Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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>»elch^ Lere 3 sän flls, c>ui p3rt pour un lang voysgs,aua, -./Mlft mit einem besondern deyfall aufgenommen, und' e, Teutsche und Holländische übersetzet wor-

Herren Charventier , Chardin, Iustel, Tavernier,lu>ven- damaligen Consuls in Cairo, und vieler andern ,^r'de>-k -cht- Sein bester und vertrautester freund aberan Sponius, der ihm auch bey seinen schrif-

lein va»d gegangen, und dem er hinwiederum nicht al-tern/,,, Mm öftern auf eine rühmliche art beygestanden,welchem er auch endlich an. 168;. wegen der Ne-ons dem w "^n, wozu er sich von jugend auf bekannt, sichttt, a>>,,'^^che, lind nach Vevay in den Canton Bern retirt-jqn!)^kr jedoch, kurtz nach seiner ankunft, ungefehr imä'>,» nsss alters gestorben. Man hat von rhm : Inikrue-

de,^'^ Lateinische

^ äa ^sirss nouvssux L curieux 6 u LaKs , 6 u Iks

"Nd Te„^°^^, welche gleichfalls hernach auch in Lateinischer"UH nge!, spräche heraus gekommen. Sonsten trift man!^^schez e ^ in des Kircheri 8 pdings m^ltagogs ein La-ejn^. Kreiden mit dieses letztern antwort an , worinnen, wird "'""ue, welche 6 u Foür kürtzlich erhalten, ^ehan-

^ , bib!. 6u Xiskslec. Meer»« , msmoir.

0 " 6 s /a Kep. 6 sr /steter, lVl.mai 1681 .

M ^ Palamedes I Herr von Soliers , genannt der^hn,^«"?"^rneur von Provence, war aus einem der vor-- üeschjcfsj^hchen geschlechtern in Provence gebohren. Sei-i^ge . ,^°eir brachte ihm gleich anfangs hohe bedienungenk dann bey dem Könige Renato zu Neapo-

^'°rden !" der Rent-Cammer, Rath und Cammer-Herr^r ^pp>g Ludovicns XI. in Franckreich, wußte sich sei-?Zufe "^dienen , daß Carl der letzte aus dem damaligen"^ent ^ auf Neapel pratendirte recht, ihm durch einn "E»r in 0 ?"^^ - weswegen ihn auch Ludovicus zum Gon-Nnte. ^ küooeuce mit beylegung der höchsten gemalt er-, vk!m,-^"l> auch in des Königs gnade bis an dessen<Weii; aMtet ihn seine feinde auf alle weise zu stürtzenm °"ld "ach dem tode des gedachten Königs muste er. 7 « die wi. dishero geführtes Gouvernement, wie nicht we-drg ^/Grafschafft von Martigues , Francisco von Lu-ev„, n,.. eten, und seinem tochtermann, dem Herrn vonDiei^?^ die stelle eines Seneschalls gleichfalls genom-URle m'iki ^ ahngeachtet unterließ Fourbin nicht, alle dem/M, m^,^dienste bis an seinen tod, der an. i;o 8 . er-lc Sv>ierg^"-,b"' Sein söhn Ludovicus von Fourbin, Herr,." 4 . n. 1 . 7 ' Parlem-,,i<i . emn Mrnvenee , wurde an.dlüli

nist ^'„Haplements - Rath von Provence, wurde an.iy.s. in den, n sdaracter eines Ambassadors auf das Lonsl-den ,,.?^an abgeschickt. Er hinterließ einen söhn,

maßen »!5dmen Fr'ancstd Muhre^ vo^Marg^

^. uen vvn St. Sammt, einer lEssr 0 V .>er der Mar«^A^vvn Pom ÜMousson, bfemstamm^E -eswegenSoliers und St. ^annat w . Mouffon machen.

