Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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der Fw?ers starb. ^ ist auch seit an. 1694. ein Mitglieddaben 'An Academie, sonst aber ein grundgelehrter und^ilioii-» ^ndhaffter mann gewesen. Seine schristen sind:^ceurc ^ Droit ^^0^018 ; 1 s 8 N(Lnr 8 äes ItrseliteL; lesFranrL«^ Lkretiens, welches buch zu Paris 1682. in 12.Teutsch.-!? ^ Hannover 1718. in 8. durch Ioh. Enckhusend-iuersetzh zu Venedig 1712. Italiänisch, und zu Amster-yue - ^ Holländisch gedruckt worden ; LsteckillNe viiiori-

stl 168-7 A Okoix L äs Is lVlsrlioäe äe8 Ltuäez 7 Brüs-lEtution Lu Oroit Lcclsstsstigue ; les Oevoirs äes^ilris 1 . Oomsüiguss ; Hiüoire äu Lsrälnsl äessournon.Aiz , b'iNZ. Uilloirs Lsslslislligus , Brüssel 171,-1716.ist, bände, welches das wichtigste unter seinen wercken^'bhr hoch geschähet wird. O« ?i-r, bibl. äe8 suc. sc-Vl. ^VII. liecle. /.e Ls»Z , bibl. kiüor. bibl. univ. tarn.to,y 7)0«»° /c/M»' « r/L/i»'.

Uud^bUrz7, (Julianus) lat. ssloriäns, ein I-icentlsw8 suriz^°kelL Chartres , lehrte um das jähr 1679. als

Und stank ^Ostusntise in dem Lollsgio von Navarra zu Paris,guter aH".Aeser stadt den 1;. sept.an. 172;., Er war einwahren "^'Ar Poet, und in Hum-mioribu8 überhaupt wohl^ercklina-«Ar er denn auch des Apuleji opera mit seinen an-st dann u- ^ Delpbini an. 1688. heraus gegeben , undlegen sen« , Ausonium ausgleiche art zu erläutern sich ange-der lassen; wiewol er mit dieser letztem arbeit , entwe-steg n,'i,n ^ Konig zu dem bereits angefangenen druck keine ko-ver ha^ hergegeben, oder wie andre wollen, weil er nachkläre,, , ,,'>le ">it darunter befindliche unzüchtige stellen zu er-«g zu '"»es standes willen bedencken getragen, nicht völ-lvgz ^ M gekommen. Indessen ist doch endlich dasjenige,Il-Souek^ diesen smkorem geschrieben, von Johanne Bapti-Atha,, ' der aber auch von seinem eigenen vieles hinzu-vr-ps daris an. 17,0. ans licht gestellet worden, 80«-^ ^1- sä ssulon. Lr^s». bibl. (Hksrtrsins. ^ 5 c»rar>ei

^ 8 ^?ter, (Ioh. Basilius) gebohren den ;i. august. an.stl>dirte r.ss^lmar, allwo sein vatter Rachs-Cämmerer war,

1 (> unk und Leipzig, wurde dastchst an. 1706. Nsgl-Michb^ ,^'lputirte äs eo, sn in Oeum csäst acoiäsns 7 in-Nvr ,» ^shslolopbis Nsäleo necssssris, wurde an. 1719.

VZen^-a, ltngswalde , an. 1722. llrckiäisconu8 an derAicht-v^blat-kirche zu Naumburg, an. 172;. Hof-Prediger,Aar, ^0 , Lonststorii Lsseilor und O^mnssisrslm zu Weis

ä^cht-v!,'„!^^'L.ber Ober-Hof-Prediger, Kirchen-Rath und?enerai.^ iuMeissenfels / auch des Fürstenthums Quersurt?chssmuw ^Nntendent. Er schrieb einen Reformations-Ca-vtauch h.' Gründliche Einleitung zu dem oratorischen ge-steh, Effecten, arbeitete auch an einer0 aber darüber an. I7,c>. den 1. may.

