Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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lien«! ^gestalt, daß er endlich genöthigt ward, sich nach Ita-und alle seine in Spanien zusammen gebrachtezog. zu lassen, welche darauf König Johannes II. ein-ten von su Florentz, in der würde eines Päpstlichen Lega-iti der ^ ^ Ancona, in dem majoan. 142;., und warddes c. v'kyedral-kirche zu Burgos begraben. Für den ordenlet. H^lervnpmi hat er in Castilien daSkloster Espeja gestif-bitt. äs Lsp. IIK. XIX. L. -o. lib. XX. L. 14.

gegen ^t. korum sulium, eine provintz in Italien, welcheenge ^ W die Grafschafft Gürtz, Crain und die meer-gey w-st^eest, gegen süden an das Venetiamsche gebiethe, ge,den ab!« "" die Tarviser-Marck und Feltri, gegen nor-Eiefgb^ un einen theil von Tyrol und Kärndten grentzet.einen ^^.vor reiten den ticul eines Hertzogthums, und hattestadt ^i?l>ern bezirck, als jetzo. Nunmehr ist Udine die Haupt-kann, a>"uen; die übrigen städte sind Citta äi Friuli, Ma-die hissn nuova, Venzona, Aquileja und andere. Wasgen dieser landschafft betrift, so wurde sie in den zü-N>itnx,,n.^mden völcker, weiche in Italien einbrachen, harttSz.ss^wen. Der Lomdarder König Alboinus machte an.lns^enckel zum Hertzog und Gouverneur daselbst. Caro-yin, > an. 774.- und 800. gleichfalls seine lehens-leuthe da-n>il chen söhn, Ludovicus der fromme, beschenckce da-Berenaa? kochtermann Eberharduin, von dessen söhnen sich!^chlaa°« " r»m Könige in Italien aufgeworffen, und an. 924.W worden. Kapstr Conrad II. schenckte dieses land umPopoui, dem Patriarchen von Aquileja, dessen1 >H dieg?^" ^ l>is aus das jähr 141;. behalten haben, daHtttzog^uetianer, wider welche sich der Patriarch, Ludwig2»d wej, Teck, mit krieg eingelassen , dessen bemächtiget,h-rde„auch den Kaysern 400000. thaler vorgelehnct, so^ ihnen« im besitz behalten. Kayfer Maximilianus I. hatan. 1509. abgenommen, allein sie haben es an.a"gefan^rum erobert. Und weil die Türcke» schon 14. mal»>>ng so haben die Venetianer eine regulirte grentz - ve-°Hvn hi^uua nuova bauen lassen, und regieren dieses land,Nnisch-I.,Ehrlichen einkünfte zum wenigsten 400000. Venc-Mln,g ien betragen, durch einen General-Proveditor zuund einen Lieutenant zu Udine. oe, 6ouv.e llesc: ^0"^' I- ?. 89. 172. 2;o. Kitt. ssrevlf.

stal. memor. ä'Hguil. äs-

^^oli. Lntig. ilguil. 6ec.

oder Freyburg, eine kleine stadt in dem zu dem^DaniÄ? Bremen gehörigen Kaidinaer- lande an der Elbe,

* L "Hen vestung Glnckstadt gegen über.

^ipssexg Wo, (Theodoricus äs) von andern Tento, und vonM gedosl7^"'"inus genannt, war zu Freyburg im Briß-f- >vax , daher er auch seinen zunahmen erlanget.^Xm "Micher gelehrter Dominicaner, florirte zu endeMer „v^^d zu ansang des XIV. LeuU, und las zu Paris,d r;r. j^"n. izio. gelebt, über die Theologie. Lusitanus°» nwin«,'^ hernach Gozzeus, Puls, und andere mehr gefol-^«eibxiss'pliciret hier die ssriptores, und macht deren zweyUne„d, den einen äs Friburgo, den andern Teutonicumn/^iehe, auch jedem besoiidere schriften bey; allein es-Met den; ohne gründ, und Laurentius Pignon n. 29.^ geth-j,/?"ern alle schriften zn, welche Lusitanus unterEs sind aber selbige : äs Origins Herum xrse-r^ck ^ L davon das manuscript in der Kayserlichen biblio-

«^ bp bellndiirk - -t- äk Iriäs: äs Mso-

pciw

befindlich: äs ssempore; äs Irläs; äs Men-s ^ LhM. > els Oorpors LkrM lud Äsrsmeuco; äs Lor-fr»!,! o^ortuo; äs Lirtium Lommunicsts; äs Oslen-^ ^eorum Oräinis ; äs Vrikus Oillicilibus; äs ffriiä-kis 6snerLti«ns Lucis ; äs Lolorlbus; ästin^Urz L Imelligibili; äs krinsipio mgrensli;

„ si^b, "s^aeorum ; äs Viilous bsgriks», welcher letzteren l;r. h ea der Leipziger Pauliner-bibliotheck, vom Fellero,,.7,''.angeführt, in manuscript befindet. hibl.

