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ü,^trrlichen lribeSMuugen eine grosse Vollkommenheit er--
Kvnias s>ch an. 1686. zuGottorff, in gegenwart des?"dern d-vrlsttani V. von Dänemarck, bey einem turnier vorbürg, hervor, begab sich in das Dänische lager vor Harn-^87 empfieng am 24. dec. den Elephanten-orden. An.'.'M Merk trat er seine reise in fremde lande an, besähe
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r<>89 W' Italien, Spanien und Portugall, und kam an.M aprtl bey seinem vatter, der damals zu Töplitz
Mm ,,^rauchte, glücklich an. Mit demselben gienq er in?hei»s. beyden folgenden jähren wider die Franzosen amPilsen», iu selbe, und ließ bey unterschiedlichen scharmü-!>es vE^"^schrockenhcit sehen; wurde aber durch den tod sei«>» gross-an. 1691. den 12. sept. zu Tübingen erfolgte,teichkn v Betrübnis gest-tzet, und war den n. decembr. bey dessen^ sich'sW"gnis zu Freyberg gegenwärtig. An. 1692. befand
!^te lm/^lNheils an dem Kayserlichen Hofe zuM. Ä ' aem Römischen Könige Joseph» in gross
"vz. den 10. jan. vermählte er sich zu Bayreuth mitEderhardina, der ältesten tochter Christiani Ernesti,"kll, zu Brandenburg - Culmbach, wohnte so dannOber-Rhein bey, und reisete zu ende diesest'lg Italien, allwo er zu Rom, Neapolis und Vene-E»ded^ Wms-würdige in augenschein nahm. An. 1694. zu"ell, br„>,° tanzte er wieder zu Dreßden an, und folgte sei-/ dem Churfürsten Iohanni Georgio IV., der denss,l ,as zeitliche gesegnet, in der regierung, worauf erMzjqVÄ Freyberg, Dreßden, Wittenberg, Torgau und. tben-s, FMdigung empfieng, und über des im octobr. ver-Än-ll?^chags Christiani zu Sachsen-Merseburg unmündi-tr vvrmundschafft auf sich nahm. An. 169z. schick-Mss» G" uur «<-,->-> in^nn , to nn voriaen iabre
Wien, undgrösser verrraulich-
Mi dom ö^g"van, nach ungarn, ,onocrn suyrre auey oasMstij^^ayser aufgetragene oder-commando über die gantzeMrych j armer, und nöthigte die Türcken, den vorgehabtenSiebenbürgen einzustellen. An. 1696. überließ erVng Teni-?^ch 400°. mann, und belagerte im jun. die ve-- ar, zog aber bey annaherung der feinde davorMilch»,, Uferte ihnen den 27. aug. bey Oltatsch eine schlacht,^lime "Le wahlstatt behauptete. An. 1697. den 2;. mayM, y,»»/ch zu Baden in Oesterreich zur Catholischen reli-r» l;. e am 27. jul. zum Könige von Polen erwehlet, unds/t. ch". m Cracau durch den Bischoff von Cuiavien gecrö-N-Lguenk en diesem jähr überließ er sein recht an <2ach-d'tvvch.c,',"rg dem Hause Braunfchweig-Lüneburg , jedoch^an der mit-belehnschaffl; dem Churtürsten von Bran-k^'g,trat ^ er die erb-schutzgerechligkeit über Quedlin-Mii, j^ttchs-Voigteymnd das Schullhcissen-amt zu Nord-,wifse milchen das Amt Petersberg bey Halle, gegen einea- 8 - iw gelbes ab. Mir diesem Churfürsten hielt er an.
