Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Iayser Friedrich II. besuchet, mid mit bürger-sreyn,j,,j"^V fthon begäbet; allein Freybnrg ergab sich hernachden az-A den schütz und schirm des zu Bnrgdorff residtren-^»Idj tv " von Kyburg , (der ein tochtermann Hertzog Ber«v°NLak,e ar) und nach deren abgang, unter Graf Rudolphdurch »ri.vurg und des Habspnrg-Oesterreichischen Hauses, wo,Tonnen ^ freundschafft mit Bern, oftmals einen spalt ge,sie Mi' Sre blieb unter dieser regierung bis an. 14;°., dafische sW angefangen müde zu werden, und auf die Eydgcnos-Uicht »,.7 ru neigen, derohalben auch Ertz-Hertzog Albert sieAn'"^.allein durch seinen Oberst-Hofmeister listiglich ihrestzes beraubet, sondern gar verlassen, und alles schu-

- hak. Sie nahm darauf den Hertzog Ludwig in^>veichp. Vorbehalt ihrer freyheiten zum Schutzherrn an,anlast" Nutz sie auch geblieben bis an. 1477., da sie die, ausmr die Eydgenossen glücklich ausgeschlagenen Bur-Und kriegs, sich von der Savoyischen Hertzoglichen wlttibreich sMUu, Jolanda (welche König Ludwigs XI. in Franck-Mg^'urster war) wiederum los gekauffet hat, und gleichUnd an^' ^48i. in den ewigen Eydgenoßischen bund auf-chen »^nomnien worden. Es sind in der stadt von öffentli-«det ba, gemeinen gebäuden fürnemlich zu sehen, die grosseuigefg^upt-kirche zu St. Nicolaus, welcher bau an. 128;.schens^,-" worden, deren vorhof und schöner thurn besondersUk>n sind; das Rathhaus, welches an. 1506. aufei-

W "f^ange,lden f^stn gebauet worden; daS Zeughaus;ous z^A^Lolleßium auf dem berge; das Urseliner-klofter;Und Ich^fusser-kloster, welches das älteste in der stadt ist,Ü?r >v^un. ir;?, gebauet worden; das Augustiner-klo-fiadl a,, ? an. 124;. gebauet ; eine halbe stunde von derÄ. oeu Sana liegt ein Usrmiwgs, oder Einssedeiey zudiz ist.Oka Magdalena genannt, welche wohl sehens-wür-^uiäcb'?v^ §at ein Einsiedel - bruder allda verschiedene grosse' eine kirche, kcüer, gänge und treppen, in dem amuedkFk,vmden, und oben auf mit einem lustigen wäldleinMien i„ik f^n, mit grosser mühe und sehr künstlich einae-U> der «s auSgewölbet; er hatte aber an. 1707. das ungluckAusser §^na zu ertrincken, als er in gescllschafft über dieseswollen.

Mich, ^Nmmt der stadt ist dem Bernerischen nicht gar un-Q'.Nätl^ halste gemalt steht eigentlich bey klein-und grosskGlq. Es sind aber nicht alle und jede bürger Regiments««^'"Oern es gelangen nur diejenigen geschlechter i» den? and folglich zu den Landvogteyen , welche des so-auch, heimlichen bürger-rechts gemessen. Man bindet sich

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^ der Regiments - glreder, an keine zunft oderelig°,H ' sondern die mahl ist frey, aber blind, also daß^ stadt , wem er feine stimme giebet. Die Häupter^vtistä zwey Schultheissen, welche alle jähr anfIohannis^ gant-«« ??chstln, und so einer abstirbet, wird ein neuer von5? stud ^?"cherfchafft durch die stimmen erwehlt. Nach ih-K.haben 0 vier Stadt-Venner, welche viel gemalt und anse-

anf Cs hat auch einen Bürgermeister, welcher eden-^stllaffi ^.ohannis Baptistä alle ;. jähr von ber gantzen bür-die M,m°,der zahl der kleinen Räthe erwehlt wird. ErliwUcht über die bürgerschafft und Unterthanen in derMein. Mm, auch etwas jurisdiction; sonderlich in schlag-Nultl,°jWoltworten rc. Der kleine Rath bestehet aus den 2.I,?. RaÄ?! i, 4 -Vennern und 24. Rathsherren. Vor dic-hter jnn^ollsxio wirb daS malcfitz und die appellationen in5 "^vecführt ; wann aber das malefitz in der stadtUte ,M.p-?oden, so kan der grosse Rath die voin kleinen ge-ii-Ü app«,,...' miltern, und dem verdammten gnad erweisen.

