Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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fou fox

sterben eine besondere beschreibung in Italiänischer spräche her-aus gekommen, auch aus derselben ins Französische übersetztworden. ( Siehe Buon-Salozzo.)

* Fournier, (Wilhelmus) kroksllor ^suris zu Orleans um

das jähr 1584., wird von Scioppio wegen seiner grundltchenwissenschafft in der Critic und ttumsnioribus sehr gelobt. Erhat einen Lommentsrimn über den titul äs Verborum 8 iFNl-ücatione geschrieben, und anmerckungen über den Caßiodo-rum rc. hinterlassen, , äs srts Lritisa p. 12. Lart/ec,

zuzemens. 8,»,o», bibl. äe8 Ant. äs Droic.

Founiival, (Richardus äs) ein Canßker von Amiens umdas jähr 1250., hat verschiedene schritten in ungebundener redehinterlassen, wie la Croix äu Maine und Fauchet berichten.

* Fournv, (Honoratus Caille äu ) war bey der Rechen-Cammer zu Paris Luäiteur, und besaß in der alten Französi-schen Historie eine grosse wissenschafft, auch eine ungemeine kennt-nis der mancherley zu Paris sich befindlichen alten Urkunden.Er ward sowol wegen seiner gelehrsamkeil, als wegen seiner be-scheidenheit und dienstfertigkeit von jederman hoch gehalten,und starb an. 171z. Seinem freunde, dem k. Anselme, hater an seinen schritten vieles arbeiten helffen, auch dieselbenmit seinen eigenen zusatzen vermehrt, nach dessen an. 1694. er-folgtem tobe unter des Anselme nahmen von neuem herausgegeben, sich aber allein die fortsetzung dieser arbeit zugeschrie-ben. Le , hchj. bist. äs l,i krsnce.

Fourre, (Iacobus) ein Bischoff zu Chalon an der Saone,war von einem geringen orte ohnweit Chartres gebürtig. Er be-gab sich in den Dominicaner - orden, und nachdem er gutengründ in den wiffenschafften geleget, wurde er Doktor zu Pa-ris , und hierauf Hof-Prediger des Königs Caroli IX. Ihmwurde die Abley Livri und an. 1574- das Bißthum zu Chalonan der Saone gegeben, aüwo er auch vier jähr hernach ge-storben. ' Man hat von ihm eine Leichen-rede, die er dem Kay-ser Ferdinando I. gehalten. ?er>-. L , äs

Lpi'ss. Lödil. <L 63II. Lllrill. Ls. /«eos ,

äs Icript. Lskii.

Fourrier, ( Petrus ) genannt von Mathaincourt, einemorte in Lothringen, aüwo er gedohren und Pfarrer worden. Erlebte an. 1610. und begab sich in seinen jungen jähren zu denLLnonicis regulariblls in ein kloster, da er sich alsbald durchseine gelehrsamkeit und frommes leben hervor gethan. Er stif-tete eine Congregation von L-Lonicis regulsribus reformLti8,welche zu gewissen stunden lehren musten, und an. 1590. eineandere von Nonnen, welchen die unterrichtung der weibs-Per-sonen aufgetragen wurde, welches nachgehends an. 161;. derPapst Paulus V. gebilliget. Sein leben ist in verschiedenen spra-chen beschrieben. äs lsrixt. IreL. XVI.

* Fowler, (John) gebürtig von Bristol, hatte sich inder Griechisch-und Lateinischen spräche, in der Oratorie, Poesieund Theologie wohl umgesehen, und nahm zu Oxford dengrsäum eines M'cirMri an. Dem ungeachtet wurde er ein buch-drucker, und setzte sich zu Antwerpen und Löven , allwo ersonderlich viele schritten der Römisch - Catholischen wider dieProtestanten in Engelland druckte. Er hat auch selbst ein com-peuäium aus der 8 umms IkomT, unter dem titul: I.0SUcommumL IlieoloZiLkt; /tääicinnss in Lkronisa Lsnsbrar-äi; LpiZrammata in Englischer spräche, und anders mehr ver-fertiget , und ist an. 1579. gestorben, i^saä, ürken. Oxon.