W beya^ip^/^8 , ist der nähme, welchen man denjeni-Aln, Mt, die bey den Caribischen oder Antillischen in-Aort den Americanischen küsten caperey treiben. DasAg'isse as, her von dem Englischen üy-bosr, welches eineziemlich leichten fahrzeugen bedeutet. Weilu gelassen Franzosen , so sich aus der insul HispaniolaMen sckjW, und ihr glück mit hinwegnehmung der Spa-^/lAe gesucht, sich dabey solcher 6x-boar8 bedient,ss, ^issulse^ hbn Engelländern gehört hatten , so nennte mank-i? ' Ad von ihrer caperey brauchte man die pkm-' so oder sller en llibulk. Von vielen merckwürdig-n^ruua k-?.?"lrr diesen leuthen seit ihrer ersten zusammen;

A lveimMM' siehe den artickul LVMLMIM 8 , und

OnE/r», lilst. äss Lventurisrs. *

6 ehe Vlierbeck.

gch^chus, (Cnnmannus) war zu Bergzabern an.kMteu. Lsh' und legte daselbst den gründ zu den wissen-tE nach M ^auf begab er sich nach Straßburg, und vons A Ngchd?"enberg zu Melanchthone, seinem anverwand-getrieb/lu er die sprachen, Mathematic.und Historie ei«a^i». wurde er an. i^4y. Nsgitter, und läse 2. ,ahrhechte u«j?w.hernach verließ er wegen der pest die letzt-tü allwAl^at, und wendete sich wieder nach Straß-A ^weybrü^..^ in der Theologie übte, und an. r^-.

die ium Inspedkor der kirchen beruffen wurde.x >8 ,en leh/.ÄAo ru Mümpelgard und Hanau nach der Pro-lst k? StraßblsA? .^rändert, auch die zwischen den Msolo-stp?^g entstandene spaltungen schlichten helffen, undhat An Geistig» nicht ohne argwohn von einem Ca»7 s.v?n ih^ sUen ihm beygebrachten gists, gestorben. Man

^7 onologisni und öensslogism Lkristi.

"edeA xEAA Nord - Wales, liegt am flusse Dee,Henricv ii ^k?" Jrrländische meer, und wur-Rxx^et. .-t- zu bauen angefangen, von Eduardo I. aber

*icv^' Grafen!>^m wurde Richardus II. von Henricoi>änd- Herkol^nn^ovthumberland, seinem vetler Hen-den, ,,Melet, da^erk!.,^-'^' verratherischer weise in die

. bald daraufÄe ^onAgen nach Londen gebracht wor,

^Hlstor - raus die Crone samt dem leben verlohren.

///. Theil.

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Kintshire, ist eine am meer gelegene Grafschaffi in Nord-Wales , welche von Flink, dem vornehmsten orte selbiger Graf-schafft, also gennet wird. Nordwärts stösset sie an das Jrrlän-dische meer, südwärts an Shropshire, ostwärts an Cheshireund westwärts an Denbighshire., In der länge von osten ge-gen westen erstreckt sie sich nicht über 24. , in der breite abervon norden gegen süden zu nur auf8> Englische meilen. Manfindet darinnen 21. kirch-spiele und 2. marck-städte. Vorzetten wohnten die OräoviLL8 darinnen, welche Nord-Walesinne hatten. Anjetzo gehört diese Grafschafft mit unter die vios-ces von St. Asaph. Es ist zwar die kleinste in gantz Wales,aber eine von den fruchtbarsten. Denn wie sie bey weitemnicht so bergicht ist , als die andern theile, also bringet sie ei-nen grossen Überfluß beydes an körn und gras hervor, wel-ches zu Unterhaltung des Viehes dienet. Zwar ist solch Viehsehr klein, jedoch was an deren grösste mangelt, wird durch diegrosse anzahl ersetzet. Man hat auch in dieser Grafschafftviel Honig, woraus vortreflicher mäth gemacht wird. Des-gleichen ist auch darinnen St. Winifredi brunnen, und eintheil von dem berühmten graben, OlK>'8 VLe genannt. Flints-hire wurde vor zciten mit zu der Pfaltz-Grafschafft Ehester ge-rechnet , und muste allemal, wenn ein neuer Graf von Ehesterzu regieren anfieng, einen tribut von 2000. marck, welcherMize genennet wurde, erlegen, bis an. 1568., da die Graf-schafft , als einer, mit nahmen Thomas Radfort, von demCämmerer von Ehester ins gefangnis gelegt wurde, sich die-ser gelegenheit bediente, und von Ehester absonderte, hinge-gen aber mit dem Fürstenthum Wales sich vereinigte. Flintist die Haupt-stadt, doch hat Ehester, so gantz nahe dabey liegt,und dahin man gar bequemlich auf dem flusse Dee kommen kan,die handelschafft. Sie deputirt 2. bürger zum Parlemente.

