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werden, und viele Türcken unter die brüder auf-
Hand < ? and. 3 n Italien nahmen sie nicht weniger über-ter ai.„!i'°"^'rheit zu Florentz, Livorno, Rom rc. Weil nunIahe, viele leuthe als eine listig verstellte art Epicureer an-sey M deswegen glaubte, daß kein gesetz zu scharf wider sieNlch/.'° er den 29 . may 1718 . den bann über sie publiciren.rin/tz / "gchricht findet man in Xelstion ffpologigus L Hilto-
s Iz Locu-ch äss krsncs Nsgvns par ss 0. 0. 2l. k. 21.
cks8 kiirriLS Oäsnollo i7;8> in 8- Lonltim-' -oires, I.oix, Lkarges, Xeglemens <L ussZes äss. tr-iäuit« äs l'ängloiz, psr ^san, Xuensn in 8-
und andern dergleichen schristen ; ingleichen in^ kgi!-.. 0 "co-LccIeslLÜ. Neuen Fama, 2Iercurs5 üifforigues* , I^ertrsL Hiltorigues Lc.
^'ditt/^^nus, (Joh. Wolfgana) ein Bayerischer Mus,litte da»" ?"l!vlstadt, wurde daselbst an. i??-. voÄor, practi«>t87 ?vM?vurde an. 1575. Cammer-Gerichts-EsKor, an.Ersten .^d-Hof-Rath, gieng als Abgesandter zu den Chur.
Sachstn und Brandenburg, und schrieb in seinemt» ^Mpiionism^uris Okronologisam, Franckfurt i;84.^8z. 0 Denshum luris scriptorum, ib. 1^79. in 4. und
Sehest " 4 . da er in der dedication von sich selbst Nachricht ge«eoirte auch andere dücher, welche Lippenius in bidl."ivbilr ^führet. sstgl. bibl. k. I. L II.
' L *' ^°ln. III. L VI. IsÄ. III. Z. ;.der ein in Ober-Oesterreich ohnweit Franckcnburg in ei-Neve„s,?„dmen gegend gelegenes schloß, welches den GrafenMyiystn« ^ zugehörct. An. 1^9;. brachte es Hans Christophdch Gallspach und Tretteneck käuflich an sich. Nachdem
»cy „h waujpach und Lreltenea rauylcy an „cy. ucaajvemd>egdx.Dessen nachkommen der religion wegen aus dem landeanbar es der Kayser Ferdinandus II. an. 1621. den 20.von Li^fFrancisc. Christophormn Khevenhüller verlaustet.< 8 reva "eck, deschr. von Ober-Oesterr. rom. I. p. 514.DtttzgAch, oder Friesach, lat. krilssum, ist eine stadt in dem^ LkÄ^KÄndten, an den Ober-Steyerischen grentzen,e>»igx st^Whum Saltzburg gehörig. Ihren nahmen wollend>kgen e„, ven Friesen herleiten, andere aber sagen, daß sie ihnsst, und Flossen wilden sau, so man der örten Beern heis-sich ^ dieser gegend aufgehalten, bekommen, so, daßU>n ach?? ^ernau genannt worden, daraus die Römer Veru-^ich^'dcht, darzu die leuthe daherum das ach gethan, daraus, 7 'deili M endlich vrisach Herfür gekommen, so aber ins-« !usiä"bsach geschrieben wird. Der ort liegt sehr bequemKlbkli - wit anmuthigen bergen und fuchtbaren feldern um-ist gvld-bergwerck aber, so sich vormals daselbst defun-V stadt ^ae eingegangen. Unter den geistlichen gebäudenklöster der Prediger-Mönche, und Kloster-Frauen"lvictmer-vrdens. Unter den weltlichen ist das schloß,Lands - Hauptleuthe in Kärndlen vor zeiten ihreMschaZ8chabt. Sie war derbotmäßigkeit der Grafen von^asch ^it unterworffen, bis aus dessen geschlecht demNüke r^belmv, die mit seiner gemahlin der H. Hemma er-,°"chey' wyne von den berg-knappen zu Zeltschach ermordetA obst. Mmnf wurde der Gras ein Einsiedler, die H. Hem-M'Stif,-,^e das Gotts-Haus zu Gurck , und scheuchte demMaio..äze Saltzburg die stadt Friesach. Dieses geschahe, nach
der ' uach den jähren 1070., wiewol Lazius saget,MenxfA"v>er Heinrich II. diesen ort dem gedachten Ertz-Stifteaufn^Hemma die Probstey zu Gurck um das jährMbst ui^Wtet. Es hat der Ertz - Bischoff nicht nur einenvu. "Hen in den geistlichen , sondern auch in den
Nttsh seinen Vice-Dom allhie, welcher in dem schloßo? 1^.?' st oberhalb der stadt auf einem schönen lustigensciul«°^- Gebhardus, der 27. Bischoff zu Saltzburg,w der stadt erbauet. An. 1090. wurde das schloß' ^ber^'s gefangenen Ertz-Bischoffs Thyemoniü bela-ag den ^ ^^er sie behauptet, ohngeachtet der Ertz-Bi-
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wider sie behauptet, ohngeachtet der Ertz-Bi-
. , ' .äagerten
An. 1275. wurde die stadt von des Kö-
gebunden worden, auf welchen die belagerten
..
