564
r e
an. 1496. einer, Jerg von Freyberg zu Stußlingen zu Hirbogenennet, welche alle zusammen Eisenbergische neben - linienseyn können. Johann von Freyberg zu Schwartzenberg wirdan. 1520. angeführt, und Wolf von Mickhaufen war an. 15;».im Schwäbischen bunde, woraus zu sehen, was vor schonegüther dieses geschlecht ehedessen müsse gehabt haben, die esjedoch guten theils noch jetzt besitzet. äe miZr. §ent.
lib. VIII. p. 470. oliron. p. 5. HertzOgS Elf
chron. üb. VI. §en. Hunds Bayer, stammb. ?. II.
Spangenb. Adelsp. k. II. p. 2;;.
freyberg, eine adeliche samilie in Francken und Anhalt,welche an. 942. auf dem turnier zu Rotenburg erschienen.An. 1504. ließ sich Peter in dem Furstenthum Anhalt nieder,und erhielt bey Fürst Wolfgang dre stelle eines Hof - Mar-schalls. Sein söhn Wolfgang war Hauptmann zu Koßwick.Ernst auf Elsdorff, ein enckel des letztem, war Anhältischergeheimer Rath, und gieng an. 1626. mit tode ab. Vondessen söhnen ist der älteste, Hans Ernst, Fürstlicher Hofmei-ster und Witthums-Rath zu Dessau, an. 1669. ohne erbengestorben; der jüngste aber, Wilhelm Heinrich, gesegnete an.1696. das zeitliche, nachdem er dem Haufe Anhalt 50. jährgedienet, inner welcher zeit er erstlich Hofmeister bey dem Erb-Printzen zu Dessau, hernach geheimer Rath, und an. r66z.Abgesandter auf dem Reichs-tage zu Regenfpurg, ferner Land-Rath und Lands-Hauptmann, und endlich gesamter Rathgewesen. Sein jüngerer söhn Äemilius Marius Albertus waran. 1708. Königlich-Preußischer geheimer Iustitz-Rath, undhat sein geschlecht mit zwey söhnen, Friderico Wilhelms undWilhelms Augusts, vermehret. krano. reäiv. 0. 484.
509. Leckmanns Anhält, hist. ?. VII.
Freyberg , ist ein erhöhetes stuck la'nds in dem BißthumBasel gegen Westen gelegen, in die Vogtey und HerrschafftSt. Ursitz gehörig, hat in der höhe eine weite fläche, daraufunterschiedene dörftr und Pfarrcyen liegen, als: Is Chaux,Notrmont, Bremste, Munaltz, Belmont, Montfalcon, laBosse, u. a. m. Es hat mehrentheils rauhes und kalteswetter, und einen so unfreundlichen schnee, daß er den gu-ten ackers-mann oft mitten in der erndte begrüsset, und daskörn sehr sparsam einfammlen lässet, dahero die einwohnerihre meiste nahrung von dem Vieh ziehen müssen. BischoffJohannes von Fleckenstein hat an. 1424. mit h iiffe der stadtBasel, diesen Freyberg neben St. Ursitz, Falckenberg und an-dern schlössern dem Grafen von Neuenburg wiederum entris-sen , und selbige an das hohe Stift gebracht. An. 1;;;. den16. febr. schickten etliche gemeinden in dem Freyberg einenausschuß nach Basel, mit begehren an den Rath, in der stadtbürger-recht aufgenommen zu werden; man vermahnte sie an-fänglich bey ihrem Fürsten nochmalige hülffe zu suchen, undbey demselben um aufhebung des 10. pfennings, welches ihrenalten freyheiten zuwider Ware, gebührender Massen anzuhal-ten ; sollten aber solche Mittel nicht angehen, und der Bischoffmit seinen harten proceduren fortfahren, so wollte man ih-nen in ihrem begehren willig an die Hand gehen; sie ver-suchten nun ein solches , weil es aber, wie zuvor, fruchtlosabgieng, wurde ihnen das bürger-recht bewilliget, und derend sowol von dem ausschuß als den gemeinden sechsten den da-hin abgefertigten Raths-Deputirten geleistet. ckron.