Mit ^ St. Iohannlsberg in Preussen / im jul. hin-c» §Ut,a ^ Ezaar Petro I. zu Rava in Groß-Polen eine un-Ltticke,, eben diesem jähre ließ er seine völcker in PoleneÄ-Feld«,-»» s öie streitigkeiten, so in Litthauen zwischen demÄMe,i k n Sapieha und dem Groß - Fähndrich Oginskyili» E>> srj^»^yzulegen, theils die Türcken zu einem vortheil-Ä'-tu iwingen. Nachdem derselbe an. 1699. im
UDey zu stände gekommen, langte er im aug. zu
C^buka ließ im decembr. die kirche auf dem schlössetr??°tisch-„ denPäpstlichen dluncium Davia zumRömisch-ti/^yev. Gottesdienst einweyhen. An. 1700. den 9. jan. un-W» M en tractat, welchen die Polnischen Gevollmach-Sev »gM,, asLhur-Brandendurglschen Deputirten ivegen El-z„ g.»ey - jakDa hatten, und unterredete sich nach der Leipzi-fet, andenki, ' ^^sse M Oranienbaum mit dem ChurfürstenUnd b'-aog. So dann ließ er Liefland feindlich angreifttkl-ss^dey M üch im jul. selbst dahin , da er zwar über die»x-Me ab.» g^ Vortheil erhielt, vor Riga aber unverrichte-dvn^ieitun^' und von seinen bundes-genossen eine unange-gel'Dänx^g nach hxx «„Hern empfieng, inmassen der KönigMs wüsskn « den i z. aug. zu Travendahl einen frieden ein-zllN^ey Czaar hingegen im nov., vor Narva weg-schN gyqem^den. An. 1701. ließ er dem Könige von Preussen -Königlichen würde gluck wünschen , undi»l Miljs ' nm Czaar zu Birsen in Litthauen ein nahe-dl>ta?der Zv?atte aber das Unglück, daß sein kriegs - Heer imHess Areuss-ss" von den Schweden überwältiget, und so gar
seld^arn ry^-mann in dieses Königreich kommen, welche
N?hren '"!der schlacht bey Clissow oder Binskowdaskracht"-dem die zu ihnen gestossene Cron-armee
angriff die flucht gmomm, , ^acrat,drss-n er mit dem Kaystr ^ Ktye , ftibcgedemselben 800°. mann ub U ^ ^ ^m^genvg ü^vs-Bayern zu gebrauchen. An. . den kürzern
^?em treffen bey Tykocztn oder Pmtvscr 0 Ttzo-
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L,? anstiften, im jan. an. 1704. zu War,ey»»
" Les-reo« Itl. Theil-
föderativ« errichtet, und rhm den gehorsam aufgekündiget hät-ten , weswegen er. sich im fedr. wieder in Cracau einsund , undden i. mertz die conföderwten vor rebelten erklärte. Es kehrtensich aber diese daran nicht, sondern machten mit dem Pri-mas und Cardinal Radziejowsky am 19. april den schluß,ein imorregriuln zu pudssciren, bestunmten auch den 19. jun.zur wähl eines neuen Königs, an welchem unternehmen vielePolen einen solchen absehen bezeigten, daß sie zu Sendomir ei-ne conföderatton dagegen schlössen, und alle diejenigen , so esmit der Warfchauischen conföderatton hielten, vor rebellen undverräthcr des vatterlandes erkannten, auch den Papst durch denUuncimn ersuchten, beyde den Cardinal Primas, und den Bi-schoff zu Posen ihrer würde zu entsetzen. Ob nun gleich derKöniglich-Polnische Printz Jacobus Sobiesky, den der Kö-nig von Schweden zur Crone vorgeschlagen, nebst seinem bru-der Cvnstankino, ohnweit Breßlau durch einige Sächsische Of-ficirer aufgehoben, und nach Leipzig auf die Pleissenburg ge-bracht wurde; so gieng doch die vermeynte wähl auf demmit Schwedischen volckern besetzten wahl-felde bey Warschauden 12. jul. vor sich, und fiel auf den damaligen Woywo-den von Posen, Stanisianm Lesczinsky. Bey alle dem ließ derrechtmäßige König den muth nicht sincken, sondern gieng, nach-dem die semigen bey Posen den General Meyerfeld ubern Haus-sen geworffen , mit anfange des septemhr. nach Warschau, undzwang die drey Schwedischen an Stanislaum abgeschickten Am-bassadoren, daß sie sich, nebst 600. mann an ihn ergeben mu-sten. Hierauf verlegte er seine leuthe in Polen in die wintrr-quar-tiere, und schickte 4000. mann zu fuß, nebst 600. reutern nachSachsen, welche sich, unter dem General von der Schulen-bürg, am 7. nov. bey Punitz ohnweit Lissa wider 9000. Schwe-den dergestalt