eyts^uons-snchen allein, hat der präsidirende Schultheißd°. hat der gleichen stimmen, aber in allen andern fäl-bestMe» der Großweibel. Der grosse Rath ins besone.^nt aus 60. mann

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, welche daher die sechziger ge-n2. bürgern, also baß klein und gross2vo. mann ausmachen. " -

>» H"sthe "üb ausDas' kix,n ^kMnen 200. mann ausmachen. Es kan keinertvaven V, Eh kommen, er sey denn aus der zahl der 60.Maltet,"/A.st?dtist, ein von schwartz und weiß zwerch-

sskle coups ckargent

die Stadt-

.^ ^ ,

Man!«, sto" einen von schwartz und blau abwärts ge-V^»dschass. Es hat diese stadt eine schöne und ziemlichÄ Lkrcern "lso daß ste unter den Catholischen Cantons,bvy °^NKet'v.« 0. die starckste und mächtigste geachtet wird.teu. hchen ffWgsherum un das Berner-gebieth, und wirdMunn hurchgFN- als da ist die Ganen, Sensen, Gave-st»dt st kst fvia-nn ' E)le abtheilung in ansehung der beherr-tev°^elege„^"de : 1. Die alte landschafft zunächst um die1 »Nas deren'24 kirch-spiele begreift. 2. Die Landvog-d°gt "tch das der zahl stnd. Diese werden aufjähr>ahr ^ ioos vergeben. Es muß aber ein Land-liea! . Dahin gehören I. Favernach,^ra'uÄfe an E^Eett Mppmgen , und kam an. 1484.ve^Mnder^j ^eyburg. 2. fingen, (Jllens) wurde im^»^an. 147;. erobert. ;. wivpingen, (Wuyp-?fidt sn.^Montciann^' durch kauf an die stadt. 4. Monte-h'ge Wc vvm vI ehemals eine Baronie; es hat die"hon v^htig grause Savoyen erkauft, und die völlige ru-L in '> k 5 ° 8 . erhalten. 5. pflaffeven, (Plan-Le-r^h Burgundlschen kriegen an Freyburg.

///. Tvktl.

6. Jaun, (Bellegarde) liegt oben am gebürge gegen dem Sa-nerthal; die Grafen von Gruyeres haben sie ber stadt zu kauf-fen gegeben. 7. Gtäffis, (Estavaye) liegt am Neuenbur-ger-see, und kam theils durch krieg an. 15; 6. bey einnähmedes ksys-äe-V-iuä, theils durch kauf an die stadt. 8. Wissens,(Vuycens) liegt zwischen Payerne und la Sarra, ward imSavoyischen kriege an. ,5 ;6. gewonnen, y. Gryers, (Gruye-res) war vor diesem eine Grafschafft; das städtiein liegt ober-halb Voll an der Sauen, und kam an. 1555- durch kauf andie stadt. io.) Thalbach, oder Worrn; die stadt hat es an.i;;8. denen von Champion abgekauft, n. Corbiere, liegtunterhalb Boü, rechter hands der Sana , und kam durch kaufan. 15;;. an die stadt. 12.) Voll, liegt an der Sana ;die stadt hat diese Herrschafft an. 1615. vom Bischoff vonLausanne erhalten. 1;. Romont, war auch eine Grafschafftund ein appanage vom Hause Savoyen , und kam im kriegan. 15 ;6. an die stadt. 14. Rue , liegt oberhalb Milden;kam mit Romont an die stadt. 15. Surpierre, kam zu glei,cher zeit an die stadt. 16. Actalens und Bossonens, liegtgegen Vivis und dem Lansanner-see. Die erstere Herrschafftkam an. i;is. von dem Baron cke Challant, und die letzterean. i;;6. im kriege an Freyburg. 17. Chatei St. Denys,ward an. -;;6. erobert. 18. St. Albin, ward an. 1691.erkauft, ry. Cheyre, kam auch durch kauf an die stadt.