Pgf. lik. I. p. 10. <L Ich. VIII. p. 6;o. Ich. XII. p. 40; .*
Frevburg, lat. kriburZum, eine starcke vestung im Briß-aau an dem flusse Dresen, 2. weilen von Brifach gelegen.Hhren Ursprung soll sie von den berg-leuthen haben, welchewegen der ohnweit davon befindlichen ertz-grube viel Häuserallda erbauet, daraus Hertzog Berchtold II. von Zahlungen an.n 18. eine stadt gemacht, zu deren einrichtung das Mustervon Cöln genommen worden. Es hat auch derselbe die neuestadt mit so vielen freyheiten begäbet, daß sie nach der zeitnicht recht mehr eine land-ftadt heissen wollen. Nach ab-gang der Hersage vonZährinqen kam sie durch Heurath an.1228. an Gras Egon von Fürstenberg mit dem bart, welcherdabey ein schloß erbauet. Dessen söhn war Egon II. , welchermit feiner gemahlin, Adelheid von Nifften, Conraden erzeugte.Dieser gerieth mit der stadt in streit, welche ihre freyheiten,so ihr Berchtold gegeben, wider die Grafen behaupten wollte.Der Grafrufte aber den Bischoff von Straßburg zu hülffe,und setzte der stadt heftig zu. Doch richtete er weiter nichtsaus, als daß an. 129;. ein vergleich erfolgte, dacinn die Gra-fen versprachen, der stadt das recht der desatzung zu lassen, wi-der sie sich nicht zu verbinden, und die stadt nicht vor ihre Ge-richte zu ziehen. Sem söhn war Egon III. , welcher GrafConraden verließ, der auch Landgraf im Brißgau gewesen,
und zwey söhne Friedrichen und Egon IV. hinterließ. Jener
bekam nach des vakters tode die remerung, und zeugte mit An-nen .Graf Rudolphs von Saufenberg tochter, Claram. Er
über v^f sich mit der stadt, und wurde von den bürgern ver-triebet welche nM so vielen erhaltenen freyheiten den Grafen
keinenunbeduntwngehorsiiin mehr leisten wollten. Wie siedenn an. 1527. ohne des Grafen wissen mit andern stadtenin bündnis getreten sind. So trift u>an sie auch an. iz^o.in einem bunde mit den Hertzogen von Oesterreich wtd^ Zü-rich an, welches alles zeichen sind, daß die Grafen sifurcht alsihre land-stadt so schlechterdings tractiren können. Nach Frie-drichs tode nahmen die von Freyburg seine tochter Elaram,
frc
welche an Pfültzgraf Götzen von Tübingen verhenratheizu ihrer Frau an, von welcher man noch Urkunden " ge-iz; 6. hat, daß sie sich regierende Gräfin von FrA, , ,hsisschrieben. Es widersetzte sich ihr zwar Graf Egon Mvatters bruder, und brachte bey dem Kayser aus, da? Er,Gericht, zoll und alle Herrlichkeit zu Freyburg zu . Er-gäbe. Allein die bürger wiesen aus ihren freyheiten "tzogs Berchtolds , daß die stadt eine Freyherrn-stattlehn sey , sondern auf die nähern weider, sovielrecht daran hätten, abstammen müste. Doch wurde ^
verglichen, daß Ego vor ein stück geld nach absterben ve
regierender Herr wurde. Dieser erheurathete mit Vereng Erfin von Neufchatel, das land Neufchatel in der Sch^-w^b,zerfiel mit der stadt an. i;66. in Händel, daß sie E.jtperge*und ihm feine bürg zerbrach. Endlich ward der 1»» -,erc-stalt geschlichtet, daß die bürger dem Grafen seine gantz ge-schafft vor 20000. marck silbers abkauften. Wensterreich solches geld darzu hergab, so haben sich die 0^4,^ger an. i;68. demselben dafür unterworffen. NaMf^bEErtz-Hertzog Friedrich auf dem Loncilio zu Costnitz m' schgerieth, kam Freyburg an das Reich, muste ihm aoer §ner restitution wieder eingeräumt werden. Von si'7» «»ean ist es beständig in Oesterreichifchen Händen gebm» M ge>hat Ertz-Hertzog Albrecht an. 146;. die Acadenne van ^ petz
