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ch einem besondern buche äe vökonmio widerleget, und Ele»-therius soll ihn in den bann gethan haben. Gedachter Jrenäushat auch in einem briefe an ihn bewiesen, daß GOtt kemeswe-ges vor den Urheber des bösen zu halten sey. , im. V.
L. 14. L 20. ILb. I. IiNr. tab. e. L).
äs bXrelibu8 c. 66. , e. ;8- , cliileit. äe
heerefi Valentin. §. ?8-
* Florro, (Johannes) gebürtig von Londen, war bey demPrintzen von Wallis , Henrico, Iacobi I. söhne, Informator,und bey der Königin Anna Cammer-Herr. Er ist an. 162^.gestorben, nachdem er nebst andern wercken, so zu erlauterungoer Italiänischen und Englischen spräche dienen, ein viötiona-rium Italico-änglicum, Londen i6n. und 1659. geDrieben.
Ltkon. Oxon.
Floris, (Franciscus) ein künstlicher berühmter mahler vonAntorff gebürtig, ein söhn Claudn Floris, eines kunstreichenbildhauers, der an. 1540- gestorben ist , hinterlassende nebstdiesem Frantz annoch drey kunstreiche söhne, nemlich, Corne-lius, ein bildhauer und baumeister, Jacob, ein glas-mahler undJohannes ein fürtreflicher glat-krug-mahler, desgleichen keiner inden Niederlanden gewesen. Frantz hat sich anfänglich in seinesvatters kunst geubet, als er aber, nach dessen tode im roten jähreseines alters, nach Luttich zu Lamdert Lombard einem gutenmahler gekommen, hat er bey diesem die mahler-kunst treflich er-griffen. Er gieng darauf in Italien , und machte sich darin»durch emsigen fleiß so vollkommen, daß er, nach seiner zurück-kunft, in seinem vatterland, als einer der allerbesten meisternberühmt worden, und viel schöne stücke verfertiget, auch beyCarolo V., Philippo II., Könige in Spanien, dem Printzen vonOranien, den Grafen von Egmont und Horn in guten gnadenund gunsten gestanden. Er hat aber wenig Mittel fnrgeschlagen,sondern mit schlemmen und prassen allen verdienst wieder durchdie gurgel gejagt, bis der kod ihn an. 15 70. im ?o. jähre seines al-te rs dahin genommen. Sandr. Academ. k. II. lib. III. p. 262.*
Florus, (L. Annäus) ein Lateinischer historien-schreiber,welcher zu den reiten des Kaysers Trajani berühmt gewesen.Wegen dem geschlechts-nahmen Annäi halten die Gelehrten ins-gemein dafür, er wäre von einem stamme mit den 8enecis,und dem Poeten Lucano. Man hat von ihm Loitomen HerumRomansrum in 4. büchern, darinnen er von erbauung der stadtRom, vder 754. jähre vor Christi geburt anfängt, und im 27.nach der Menschwerdung Christi aufhöret; welches beydes auchT. Livius gethan, dem doch Florus sonst nicht in allem folget,neben dem, daß er auch eine gantz andere ordnung gebrauchthat. Dieser tractat ist mit Salmasii, Grävii, Freinshemii,Camertis, Stadii, Vineti, Gruteri, Pontani, Ruperti und an-derer anmerckungen zu Amsterdam an. 1692. von Wetstenio in8. aufgeleget worden. Ausser dieser edition hat man auch derAnnä, Tanaquilli Fabri tvchter, und des ämiguarü Begeriarbeiten, welche sie bey diesem scribenten angewendet. Überdieses wollen ihm auch einige die tragödie, welche den nahmenOötavia führet, und unter des Senecä wercken zu finden , wienicht weniger den begriff über die Historie des Livii, oder die soge-nannte Lpicomas Liviaoa8 zueignen. bibl.
lib. I. äe Uilk. Lat. c. ?o. Le , jugemens äe« IliK. I-st.
