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rnen Lmcoln'8 Lolleäge steht- auf seine kosten bauen, und lknicht lange hernach gestorben, , äs lcrlxt. iingl. cenr.
VII. p. ?7?. l-sä-rvi». äs Lpilc. Lngl. k. I. p. ;?9-
* Flemming, oder Flemmyncte, ( Robertus) ein anver-wandter des vorherstehenden Richärdi, und guter Poet in En-gelland, hat um das jähr 1470. floriret, ist zu Lincoln als I)c-csnu» gestorben, nachdem er Lucubr-Uione8 HbnrcinLs; Lsr-minÄ; Lpistolss, und ein Griechisches und Lateinisches Lexi«ton geschrieben. äs 5crlx>c. LnZl. cent. VIII. x>. ;y;.
Mensburck, lat. klensburgum, klsnopoll8,eine stadt in demHertzogthum Schleßwig, mit einem schlösse und guten Hafenan einem arme der Ost-see, gehört nebst dem darunter stehen-den Amte dem Könige in Dänemarck. Das schloß ist ziemlichwohl gebauet, und darauf die Königliche regierung angelegtworden. Das Amt ist sehr groß, und begreift 5. harden:Wyhes-Hußby-New-Uggel-und Norgoß-Harde. Die stadt istschon angebaut, und hat reiche einwohner, die ausser landesstarcke Handlung treiben. Das gemeine volck redet meisten-theils Dänisch. Ks befindet sich auch daselbst ein Lymna-5mm, wozu ein burger Naumannus Johannes an. 1546. dengründ gelegt. Ihren Ursprung setzen die meisten in das jähr1200., in welchem sie Fleno, einer vom Adel, soll erbauet,und ihr zugleich den nahmen gegeben haben. An. 12; 2. ge-schiehet ihrer in den Cimbrischen jahr-büchern das erste malMeldung, als in welchem ein Minoriten-kloster daselbst aufge-richtet worden. Was sonst ihre begebenheiten anlanget, soist selbige an. 12^8. von dem Könige Erico V. in Dänemarckin dem wider seine brüder Abel und Christoph geführten krie-ge erobert, geplündert und mit feuer verderbt worden. An.1271. wurde sie von dem Könige Erico VI. indem kriege mitHertzog Erico von Schleßwig eingenommen. Dessen söhnWaldemarus IV. ihr an. 1284. das bürger-recht und anderefreyheiten gegeben, dazu er an. 1295. noch andere gethan.Um das jähr i;;8. lag der Graf Nicolauö von Holstein dar-innen, und erlaubte den bürgern, um sie desto besser widerKönig Waldemarum in Dänemarck zu vertheidigen, einemauer aufzuführen. In diesen und den folgenden Dänischenkriegen, so von an. 1409. bis 14;;. geführel worden, hat siesehr viel belagerungen ausgestanden, dadurch sie bald unterdie Könige von Dänemarck , bald unter die Hertzoge von Hol-stein gekommen. An. 1482. fiel sie in der theilung zwischenKönigs Christian« I. söhnen an Dänemarck. An. 1526. hatGerhardus Slcewart, ein Mönch aus Magdeburg, daselbst dielehre Lutheri öffentlich vorgetragen, und ist darauf Pfarrerbey der Niclas-kirche worden. An. 1627. wurde die stadt vonden Kayserlichen und an. 164;. von den Schweden eingenom-men. An. 1646. hat Fridericus III., Königs Christian! IV.söhn, als er von dem Ertz-Stifte Bremen durch die Schwedenvertrieben worden, allhier seine residentz genommen, und dasfolgende jähr den Regierungs-Rath aufgerichtet. An. 1657.haben die «Schweden diesen ort aufs neue erobert, und hatsich das jähr hernach ihr König Carolus Gustavus sechsten ei-nige zeit allda aufgehalten, welchen er bald wiederum verlas-sen müssen. ckron. 8isvicl sä an. 1427. <L 14; I.
