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zurückeilst den Grafen Armengul von Urgcl; hier-land ^M er sich zu der Albigenfer partey, und setzte damit seinder«n .gkn ruin. Erstarb an. 1222., unter andern kin-faiick ie?Wum Bernhardum II. hinterlassend, welcher gleich-wiede^Eblgenstrn beystunde, doch bey König Ludovico IX.Und ausgesöhnet wurde; worauf er an. 1241. gestorben,tiack U^num IV. Grafen von Foix, Herrn von Castelbon,stn Lassen. Dieser verband sich anfangs mit dem Gra-Llidvki) Blouse wider letzt-gedachten König in Franckreich,UndisssW - trat aber bald wieder von dieser partey ab,Art,?» d den König von Aragonien, darauf er an. 1264. ge-Sein söhn Rogerius Bernhardus III., welchen er nebstcada-i Unterlassen, vermählte sich mit Margaretha Mon-erbin der Vice-Grafschafft Bearn, kam aber dadurchn„q!,'^ur schwaaer, dem Grafen Geraldo von Armagnac, inksihf.^uheit. Er wurde auch von dem Könige Philipps demirf. ' dem er ein schloß belagert hatte, zu Beaucaire an.dem'fangen gesetzt; worauf er an. izoz. gestorben, nach-schjnx^uvn besagter gemahlin ein vatter Gastonis und unter-Me Ander worden. Gasto I., Graf von Foix, Vice-GrafHerr von Moncada, succedirte seinem vatter, undtvjse °^trefliche proben seiner tapferkeit ab. Er starb zu Pon-;. , einen söhn gleiches nahmens, desgleichen noch
Rvgerium Bernhardum, Robertum, der an. i;;8.
Ächg.uzu Vaur worden, und Lupum von Foix, Grafen vondie auch endlich 2. töchter, Johannam und Blancam,djch ?W!-mmter der Herren von Greilly, hinterlassend. AlleDer m!!« ausser dem Bischoff, pflantzten das geschlecht fort.
^ davon, Rogerius Bernhardus I. von Foix, Vice-8eriiCastelbon, Herr von Moncada, wurde ein vatter No-tode 9i«^)dardl 11., dessen söhn Matthäus, welcher nach dem
gln.I.'Neo verrann in
TraMs/ädertern Gastonis III. dieGcafschafft Foix und Vice-Bearn mit seinem Hause verknüpfet, an. i;y8. ohne^raq^a stMer gemahlin Johanna, Königs Johannis I. vonAitcstk» X.. tochtcr, zu haben, gestorben, und seine güther seinervester,Jsabellä, hinterlassen, welche sie ihrem gemahl,a>teste?daldo von Greilly, Capital von Buch, zugebracht. Derdahh tuder, Gasto II. , hatte Gastonem III. , welcher den zu-wh» sss'^dobus wegen seiner schönheit bekommen, und seinentr». Phöbum durch einen traurigen fall verlvh-
bat Archambaldus, Capital von Buch, Vice-Grafund Castillon, auch nachmals Herr von Greilly,M von ^le gedacht, mit Jsabella, der erb-schwester Mat-Mx ana?« ^ vermählet, den nahmen und wapen des HausesWret vmoinmen, und selbigen auf seine nachkommen fortge-Min-n^^str Archambaldus hatte 7. söhne, davon Gasto ein^ v»n der Grafen von Candale und Gurson, rc. worden,Kerr vonSandale erwehnung geschehen; Archambaldus,
- ^oallles, an. 1419. umgekommen; Petrus die Car-ve>l>, ^ ^langet; (von dem unten) Matthäus Johan-Aega-/ . natürlichen fohn, der Bischoff zu Cominge worden,
, H-«' Johannes ohne kinder gestorben; Aymon von Greil-sstejiss Du? - ^^e la Grand den äst der übrigen Herren von,'»d endliu!Grand und Veygie in Savoyen aufgerichtet,^>ch „ntÄr??)annes, Graf von Foix, den stamm in Franck-, ^stssm??teli. Dieser letztere hatte z.gemahlinnen, davonMv. ohn???' Königs Caroli III. von Navarra tochter, an.Mket, verstorben. Die andere war Johanna vonv^kegcbahr ihm Gastonem IV. und Petrum. Dieser^trec, vatter Johannis von Foix, Vice-Grafen vonn« tschal,« Thomam, Marschalln von