^ V^tensivnen auf das Marquisat Pom a ^ Fourbm-W^Sen sind verschiedene aste u, Barde, Fourbw-)»-

fv^^din, oder Fsrbitt, ( ToussaiM er einen ältern

dudL? °a. a». ,6t4. gedohrm. ^

Rein s° trat er gantz Mg //seiner vettern, wel-ward er Loschuwr eines balt dieses Biß-

von Digne in Provence war endlich

das ^ °ekam er nachgehends das v°n ^genetz-

">e?^Beauvms. Seme amehnluche lM/^^^,nkeit und an-tikhml.I ""gezwungenes wesen, stme .»förderst «der semso»dÄE ausmache, seine hofiichtelt^^^xung beyEö»ia n? x verstand, brachten ihn m gr / nndern auch da-durch Adovicv XIV., dessen gunst er unlev r Campagne

lL,7 -s SN K

«er die Holländer, und Weymal ^ x g^^htenAeich"^Anibaffadors in Polen. U. N^nn Sodiesky denwav m, ^ ^hr viel beytragen» A .5 M ^^-s^vergei-tuag ^""-. ^-74. zum Könige erwchlt warv ,^ des H.mcht nur Ludovicus XIV- ^ .«^hnnd kostba-Präs-^^^n auch Johann SodieSky W a ^^r, daßR dN" beschenckte. DaS vornehmste «v^^hntUistst^'ev letztere vor die Crvn Polen zum C . ^ die no-

Uii2, Doch -nnvcentius XI. wendete vor, daß ^ ^

etueg tz" des .Komgs von Polen s"r keme» ^^^^ner, an-iun^vv dessen Unterthanen, oder sm emen -t ^ deren

tvillest"en hatte; wiewol die wahrhaffllge «rsach^eu stch^ üchjEllm. in das Cardmals- U 8

.euienia)« c^e.gnte, dämmen bestund , dav üvur .„er tz-teyg^" Prälaten gewesen, welche an. lü8r. ^-j^^uach-thestia/fKLmlung der Französischen Geistlichkeit tlch.^ .schlug wider die Päpstliche authvrita'. unter,«se»

wozu noch kam , daß sich das Haus Oesterreich , wider desseninteresse er sonderlich in Polen gar sehr gearbeitet hatte, aufalle weise seiner beforderung widersetzte. Also war der Päpst.liche Hof nicht zu bewegen, so lang dieser Innocenkius lebte;sein Nachfolger aber Alexander VIII. der ein viel besserer freundvon Franckreich war, erhub diesen Geistlichen den 14. sebr.an. 1690. würcklich zu der Carbinals-würde. Den nächstfol-genden 2. jul. hielt er zu Rom seinen öffentlichen eiuzug, undden 6. jul. empfieng er den Hut. An. 1691. half er mit sehrgrossem Nachdruck darzu, daß Innocenkius XII. die dreyfacheCwne erlangte, dahero ihm nachmals desto leichter fiel , die-ses Papsts gewogenheit sich zuwege zu dringen, und dadurchseinem Könige, der sich seines minillsrü an dem RömischenHofe bediente, sehr viel Vortheil auszuwürcken, worunter nichtder geringste war, daß an. 169;. den 4. oct. die mißhelligkeiten,so wegen der oberwehnten Versammlung der Französischen Cle-risey, zwischen dem Päpstlichen Hofe und der Cron Franck-reich, eine lange zeit contimiiret hatten, völlig aufgehobenwurden. An. 169;. hätte er gern, nach dem tode FrancisciHarlay, das Ertz-Bißthum von Paris gehabt, worinnen manihm aber Lud. Änwnium äs Noailles vorzog. An. 1697. den28. jul. reiseke er von Rom hinweg , und kam im sept. nachVersailles, allwo ihn der König sonderbare gnadembezeugun-gen sehen ließ. An. 1700. den 28. marl. fand er sich abermalzu Rom ein, da er denn nicht nur zu ausgange desselbenjahrs nach dem tode Jnnocentii XII. die wähl Clcmentis XI. ,sondern auch nachgehends etliche jähre nacheinander, mit nichtgeringerm eifer als succeß, das Französische Interesse an demRömischen Hof, beförderte. Im may an. 1706. begab er sichvon Rom hinweg , und nach feiner zurückkunft in Franckreichempfieng er den 14. jul. die durch den tod des Cardinals äeCoislin ledige würde eines Groß-Almosemers von Franckreich,worzu ihn der König den vorhergehenden 6. sebr. ernennet hat-te. Er besaß noch ausser dem die dem Apostolischen stuhl un-mittelbarer weise unterworfene Abley <Ie St. Pierre pon Cor-dte , ingleichen die Adteyen 6s Preuilly , 6s Chavigny und 6sMarchiennes; welche reiche Lenesicia nebst der guten oecono-mie, deren er sich, doch ohne Nachtheil seines Wohlstands, je-derzeit beflissen hatte, ihn in den stand setzten, seiner familiedurch ankauffung unbeweglicher güther noch mehr anfzuhelffen.Den beynahmen Janson , welcher sonst nur den ersigebohrnenseines Hauses eigen war, soll er, bald nach seiner erhebung zudem Cardinalal, vornemlich deswegen an statt des nahmensFourbin angenommen haben, weil dieser letzte beydes in derFranzösischen und in der Italiänischen spräche die bedeutungeines schalcks oder eines betrügers mit sich führt; wiewol dochgewiß ist, daß wann jemand von einem jünger« oder niedrigernäst eines Französischen geschlechts zu dem Römischen purpur ge-langet, er alsdann gemeiniglich den nahmen des ersten undvornehmsten asts zu seinem Cardmals-titul zu setzen pfleget.Die ursach dessen soll diese seyn, daß die nahmen der verschie-denen aste nur zum unterscheid der vielen aus einem geschlcchtentsprossenen Personen, so zu einer zeit leben, gebraucht wer-den , der beyjatz aber des Cardinal - tituls eine Person genug-sam distinguire, und von andern ihres geschlechts unterschei-de. Wo aber je, welches doch selten geschiehet, aus einemHause, zwey Cardinäle waren, so werden freylich auch dienahmen der besondern äste behalten, so daß der, so aus demältern stamme ist, auch den nahmen des vornehmsten astsvor seinem Mit-Cardinal aus eben dem geschlechte hat, wie deflsen ein exempel an den Cardinälen von Lothringen und Gursezu sehen. Er starb zu Paris den 24. mark. an. 171, und wardin der Cathedral - kirche zu Beanvais begraben. ^ ^e/e«r-ssa-e 0/ ri-e 0/ , x. 179.

