fle
gebra^' ^iu vorhabe» genau zu erforschen, hat er ihm bey«Rhei^'.E wenn die aüiirte Reichs-armee jenseit des§kanroa>n " ?ovoo. mann, disseits aber mit izooo. mann diePrälat Al^AErunn anzugreiffen beschlossen. Da nun derder Rew den Franzosen zu wissen gemacht, gieng daraufHer, ab«» ^schall mit ;ooo. mann auf den feind los, wel-daß ihn zu erwarten, die stadt mit solcher eil verlassen?gen könn-» sein Magazin verstören, noch die basteyen spren-niannsckn^'- Hingegen rückte der Feld-Marschall mit seinerdurch n„ssi rn die stadt ein, und unterhielt selbige den Winterdem drrn vorhandenen vorrath ; ja er wußte sich diesesihnn-^ *Mejagten schreckens sowohl zu bedienen, daß erwürd« / aus 8. vesten stadten und schlossern vertrieb. Erer nicht Heidelberg zweymal durch list erobert haben, woHieranhohen Häuptern hieran wäre verhindert worden,in solch?» W er sich bey dem Könige William von Engellandeinen ' daß er öffentlich gerühmet, er hätte niemals
vnd der ,< al von so guten gedancken und willen gesehen,er jhn ^wge Prin^ Ludwig von Baden wünschte nur , daß
fle
49 ;
Ezeit
.Senera ^ ..
ivns er n-»tavftrkeit zu verwundernd^^ey der Cbur-Sa«bibck>en arme
ivslsche K-n- -iiu '^lde bey sich haben möchte. Der Fran-deffen kill Monglas selbsten wußte sich nicht genug über
Zu geschweige«,armee durch eingeführtes
Mez'krj-A "er Chur-Sächsischen armee ourch emgesuyrcesH^icierer, Element vor nutzen geschaffet, so, daß beydesohne <,rna2"^emeine mit zureichendem solde und montirungbey beschwerden des landes versehen, und dennochVäch<lfch-« Adzug ein vorrath von roooooo. rthlrn. in derde er von ^ briegs-cassa baar übrig geblieben. An. 1690. wur-Luget, 1»,^ Churfürsten von Brandenburg in dienste ver-Raths. ^ wm die stelle eines geheimen Staats-und Kriegs-Berlin » ?uch General-Feld-Marschaüs und GouverneursHechvatkinÜ^nCöln, mqleichen eines Statthalters in demwet. Pommern und Fürstenthum Cammin eingerau-jugey ylz lvlgte als ein getreuer Vasall, und legte in den feld-^^bam theils am Rhein, theils auch in Flandern,
'Hrg,ia «n andern orten grosse proben seiner kriegs-er-Häupter» k lapferkeit ab, so, daß er von den sämtlichenM. Un,-„ r alliirten armee einen allgemeinen beyfall erlan-K Haw l,.?^dern ist dieses merckwürdig, daß , da er bereits^Framna.» - reise nach Berlin gewesen und erfahren , daßu»vermms,-.I ^ das Cölnische einfallen wollen, er durch seineiurüch zuruckkunft die feinde mit weniger mannschasst^kyyq «^.ben, ja durch seinen zugeschickten succurs die bela-dn feind aufzuheben genöthiget. Gleichwie er aberMabend.-» ? Spitzes war, also suchte er auch bey seinen un-.6 er brouppen alle gewinnsucht abzuschaffen. Dahero»db die b- 7 , 5 ae passe und salvequarden ohne entgelt abfolgen,M subgh^ss'ppZ von den regiments-geldern überließ er sei-
Lgah xx ssnen. Nach dem zu Ryßwick geschlossenen friedenFlitzer bad verspürter lähmung seiner glieder in dasWer fortritt. West er nun feine bisherigen kriegs - dienstean, die An sich nicht getrauete, hielt er um leine dimif-N er di- ».»vm auch ertheilt wurde, wiewol mit dem bedinge,vormals conserirte Statthalterschafft in Hm-^ben möcb?e^"a,«" öem Hertzogthum Cammin würcklich be-gewackal» Allein er glaubte auch dieser bedienung nichtschien la„x Dn, und bat sich dannenhero die ruheMilchen a„ax-^^.^p aus, die ihm auch endlich mit einemä,- l7v». w„bm-gelde von 8000. rthlrn. vergönnet wurde.N" geheim-« b er nebst seinem ältern bruder, dem Preußi-L° Rath und Hof - Gerichts - Präsidenten,
