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--> -.alles im besitz hatte, muste ihm Land-
vor dieabtretung 28000. marck silbers erlegen." ' ' ^ ^ ^ - - --
Men' .^et! nun dreH^. _
dadurch in seine länder weiter einzudringen keineNesch^ftanden, auch durch rauben, morden und brennen,Mstsg glichen schaden verursachten, so ließ sichs der Chur-A ja,,. gehen, daß er aus bekümmernis an. 1428. den
A Catb^i ^ schlösse zu Altenburg starb. Von seiner gemah-ne lveg-ü Hertzog Heinrichs zu Braunschweig tochter, wel,Mera "bvhen altersblind worden, Und an. .1442. gestorben,^nilM,.^t Fridericum, so nach ihm Churfürst worden, Si-Mn,,, Ä/. Bischofs zu Würtzdurg, und Wilhelmum, Land-»^^van, ^^^ingen; wie auch zwey tochter, Annam und Ca-Uen ,n die erste an Landgraf Ludwig den friedfer-Hessen, die andere an Churfürst Friedrich il. von^chs.ckw»^ vermählet worden. Gpangenberg, in der
^ oriem. Lsxon. Üb. VI.
SM12I. 8 sxon. *
der sanftmüthrge, Churfürst zu Sachsen,Mtistz 'vyn Churfürst Friderici I. des streitbaren, und Ca-d-'^dvhrner Hertzogrn zu Braunschweig, die ihn an.N ejftja' .^ 4 . aug. gebohren. In feinen jungen jähren hielt erUly Kayserlichen diensten bey Hofe auf, und machteA seines And Fürstlichen quaiitäten geschickt. Nach abster-Miex- Esters trat er mit seinem jünqern bruder, weil derhMsmundus mit Altenburg, Rochlitz und Weida zu-M ße au^ regierung der lande gemeinschafftlich an, wel»Mas g^vis an. 144;. geführet. Nach dieser zeit wollte Wil-N FrM/uet haben, welches auch durch Vermittelung Chur-E Hesse« des II. zu Brandenburg und Landgraf Ludwigs
M das Algender Massen zu Halle geschehen: Fridericus be-i?! rr»d i^°Eum Sachsen und die Marggrafschafft Meist.Mleich^ Drunter die städte Altenburg, Chemnitz , Zwickau,ivea-« ' Torgau und Delitsch, nebst Burgau bey' wein-wachses. Sein bruder Wilhelmus aberUels „!f. 3 antze Landgrafschafft Thüringen, ingleichen Weis.Mn, nebst den städten Heldburg, Hilddurg-
und Königsberg; Freyderg aber nebst denN reqj/^nd die stadt Weida blieben unter gemeinschafftli.Die theilung wurde hierauf mit der erb-verei«ap?Neiff-« > pu, welches aber den Thüringern, die sich gerneN»ds losretssen wollten, gar nicht anstünde, und nach-tzssgkcit a^Enheit zu der höchst-schädlichen brüderlichen un-fürN„ >? absonderlich, da sich die Thüringer, ohne denei^debun, -Archer zu rathe zu ziehen, mit dem Ertz-Stifteh.Mcy einen vergleich, daß beyde länder in civtl-sachen»AvyN A^, d freyheiten geniessen sollten, einliessen. In-s,Mallxi„^f.vvnVitzthum nebst einigen andern vom Adel,nj^'umld an der theilung war, sondern auch son-^hliktn^s^uete, in öffentlichen zusammenkünften vontK«eh 2 " vrel böses zureden, und Hertzog Wilhelmum,Rath er war, weder chn zu verleiten, grenzU«, dc/» ^emrger mannschafft aufdes Vitzthums schloßtsUlun g-k^rsatzes, entweder dieses zu zerstören, oder denlw? M nehmen. Doch wurde vor dieses mal
L °er ss-,,Mas Albrechten ein stillstand getroffen, worbeyM,?bschaWrst bedungen, der Hertzog sollte die bösen Rä-a>> ^ worzu ssch «her dieser keinesweges verstehen
"' '44s 77ja es währte die ruhe nicht lange, sondern wurde
lyKstirst>^?erum gestöret, da ein geschrey auskam, derM?PZa . Hertzog Wilhelmum, welcher eben zu JenauberfLppstrs Alberti tochter, beylager hielte, nebst denM! 5 , - - Hierüber entrüstete sich Hertzog Wilhelmus,M ^hr,rf,-,„/"nge mannschafft zusammen, und ruckte damitW» >vak8 entgegen, worauf die fache wiederum ver-s°pAein,j Als aber des Vitzthums Hochmuth an Hertzogsdez Avon vielen vornehmen Grafen und adelichen per-
itjx>vnr«.M zu tage unerträglicher wurde, traten diese auföln» pjsttl/st!W, worüber Hertzog Wilhelmus abermalsik «Lllnd Weicher aber durch die Zusammenkünfte zu Naum-ib>ax wiederum gestillel wmde. Man mach-
brüb'i.,Öffnung , es sollte nun endlich einmal zwischentvd.tz's» der friede, welchen ihnen der vatter auftväbve- ^ iheuer anbefohlen hatte, beständig seyn;b°y nicht zwey jähr, da sie aufs neue mit ein.