Kintz, ein abgott der alten Sorben-Wenden oder Laust-her, wurde wie der tod abgebildet. Auf seinem Haupte stundein lowe, und in der rechten Hand hatte er einen langen stock,darauf oben nach einiger meynung, eine schweins-bkase, oderwie andere wollen, ein büschel reiß, oder auch eine brennen-nende fackel gewesen. Kayser Lotharius und der Ertz-Bischoffzu Magdeburg Adelgotus haben ihn zerstöret. Grösstes Laus.gesch.

Flißingen, Vlißingen, lat. kllssmga, einewohl-bevestig.te stadt in Seeland, liegt auf der insul Walchern, eine meilevon Middelburg , wo die Scheide in die Nord-see fället. Sieführet den titul eines Marqnisats, hat einen guten Hafen undgrossen canal, welcher durch die gantze stadt gehet, und ei-ne gantze flotte in sich fassen kan. Sie gehört den erben Wil-helm , Königs von Engelland. Adolphus von Burgundienhat sie im XV. steculo mit mauren umgeben. Kayser Calv-ins V. gab seinem söhne Philippo unter andern geheimen rath-schlägen auch diesen, aufFlißingen als einen see-schlüssel alle-zeit ein wachsames äuge zu haben ; allein das harte verfahrendes Hertzogs von Alba verursachte, daß sie an. 1572. von Spa-nien abfiel, und noch mehr städte von Seeland auf ihre feitebrachte; worbey dann eben dieses von allen vernünftigen koli-tici8 an dem Hertzoge von Alba als ein grosser staats-und kriegs-fehler getadelt wurde, daß er bey so grossem Mißverständnis derNiederländer sich dieses orts und aller angreifender see-küstennicht besser versichert hatte. Im XVI. Keculo gaben ihn dieStaaten der vereinigten Provintzen der Engelländischen Kö-nigin Elisabeth zum unterpfande, welche auch ihre besatzungallda gehalten , bis sie unter König Jacobs I. an. 1616. denGeneral-Staaten wieder ausgeliefert worden. topoZr.

Lslg. LelZ. k. III. , L. ö. lopngr.

cire. LurZ. *

Slißingen, oder Neu - Flißmgen, eine vestung auf derinsul Tabago in Süd-America, weiche von den Holländern er-bauet , aber an. 1677. von den Franzosen weggenommen undniedergerissen worden.

Mx, ein ort in Catalonien ,. in, der gegend, welche vonTortosa den nahmen führet, zwischen Mora und Mequinen-c;a, an dem fluß Ebro gelegen, welcher gantz krumm um ihnherum läuft, und ihn auf ;. feiten umgiebt; auf der viertenfeite aber wird er mit bergen bedeckt, und durch ein schloß de-fendirt, so auf einer höhe liegt. Allenthalben ist er mit gu-ten mauren versehen, worzu noch einige andere irreguläre for-tificationen kommen. ässsc. äs I'Llp. x>. 592.

Flockberg, oder Flochberg, ein schloß und flecken bey demAuß Eger, in dem Fürstenthum Oettingcn, unweit Nördlin-gen gelegen. Das schloß wurde an. 1648. von den Kaiserli-chen gesprengt. In dem XV. IKculo hat sich eine GräflicheOettingische linie davon geschrieben, so von Ulrich angefan-gen , und von Martin geendiget worden. Siehe Oettrngen.

ZLi'oL. lop. 8uev.

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^^in schloß und städtlein in Frirßland , davonhem z?tage eine GEiche famtlie den nahmen führet.

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