Ug.I"' dak"a" >wuno ausorannic. Luc ocuv»vt>,u-r enrviuu.»vtti^rn an. 1481. von den Ungarn erobert, von den
bestieg durch kriegs-list ihnen an. 1496. wieder abge.
Sonsten hat sie auch unterschiedene feuers«x. Kä>.„/. davvn sie sich aber allezeit wiederum erholet,k. ff.rs. Kc ,sche chronick. //««ä. bletrop. Lalisb. k. I.
^ äs Xep. Xom. L^«««er. annal. Lojor.
topoZ-'. 2ulkr.
bald d!!'^ Bischöffliche residentz-stadt an der Mosach,dwIser ergeußt, gelegen, hat;. kleineÄejsx Alan na,. 7 . nach Jnqolstadt, lind 9. nach Ang-^l»e?es Bave? ^ baß sie von den Römern, als sie denjenigenb»»-? ^strecket *Mdes, sich von der Donau bis an die' Und vurch ihre Lanbpfleger verwalten lassen, er->!>q a" sey; Fruxtnium und Frixinia genennet
«lba "/as niaa )bnen die anmnthigkeit der gegend nicht we->^aidv«^vl an g-ä^ben haben. Man findet heut zu tage da-xdeyk "Je» an-,, dvde als vieh-ivevde und zum jagen bequemenbflst. A>r liisijl "berfluß. Absonderlich ist die Bisthöffliche re-'Jutte n^I'lgelegt, welche durch die schönsten mahler-blstox. Koffere annehmlichkeiten bekommen. Von///. EheU.
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geistlichen gebäuden ist absonderlich die Dom-kirche, welche be-reits an. 444. zu ehren der H. Jungfrau Maria aufgerichtet,und nachgehends von dem H. Corbiniano zu ansang des VIII.s-esuli in einen Dom verwandelt seyn soll, sehens-würdig. Siepranget mit einem ausbündigen predigt-stuhle, und einem mit klei-uodien reich-besetzten Marien-dilde, welches der H. Lucas soll ge,macht haben, wie nicht weniger mit dem künstlichen chor-altar,blak, welches von Paul Rubens verfertiget worden. Unter denkirchen-schätzen findet sich ein weyhbrunn-kessel aus einem chryso-lith in der grosse eines tellers , und der darzu gehörige weyh-wedel ist von purem smaragd. Ausser dem Dom lässet sich auchdie Pfarr-kirche zu St. George, nebst verschiedenen klöstern, unddarunter sonderlich das Benedictiner-klvster Weichen-Stephan,wohl sehen. Was die begebenheiten der stadt anlanget, so hatselbige von den Ungarn vieles erlitten. An. 1086. haben sie dieSachsen, als sie wider Kayser Heinrichen gekrieget, eingenom-men. So ist sie auch von Hertzog Heinrich XI., weil sie es mitHertzog Welchen hielte, sehr hart gezüchtiget, und an. n;9.durch einschlagnng des Wetters gar in die asche gelegt worden.An. 1049. wurde daselbst Bruno aus dem Teutschen Dagsbur-gischen geschlechte zu einem Papst erwehlet, welcher hieraufden nahmen Leonis IX. angenommen. In den jähren iszr.1640. und 1648. wurde sie von den Schweden erobert, undsehr hart mitgenommen.