Neben diesen Vogteyen , hat die stadt Freyburg die vierVogteven, Murren, Granson, Cscherlttz oder Örbe, undGchwartzenburg mit Bern gemein , und ungeachtet sie ver-schiedene mal deren theilung auf den Tag-satzungen und an denCanton Bern gesucht, als an. 1600. rso;. und 1604., wolltedoch Bern niemals darein willigen. Die von Bern dahin ge-schickte Landvögte, müssen zu Freyburg, und die von Freyburg,zu Bern , den amts-eyd schwören, rechnung ablegen, und dieappellationen aus diesen Vogteyen gehen auch also an die an-dere stadt. Eine jede währet;. jähr lang; über dieses bcvog-tet sie gemeinsamlich mit den n. ersten Cantons, alle 2. jähr,die 4. Italiänischen Vogteyen Lugano, Locarno, Mendrisio undVal Maggia, welche der Hertzog Franciscus Sforzia von May-land an. i;i2. den Eydgenossen vergeltungs - weise übergebenhat. Sie hat auch nebst Solothurn, mit den löblichen 8.alten Orte» theil an dem malefitz in der Landgrafschafft Thur-göw. In der stadt redet man Teutsch und ein Welsch parois,oder grobe land-sprache. Der Bischoff, so ehemals zu Lausan-ne gesessen, residirt darinnen, wie denn diese stadt und land(so gantz Calholisch ist > unter seine Viwcs8 und geistliches ge,richt gehörig ist. Das ewige bürger-recht zwischen Bern undFreyburg, ist zu verschiedenen zeiten oft erneuert, an. i;;2.auf die stadt Solothurn erstreckt, und zwischen allen dreyenstädten an. 1517. feyerlich erneuert worden, wie denn der inn-halt zu lesen ist bey Waldkirchio (s). lib. VII. p. 2;2.

L üb. VIII. psg. 2;;. ubksgs psz. üzy. L segg.

ckescr. üelv. p. 2;y. LolmoAmpk. p. 45

cke reb. uelv. lik. II. cap. 14. <L üb. III. csp. 9.

Lliron. msnusc. k. I. ack nun. H79. L snn.1281. Nm/e7. äs kepubl. Helv. Ich. I. pag. 171. Lc legg.Ich. II. psg. 498. Lum segg. chigus /ac. Löi». in snnotat. (a)

E. B. H. ?. I. xag. 288. *

Freyburg , eine stadt nebst einem Amte an der Unstrutt inThüringen, eine meile von Nanmburg, dem Hertzog zu Sach-sen - Weissenfels gehörig. Das schloß daselbst hat vor diesemNeuenburg geheissen, und ist von Angusto Churfürsten zuSachsen, renovirt worden . jctztflor. Thüringen, x. 146.

ZsoZr. Spangenb. Mannsfeldische chronick.

Freyburg, oder auch Fridburg , ein mäßiges städtleinin Ober - Bayern , im Bißthmn Passau, liegt an den Ober-Oesterreichischen und Saltzburgischen arentzen, und hat seineigenes nach Burckhausen gehöriges Land - Gericht. Chur-Bayern, ?. 266.

Freyburg , eine adeliche familie in Schwaben, welchevon Eberhards , der um das jähr 1290. gelebet, hergeführetwird. Dessen söhn Johannes, hat sich wegen der zu Frey-burg entstandenen Unruhen nach Costnitz gewendet. Bern-hard, sonst Gerold genannt , war an. 1670. Abt zu Rhei-nau, um welche zeit auch Lutz-Hans von Freyburg in Eck-heim gelebet , und sein geschlecht fortgepflantzet hat.üemm. L. IV. p. 81.

* Freyburg, oder Friburg, Freiburg , eine kleine stadtim Hertzvgthum Schweidnitz, zwey meilen von Schweidmtz,welche Boleslans LsIIiLo5u8 an. 1291. mit einer mauer umge-ben , und mit schönen Privilegien versehen hat, welches letztereauch Hertzog Bolco an. i;;?. gethan. Diploma Lok. Lies.n. 25. ilp. ile , rellA. manuftr. tom. VI. r>. 4l. An.

1427. schlugen die bürger den Hußiten etliche stürme ab,und an. 1645. hatte der Schwedische General Komgsmarcksein Haupt-quartier allhicr. Jetzo gehört diese stadt den Gra-fen von Hochbcrg. Lucä Schief, cbron. ?- Y25.

Freye Aemter, ist eine gemeine Evdgenoßische Voatey undstrich landes, zwischen der Rüßund dem Hallweyler-fee. vomkloster Mnry bis hinunter gen Mellmgen. Der nähme kommtdaher , weil die darinnen gelegene drey Haupt-flecken, Meyen-berg, Reichensee und weyl mi Uergow , be-

sondere Herrlichkeit und freyes Amt gewesen ist. Vor alters

Bvv , wurde