§ iich Hertzog Wilhelm des Grafen Heinrichswider allen Grafen Günther vonA stj^ ! ""»ahm, welcher letztere den Churfürsten, dem^dA^Niuste f„^rkauffet, zu feinem schütz hatte. Hierü-^>r Gera ein hartes ausstehen, indem
N ^^lichen volckern, welche meistens aus Böh-
^i> lueni>k,- vem andern stürme erobert, und darinnenL.^Unae^^ erwürget, auch viele, unter denen Cuntzv'ilor. ? war, nach Böhmen weggeführet wurden.
' /!/. Thktl.
Weil aber Hertzog Wilhelmus endlich erkannte, wie aufrichtiges der Churfürst mit ihm meynte, und daß an allen bisherigenstreitigketttn böse rathgeber, absonderlich aber der Vitzthum,schuldig wäre, ließ er sich an. 14?«. aufs neue zu Naulnburgin tractaten ein , welche das jähr darauf zu Leipzig mit grösterVergnügung des Meißner - landes ihre endschasst erreichten.Nachdem nun der Churfürst keine unruhe von Hertzog Wilhel-men mehr zu befürchten hatte, muste er das Unglück an seinenbeyden Printzen Ernesto und Alberto erlebenwelche Cuntz vonKauffungen, so 4000. thaler von dem Churfürsten prätendirte,die er vor seine ranzion den Böhmen zahlen müssen, an. 14^.entführte, (siehe Rauffungen » Allein der jüngere Printz Al-bertus ward von einem kohler errettet, der ältere ErnestuS abernach erhaltener gnade frcywilllg von den räubern ausgeliefert,worauf er die übrige zeit seines ledens, welches er an. 1464. be.schlössen, in friede zugebracht. Er vermählte sich an. 14z r.mit Margaretha, Ernesti des eisernen, Ertz-Hertzogs von Oe-sterreich tochter, welche an. 1486. zu Eilenburg, allwo fle sich22. jähr als wittwe aufgehalten, gestorben, und zu Altenburg inder fchloß-kirche begraben worden. Sie hatPrintzen und foviel Printzeßinnen zur welk gebracht. Von diefen ward Ama-lia an Ludovicum, Hertzog in Bayern, und Anna an Älber-tum, Marggrafen zu Brandenburg, vermählet ; Aureli»starb in der jugend; Hedwig aber ward zu Quedlinburg, undMargaretha zu Seusselitz Äebtißm. Von den Printzen leb-ten Friedrich, Heinrich und Alexander nicht lange ( Erncstnsaber und Albertus haben zwey linien aufgerichtet.' Spangen-bergs Sächsische chron.
7>«2e/. in Margarethä, Churfurstin zu Sachsen, todes«
tage.