«,"^ih,^^k.;i°.Lr°m.II.p.8l9.o/M a» ^« kleine derg-stadt im Satzer-kreis in Böh-N n-vra," Voigtländischen grentzen, nicht weit von Eger^ ^^0 inan zinn und biey schmeltzet.skb^iil d eo, lat. krsqusmum oder fricentum; eine kleine^i?rBene^„?d°htanifchen landschafft Principato sirra , zwi-^ Mat ej«°^w und Conza, an dem fluß Tripalta, gelegen.?^eytv st^^dff, welcher unter dem Ertz - Bischoff von

s>ch?^(Jacobus äu) ein Französischer Benedictiner, wars Normandie an. 164 ?. gebohren, und begab^w Iianr''der Abtey Jumieges in die Congreqation äs?äci,a^!esi'c,^'te darauf eine zeitlang die Rhetoric inV? seine mäa- mit vielem deyfall; wendete aber hier-Äch ,iUsamm!n^^t auf die lesung der Kirchen-vätter, unda'k mit Loälcikus lVI 8 c> 8 . An. 1686 .

die wercke des heil. Ambrosii in zwey fo-^ille^'ch ej,, m!/^^des k. Nicolas le Nourry, an das licht,^ün r.als jg,, Mmcs mit dem Gregorio Xariaureuo zu thunl'"? >hät N"°d den - 5 . may an. 169 ;. hinweg nahm.s p. P,nson P^xsEents-Advocat zu Paris, in

l-b^Mel beschrieben, melsng. wm.

vdrr Z ^!. äs 8. Naur p. 1 ;;. N-. bibl. Leu.

^op. Ertz-Hause Oester-

reich gehöriges, von uraltem Mämonio des Gräflichen Hab«spurglschen Hauses herrührendes land, so sich von dem Bötzbergund der Aar, zwischen dem Rhein und dem Basel-gebieth, bisan die Ergetz (welche bey Äugst in den Rhein fliestet) herab zie-het. Es hat den nahmen von dem Haupt-flecken Frick. Die städ-te Lauffenburg und Rheinfelden liegen darin», wie auchdas kloster Olfperg, und oben gegen Waldshut über das schloßBernaw; die übrigen dörfer sind Meli, Mumpf, Stein,Eicken, wegftetten rc. Bey Weitn«» ist vor altem das ersteschloß Thierstein, und oberhalb Wegstetten das alte Gräflicheschloß Hombura gestanden, wie dann auch das meiste in demFricklhal diesen beyden Gräflichen Häusern unterworffen gewe-sen ; der oberste theil am Böbberg, mit den dörfern Boyen ,Efingen, Mandag, rc. gehört in das Bernerische Amt Schen-ckenberg. Zu der zeit des Sempacher-kriegs, worinncn Ertz-Hertzog Leopold erschlagen worden, zogen die Berner und So-lothurner an. r;89- im jan. in das Buchsgöw für das schloßGowenstein, und nach dessen eroderung thaten sie einen ein-fall in das Frickthal, und hauseten erbärmlich darinnen ; dieeinwohner meynten zwar auf dem ummanrten kirch-hof zuFrick ihr haab und guth in einige sicherheit zu legen; es half ih-nen aber wenig, dann er bald erobert und alles erbeutet wurde.In den vorigen kriegen haben die Eydgenossen dieses land widerder Franzosen Überfall beschützet, und solchem neben den Wald-städten die Neutralität zuwege gebracht. Es wurde auch an.1689. auf einer im jan. zuBaden gehaltenen Tag-satzung, vonverkauf-oder Verpfändung des Frickthals an die Eydgenossen ,tracttrt, und selbst ein prvject darüber aufgesetzet; allein esfand solches an dem Kayserlichen Hof etwas schwierigkeit, undgerietst also völlig in das stecken, ebrcm. kzs üb. I.

p. 42. lib. XII. p. -75. b. Nett/n. vkron. k. I. Ilb. III.