Ich. X. 8sx. c. ;c>. Ich. VIII. Osn. c. 12. 6c16. A alchi. äelcr. I)mi. cborogr. p. 6;6.
cborogr. Limb. k. II. c. 8. p- 104- 10;. Serei«,,äs orig. Mgue Incrsm. klenoxoleob. , introä. sä
biüor. Liierst Limbr. k. III. c.
* ; also nennet man einen Lommentsrlum über dieEngelländischen Rechte, welcher an. unter Edward I. istgeschrieben worden; die auGores, jo ihn zusammen geschrie-ben, waren etliche Rechtsgelehrte; und dieweil sie ihn in ei-nem gefängnis gemacht haben, dahin sie wegen deincrlmiusconLuäloni» gestecket worden, welches gefängnis tke kiest hiesse,und davon noch eine straffe in Londen rbs kleetllreet heiffet,st> wurde auch dieses ihr werck klsste genannt. SeldenuShat darüber sich einige mühe gegeben. Oe«?/ Kna«, hin. äs»Airt. äs vrolt. Siehe auch Äs/»ra««r Lexic. Ilniv.
* gleicher, (Aegidius) gebürtig aus Kent in Engelland,war VoÄor luris und ein guter Poet. Er schrieb, nachdemer als Gesandter in Moscau gewesen, eine Historie von Ruß-land , welche aber confisciret worden. Er starb an. 1610., undließ einen söhn, Phinees Fletcher, welcher auch ein guter Poetgewesen, und viele bucher geschrieben.
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* Fleuriau von Armenonville, ein altes Französisch^ Aschlecht aus Tours ursprünglich. Carolus Fleuriau von ^menonville wendete sich an. 1654. nach Paris, und staro^selbst an. 1694. in dem 90. jähre seines alters. Er vcrmavsich anfangs mit Maria , einer tochter Nicolai Lamdm ,Torigny, Präsidentens beyder Rechen-Cammern, und zw«dern mal mit Francisca, einer tochter Gastonis JohanrnS >0^,-stä Guillelmin, des Hertzogs Gastonis von Orleans Lecrec ^In der ersten ehe zeugte er Margaretham, eine gemahnss- ^Johannis vonFourcy, Herrn von Chessy, sodann Claw'^Pelletier, General-Controleurs der sinanzen. In derehe aber i.) Carolum, einen Jesuiten. 2.) JoftphUÄ.M-hannem Baptistam, von dem hernach, z.) Ludovicumnem, erst Bischoff von Aire, hernach an. 1706. von OG« xund Abt von St. Jean zu Amiens, ein eiferiger vertye^»der Constitution vnißsnltu». 4.) Margaretham Tberd'eine wittwe Johannis Ludovici von Laurency, Marquw^
Montbrun, Parlements-Präsidenten zu Toulouse ...riam, eine gemahlin Francisci äs Paris, Konigl.