* Fourbin, (Franciscus Toussaint von l ein söhn Lauren-tii, Marquis von Janson, war a». 16? 4. gebohren. Nachdemer in seinem 20. jähre einen in einem ducll getödtet, entflöhe ernach Teutschland, befand sich bey dem entsatze vor Wien, undder belagernng vor Ofen. Ais der krieg zwischen dem Reichund der Cron Franckreich angieng, zog er wieder nach Franck-reich, wo er unter dem nahmen eines Grafen von Rosenbergdienete, und eine Majors-stelle erhielt, obgleich der Königvon seinem stände wohl unterrichtet war. Nach der schlachtvor Marfaglia an. 169;. blieb er eine geraume zeit unter dentodten liegen, und ward durch einige soldaten von seinem regi-mcnt erkannt, die ihn nach Pignerok zu den Jesuiten brachten.Hier that er auf zureden eines kstris ein gelübd, daß wanner genesen wurde, er sich in das kloster 6e la Trappe begebenwollte, vergaß aber solches , da er gesund worden war, undnach endigung des kriegs die dienste aufgegeben hatte, bis ihneine schwere kranckheit, darein er verfiel, wieder an das gedach-te gelübd erinnerte, daher er sich nach seiner genesung an.i7or.würcklich in das kloster 6s la Trappe begab, den nahmen Ar-semus annahm, und das jähr darauf profeß that. An. 1704.ward er nebst einigen andern Mönchen von dem Groß-Hertzoqevon Florcntz zu Wiederherstellung der odservantz bey den Ci-sterciensern nach der Abtey Buon-Salozo, gesendet, allwo ervon seinem vekter dem Cardinal von Janson besuchet ward,und denselben durch seine reden sehr bewegte. Er starb auchhieseibst, nachdem er eine langwierige kranckheit mit grosser ge-hult ausgestanden, an. 1710. Es ist von seinem leben und äb,

sterben