ncäicins- worden , gieng aus liebe zurBotanic nach Virginien, und starb daselbst an. 1608. pantke.
snnslcs Silck. acl annum ax. äs ,
kcript. rer. Silek. tom. II. p. 4;8.
* Fleischer, (Joachim) ein söhn Joh. Fleischers, gebohrenzu Breßlau an. iz 87 . den n. jan., gieng an, 1604. nach Leip,zig, wurde daselbst an. i6c>6. lVIsgiker, wandte sich daraufnach Wittenberg, und ward in die zahl der LHunclorum kck-culmeis kkilokopk. aufgenommen , hernach an. lön. zumviscono der Marien Magdalenen-kirche zu Breßlau, an. 1618.zum Probst zum H. Geist, zum Pfarrer zu St. Bernhardt»m der Neustadt, und zum Messor des Breßlauifchen Evange,lischen LonMorii beruffen. An. 16; I. am ?, sonntage nachTrinitstis überfiel ihn auf der cantzel eine kranckheit, davon erlänger alS ein halbes jähr seines gesichts beraubt leben muste.Der Rath bestellte vier Ueäicos, die auf seine restitution be-dacht seyn sollten. Er selbst hatte dabey ein so herrliches ge-dächtnis, daß er fast die gantze Teutsche Bibel auswendigwußte, und sein amt mit predigen und andern Verrichtungendennoch verwalten konnte. An. 16)7. wurde er Inkpeckorder Evangelischen kirchen und schulen zu Breßlau, und starbam 1649. den 29. man, nachdem er Bericht von den Mittel»zur beständigkeit nebst einigen predigten bekannt gemacht»pantke.
Fleming, (Paul) gebürtig von Hartenstein in Meisten,wurde an.!6;2. voÄor Nockicin-c zu Leiden, und gieng indem folgenden jähre mit der Holsteinischen Gefandtschafft i»Mostau und Persten. Nach seiner zuruckkunft an. 16)9. hielter sich eine zeitlang zu Revel in Liefland auf, und versprachsich daselbst mit eines kaufmanns tochter; ehe aber die Hoch-zeit vollzogen wurde, gieng er an. 1640. zu Hamburg mit todeab. Seine poetische getichte hat obgedachter kaufmann, nah-mens Nihusius, zusammen suchen, und unter dem titul: poe-tische wälder, drucken lassen. O/eu»-. Pers. reise-bes.unterr. x. 426.
Flemming, Fläming, ein strich landes bey Magdeburgüber der Elbe, welcher neun dörfer unter sich begreiffet. Vorzeiten bat sich derselbe durch das gantze Zerbstische antheil ander Elbe hin bis an die stadt Jüterbock, und also über 12. mei-lenweit , erstrecket, wie denn noch heut zu tage gedachter Zerb-ster antheil sowol als eine gewisse fruchtbare gegend zwischenJüterbock und dem Sächsischen Chur-kreise, aufdem Flemmingoder Fläming , gencnnct wird. Man halt dafür, daß sich inder mitte des XII. kseculi aus Flandern und andern Niederlän,bischen provintzen gewisse Teutsche volcker, so von Carolo DI.dahin vertrieben gewesen , in dieser gegend niedergelassen, nach,dem Albertus vrlus, Marggrafzn Brandenburg, die Wendendaraus vertrieben. Es hätten aber diese volcker ihr besondersRecht, so man das Flämische nennet, nicht allein behalten,sondern auch andere provintzen angenommen; absonderlich inlandmessen, da man das hufen-maas darnach eingerichtet, Un-gleichen in erb-fällen, vermöge dessen die von eheleuthen zusam,men gebrachte oder erworbene guther so gemein gewesen , daßdie creditoren ohne unterscheid sich daran bezahlt machen kön-nen; und wenn eines von den eitern mit tode abgegangen,ist die eine helfte der güther den kindern, oder in deren er-mangelung den nächsten anverwandten des verstorbenen; dieandere helfte aber dem Hinterbliebenen ehegatten zugefallen.ES soll dieses Flämische Recht noch jetzo in Thüringen in demSchwartzburgischen an drey orten observiret, und vo» deinem,gen, so Flämische güther besitzen, sonderbare anniversarlen ge-halten werden. kupplem. Speiclelio-llekolä.
p. ;6. leg. äissert. bist. svv. acl vit. glberri k. 688-
Beckmanns Anhält, hist. ?. I. p. 22. Meißnrs. chron.tom. VIII. Hartknochs Preuss. x. ;;s.ksg. §eo§r. ms.,
ckii sevi, ?. II.L. 5.
Flemming, Fläminge, FffvFr/iche und Gräflichefamilie, welche eine von den allerältesten und ansehnlichstenin Pommern ist, und sich auch m andern Reichen und landenausgebreitet hat. Einige fuhren ihren Ursprung von den altenLIaminüs her, welche sich durch ihre tapferkeit und klugheitunendlich um Rom verdient gemacht. Von denselbigen sollen
einige