Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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einem üntheil haben wollte, kam es endlich an. 149s. zustall aetk-H. ch, krafft dessen Lchleßwig nnd Holstein derge-s>neg, wurde, daß König Johannes Segeberg / Rends-/Mwv, Hafeldorp, Flensburg, Sonderburg, Feh-M, E^burg, Apanrade, und die klöster Rheinfeld, Arens-Tvtldxx^Etzeund Nuhekloster; Hertzog Friedrich aber Gottorp,^nbvra ' Trittow, Steiuberg, Jtzehoe, Plön , Ol-u»d dgZ '" Wägern, rc. haben, die Ritterfchafft, PrälatenAedrjck M auf Hamburg aber gemein feyn sollten. HertzogAil,,,^.llu»de hierauf dem Könige in dem kriege wider die?"ch j,,M öey, der aber unglücklich ablief. Er half ihm^Uders Errege wider Schweden. Endlich als nach feines"nis tode dessen söhn Christianus II. von den Dä«Mch k'vron gestossen wurde, bestieg denselben Hertzog Frie-"ia„ . sw hierdurch das unrecht, so ihm sein bruder ange-?». i. "'chilch ersetzt wurde. Die Jütländer machten ihnMch fj'^rrst unter freyem Himmel zum Könige, und da-brophezeyung wahr, welche ihm längst vorhero sein»el der Refpuentlofp, verkündiget hatte. Dem erem-ein ander folgten das jähr darauf die übrigen Stande,und m,"wm"e hernach musten sich die städte Coppenha-A, moe, welche noch allein Christierni partey hiel-'»>d w., .Walls ergeben. Hierauf suchte sich Fridericus je mehrv.die vrI,!"Iwem Reiche vest zu setzen. Zu diesem ende ließ5 °"ige auf Schweden fahren, und richtete mit demN bündn.'/arw vielmehr wider den verjagten ChristiernumM. auf, dergleichen er auch mit den Hansee - städtenf^Oiis ssv machte dem vertriebenen Christierno völlig denA trvünn br mit seinen in Teutfchland zusammen gebrach-Mße. N/" unverrichteter fachen von Dänemarck abziehencA/bchey lrug sich die Veränderung der religion zu,Nd sxlbs^vrlch der Lutherischen lehre nicht ungeneigt war,MviM^weye Übung in feinen landen verstattete, worzu der^ntljch E Bisthöffe unternehmen, welche Christierno sowol

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unter der Hand allen Vorschub thaten, nicht we-

>^eiii,n«^elragen haben. Den Adel verband er sich durcha^GraL.^sser fteyheiten, welche er ausser dem nahmen,M ex ^ und Freyherren, ihm fast gleich machte. Endlich7 °njg nachdem er das jähr vorher den verjagten

Mg d^Lchuemum gefangen bekommen, und durch versiche-rte Person sein Reich ausser gefahr gefetzt hatte. Ergemahlinnen, davon die erstere Anna, Churfürst'?He„, "lAMi zu Brandenburg tvchter, so an. 1445. ge-hrx» WM Christianum III., so nach ihm König worden,

Die andere war Sophia , Bogislai IX. / Hertzvgs^ tvchter, welche ihn rum vatter dreyer söhne,

/ Mit dem zunahmen des ältern, so in Schleßwich? Her^w leinen antheil bekam, Adolphi des stamm - vattersL HildM von Holstein-Gottorff, und Friderici, Bischoffsund Schleßwich, machte. LÄrtslLt. killor., gensslog. vsnills L Halfst. Le,r»L« klo-

^ lMvZs Lll.

<?^ck^ 5 Ecus ii., em söhn Königs Christian! III. in Dane-^mit Dorothea, Hertzvgs Magni zu Sachsja,,' Cr w,.V°chter , gezeuget halte, war an. 15,4. geboh-rt? Eeinxs'Me noch bey leb - zeiten seines vatters im achten.?VZ zum Könige in Dänemarck erwehlet, woraufdem tode feines vatters den thron würcklicht°,s Dithn,'o Mich den ansang seiner regierung durch besiegungr»i^"Un ' welche bis hieher ihre freyheit behauptet hat-g°Mdvivkn ihm upd feinen zweyen vettern , Johanneauch ,! H^tzogen zu Schleßwich und Holstein, bezwun-tz,,Me. HJM'er sie dreyen getheilet wurden, merckwurdig0 vey zahr hernach ließ er sich in gegenwart Churfürsts« Sacken und anderer hohen Personen die crone zu