wehrten, daß sie nach einem fünfmaligen abge,Mäzenen angriff im angefleht der feinde die Oder paßirten.Er selbst folgte ihnen auf dem fuß nach, und langte, allerNachstellungen ungeachtet, glücklich in Sachsen an. An. 1709.erhielt er die unangenehme Nachricht, daß die semigen im jul.bey Warschau geschlagen, und Stanislaus am 4. oct. durchden Ertz - Bischoff von Lemberg gecrönet worden, worauf eeam i. novembr. unvermuthet zu Tykoczin in Litthauen anlang-te , und vielen Magnaten den neu-errichteten Ritter-orden vomweißen Adler ertheilte, auch den Bischoffvon Cuiavien , Gra-fen von Szembeck, an des verstorbenen Radziejowsky stelle,zum krim-,8 kegni ernennte. So dann verfügte er sich zu demCzaar in daS lager bey Grodno, welche stadt er sowol alsTykoczin bevestigte, und in Cracau eine befatzung von ;soa.mann verlegte. An. 1706. den ;. fedr. langte er mit seinergarde und etlichen regtmentern zu pferde in Warschau an,und befahl dem General von der Schulenburg, daß er mit sei-nen bey Guben stehenden trouppen aufbrechen muste, der sodann am 9. febr. über die Oder gieng, und am i;. febr. beyFrauenstadt durch den General von Reinschild gäntzlich geschla-gen wurde. Nach diesem unglücklichen zufall zog er alle seinemannschafft aus Cracau und andern orten an sich, und kamden;, aug. wieder bey Grodno an; der König von Schwedenaber brach im septembr. mit i?ooo. mann in Sachsen ein. Obnun gleich König Augustus mit beyhülf der Nußischen Waffenam 29. octobr. bey Kalisch über den Schwedischen GeneralMardefeld einen vollkommenen sieg befochten; so willigte erdoch, seinen getreuen Unterthanen zu liebe, in den frieden, wel-chen seine Gevollmächttgtcn, der geheime Rath von Imhoffund der geheime LekersnäÄrmn Pfingsten, mit einer gantz un-anständigen Übereilung, den 24. sept. zu Alt-Ranstädt geschlos-sen hatten, und besuchte daselbst am 18. dec. den König vonSchweden. An. 1707. überließ er;->c>o. mann an Engellandund Holland, quartirte seine ccwaüerie auf eine Zeitlang in dasWeimarifche und Eisenachische ein , ließ aber auch die kury vor-her erwehnte beyde Bevollmächtigte, weil sie ihre gehabte in-struction auf eine höchft-unverantwortliche weise gemißbraucht,und fast durchgehends überschritten, vor dem angesicht derSchweden auf den Königstein bringen , und bekam von demSchwedischen Könige, da derselbe wieder nach Polen gieng, am4. sept. in Dreßden eine visite. An. i7°8. wohnte er dem feld-zuge in den Niederlanden incognito bey, ließ zu Wien durch sei,ne Gesandten sowol die Reichs-als Konigl. Böhmische lehn em-pfangen, und suchte aufdem Reichs-tag zu Regenspurg die vierReichs-vots, wegen der Landgrafschafft Thüringen, der Marg-grafschafft Massen und der Burggrafthummer Magdeburg undMeisten , in gang zu bringen. An. 1709. vermehrte er seine inden Niederlanden stehende volcker bis auf 9000. mann, stellteim jun. dem König Friderico IV. von Dänemarck zu ehren,gantz »»gemeine ergotzlichkeiten in Dreßden an, und gieng mitdemselben im jul. nach Berlin. Kurtz darauf aber verfügte ersich, auf inständiges anhalten der gegen ihn treu-gesinnten Po«len , welche der von ihm einseitig geschehenen renunciauon un-geachtet den Polnischen thron niemals vor ledig erkannt - wie-drum in sein Königreich, und gab die Ursachen am 18. aug. ineinem wohlgefttzten manifest an den tag, worauf er auch in demfolgenden octobr. zu Thoren mit dem CzE ^Unterredunganstellte. Au. 1710. machte er in P^e'Mn gegen das nachHom«
mern entwichene Crastauische corpo gehouge anstatt, und brachtedie stadt Dantzig, so Stamslaum vor ihren Kontg erkannt hat-te, dahin, daß sie, ihren fehler zu verbüßen, 6üoooo. gülden er-legen muste. Jmmittelst erlaubte er den Romisch-Catholischen,daß sie auf der Pleissenburg zu Leipzig öffentlich ihren got-
Ccc 2 tesdienst