p. ,oo. Kal,«. snn3l. p. 116z. *

* Frick, (Johann 1 Prediger und Professor IbeoloMT zuUlm, war den zo. dec. 1670. gebohren. Nachdem er in die-ser seiner vatter-stadt den gründ zu seinen studien geleget, be-gab er sich an. 1689. nach Leipzig, und erwarde sich daselbsteine grosse gelehrsamkeit. Als er an. 1692. Magister worden,hielt er drey öffentliche disputalionen, fieng an andere zulehren , und ward ein bcysitzer der philosophischen Facultät.Indessen arbeitete er an den bekannten proleZomema zu derLeipziger ausgäbe der LXX. Incerp. wollte auch den kol>-bi-üorem Morboki aus dessen Handschriften fortsetzen. Neben die-sem hat er auch verschiedene stücke an den Lateinischen /lcstizLruä. verfertiget. An. 1S98. gieng er von Leipzig nach Wei-mar , und ward von dem Hertzoge zun, Prediger zu Ilmenaubestellet. Doch ehe er sein amt antrat, nahm er erlaubnis insein vatterland zu reisen , allwo er erstlich durch kranckheit, dar-nach aber durch den beruf an die gemeinde zu Pful, einemdorfe nahe bey Ulm, aufgehalten wurde. An. 1702. ward erin die stadt zum Prediger bey bey der Haupt-kirche versetzet, wozuan. 1712. die stelle eines Professor«« ssbeoIoNöe am 8smmnrioLcclestAstiLo kam. Er wurde nachgehends zu andern geistli-chen ämtern und endlich zum 8snior des Mnistsrii befördert.Aus feiner ehe hat er nebst andern kindern einen söhn, nah-mens Joh. Georg, von welchem der folgende artickul handelt,wie auch einen ändern, Albrecht genannt, welcher ProfessorpoekevL bey dem L^rnlnsto zu Ulm worden, hinterlassen, undist den 2. mertz an. 17,9. gestorben. Seine schriften sind nebstschon gedachten prolsZomsnis , und vielen dissertationen, des-gleichen vorreden über verschiedene neu ausgegebene bücher;Reifere erörterung der frage H. 0 . Joh. Fabricii rc. so er un-ter dem nahmen Joh. Warnefrieds ausgegeben; äs Lura Vs-

terl« Loslest» cirog Lsnonsin 8. 8criprurL <L confervLnäsmLoälcum puäcatsm, Ls. Gelehrte Zeitungen.

* Frick, (Joh. Georg) ein söhn Johannis, war zu Ulmden 7. oct. an. 170z. gebohreü. Nachdem er zu Hans unterwie,sen worden, studirte er zu Jena , und legte sich neben derTheologie starck auf die Litteratur. Er begab sich an. 1725.nach Altorff, und ward daselbst MZ-stsr, disputirte auch ver-schiedene mal, bis er an. »720. in sem vatterland zum krok.posleos deruffen ward. Aus anlas einer disputation, so erallda äs vruiäi« , Ocsiäsmslium populoium kkilofopki« , ge-halten , ward er zu einem mitgliede der Teutschen Gescllschafftin Leipzig aufgenommen. Übrigens hat er auch eine Otsserv.äs ^olisnne Morona 8. ss. L. L:n'äm:äi in 8chelhonssl Lrnos-nit. litterarii« tom. XII. setzen lassen, und die Nachrichten vondem bekannten Baron von Neuhof aus dem Französischen indas Teutsche gebracht. Er starb den 17. apr. r?;-.

Lcc/e/. tom. IV. x>. Zi?-

Frid, ein gutes geschlecht in dem Elsaß, und sonderlich zuStraßburg, aus welchem verschiedene wohl-verdiente lenthe ent-sprossen. Johann Sebastian, (dessen vatter gleiches nahmensRaths-und Bau-Herr zu Pfortzheim in der MarggrafschafftDurlach gewesen) wurde gebohren den 7 . sept. an. i; 6 ;., legtesich auf die Medicin, und erlangte den apr. an. 1588 . zuBasel den grsäum voölorstu«, pracklcirte daranfseine kunst inStraßburg, und starb daselbst schon an. i? 9 i. Er hinterließ ei-nen söhn, nahmens Johann Ulrich, welcher Stadtschreiberan letzt-ermeldtem orte war, und von dieser stadt zu denen, diebeylegung des Teutschen kriegs abzielenden friedens-tractatenabgeordnet wurde; muste aber, wett rhm auf der reise voneinem pferd ein schenckel entzweigeschlagen worden, wiedernach banse kehren. DejM söhn JohannIscob, einMuI-vpd z