^LGtzen. Zu gleicher zeit schickte der Papst einenhaiMe», "L^anemarck, daß er den Konig zu dem LonailioUnd ?!??' sollte, allein er muste sich zuLübeckauf->?^alSs„j '"Überantwort vergnügen lassen , daß cr eben so

wolltein

ÄA?iseu k>a?Eer, König Christianus, mit dem Papste wo!»W^deli , Nicht lange hernach ließ cr dem Könige m»est^lleiu^wo Xiv. den krieg ankündigen, weil Schwedens«L?cht wo»,?^bev geführte Dänische wapen mit drey cro-!Gj,^e Dss,v.pMren lassen , sondern auch durch andere ur-Eik^i z>vejf-,k?^"diget hatte. Der krieg wurde über achtu,u'?lftem glücke geführet. Denn obgleich anfangsd>e L>d dc,s ^?"s"hrung Güntheri von Schwartzburg Elfs-Ü^wivedxss'wzu gehörige Oeland erobert hatten, hingegenM Malten-^ Halmstadt abziehen , und gleich daraufE>ksxMlltl wessen, worinnen beyderseits über viertau-/ ^das feld räumen musten, auch überd,.1'<Jur sie unglücklich waren, so schien doch7» den Slück sich zu ändern. Die Schweden

?l>chDänen Admiral mit tausend mann, und" Wiskn Lübecker Admiral verbrannten sie^ ^ lnusten die Dän"-

k«stalen MKn, daß in die

sche„MckchM Ranzow

G?de M M die 6000. Schweden erlegte. Jnzwi-gestvff^, Ench von seinem bruder Johanne von" l^or. welch^ dann wegen anderwärtiger kries

den ^siurm ^..^!?"sten die Danen und Lübecker einen so^ . yooo. mann mit den bey-

Doch wetzte an. 1^67. der Dänischedie scharte jn etwas aus, indem er

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ge um so viel lieber den frieden annahm , so an. 157c».durch Vermittelung des Kaystrs Marimtliani II. nnd der Kö-nige in Franckreich und Polen zu Stettin geschlossen wurde.Hie»dey liessen die Schweden ihren anspruch auf Schonen,Halland, Bleckingen, Gothland, Norwegen, wie auch Lieftland, wenige orte ausgenommen, fahren , und zahlten noch200000. thäler, die Dänen hingegen gaben Elssborg wieder,und resignirten ihrem rechte auf Schweden. Nachdem nunauf solche art die Schwedische «nruhe gestillet war, blieb erdie übrige zeit seiner regierung in erwünschtem frieden. Obes sich auch gleich mit den städten Dantzig und Hamburgverschiedene mal zu einer weitläuftigkeit anließ, wollte sichdoch der König mit einer summa gelbes lieber vergnügen,als beschwerlichen krieg anfangen. Er vergliche sich an. 157-.zu Odenfee mit den beyden Hertzogen zu Schleßwig-Holstein,feinen vettern, wegen der lehns-pflicht, zu welcher sich diesebekannten. Nach feines vettern JohanniS des ältern, Her,tzogs zu Schleßwich, tode an. 1580., theilte er sich mit dessel-ben bruder Hertzog Adolpho in feine lande, dergestalt, daß erHadersleben, Döring, Rendsburg und die helfte von demmittlern theil von Ditmarschen bekam.' Hingegen gab er an.1564. seinem bruder, Johanni dem jünger» zur apanageansehnliche güther in Schleßwich und Holstein, unter dem titülzweyer Fürstenchümmer, Sonderburg und Plön, wodurchdas Königliche Haus in zwey linien getheilet worden. (SieheHolstein , und Johannes II. der jüngere, Hertzog zuschleßwich.) Im übrigen war er ein grosser beförderer der ge,lehrfamkeit; wie er dann nicht allein dem berühmten Tychonivon Brahe, zur ausübung der astronomischen wissenschassten,die kleine inful Huen eingeräumet, und sonst allen Vorschub ge-than , sondern auch zu Sora ein Königliches Lvmnalmm auf-gerichtet , und die einkünfte der Academie zu Coppenhagen mit60000. thalern vermehret. Cronenburg, die berühmte ve-tzung, hat er völlig erbauet, und zu der prächtigen Frie-drichsburg hat er einen herrlichen ansang gemacht. Einigewollen ihm auch die aufrichtung des Elephanten - ordens beyle-gen. Endlich starb er zu Andersö in Seeland an. i;88. Erhatte zur gemahlin Sophiam, Hertzog Ulrichs zu Mecklenburgtvchter, die ihm drey söhne gebohren, Christianum IV., wel-cher ihm auf dem throne gefolgct; Ulricnm , der Bischofs zuSchwerin worden, und Johannem; desgleichen vier töchtcr,davon Elisabeth« an Hertzog Heinrich Julium zu Braun-schweig , Anna an den König Jacobum in Engelland, Augustsan Hertzog Johannem Advlphum zu Holstein-Gottorff, undHedwig an den Churfürsten Christianum II. zu Sachsen ver-mählet worden. Historis Xegum Lsniik Lompenäiols spucklünäeubroZium iu fxiloZs 8repstsuü. sse^/c^or-,«,, ZenesIoA.Xegio-OslÜLS. ckorvgr. Lsu. f. 769. 6c 770. Le,r»Zri

