Asiatische insul auf dem grossen Indianischen^ ar«e^ gemeiniglich Ende genennet wird. Sie ist ziem-nvrdcküa- ^°^>.ist man bis dato noch nirgends als auf ihrergewesen, und sind noch keine plantationen daraufSie erstrecket sich einen grossen strich vonljW«?^sten, zwischen den städten Java und Timor,1 i>gtvE"lcht viel über 40. weilen von der inful Macaffar mit-
, (Benedictns) ein Jtaliäner, lebte zu ansang, war in den sprachen wohl erfahren, undTvscanE Me verse; absonderlich aber legte er sich auf dievischen ^/^?che, und verbesserte die fehler, so in dem Tosca-tvlild",,^ier-buch äslla Lrust-ir übrig waren. Dieses buchstm '"uem tode von viel vornehmen Personen mit grossgesucht,allein Johannes Carolus von Medicis,des»es kyM,,^gs Ferdinandi leiblicher bruder, nahm es an statt ei-ihn, sthatzes in Verwahrung. Sonst hat man auch vonkoetica, welche er unter dem nahmen»Vers, «I, ", heraus gegeben. Über dieses hatte er noch andereBegierde «ss^eser gattung bey nahe zu ende gebracht, aber dietheil in den Lonciliis, kstribus und andern derglei-den. ,^'ien umzusehen, hielte ihn davon ab, solche zu vollen-
L, , vinscoch. II. c. r i.
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Und?l«^^^^kr-amt von dem Rath für ihn erhalten konnte,de, sxj'.Iuach seiner erwehlung ausdrücklich beschworen wnr-itt»e>, Einigen, sondern den besten und tüchtigsten für
ivürd/Mtvlger zu erklären. Allein Florianus genoß solcherdvy d?» ^.^vber 2. monat und 20. tage, indem er zu TarsenDrvbm» ivldaten, so bald als sie vernommen, daß der Rathsvt,sten n»^i",Kayser erkläret, erschlagen wurde. Man hattedaß "M ziemlich gute sitten an ihm bemercket, ausser demankittn bruder seine allzugrosse neigung zum verschwen-iveg -..."^getadelt, wodurch er sich allem ansehen nach denzuletzt k!tt?"ich zu bahnen suchte, wie dann in der that dieMachet „gezeigte regiersucht ihn seinem bruder sehr ungleich
L c. r. bist. Kam. üb. IX. *
tig, Uranus von St.Petro genannt, von Bononien gebür-v»ß ^ um das iahr 14;;. Trithemius giebt ihm das lob,teil qewV ^ilein vortreflich in der Rechtsgelehrsamkeit erfah-8ute x^n' sondern auch in der Theologie und PhilosophieWisch. Meffen gemacht. Man hat von ihm unterschiedene ju-^Üpt. pulsten, als super Loäic. üb. IX. <Lc. äs
Hs ^Lles.
eine landschafft in Nord-America zwischenAn ' Virginien und Mexico, so zuerst an. 1496.
^»gellain? -N Cabot entdecket wurde, welchen der König invichtdur^,'HenricusVII., ausgeschicket, umzusehen, oberM wuÄ. "'esten einen weg nam osten finden könnte. Dar-c vviqe in ^ r^r. Johannes Poncius von Leon von demMgxja." ^Milieu dahin gesandt, aber von den einwohnern, viv den ' eroberung der provintz Peru gieng Ferdinandr? lußin ^ May an. r;;8. mit 2;o. mann zu Pferd und 400.7NI ex g jMs land hinein, und gab ihm den nahmen Florida,Mb M,. A dahin kam, als die erde mit blumen gezieret war,d» antraf vor Unwillen, daß er keine so grosse schätze all-Mhser er sich wol eingebildet hatte. Es schickte zwarb »instx„ doius V. an, 1549. einige Geistliche dahin, allein die-An .der gransamkeit der einwohner aufgeopftrt.wer-Moii ix liessen sich die Franzosen unter ihres Königs^ch freun'Sdruug allhier nieder, machten mit den einwoh-nn« chgfft, und bauten das fort Charlesort und Carolin.