Foix, Odetum,Ueggt,?? von Lautrer, und Andream, Herrn von I'Esparre,N gehab, ansehnliche commando in Französischen dien-^UNa?n !. ^ . r auch alledurch gleiche fehler in ihren ver-Msieh-n Unglücklich gewesen, wie die besondern artickul, sowerden. Gasto IV. war, wie gedacht, einMlin und bruder Petri, und zeugte mit seiner ge-ii»?gvniefss?nvra, Königs Johannis II. von Navarra undMe» h. "Achter, unterschiedene kinder beyderley geschlechts.v?tlis jaist Gasto, Petrus und Johannes zu mercken.Il^-Fvir. »Anem besondern artickul beschrieben; Johannes?ch an ,A^e-Graf von Nardonne, Graf von Estampes,f chvgss , und hinterließ von seiner gemahlin Maria,Achvg tz)?rvll von Orleans tochter, Gastonem von Forx,vs leben so an. 1512. in der Wacht bey Raven-
gv,^M,n,el^u^chuffet, von dem besonders; desgleichen Ger-, ,,„chf an. 1506. dem König Ferdinando V. von Ara-A^Äaraa^fUU'A. dessen an. i;i6. erfolgtem tode an. i;22.be^»cig, !,^u ^ohanni von Brandenburg, Vice-Kontg ingelt» Feedin^E?der, nachdem auch dieser an. i;2S. verstor-worden ^ "A Aragonien, Hertzoge von Calabrien, bey-Bass vv>, Dj u ' U"d an. l;;8. gestorben. Gasto von Foix,lj» 'w>üg ^ war, wie bereits gedacht, der älteste söhn8ta,^agda>i>,'.ss^vafen von Foix, und zeugte mit seiner gcmah-Fvsschcum Caroli VII. in Franckreich tochter,
U>dA we,ch?vvvum, Konlg von Navarra und Grafen vonbeygebracht worden, daran er an. 148z.He??" von vlters gestorden, wie auch Catharinam,
d.e sich an. 1484. mit Johanne III-,vvr t^,?u?j^?Hvon Navarra, vermählet, und^stor. Le E Ehe?? ^ Reich durch Ferdinan-
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dum Lststolicum abgenommen worden, gestorben. D-
Kill. cle Learn. arinal. 6s koix. , hjK. 6s
koix, Learn L Mvsrre. , biK. 6e Xavar. L/l«,, Kick.kuxenf. Lomit. hilik. geneal. bili.Vass.
Ilb. II. s. i;. L III. c. 12. Lc. ^ovir,,, in s1o§. ^r'20-,. Lall.xurpur. Lar6. Lc.
Foix, (Andreas von) gemeiniglich der Herr 6s I'Esparreoder auch Asparor genannt, war ein söhn Johannis Vicomtevon Lautrer und bruder der beyden berühmten Marfchalle vonLautrer und von Foix. Er gieng, wie seine beyde brüder, demkriege nach, und an. 1521. ward er General über die völcker,welche im nahmen Heinrichs von Albret in das von den Spa-niern eroberte Navarra einbrachen. Im anfange war er soglücklich, daß er innert einer monats-frist qantz Navarra ero-berte ; an statt aber, daß er sich veste setzen sollte, brach er auchin Castitten, und weckte dadurch die Spanier, denen der Verlustvon Navarra sonst nicht sonderlich zu hertzen gieng, gleichsamaus dem schlafe, wiewol man meynt, Franciscus I., der sichdurchaus an dem Kayser reiben wollte, habe ihm zu dieser wet-tern Unternehmung auch befehl gegeben. Diß aber waren sei-ne eignen fehler, daß er nach der glücklichen eroberung von Na-varra fast die helfte von der armee abdanckte, damit er densold in seinen beute! machen könnte, auch hernach, da ihm dieSpanier aufden hals kamen, ohne noth und ehe feine verstär-ckung angelangt war, eine Wacht mit ihnen wagte. Denndie Franzosen wurden in derselben völlig geschlagen) daß sie inkurtzem gantz Navarra wieder räumen musten. Er selbst aberbekam so viel schlüge auf seinen Helm, daß ihm endlich das ge-steht vergieng, und er sich gefangen geben muste, da er dennbald hernach in der gefangenschafft gestorben. ^2^, wm.II. p. 917. Yi8- tom. III. x. 71. feg. La-
xir. fr-mg. wm. I.