wi^Kayjersslemming, und beyderseits descendenten vondst^e ihw ^rafen-stand erhoben. In feiner jugend§vn,th„x""-^66r. der Johanniter-orden, und an. 1678.diec-^ PUtBaxA 5 "^!bein conferiret. An. 166;. vermähltebald .^„ara, Gottlieb von Glitzingen tochter, und, alsNlveri,,. »korben, an. 1667. mit Agnese Dorothea vonG !?^Mählteauch diese an. 167;. dieses zeitliche geseg-Mn ^l-Mg ? sich an. 1674. mit Dorothea Elisabetha, desaeD' wie Pfuhlen einziger tochter, die ihm nebst 4.hMren. Zxj p.,bereits gedacht worden , auch zwey tochterajA Biilhxich b älteste davon wurde dem Reichs-Grafen, Frie-den Obrist.Nr^.Sparr, die jüngere aber dem Brandenbur-scl 2 b°n dem-^Abister über die gardc der Cadetten, Le-bey der NS-beygeleget. Er ist endlich auf seinem' ^«r^spvschafft Buko den 28-febr. an. 1706. gestor-^ Aenegl. IlemminA.
8le
Präsidenten in dem Hinter-Pom
ba^K^endüi^ s-M^par am;. mertz an. 1667. gebohren.bvu^?FEanss studien, gieng er an. 1688.
FlAystrswerch„^kand sich an. 1689. bey der belagcrungi6yi m der fchlacht bey
^^aufge»wmm^>^ ^m zahr er in den Johanniter-Rit-Hei,h?a>s Chur-Brmw-U^ t in dem treffen bey Leuse, an.berg Unn, und Adjutant in der action bey
Der A'Nando in'Piem»^"^?^ Hertzogs von Schom-«"eihn Fnrstvon Sachstn ^n der Wacht bey Marsaglm.sieg, m ^auf-u Kinem m-«^^anneS Georgius IV., ernen-L ^lchm b dknun?-> 7 ^ 5 'Adj»tanlen, und zum Ober-
°E°>-°' - »-»>
Churfürsten Friderico Augusto, bestätigt, und nach Ungarn,vondar aber in verschiedenen angelegenheiten nach Wien gesendetward. An. 1697. ward er auf den Polnischen wahl-tag ge-»schickt, wo ep vieles dazu beytrug, daß die wähl vor denChurfürsten von Sachsen ausfiel, auch sogleich nach derselbendie ksNa couvema in richtigkeit brachte, und solche in desneu-crwehlten Königs nahmen beschwur. Derselbe machte ihnan. 1698. zum General-Major, geheimen Kriegs-Rath und Ge-neral-Postmeister von Sachsen. An. i?°o. erhielt er die Groß-Stallmeister-würde von Litthauen, worüber ihm von einigenPolnischen Magnaten grosse schwierigkeiten erregt wurden, biser endlich sein indigenat darthat. In gedachtem jähr 1700.brachte er Marienburg unter des Königs von Polen gehor-sam, und bezeigte hernach seine tapserkeit in dem angrlff vorRiga und der Düna-schantze, ferner an. 1702. in der Wachtbey Klitschow, und bey vielen andern gelegenheiten. An. i?»;.ward er General von der cavalerie, an. 1707. Gouverneurvon Alt-und Reu-Dreßden, Königstein, Sonnenstein rc. undGeneral-Commendant der Königlichen leib-garde, auch an.1710. General-Feld-Zeugmeister von Polen, wiewol er das ge-dachte Gouvernement, wie auch das commando der garde unddie Feld-Zeugmeister-würde, nach der Hand wieder niederlegte.So ernannte ihn auch der König von Polen zum Chur-Sach-stschen geheimen Kriegs-Raths-Präsidenten, und an. 1712. zumGeneral-Feld-Marschall und dirigirenden geheimen Cabinets-Minister. In eben diesem jähre commandirte er die Sächsi-schen völcker bey Gadebusch, erhielt an. 171;. den DänischenElephanten-orden, gleichwie er auch einige jähre vorher bereitsden Polnischen weissen Adler, und den Rußischen St. AndreaS-orden bekommen hatte. Er wohnte auch noch in diesem jähre,in welchem und den folgenden er das commando der Sächfi.scheu völcker in Pommern geführet, der evacuation der vestungTönningen, und der ergebung der Schwedischen völcker bey.An. 171;. gieng er aus Pommern, wegen der entstandenen con«soderation, nach Polen, allwo er Zamosc eroberte, und dieconföderirten trouppen unweit Sendomir, da er über die Weich-sel gehen wollte, schlug. Nachdem die tractaten zu Rava, beydenen er gegenwärtig gewesen, sich zerschlagen , begab er sichan. 