* Fowns, (Richard) eines Predigers söhn aus Worce-

stershire < war voälor HieologiX, und bey Printz Heinrich umdas jähr 160z. Caplan. Er starb an. 16;?. und hinterließ in demEnglischen ein werck, Irifggion genannt, oder von dem drey-fachen amte Christi, Londen 1619. M4. äior.

For, (Eduard) Bischoff von Hereford in Engelland, unddes Königs Henrici VIII, Staats-Rath. Dieser schickte ihn an.1?;?. als seinen Ambassador an die zu Schmalkalden versamm-lete Teutsche Reichs-Stände, welchen er vortragen muste, daßsie das Päpstliche anerbieten wegen eines Lcmcilü, nicht an-nehmen , die allzu grosse macht des Kaysers bey zeiten hem-men, und sich mit seinem Principal sowol in glaubens-sachen, alsauch was sonst ihr gemeines interesse betreffe, vereinigen möch-ten. Er brachte es bey dieser seiner Ambassade dahin, daß feinKönig m die läMs der Teutschen Protestanten aufgenommenward , zu deren besten derselbe jährlich 100000. thaler zu zah-len versprach, mgleichen daß man sich auf beyden feiten verband,weder den Papst noch einiges von ihm berussene Lonciümn zuerkennen, und daß Melanchthon nebst Bucero nach Engellandkommen sollten , um m den religions-puncten eine vollkom-mene einigkeit zu treffen. Dieses letztere, mgleichen, daß mansich rechnung gemacht, durch dieses Eduard Foxenö credit beydem Könige, denselben zu annehmung der Augspurgischen Con,feßion zu bewegen, ward theils durch die Hinrichtung der Annavon Boulen,theils auch durch den tod dieses Prälaten, welcher indem jähr icz9. erfolgte, hintertrieben. In dem Bißthum zuHereford succedirte ihm vcxstor Bonner, welcher sich unter derKönigin Mariä regierung durch feinen eifer wider die Prote-stanten so sehr bekannt gemacht. Neuere. O- , IM.ck'llnglet. tom.I. p. ;4i. 418.

Fox, (Johannes) war in der Grafschafft Lancaster an.1517. gebohren. Unter der regierung Eduardi VI. lehrte er dieTheologie zu Oxford, unter der Königin Maria aber muste er,

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gleichwie viel andere, das elend bauen, weswegen er MHolland begab. An. i;;9- gieng er wieder in sein vatter'"ruck, wollte flch aber keines Weges zu annehmung eines fbereden lassen. Er starb zu Londen an. i;87-, und HM'"",grinsschiedene schriften, darunter; Msrr^roloZium; Lomme

Herum in Lsclelis Zestsrum a XCiclsfo aä su-rm setstem ;äiMtionsL in L,pocal^pün 8. solrgnnis; äs Lkristo cruäs Lxcommunisstione 6cs. k/eroo/oZi«

* Fox , (George) das Haupt und der Urheber der O" ^m Engelland. Er war zu Breton, einem dorfe in der pLeicester, an. 1624. gebohren, und von seinem voller oc, ^schuhmacher - handwerck erzogen , welches er nachb'eL^jflNottingham eine gute weile trieb. Hier las er die H-. ,el>ei>-fleißig, und führte dabey ein sehr stilles und einsame» MsDieses, nebst der genauern betrachtung der grossen vern ^in dem menschlichen leben, brachte ihm die gedancren > „x-sinn, dasselbe zu verbessern. Er verließ demnäch st'''werck, und fieng an zu predigen; dabey er denn mM.^ell,gelte, göttliche offenbarungen und wunderwercke vorzuv.dadurch er denn viele anhänger bekam. Er ließ sich "^stillermüdet angelegen seyn, seine secte auszubreiten ,ende er Engelland, Schottland und Jrrland durchrelst'^h rrgar auf eine zeitlang in America gieng. In solchem eifer' 'beständig, ob er gleich viel ungemach dabey auszustey^ gar»und insonderheit öfters ins gefängnis geleget ward. V. Fellzu ansang des jahrs 1691. Er war schlechter ding» ell^künsten und wiffenschafften unerfahren, und redete n'^ .Mmal seine mutter-sprache wohl; die Bibel aber konnst ^ all'/auswendig. Er war arbeitsam, überaus mäßig,zu unternehmen, hart alles zu erdulden , aber dabey Md-det, eigensinnig, und wenn ihm jemand widersprach / ftplich. Er hat vieles geschrieben, welches alles aber, w -'Dr-ner grossen Unwissenheit, elend ausstehet. Seine Fielstgarerha Fell, war in ausdreitung seiner lehr-sätze st'" ^gehülffin. c>-r/,r kiüoris t^urrcsterifmi, 1. 2. ftp