Josephus Johannes Baptista Fleuriau, Herr von Arn>ville, Gas, Houx, Hanehes, Morville rc. Groß-Bailltf "".-Ägthverneur von Chartres, rc. ward an. 1636. Parlernenn- ^zu Metz, an. 1690. Intendant der sinanzen undRath, an. 170». vireÄor der sinanzen, an. 1718. A^jch,8ecretLrill8, an. 1722. Siegel-Verwahrer von Fean» Eund an. 172;. Schatzmeister der Königlichen orden,'^„steletzte bedienung er aber an. 1724. wieder aufgab. 00 x,jeer auch die Groß-Siegel-Verwahrer-würde, zu welcher wJesuiten hauptsächlich behülflich gewesen seyn sollen^s-,krafft der er bey des Königs Ludovici XV. crönung, s"selben erster» Lle äs stultics des Cantzlers' stelle vertreu ^habt, an. 1727. wieder niederlegen, behielt aber die z.verknüpfte besoldung von 70000. pfund , und starb nN' , )in hohem alter. Er verließ von Johanna Guor'Carolum Johannem Baptistam, von dem hernach->- pygMariam Jvhannam, eine gemahlin Johannis, NlaEGaßion und Aüuye, Gouverneurs von Dax. §„lt,
Theresiam, eine gemahlin Henrici von FabrydeGrafen von Autrey. Carolus Johannes BaMItaAMriau, Graf von Morville, war an. 1Ü86. gebohren ,
an. 1702. die anwartschasst auf das Gouvernement von
tres, welches er auch nach seines vatters tode würcklichward an. 1709. Parlements-Rath, an. i?n. General-rawr beydem grossen Rath, an. 1718. Ambassador U'hxav,land, an. 1719. Gevollmächtigter aufdem congreß zu , soan. 1722. Staats-8ecretsrius, anfangs bey dem ste-wci MWdann von den ausländischen gefchäfften, auch Staa«»-^ Ay.an. 172;. ein Mitglied der Französischen Academss,
1724. Ritter des goldenen Miesses. Nachdem fern va«'^ xer1727. die Siegel-Verwahrer-würde niedergelegt, vaw p §>>Graf von Mörville auch das Staats-Secretariat ab, pckhielt davor eine jährliche pension von 20000. pf. V. solchefreyheit des eingangs in die Königlichen zimmer,die Minister zu haben pflegen. Er hat mit Charlesbetha, einer tochter Ludovici von Vienne, Johannen' ^ xe-stam, Marquis von Armenonville, und Obersten no^,^.giment dragoner, auch noch einen söhn und 2. töchrecii 1722.1727. Europ, Fanich ^0"'XXVII. Lear äe /« , tom. IV. . ^pt
Fleury, oder St. Benedict, an der Loire, ist ei_n^D
nebst einer berühmten Abtey, zu der rechten fette or Ar-Loire, in der vlosce» von Orleans, zwischen Sumgau. Man rühmet sich allda den corper des H«zu haben.
Keury, lat. kloriocum, eine stadt in demBurgund, am fluß Ouche, ohngefehr ;. meilen unterund 4. oder ;. von Beaune.
« LL'LLS LLÄS-
stld erh,elten. ^
./Deury, (Claudius) ein berühmter Franzos/warA^s
AttchM welcher 1 )oÄ?rkkÄ^-^"s ?"fd^Jurisprudentzundttum^ , ward an. A>nf<
des Loliegn Lorpori8 Lkri- lements-Advocat, und practicirte 9. jähr lang uttt E,
uwl^ cravell'MM^ Peterborough und Kö- gang. Nach deren verfliessung nahm er den geBE' poN
mgltcher ^llpeu pre rg war, wurde an. r;89. Bisthoff zu an, und ward an. 1672. Hofmeister bev deni PrtN? ' pMBnstol, au. 159;. zu Horcester, und endlich zu ausgang des Conty. An. 1680. erhielt er eine gleiche Bedienung.zahrs 1594. !U,Londen, starb aber an. A96. hon i?. jun. in Printzen von Vermandviö, einem nmürlichen söhne -rft^5 ""en besten jähren von dem nnmaßtgen gebrauch des to- dovici XIV. und Admiral von F^anckreich, nach deiseap 8°7 0 äs Lplfc. Lngl. ?. I. tem tobe ihm der König an. 1684. die Mtey Locdleu
x- ?97- 5-4- 252. clenser-ordens, in der vicsce» Rodes, gab. Eben AM-
Flethus, (Johannes) ein Benedrctiner-Mönch auö Cn- d das Unter-Präceptoratbey den Printzen 0^ ^ a>''gelland, welcher predigten und ein zeit-register von dem an- Uniou und Berry an. 1689. auf, wovor er« vo
§a"S und fortgang feines ordens zu West-Münster, allwo er ^schlqssen, zur belohnung d-e ^riet
sich aufgehalten, verfertiget. Man weiß nicht, zu welcher reit ' Bened!tttner-ordens,empfieng; davor ^ ^ §r E
er gelebet. 5crlvr änal ^ te Abtey von Lochten niederlegte. An. 1716. wa s .