stiftet. An. i6;2. ergab sie sich ohne geschlossenen, acn'
Schweden , worauf sie zwar von dem Kayser wn^nommen, von den Schweden aber an. i6;4. und 1°; sch-mal aufs neue erobert worden, denen sie auch bis ° ^ M-den verblieben. An. 1677. bekamen sie die Französin^ fi-testen Winter durch verratherey oder zaghafftigken „mendanten, und behielten sie auch im NiemwegrfaM Meinda dann die Universität nach Costnitz verleget worderv^Ean. 1697. wurde sie dem Haufe Oesterreich im Ryv E''frieden wieder eingeräumt, und die Universität w>e" große'verlegt. Doch nahmen sie die Franzosen an. M U
gewalt hinweg, nachdem sie der Commendant HarsiN' gronug defendiret, und wurde mit dieser eroberung ^ ,vN'Spanische succeßions - krieg beschlossen. Dann as.» „Mter-kälte schon sehr herb, und hingegen die Franz > Mvekeinen fuß-breit von den schlössern gewonnen vE pje Esidennoch dem General Harsch ordre zugeschickt, M yMser einen vergleich zu machen, theils weil darmnenund holtz grosser Mangel war, theils auch, wen o>c »
droheten, widrigen falls alle vestungs-wercke der st^f^M
fen, welches man bey so nahem frieden nicht Psn fw',warten; denn da wurde kurtz darauf der Rasswi > Mgemacht, dadurch die stadt wieder an Oesterreich rasi^y-si>.ort endlich an sich betreffend, so hat er gegen die" gEnach dem Rhein eine grosse ebene; von morgen ",s MSchwaben schützt ihn ein nah-gelegener felsen,schlösser, und zwischen denselben eine feste coMM^ rMdas Saltzbuchslein genannt, liegen , welche die ha»^bestreichen, und auch die seite hinter dem berge hkönnen. Sie haben, so viel der selsen leidet,ren, und sind ihre zugänge unten am berge mn >. hMN ,,aussenwercken versetzt. In der letzten belagettmg^^ MFranzosen das obere schloß auf der Schwäbischen 'hasche-Ogriffen, haben aber mit allem ihrem gefchutz 7"'wege bringen können; ja es war der widerjtanoso groß und tapfer, daß diese so gar an der spitze ^lauf-grabengegen diesem obern schloß posto falsi"^bis ans ende der belaqerung meister blieben, -^astions/ist recht regulär bevestiget, und bestehet aus r^ ^Ain. NMderen jeder courtine ein halber mond vber ^ ^p,eAuf der seite gegen Straßburg hat ein dach, 10 "^,kommt, seinen ansfluß, woselbsten schleussen s/m^peneman nach gefüllten qräben einen grossen wen ve° gc», ^
Wasser setzen kan, welches den Franzosen grossenIn der stadt ist das vortrefliche Münster, v n nurthurm dem Straßburgischen an die seite zu sitz ' Inicht so hoch ist. Bey der letzten belagerling bm ^ , ew
und andern fehl-fchuß, so über das schloß .lsikvWnig schaden gelitten.
р. 484- Rönigshofen, Elsaß, chron. LudE^ogr- u D-
bürg. Ko». lib. III. snn. Lullr. ^ ,7-
с. 220. snnsl. itin. topogr.^
moires Nie. cie lVIr. le Lomte äs
^«lons in^klei^
Freyburg, ist die Haupt-stadt des Riegen,genoßschafft, anderSanen auf hohen felsins^ wak.^Di^weilen hinter Bern. Ihr urheber und ervam ^ ,,Berchtolff lV. von Zärinqen, der als Kaysi Stanv ^fty 00 ^Burgund, ihro an. H79. den ansang, und em v^xoe>stunden im umkreis gegeben hat; wiewoljchv pay« har-tes schloß alldort gestanden, und zwar auf dem1509. das Rathhaus gebauet worden. Er U^ftr nsdgerfchasst schone freyheiten ertheilet, welche Mners siv^ys.an. n8z. bestätiget hat. Hernach, als des er aw ENachfolger Hertzog Berchtolff V. die statt bnrge^gchgleichfalls erbauet, hat er in beyden statten ^ dem MRegiment gestiftet, und solche, als schwckern,bände eines ewigen bürger-rcchts zusammen 9dessen an. 1218. erfolgten todes-fatt ave^,