7-cs die All "us - nahm das korc Carolin und ern anders, n»An diciNmer erbauet, hinweg, und ließ die Spanier an'M qa g bäume hängen, welche zuvor den Franzosen zul' diesex'An hatten dienen müssen. Im übrigen tst die luftfielen rein und gemäßiget, auch die erde wegen
Mn Z,diZLhr fruchtbar. Ihr brodtwird aus einem ge-N'h der e^lcl)en getreyde, so sie maitz nennen,gcmachet.tkk^ln, w?,! 5 vttbrennen die einwohner das gras und die§7' Ihre» lches sie vor die beste art den acker zu düngen hal-a-^w^Een mangelt nichts mehr, als nur daßssM sind und angerichtet werden. Ihre jungenm'.v»ter w°iAvß als die psauen. Sie haben viel grosse flussführ-, ss r'ner, so den nahmen Chucagua, oder Rlvb^lcind nist an>> ?am,t rst , worinnen man perlen fischet, undke Ä gleich vermenget antrift. Mitten im lande ist derten?^r zn ist -x"/ und mu ffüssen wohl bewässert, gegen diebäu'n? giebt iandicht. Die wälder stehen voller fiech-Kv^ darm»°n Uch sehr viel cypressen, lorbeer-und palmen-E'M mii- 5 ', die bäume herum wachsen wilde wem-Agn^! derm dieser provintz auch ein grosser
tvei^relch. ^V fruchte grosser und besser sind , als die in^it die S^iin-»^cn^br es auch sehr viel sassafras darinnen,-iL'lden Pauame nennen, dessen holtz und rinde^
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einen lieblichen geruch von sich giebet. Die erde bringet auchunter andern eine gewisse wurtzel hervor, Nasez genannt, de-ren sich die einwohner an statt des getreydes bedienen. Vonthieren siehet man gemse, ziegen, Hirsche, löwen, leoparden,baren,, Wölfe, luchse, fisch - ottern , haasen und caninichrn.Ihre vogel sind Indianische Hähne, rebhuner, tauben, turtel-tauben, gänse, endten, reiger und raub-vögel. Ihre flüssehaben auch crocodillen , und ihre Wasser und gehöltze unterschie-dene gattungen von schlangen. Die Wilden haben viel gold undsilber, man hält aber dafür, daß sie solches von den untergan-genen Spanischen schiffen zusammen sammle», wenn selbigean ihre küste getrieben werden, sintemal man noch bis dato kerndergleichen bergwerck hat entdecken können; wiewol die einwoh-ner versichern, daß die berge Apalatci einen grossen Überfluß voneinem gläntzenden gelben metall in sich haben. Die männerunter diesen leuthen bestreichen sich mit einer gewissen öl-farbe,und sind von natur sehr schön gebildete, lang - aufgeschossenePersonen, und ohne fehler. Ihre schaam bedecken sie mitHirsch-Häuten, die gar nette zusammen gefüget sind, das übri-ge theil aber des leibes lassen sie nackend. Ihre arme und deinebemahlen sie mit gewissen zeichen, die man nicht wieder weg-bringen kan, weil sie gleichsam in die haut eingegraben sind.Ihr haar ist gemeiniglich schwartz , welches sie sehr lang tragen,bis auf die helfte des leibes. Ihre Waffen sind bogen und Pfei-le, an deren spitzen ßsch-zähne oder schärft steine sind. Ihrevornehmste Verrichtung bestehet in jagen und fischen. So ma-chen sie auch aus lugen und der verstellungs-kunst ein Hand«werck. Die weiber färben sich eben so, wie die männer, undfind unvergleichlich adroit und hurtig, so daß sie aus einemgrossen flusse schwimmen und ihre Linder zugleich über das Was-ser halten, wie auch auf die spitzen der höchsten bäume kletternkönnen. Ihr maitz oder getreyde erndten sie des jahrs zweymal, nemlich im mertz und junio, ein, welches sodann derCaciqüe oder befehlshaber eines jeglichen dorfs in einem öffent,liehen