Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Alande i

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"-i- ^l>kgegangen, Deventer i;8s. in 8. 8-rve^rrLtKea.

äu^^blbl. 8 el§.

^elicK.. , (Carolus) Herr äu Tange, war aus einemA. an, ^schlechte auf einem land-guthejbey Amiens den 17 .ren,c>'f, v". gebohren. Den gründ seiner studien legte er inMiK,>-,,!^Oolie§io;« Amiens, und setzte dieselben nebst derdie Girlitz zu Orleans fort. An. i 6 ;i. ließ ersieh unterEbens.«??Pen in Paris einschreiben , wiewol er bald dieseAte er «änderte, und sich nach Amiens verfügte. Daselbst^We Ah bis an. 1668 ., da ihn die pest nöthigte, seine»at-leh-n V Paris zu versetzen. Er continuirte allda sein pri-chenl-x ! ney ohnermüdetem studiren bis an. 1688 . als in wel-binterlaff»» oct. aus dieser weit gieng. Die bücher, die erÄicenjio NNd lo. Linnsmi Lilior. lib. VI. cum cruäitisirrNvtiz Ilrxennium , llunsm LsmneuLM <L LiimamumpiiiN non ksuli 8 iIentlLrii Oescriprionem lempli 8 . 80 -vNiix r .!N uderiori Lommentario; Llollsrium meäisx öe in-° ^'Esriz ; L^rilli sliorumgue vsterum Llsstsria lUno-iu„» E«co-I.stins; Lilloris Lyr-rntinn äuplici Lammen-; .so. AonsrL ünnsles cum notis ; LlolluriumOrsecirstis; Lbronicon kÄsciiale n muncloder kjxH, N Lersclii Impemtoris annum vicstlmum. Sein ind>eldx^ ^^n St. Gervais zu Paris befindliches epitapläum^ v ^ ^ner von den tzukelioribus krancise oder Ikrs-Siebt drsnce ill dem district von Amiens gewesen, undZerr dabey den rühm eines frommen redlichen , leutseli-M»l ^,/ntthatigen manns , welchen er auch in der that ebenMe« r«.,. n nahmen einer gründ - gelehrten, und der ge-M>ve ^höchst,nützlichen Person verdienet hat. Seine^ber, Abi,, Marina äu Bos , starb im jul. an. 1694 . sein söhn^ dus äu Frefne, den 22 . jun. an. 169 ». s«/L-r. exist.

^kes ^ vir. <L morts äu kresne. *

Ali , ist ei», kleiner ort in Aragonien , nicht weitUegen ^lakonischen grentzen, der stadt Alcanitz gegen über7g Ca'r«,. ^ lvar etwas bevestigt; weil er sich aber vor Kö-§»- IH- erklärt, so ließ ihn Phtlippus V. im jan.

Phtlippus

, äelic. äs I'klp.

in die asche legen.

^ls A!l!D oder Fresne, ein Französisches lust-haus unweit'^En Claye und Meaux gelegen, und dem Cantzler*8rer inständig.

lat. krsxinum, eine stadt in Portugall, in der"^»nq. ^'lrem^dura, zwischen dem castell Abrantes und Ar-

a°^Ara!?, ^at. kraxinum, eine stadt in Spanien, im König-^zcy. 3°Nlen , zwey Meilen von Calatajud gegen Saragossa

(CarolusRiviereäu) einFranzos/gcbohrenan.,,°°>cv viä in seiner jugend Cammerdiener bey dem König Lu-«i ln, ^««sdaher einige vermuthen, daß seine eltern und vor-