1716. mit grosser gefahr zu dem Könige von Polen nachWarschau, und befand sich hiernächst bey der zwischen dem-selben und dem Rußischen Czaar Petro I. zu Dantzig gehalte-nen Unterredung, wohnte daraufals Königlicher Gevollmäch-tigter dem zu beylegung der Polnischen unruhen zu Lublin undWarschau angestellten congreß bey,, und unterschrieb den mitden conföderirten getroffenen vergleich. Hierauf bekam erdas general-commando aller Polnischen völcker Teutscher rich-tung, ward auch Oberster über das aus 2, bataiüons beste-hende regiment der Cron-garde, und über ein regiment drago-ner, Polnischer nation, welches commando er doch, um denWiderspruch der Polnischen Feldherren und ihres anhangs,der so gar an. 1722. zu zerreissung des Reichs-tags anlas ge-geben, ein ende zu machen, an. 1724. wieder niederlegte.An. 1717. ward er an den Königlich-Preußischen, und an.1718. an den Kayserlichen Hof gesendet, an welchem letztemer die Handlungen wegen Vermählung des Königl. PolnischenPrintzen, Friderici Auqusti, mit der Ertz-Hertzogin, Maria Jo-seph«, zu ende brachte, und als Gevollinachtigter die Kayserli-che einwilligung erhielt, auch zwischen dem Kayser Carolo VI.,dem Könige von Polen, Augusto II., und dem Könige vonGroß-Britannien,Georgio I.,einen alliantz-tractat schließen half.Er ward hierauf noch weiter zu verschiedenen malen an demKayserl. lind an dem Königlich-Preußischen Hofe in hochst-wtch-tigen geschäfften gebraucht, und vermittelte nicht allem zwi-schen diesen beyden, sondern auch zwischen dem letzter» unddem Königlich-Polnischen Hofe die Wiederherstellung des zwi-schen ihnen eine zeitlang unterbrochen gewesenen guten Verneh-mens , und gieng endlich in dergleichen angelegenheiten zuWien am zo. april an. 1728. mit tobe ab , sein cörper aberwurde nach Sachsen gebracht, und daselbst standes-mäßig be-erdiget. Seine erste gemahlin war Francisca, Leonis, Für-stens von Sapieha, tochter, und Dominici, Fürstens vonRadzivil, wittwe, mit der er sich den 9. jul. an. 1702. ver-mählet. Die andere war Teckla, Caroli Stanislai, Fürstensvon Radzivil, tochter, die er sich an. 172;. ehelich beygeleget,und durch seinen tod zur wittwe worden, nachdem sie mirihm einen fohn gezeugct, der aber nach dem vatter wiederverstorben. , recueil billor. II. Eurov. ^ama, tom.
VIII. XI. XIII XVI. XVII. XIX. XXI XXIV. XXV.XXVI. Leben petri I. FaßmamlS leben Friedrich Au-gusts, Königs m Polen, rc. rc. Leben Iac. Henr. Flem-mings rc. 1712. M4.
* Kemming, oder Flemmynge, (Richard) Bischofs zuLincoln in Engelland, um das jähr 1420. Papst Martmus V.,vor dem er aus dem an. 1424. zu Sicna angestellten Ge-neral-OonLilio eine protestation contra liilxanos, bcotos LOallos superHnsIrTLLvmoloZiÄ vorgebracht, unvunterschiedsliehe reden daselbst gehalten, gab ihm das Ertz-BMum zuNorck, welches er aber aus befiehl Konlgs Henrrci V. wiederfahren lassen, und sich nach Lincoln zurück begeben muste. Aufseinen beseht ward an. 1424. der corpcr des Wicleffs ausge-graden, und öffentlich verbrannt. An. 1410. ließ er das Lol-leaiuln zu Oxford, welches noch heut zu tage unter dem nah-
Tt» meu