(Richard) ein Englischer Prälat, wurdenen seltnen eigenschafften von dem Könige Henrico . Aie-1485. in den geheimen Rath gezogen, und zum gehe""'H r>,Agel-Bewahrer, mgleichen zum Bischoff von Exccfter, FMsem aber zu Bath und Wells, ferner zu Durham , un.zu Winchester ernennet. Sein eifer vor das gemeine oci ,usähigkeit in den wichtigsten staats-handlungen, brachst!,verschiedenen Gesandtschafften geleistete gute dienste, " HMihm ein grosses ansehen zuwege, daher er auch "Evon Henrico VIII. zu den mißlichsten affairen nnt », hchjge»wurde. Als er aber endlich die allzu grossen und ^h„te,Verschwendungen seines Königs zu widerrathen sichergriff der Graf von Surrey, damaliger Groß - Sw"? hcimdie gelegenheit, ihn mehr und mehr um seinen crevngen; wozu noch kam, daß der Ertz-Bischoffvon M»'Wolsey, der ihm doch, indem er ihn zuerst ansein gantzes glück zu dancken hatte, ihm gar vielcrnv ^

anthat; daher er an. i;i;. dem König andeutete, w' E;

vertragen könnte , daß ein Unterthan sich über stM„chE?selbst erhübe, und sich so dann von dem Hofe naA " in'"retirirte. , Kill. ä'/wZIst. rom. I. ^

ä'Lnglet. tom. IV. <L V.

Foxes, eine insul, siehe Alopecia. .. E

Fox-Morzillo, (Sebastian) war von Sevcken n Fn»nien, aüwo er an. 1528. gebohren worden, urw siEbekall'st r,-20. jähre seines alters an, sich durch seine schriften "machen. Philippus II. in Spanien ernennte ihn zu 1^ten Don Carlos Informator; allein da er auf der ce ,Fbkl>Kven nach Spanien begriffen war, litte er unterwegsdabey er in der besten blüthe seines alters das leberi _ BMan hat von ihm Oommentsrio8 über flstonib F Lo

kbceäonem; äs steinn L I<sgi 8 Inüitutione I>b- V, 8 ,',iA,lsnüone klst.Iäc äriiiot. lib. V.; äs confsribenäs tä X' 'bidl. Hifpun. , äs IcN? '

, bibliogr. kol. Ls. ^ ^

Foy, ein guter Hafen in Cornwall, welcher bey 'mit einigen aufgeworffenen schantzen bevestiget ist. crcrläll^

* Foyle, ein ziemlicher see über Londondery'»^ He M

sche» provintz Ulster, so aus dem fluß Dirg entstehet, ^hrc»in den nördlichen meer-busen ergeußt. Der fluv ^zuletzt selbst diesen nahmen. Mclicu*'

Fracaftorius, (Hieronymus) ein berühmter', sagt'Poet und Mrologu 8 , war von Verona gebürtig-daß, als er noch ein kind gewesen, und seine ^

armen getragen, dieselbige von einem donner-kell ern -. ^ w»:den, obne daft dem kinde der nerinalle fcbade» wlderw > Tclvc"

den, ohne daß dem kinde der geringste schade? ^^'züDie Historie seiner zeit berichtet vornhin, daß er

er

aufdem Oonsilio versammlete Geistlichkeit, deren ni v ,

war, bewogen habe, ftlbiges Loncilium -nach Bv" daß VF

setzen, weil er aus der Sternseher-kunst zuvor geley xaßpest dahin kommen würde; wiewol andere vorgev > eoncMFxches Paulo IV. zu gefallen gethan habe, welcher 0 ^ chac> ^gern in dem Kirchen-staate sehen wollte, wie da"" und "etlich wenige Personen an dem hitzigen fieber ge»w -,„,gs Mvielen Prälaten, welche ohngeachtet der ander G"'^

deut verblieben, kein einiger hernach todes verbucs