t/« lst>en Äschen sonst gar nichts bekannt, ebenfalls in Kö«is^Seist-z ^sten gewesen. Er war eines muntern und lebhaff-«Ad bey ««?aher ihn vorbemeldter König auf seinen feldzügenÄle, gelegenheiten zum öfter» mit sich zuführen>Ärll«L"d brachte es nicht allein sehr weit in der music,M'Ellyst ^ Ein grosser liebhaber der mahler-bildhauer-undda,' Mt?,,^"londerheit zeigte er eine sonderbare geschicklich-cbp dich,'^"chlegen, wobey er gemeiniglich, wenn ihm die/bläket im weae kund, einige ungleiche und unordentli-ldsAn vlaiA Erweylte, oder wol selbst aus einem gleichen undüiMlyna HE emen bergichten machte, um dadurch eine ab-laü '»lter ""b Entfernung in der aussicht zu erhalten, derglei-v„?er Vorgarn die gärten von Mignaux bey Poissy , und dietea Estv vn, Antonii sind. Er bekam auch von Königjkna-Ulld L,«« Ab stelle eines Controleurs der Königlichen gär-y7>>en darauf ein piivilegium über die manufactur derM - gläftr. Allein er verkaufte dieses Privilegiumder Anbei Echtes geld ; und ob gleich der König diesen thörich-b-,L<llld a>.c-"^er Massen zu ersetzen, den neuen Pachtern nachhMen m,.»legte, daß sie dem äu Fresny jährlich zooo. livresfk„ ? bal len, so verkaufte er doch auch diese pension, undcl> Alte, von dem Könige weiter keine wohlthaten zu hof-

U lveist da»? ^ endlich sein amt eines Controleurs auf glei-V vlit worauf er den Hof verließ, und so dann mdie», vvx dj wodren-schreiben vor die Italiänische, und letztlichüysjE. ^^.Französische bände eine zeitlang sein brodtver-überA? erhielt er auch noch an. 171°. ein xrivilegiumbte wßia , curs s^lsnt ; wurde aber auch dieser arbeit baldseyMrvv«N überließ dieselbe an. 171;. dem Herrn ls Fe-ls er «„Ehalt eines gewissen jahr-geldes, so er auch genos-L, a.EZEsa«,7- ^724. den 6. oct. im 76. jähre seines alters starb.MaWeleat «e^uvrss stnd zu Paris an. I7li. in 6. vol. in^isMsthr ba«« n, da denn in den vier erstem seine vor dieL «-Ave verfertigte comödien, im fünften aber seine?l»be,« äs L Lomigues; ein Roman unter dem titulrc »I'Es; eine vergleichung zwischen Homers undword-n^^lch sind. Sein leben ist dem ersten wma* rl <lr. ivs 7!: , mein. toin. XVII. -lei 8a-

wvr.

ltzKey q«, ein städtlein im Hertzogthum Mayland an den"KlNilLntzen rm gebiethe von Alexandria, der Gräf-vvn Trott« gehörig.

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*FresqueI, ein fluß in Languedoc, der bey St. Felix äsGermain entspringet, und bey Carcassonne in den Auß Audefällt.

* fresse, (Johannes von) Bischoff zu Bayonne, unter der

regierung Henrici II., ward als Botschaffter in Teutschland ge-schickt , wo er an. 1952. auf dem Reichs - tage zu Passau einerede hielte. Er verstünde viele von den heutigen sprachen, undwar in den geschäfften seiner zeit wohl unterrichtet. Da derHertzog von Aumale an. 1952. von dem Marggrafen zu Bran-denburg angegriffen, und in die flucht gebracht wurde, warJohannes äs Fresse eben bey diesem Hertzog. Übrigens schriebdieser Prälate verschiedene wercke, als: le lävre äss LrscsL Nsilans les plus illuüres äs la LdretieMe, welches an. 1 549 «gedruckt worden. Man hat auch seine rede, die er, wie obge-meldt, zu Passau gehalten, in öffentlichem druck gesehen.2V,«a». Kill. Ich. VIII. X. L XI. 8ar»Erö. Lall. Lkrist.L« Li'or« ä« L ä« , biblisch, kräng.

* Freteval, eine kleine stadt in Franckreich, in dem districtDinois in der provintz Beauce an der Loire, vier stunden vonVendome der stadt Orleans gegen Westen.

* Fretulphus, ein alter scribent, von dem man nicht weiß,

wenn er gelebet; so viel aber ist bekannt, daß er eine Lilw-riam öojorum geschrieben , deren sich Aventinus bedienet, wel-ches er bekennet in pr-ek. äs Lill. bat. III. p. r.

* Hreudenberg, ein Amt und schloß in der Grafschafft Hoyain Westphalen , drey metlen von der stadt Bremen, und andert-halb weilen von Siegen gegen luden. Nachdem die Grafenvon Hoya an. 1582. ausgestorben, kam Freudenberq mit sei-ner zugehörung als eine weil. besondere alte StandeS-Herrschafftin der theilung an Hessen - Caffel. Schneiders beschreibnngdes alten Sachsenlandes, p. 297.