Foix, (Franciscus) von Candale, Bischoff von Aire, undCommandeur der Königlichen orden, war ein söhn GrafenGastonis von Candale, welchen er mit Martha von Astaracgezeuget hatte. Gleich in seinen jungen jähren ließ er unge-meine neigung zu der Mathematic und andern tiefsinnigen undnützlichen wissenschafften von sich spüren, worinnen er auch soweit gekommen, daß der gemeine mann geglaubt, es giengenicht allezeit natürlich mit ihm zu. Er ließ auch noch m sei-nem tode, so an. 1594. in dem Posten jähre seines alters erfol-get , unverwerfliche Zeugnisse einer neigung zu der Mathematicsehen, indem er deswegen zu Bourdeaux eine krotblllonsm Na-tüssso8 aufgerichtet. Man hat von ihm den kosnianärum Rsr-rnetis Inmegiiki, wie auch stucliäls Opera in das Französischeübersetzt. elog. lib. IV. <L Oall. tom. II. O« 7er-
bikl. kräng. 2V-«a». üb. LIX. WMer, elog.
Foix, (Gaston äs) Hertzog von Nemours, war ein söhnJohannis 6e Foix, Grafen von Estampes rc. und Marien vonOrleans, einer tochter Caroli, Hertzogs von Orleans und Jsa«bellen von Franckreich, so Königs Ludovici XII. schwester war.Eben dieftr König gab ihm an. 1512. das Gouvernement vonMayland, und machte ihn zum General über die armee in Ita-lien, ohnerachtet er noch sehr jung war, und sich eben damalsder Pavst, der Kayser, Spanien und Venedig zusammen ver-bunden hatten, die Franzosen aus Italien zu jagen. Gleichwieer aber schon vorher sattsame proben seiner tapferkeit und klug-heit abgelegt hatte, alfo erwies er sich gar bald dieser wichtigencharge würdig. Denn als gleich im ansang derselben hieSchweitzer mit einer armee von ,6ooo. mann in das Maylan-dische eingebrochen waren, zog er seine wenige mannschafft indie stadt Mayland zusammen, strickte ihnen den Proviant ab,welches ihm um so viel leichter war, weil er mit reuterey nochziemlich versehen war, die Schweitzer aber dergleichen nichtbey sich hatten , und die von obgemeldten verbündeten ihnen zu-gesagte hülste niemals erschiene, so daß, weil noch der Winterdarzu kam, der feind, so schon bis gen Galeron, nur 4. stun-den von Mayland durchgedrungen war, nach Verbrennung ei-niger örter wieder «»verrichteter fachen nach Hause zog. DieSpanier und der Papst belagerten hierauf Bononien, er kamaber durch einen starcken marsch in einer nacht unter favor ei-nes schnee-wetters unvermuthet dahin, und warf sich in diestadt, ohne daß es die Spanier merckten, welche hierauf abzo-gen. Er war willens, sie zu einer Wacht zu nöthigen, weiler aber erfahren, daß an eben dem tage, da er in Bologna an-gekommen , der Venetianische General Gritti die stadt Bresciaüberrumpelt, und ein anderer General Baglione das schloßzu belagern im anzuge begriffen, kam er diesem ort, der nachMayland der wichtigste war, so eilend zu hülffe, daß er in ei-nem tage mit einer bereits durch den marsch nach Bologna ab-gematteten armee ;o. Italiänische meilen marfchirte, und ohn-erachtet der vielen ffüsse, die ihn hätten aufhalten können, eherals Baglione zu Brescia ankam- Weil aber dre Vcnetlaner inder stadt sich sehr veste verschwitzet hatten, brauchte es unge-meine tapferkeit, sie daraus zu vertreiben , welches aber dochdurch die gute ordre Gastonis bewerckstelllget wurde, und zwarmit solchem Vortheil, daß der Franzosen gar eine geringe an-zahl, der-Jtaliäner aber ihrem eigenen gestandnis nach 8°oo.,oder wie die Französische fcrrbenten melden, bey 20000. blieben.Alle nahe liegende stadte, die sich sert der einnähme dieser stadt
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