Freysingen, das Bißthum, gehört unter Saltzburg, an wel-ches es gegen aufgang, gleichwie an die Bißch ümmer Brixen ge-gen mittag, Augsburg gegen abend, und Regenspucq gegen Mit-ternacht flösset. Der Bischoff ist ein Reichs-Fürst , und gehetauch allen denjenigen Bsschöffen vor, die unter Saltzburg gehö-ren. Er besitzet neben der Haupt-stadt Freysingen auch das Amtund schloß Ißmaning, die Herrschafft Burckrain und den altenmarckt Isen, wie nicht weniger die Grafschafft Werdtenfels zwi,sehen dem Bayerischen und Tyrolisthen hoch - gebürge, als un,mittelbare güther des Stifts. Sonsten hat er auch in Oester.reich 4. Herrschafften, Enzersdorff, Hollnbnrg, Waidhofen undUlmerfeld, in Crain, die Herrschafft Lack, in Steyermarck Rot-tenfels, in Tyrol den marckt Insing, und endlich in Bayern vielhof-märckte, da er aber nur als ein anderer Land-Stand anqe«sehen wird. So soll er auch in Jstrien, Dalmatien, Sclavomenund der Treviser-Marck viel unter seiner botmäßigkeit gehabt ha-ben, welches ihm aber von den Türcken und Venetianern ent,zogen worden. Den gründ aber zu dem Bißthum hat Corbinia-uus, ein Franzose, geleget, welcher um das jähr 716. von deinPapst Gregorio II. zum Bischoff gcweyhct, und nach Teutsch,land geschickt worden, daselbst die ungläubigen zu bekehren,welcher denn von dem Hertzoge Grimoaldo XII. in Bayerndie stadt Freysingen nebst der darinnen befindlichen Marien-kircheund vielen frcyheiken erhalten, und dadurch gelegenheit bekom«men, gedachte kirche in einen Dom zu verwandeln. Ausser die-sem allbercits erwehnten Bischoffe nun sind von seinen nachfol,gern berühmt, Aribo, welcher das leben des oft-gedachten Cor,biniani beschrieben; Gorscalcus, unter welchem der schluß ge.macht worden, welcher noch heut zu tage in acht genommenwird, daß keiner aus den Dom-Herren nebst seiner Pfründe auchanderswo Canonicaten gemessen darf; Otto, ein söhn MarggrafLeopoldi in Oesterreich, welcher das Stift in sehr grosses auf-nehmen gebracht, und wegen seiner Historien bekannt ist; Ni-codemus äs I-i Scala, ein Herr von Verona und Vicenz, wel-cher das im vorigen artickul angeführte, und durch des H. Lu.cä Hand verfertigte Marien-bild zu dem Stifte gebracht; undendlich Vitus Adamus, aus dem adelichen geschlechte der Ger,decken, welcher das Stift sehr verbessert, aber nachmals durchdie schädlichen einfälle der Schweden selbiges in grossem ruinsehen müssen. Orra Üb. V. ckron. csp. 24. Lr«.
in ekronol. Uonak. 2lstrop. 8alisb.
L in rsb. Loic. Lr/er«,, topogr. Lavsr. p. rz. sso.
L in sxxsnäic. p. 12. Ertels Chur - Bayer. Atlas. 5 «Lrtt«r.smig. x. 241. feg.
OtalnZus der Bischoffe:
i. St. Corbinianus, von an. 720. bis ?;«,r. Erimbertus oder Ehrenbertus, ern bruder des vorigen,starb an. ?t8. ...
Josephus, von Verona aus Italien, starb an. 760.
4. Aribo, der von einigen Heres, ingleichen Cyrinus genen-
net wird, starb an. 760.
5. Otto, starb an. 8 i<-.
6. Hitto, starb an. 814 .
7. Erchtenbertns, des vorigen druders söhn , starb an. 8 ; 4.
8 . Anno oder Hanno, von Hall aus Tyrol, starb an. 87;.
9. Arnolphus, starb an. 88z.iv. Walthon , starb an. 90;.
n. Otto oder Utho, starb an. 907. -
12. Draculphus, ertranck an. 926. in der Donau»iz. Wolffram, starb an. 958.
14. Lambcrtus, starb an. 9^7. ^
r;. Abraham, ein Pfaltzgraf aus Kärndten , starb an. 992.
16. Gottschalck, starb an.
Friderieus I. hat nicht lang regieret.
18 Enaelbertus, Graf von Mosbmg, starb an. 10)9.
19! Nicerus oder Nitgerus, von Regenspurg, starb an. 10;;.20. Ellcnhardus, starb an. 1078.
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