in Llor. in prssk. äs
Rom. script. k.I. c. i;. k.II. c. i;. bibl. Lat.p.124.6^.*
Florus, (Geßius) ein Gouverneur in Indäa, und zwar derletzte vor zerstornng der stadt Jerusalem, zwar von Clazomeneeiner stadt in Klein-Asien gebürtig, und erhielte dieses amt durchdie gunst, so sein weib Cleopatra bey des Neronis gemahlin,der Poppäa, hatte. Er verübte gleich im ersten ansang feinerVerwaltung solche ranbereyen und grausamkeiten, daß sowol dieJüden als Römer die schuld der entstandenen so schädlichen em-pörung ihm allein zulegen ; wie er dann unter anderm fast öf-fentlich mit den räubern, welcher damals das gantze land vollwar, theil und gemeinfchaffl hatte, und sie gantze städte undstecken ausplündern ließ, wo er nur seine Portion von der beuteerhielte. AIs Cestius der Römische Landpsieger in Syrien, un-ter welchem in gewisser maas auch Judäa stund , gen Jerusa-lem kam, sollen, nach Iosephi Zeugnis, aufdie drey MillionenJuden sich vor ihm gestellet haben, um recht und raache widerdiesen Florum zu fordern. Allein eben solches machte denselbennoch schlimmer, und brachte ihn auf die gedancken, die Jüdenknrtzum zu einer öffentlichen empörung anzureihen, als der leichtrnerckte, daß er wider eine jo allgemeine anklage des gantzenvolcks nimmermehr wurde vor dem Kayser bestehen können, wel-che hingegen durch den krieg schon gehindert würde. Nachdemer aljb an mehrern orten, sonderlich zu Cäsarea und Jerusalemdie grosten gewaltlhatigkeiten, samt vielen mo-rdthaten theilsveranlasset, theils selbst ausgeübt, auch darüber der Berenice,einer schwester Königs Herodis Agttppa, welche sich zu dem endebaarfuß zu ihm verfugt, flehentliches bitten für das volck gäntz-jich verspottet; kams endlich zur thatlichkeit in seiner gegen«wart; als eine in die stadt einziehende Römische Lobors das aufseinen befehl diese zu bewillkommen entgegen kommende volck ih-rer seits mit prügeln begrüsset hatte. Dann da Miethen dieJuden erst recht in raserey, und schmissen aus allen Häusern ei-ne solche menge steine auf die kriegs-leuthe, daß sie sich glücklichachteten, wieder mit gantzen köpfen aus der stadt zu kommen.Worauf alsobald die empörete die galerien, wodurch die soge-nannte lurris Lmonia, der Römervestung gegen die stadt, an
den tempel gehänget war, einrissen und abbrannten., nn^öffentlich erkläreten, wie sie, nicht Mac gegen die NormLern gegenFlonim das gewehr ergriffen hatten, nutioiE ^r-bitterung, daß sie auch den König Agrippam, welchen.!'. ^her, da er nur für die Römer das Wort führte, gern heMsofort aus der stadt jagten, da er anfangen wollte, sie ^eü.gen, damit sie auch den Florum wieder erkennen,
Was sich ferner da verlosten, gehöret nicht mehr zur hmA y§x,ses manns, von welchem auch sonst hernach nichts meA Mkommt, als daß Cestius selbst, nachdem sein versuch am ^pörcte Jüden übel abgelösten, die klägden der vornehmm ^
volcks, welche noch getreu verblieben, zu befördern gelrao^-^,be. Doch scheinet es, der bald hernach erfolgte todsamt den daraus entstandenen grossen Zerrüttungen deshaben diese fach in vergeß gebracht. am. lib. XX. c-;äe bell. stuä. lib. II. c. r;. <L leg. bist. lib. V- c. ro-
Florus, zugenannt Nagiüer oder auch vrepamur, war^^L0NU8 der kirche zu Lyon, und lebte in dem IX. si-culo. ^jlthat von ihm Lxpolitionem Nikste , welche sich indemder bibliotkecse katrum befindet; desgleichen einen anoe' ^ctat: äs käsÄionibus Lpiscoporum , so sich hinten an de>cken des Agobardi, welche Papirius Massen und nach M' vonphanus Baluzius heraus gegeben; mehr einige Mum vor-der Prädestination, sonderlich wider Scotum, und nowre kleinere wercke, die theils in lpieil. Dächern, theils o^rt»AgobardoBaluzii angebracht worden, das erste aber von V«Mauguin an- 1S50. zu Paris ausgegeben ist. Seine W"« Mandere geistliche getichte sind ebenfalls nicht zu vergessen, 'fvwol in der colleötione koetarum LKMianorum 6eorg. ^vNcü, als bibl. katrum tom. VIII. anzutreffen, sonderlich ^ ,v§enAndrea Rivino zu Leipzig an. 16;;. mit gelehrten anmermheraus gegeben find. Er ist unterschieden von einem «dieses nahmens, welcher in dem VIII. üeculo gelebet, em af^io'zu St. Trend in den Niederlanden gewesen, und ein8-um verfertiget haben soll , dessen Wandalbertus krumn^'^?.dem stinigcn gedencket. äs fciipr. eccl. c. 49- ^^4,
Aä LN.88Z. in not. scl^vit. Vienn- ^ gi
lib. VIII. äs consorä. 8scercl. öc Imper. 0.14. L'a» o«- ^"^„4 fer-in pr-ek. L not. aä ügob. not.