Fridericus III. der weise, Churfürst zu Sachsen, warein söhn Chmfürfts Ernesti zu Sachsen, welchen er mit seinergemahlin Elisabeth, Hertzogs Alberti III. in Bayern tochter,gezeuget hatte, und wurde an. 146z. den 17. ian. gebohren.Nachdem er seinen vatter an. 1486. zu Colditz durch den todverlohrcn, trat er die Chur, und mit seinem bruder Johanne dieregierung an. Gleichwie er aber die zicrde aller Fürsten zu sei-ner zeit mit recht genennet werden konnte; also suchte er auchvon lag zu tage diese» herrlichen rühm durch Fürstliche rügen-den zu vermehren. Der ansang seiner regierung wurde durchdas reiche Schreckenderg nunmehro Annaberger-bergwerckgesegnet, welches, wie man ausrechnete, in 4. jähren, nachabzug der kosten und zehenden, 124818. Rheinische gülden ein-getragen. An. 1491. trat er eine reise in das gelobte land an,allwo er sich zwar incognito auffuhren wollte, aber doch durchsein vortreflich ansehen bey, dem Sultan in Egypten die Muth-maßung erregte, daß er Fürstlichen stammes seyn müste. Nachvielen gefährlichkeiteu kam er wiederum in seinen landen an,und stiftete an. 1502. die Universität zu Wittenberg , nachdemer bereits an. 1491. nach Kayser Friedrichs tode das Reichs-Vicariat über sich genommen hatte. Ob er sich gleich Luther!eifrigst annahm, konnte doch dieses nicht hindern, daß er nichtwegen seiner gantz ungemeinen lugenden nach dem tode desKaysers Maximilian! 1 ., dessen Rath und Reichs-GeneralsStatthalter er war, zum Kayser wäre erwehlt worden. Alleiner schlug diese hohe würde ab, und gab dem Kayser Carolo V.das voeum, davor zwar Carolus seine erkänntlichkeit durch einansehnlich geschenck an den tag legen wollte, allein Fridericuswollte auch dieses nicht annehmen. Endlich starb er unverheu-rathet an. 112;. den may, nachdem er vorher» das heiligeAbendmahl unter zweyerley gestalt, ohne die letzte ölung, genos-sen hatte. cis Imperstor. 8rix. p. 2;.
tom. II. Lltenb. f. yoz. <L tom. III. k. 912. it. tom. VI.k. 186. tom. VII. k. 170. äs ttatu reli§. L reip. lib. I.
26. . 6kc.
Fridericus, Herzog zu Sachsen, Hoch- und Groß-Meisterdes Teutschen ordens in Preussen und LosäMor des Ertz«Stifts Magdeburg, war ein söhn Hertzog Albrechts des groß-müthigen zu Sachsen, und an. 1474.de« oct. gebohren.Nachdem er zu Leipzig und zu Siena in Italien die ikuäm undsxersitis getrieben, machte er sich sowol auf dem Reichs-tag zuWorms , als auch nachgehends an dem Chur-MayntzischenHofe, beliebt. An. 1494. wurde er zum Hoch-und Groß-Meister des Teutschen ordens in Preussen erwehiet, und vonseinem bruder, Hertzog Georgio, mit ;oo. reutern bis nach Kö-nigsberg begleitet. An. 1504. dmcfihn Alexander, König mPolen, nach Marienburg, den huldigungs-eyd abzulegen, al-lein er erschien nicht, ungeachtet ihn der Papst Julius II- dar»-zu ermähnte, sondern verließ sich auf des Kaysers und desReichs hülffe. Nach diesem verordnete er einen Statthalter irrPreussen, begab sich wieder nach Meisten , und wurde daraufvon seinem vetter, Ertz-Bifchoff Ernesto zu Magdeburg, zumCo-zchuwr ernennet. Er starb aber an. ^lAveni^.. dec.zu Rochlitz an der Wassersucht, und wurde zu Meissen m demDom begraben. m ^8- 66. Larrrtz. heft.
palm-wald. Hartknochs neues Preussen, k. II. c. s. Lins.rer. kruft. üb. VII. -
Fridericus, Hertzog zu Sachstn-Wermar, war ein söhn
HÄM
Fürst Joachim Ernsts zu Anhalt tochter, welche ihn an. 1196.den i mertz gebohren. In fernen lungenzahren lag er demstudiren ob, und lebte mit fernem altern drüber Johann Ernst' " Sdd kiniss