korn-boden verwahret, und jedweder familie nach noth-dur,t davon austheilet. Vie haben unterschiedene CaciqueS,welche öfters einander bekriegen, wiewol nicht offenbarlich,sondern nur hinterlistiger weise, und einander unversehens zuüberrumpeln suchen. Wenn sie marschiren, so gehet der Caciquevorne an, hat in der einen Hand einen stock, in der andern aber sei-nen bogen und auf dem rücken seinen Löcher. Wenn sie mit ein-ander etwas berathschlagen, so sitzt der Cacique an einem etwasmehr erhabenen orte als die andern, und wann es eine .wichtigeangelegenheit ist, so ziehen sie auch ihre Priester mit zu rathe.Diese Priester nennen sie Jawas, und halten sie in grossen ehren,wenn sie aber sterben, so begraben sie dieselbigen in ihren eige-nen Häusern , welche sie hernach mit allen ihren mobilien ver-brennen. Wenn ein Cacique stirbet, so begraben sie ihn mitsonderbaren ceremonien, und legen aufsein grab den becher,woraus er zu trincken pflegte, nebst vielen pfeilen. Diejenigen,welche auf der ebene wohnen, sind weit hurtiger und länger,als die einwohner der gebürge, und die, welche mitten im lan-de wohnen, übertreffen dißfalls die andern , welche an denarentzen sich aufhalten, als die gantz arm und unftnchtbar sind.Sie haben grosse lust zum kriege , und sind unter gewissenHauptleuthen, welche sie Paravusiis nennen. Alle diejenigen,die sie von ihren feinden gefangen bekommen, tödten sie, undführen ihre köpft mit sich im triumph herum. Jedoch schenckensie bisweilen den wewern und kindern das leben, um sich ihrerals sclaven zu gebrauchen. Nach einem erhaltenen siege ma-chen sie sich ;o. tage lang lustig mit tantzen und singen, wo-bey alte männer den reihen führen, welche mit den haarenihrer feinde, denen sie die köpft abgehauen, gezieret sind. Ihresiege schreiben sie der sonne zu, und dancken rhr dafür. Unterden privat-personen hat ein jeglicher nur ein weid; allein dieCaciquen haben derer mehr. Ihre Priester sind zauberer, undverblenden das volck durch die böse kunst. Darnebst treibensie auch die Medicin, und an statt des aderlassens, wie es beyuns gebräuchlich ist, saugen sie den Patienten das blut aus. O-/e/. tlisstr. orb. äs novo mmiä. lib. II. c. I. Oe ,
kill. Lmer. bist. novi muncii. bist. ist,.
XblV. De La-r, äeftr. stmer.
* Koridus Gabinus, (Franciscus) lebte um die mitte des16. jahrhunderts. Seine schriften sind: stpologm pro kl»mo.Basel 1540. äe stebus gestis flulii LTlaris stbri III. welcheHenricus äe Eppendorf, nebst Benedicti Aretini 4. büchernäe Lxxecütione Lbristisnorum lud Nenrico IV. in kalrestinkm,
und andern historischen werckgen, zu Straßburq 1591. in fol.Teutsch heraus gegeben. bibberst.
Florimont, (Galeacius) ein discipul von Augustmo Nr»pho, hielt sich lange zeit zu Paris auf, als Agent des Antonn Co-lonna, und machte freundschafft mit den Gelehrten , die umdieselbe zeit Jacobi Fabri Smpuleniis schule besuchten. Er tstnachgehends Bischvff zu Sejm worden, und hat etwas m derMvrale geschrieben. Lg)>/c.
Alorinus , so von andern auch K^rianus genennet wird,war ein Priester zu Rom zu den zerten Kaysers Commodr unddes Papsts Eleutherii. Er hatte zu fernen lehrern Polycarpnm,Jrenäum und Valentmuimdejftn letzternmeynungen ergefol-aet. Über dieses lehrte er, daß GOtt das böse erschaffen, und mit-hin der Urheber der fünden sey. Jrengus hat ihn deswegen
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