rancl. , äs Hill. Üb. II. ^tken. Lel§-
bibl. Lc. * .
Florus, (Paulus) eingeschicht-schreiber, welcher''rtvsii-VI. fsLuio gelebt, und in versen dir Historie des Kavst^niani beschrieben hat. „bte si?
* Florus, (Georgius) ein Mayländischer Mus,ansang des XVI. tseculi , und schrieb I-ibros VI. cle be
co 6t ssebus Laliorum praeclare Aslli8, welche HugolU^vs^'an. i6,;. zu Paris heraus gegeben, worauf sie in denrum antiguitatum 6t kill. Itsl. tom. IX. gesetzet woroki.
* Florus, (Julius) ein vornehmer Trevirer , bemessenJulio Sacroviro, einem Aeduer, um das jähr Cbruki*^vsten,des schweren tributs, so die Gallier den Römern erlege"gantz Belgien und Gallien zu einem allgemeinen
wobey Florus einer von den ersten war, welche om>> ^ per,der die Römer zn den Waffen griffen. Nachdem avcrschworenen an unterschiedenen orten eingebüßt, u« IMunter der anführung seines ihm gehäßigen mit-bürgecJndi, von den Römern angegriffen, und das vonmen gebrachte Heer zerstreuet worden , er auch rem^ ex Mvor sich sahe, den feinden zu entkommen, m L^r tiN". <selbst aus Verzweifelung das leben, womit sich auch ^bey den Trevirern legte. , annal. III. Ä'5,L.hiKott^'
II. 129. Von Bünaus Teutsche Reicy 'tom. I. lib. III. §. 64. p. 759. -,v-s K^
* Florus, (Julius) ein Lateinischer Redner
fers Tiberii, der in 6a1lia Lix-Llpina gelebet, «nb vv''. ^ xs mliano inü. or. X. ;. p. YZ2. das zeugnis erhalten , " „c>v. ^der wohlredenheit sehr weit gebracht habe. iestw M
Einige hallen davor, daß dieser ein vatter des unter ^ zni f:men bekannten geschicht-schreiberS sey,welches nicht wahrscheinlich ist, weil L. Annaus s ^ eM'Sdem Annäischen gefthlechte herstammet, daher ihn «
Lucium Annäum Senecam genennet.
I.ackm81. ;c>. Ob es aber der sey, dessen Tacitus an » . b,hvgedencket, ist ungewiß. Unter JulnFlori nahmenin bibl. nov. Ubr. tom. II. x. 190. einen krolossum» Y2Ü Müve äs -etatibus üeculi heraus gegeben, welcher ave»,gsMsem nicht seyn kan, welches die schlechte schreib-ar* » ^zeiget. aä tzuintilian. mü. orstoi. X- r- '
_ * Kotz , oder Floc, eine kleine stadt in kerTurckey, und zwar in der Wallachey gelegen, am MJauniffa, ohnfern seinem einfluß in die Donau,
Daxiopolis über.
Fluchen, orden vder brüderschafft darwider, wur^ u'nd.Äden n. jun. von den Hertzogen zu Saschem trugen Ax,Weimar angeordnet. Die Mitglieder .^1, sie—x .'.k^ liail-, '
Hunne, zu xrreuuacgüldenen groschen deS mges über an dem halst,innern sollte, sich des fiuchens so wol als aller Dun
Man m'eynt, daß er noch " vem »
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te zu enthaltenjähre wiederum erloschen sey.