* Freudenberg, Friedenburg, eine stadt im Ertz-Stifte

Trier an den Lothringischen grentzen über dem Saar-fluß,drey meilen von Trier, und eine meile von Remick gelegen.Ertz - Bischoff Balduinus hat es zu ansang des XIV. lseculierkauft. An. i6;z. muste es eine Spanische besatzung einneh-men. Zeillers Reichs-geogr. III. p. 241. Lucä Fürsten-saal,p. nzr. , tom. XlX. p. ic>2.

* Freudenberg, eine stadt und Amt am Mayn in Franckenzwischen Wertheim und Miltenberg, zum Bißlhum Würtzburggehörig.

Freudenstadt, ein mittelmäßiger ort in dem Schwartz-walde ;. meilen von Tübingen, welchen Hertzog Friedrichzu Würtemberg, vor die aus den Oesterreichischen landen ver-triebene Lutheraner an. 1601. angeleget, und nach seinem nah-men Friedrichstadt genennet hat. Sie ist aber von den exu->lanten Freudenstadt genennet worden, um ihre fteude da-durch an den tag zu legen, daß sie nicht allein sichere Wohnung,sondern auch viele freyheiten bekommen. Lairiz, hist. palmw.

k- 47.

s Diese stadt liegt gleichsam in dem Mittelpuncte desSchwartzwaldes, schier in gleicher weite von Tübingen undStraßburg. In derselbigen gegend soll ein Haus seyn, vondem die eine bach-traufe in den Neckar, und folglich in denRhein , die andere in die Donau fließt. In dem unter derstadt liegenden Christophs-thal sind drey gute bergwercke. Reb-Aock, beschreib. Würtemb.

Freudenthal, ein städtlein samt einer ansehnlichen Herr-schaft! in Ober - Schlesien, liegt an dein hohen gebürge dasGesencke genannt, an der Mährischen grentze, hat vormalszu dem Furstenthum Troppau gehöret, und ist, von desselbenLands-Hauptmann, Johanne Freyherr» von Würben besessen,in der Böhmischen unruhe aber von Kayser Ferdinands II.eingezogen, seinem bruder Ertz-Hertzog Carolo, Groß-Teutsch-meistern und Bischoff zu Brixen und Breßlau, und von selbigemdem Teutschen orden geschencket, auch an. 16,9. den 12. matt.von der dependentz des Fürstenthums Troppau völlig eximiretworden. Als an. 1682. Kayser Leopoldus den Groß-Teutsch-meister Johann Caspar von Ampringen, zum Obrist-Haupt-mann in Schlesien bestellete, selbiger aber ein Landes-Fürstseyn muß, jb erklärte der Kayser diese Herrschafft auf seinelebens-zeit zu einem Fürstenthum. Das städtlein liegt in ei-nem angenehmen thal, und hat ein schloß, darinnen derLand-Commenthur des Teutschen ordenü wohnet. Es wirdda ein starcker garn-und leinwand-handel getrieben, es werdenauch schöne Pferde allhier gezogen. An. 1645. hat der Schwe-dische General Konigsmarck biß , städtlein ausgeplündert.

8ile1iogr. c. 7. §.40.

Freundschafft. Orden der guten Freundschafft zwischenChur--Sachsen und Chur-Brandenburg, ist von Joh. Geor-gjo IV. Churfürsten zu Sachsen erfunden, als ihm an. 1692.der damalige Churfürst zu Brandenburg Fridericus III. zuTorgau eine Visite gegeben. Das ordens-zeichen war ein gül-den brasselet. Auf der einen feite sahe man 2. geharmfchteund vest in einander geschlossene Hände palm-zwelgen um-geben , nebst creutzweis darein geschrenckten schwerdtern ; dabeystunden diese Worte: Lni« pour jamms - das ist, auf ewlg verei-nigt. Auf der andern feite stunden beyder Churfürsten nah-mens-buchstaben , iierstch verzogen , mit der beyschrjft : 8in-cere Lmitie . d. i. aufrichtige freundschafft. In diesen ordenwurden von jeder Churfurstlichen Hof-stadt 12. Ritter aufge-nommen» /»r-i-s/l not. kroe. Imx. sto» II. c. 7. x. z8.

Freus-