flor. Lsn. epigr. äe red. gestis srickerici II.

bist. üb. XXXVI. XI.VI. XI.VII. I.XII. I.XIX. XLV.fMoge Jmhofs uotic. kroll. Imp. lii). IV. c. 9.§. 17. p. 268. Lünigs Reichs-Archiv, xsrt. fpea. eom. r.von Holstein, x. 49. ;l. 26;.

Fridericus III., war ein söhn Königs Christiani IV., wel-chen er mit Anna Catharina , Churfürst Joachimi Friderici zuBrandenburg tvchter, gezeuget, und wurde an. 1609. den 18.martii gebohren. Anfangs hatte er sich wenig Hoffnung zurCrone zu machen, indem sein älterer bruder noch lebte, undsich bereits zu fortpflantzung seines Königlichen Hauses eine ge-mahlin beygelegt hatte, weswegen er sich auch um geistlichegüther umsähe, und erstlich von dem Bischoffe zu Verden,Philippo Sigismundo, einem gebohrnen Herboge zu Braun-schweig, zum Losäjutor, nach dessen tode aber an. 162z. garan dessen stelle erhoben wurde, darzu noch an. 16)4. das Ertz-Bißthum Bremen kam, welches ihm aber an. 1644. die Schwe-den wiederum abnahmen. Allein als sein älterer bruder Chri-stian an. 1647. ohne kinder gestorben, und ihm sein vatter an.1648. in der sterblichkeit gefolget, wurde er in dem letztbesagteujähre zum Könige an dessen statt erwehlet, und den 2;. ftpt. zuCoppenhagen gecrönet. Der ansang feiner regierung war ziem-lich ruhig , ausser daß die beyden vornehmsten Königlichen Mi-nister , Uhlefeld und Seestädt, welche beschuldiget wurden, daßsie dem Könige hätten gift beybringen wollen, grosses aufsehenmachten. Allein als nach der zeit die Schweden in Polen soglücklich waren, liessen sich die Danen, welche ohnedem ge-nügsame ursach darzu zu haben vermeynten, durch die Hollän-dischen und andern Gesandten bewegen, mit den Schweden zubrechen. Der krieg wurde also dem Könige Carl Gustav, wel-cher in Polen genug zu thun hatte, an. 16;?. durch einen Heroldangekündiget, und so fort im Bremischen die vestung Bremer-vörde nebst andern geringern schantzen weggenommen. Alleinder Konig in Schweden verließ Polen, drang mit einiger mann-schafft in Holstein ein, und hatte überall erwünschten fort,gang, bekam auch in Bremen die abgenommenen örter baldwiederum weg. Er steckte die Königliche alte und neue stadtJtzehoe in brand, und die insiil Vornholm wurde durch sei-ne schiffe gantz ausgeplündert, ja der Schwedische General-Lieutenant, Graf Wrangel, eroberte du stadt und vestungFriedrich-Ode mit dem degen in der faust , ohngeachtet 5000.Dänen darinnen lagen. Zwar nahmen die Dänen die starckeschantz Froz-Oe an den Norwegischen grentzen im Jemter-lande hinweg , und erofneten sich dadurch eine» paß nach

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