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driüUAkricus n., Hertzog von Sachstn-Gotha,ein sohnFrie-von sE Ä?" ""d Magdalenä Sibyllä, gebohrnen Printzes-^bvbr-n , ward an. 1676. den 28. julii zu Gotha
rr er»""'. Sein Herr vatter entgieng ihm durch den tod , alster» Zr/'Wr alt war, deswegen er unter seiner Herren vet-3kö>nW>?"viwdi und Henrici, Hertzogen zu Meinungen undMilcht stund,und währender ihrer regiments-verwal-th»t, mnem bruder eine reise nach Holl-und Engelland
vor ^ an. 169;. bey seiner Wiederkunft von dem Kaysergier»«« erkläret ward. Gleich bey dem antritt seiner re-viirch vi„, Aes er sich als einen sehr weisen Regenten , indem erGethanen ^chst-nützliche landes-ordnungen das wohl seiner «li-ve,, th-," befördern suchte, auch bey der an. 1699. entstande-lken ij^"ag eine grosse liebe und sorgfalt vor die armuth bli-Wt An.1694. ward er von dem Könige in DänemarckRen« .^Kanten-orden beschenckt. Von den Grafen vonvichstid aufte er die erblichkeit der Ober-Herrschafft von Kra-rnnqAn. 1696. wäre er durch einen in dersoldaten-muste-lvvrg,, "^tehr empfangenen schuß bald ums leben kommen,Renbu»?boch glücklich curiret wurde. An. 170;. ließ er inder <>g vas sogenannte neue Magdalenen-Stift in gegenwartHochfürstlichen Herrschafft einweyhen. An. 1706.^ kluge Vorsorgen die Furstl. Gothaischen lan-n>elchx,, " Müllen und einquartierungen der Schweden,als vonAn. Anen salvum conäuckum erhalten hatte ^verschonet.Me/g j-'als er seinen Herrn bruder vor Toulon eingebüssetber EaMste er nach dem tobe Hertzogs Christiani zum besitz!>ci abi?ss?"°Eisenachischen, und an. 1710. nach Hertzogs Hen-bainaiz ium besitz der Sachsen-Romhildischen lande. Ebeni»cht-u«M A auch den grund-stein zur kirche des GothaischenM>. g? wayftn-hauses, welches auch an. 1712. zu ständeMd r7;°. half er den zwischen den Konigen von Engel-W aus, Masten geschlossenen vergleich zu stände bringen. ErMden ,«gens feinem lande mit dem grösten rühme vorge-i ^schien Obiges durch seine landes-vätterliche Huld in er-M ig? Mand gesetzt, bis er endlich an. 17)2. den 2;. mertzMnbl ^ »'Anes alters an einer verzehrenden kranckheit zuAochflM 'larb, den 2. apr. nach Gotha gebracht, und in dieUn den' Mft zum Friedenstein beygesetzt wurde, woraufMstjn'26.apr. ihm ein solennes gedächtnis-fest celebrirte.
1'aiitzI„Kmahlin, Magdalena Augnsta,HertzogsCaroliWil-^lichxx f'-Auhalt-Zerbst einziger Printzeßin tochter,die von müt-^ «M y j her leiblich geschwister-kind mit ihm gewesen, hat'"get an. 1696. beylager gehalten, und 17. Ander
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i.) Sophiam, gebvhren den zo.mayan.Mrendp» den 29. nov. an. 170;. 2.) Fridericnm, jetzt
?,7.
, gebvhren den 14. apnl an. 1699. ;.)r "Ast,,». ' gebvhren den 12. mertz an. 1701. 4.) CaroluinU-livv ä«' gebvhren den 20. sept. an. 1702., gestorben denah '' 1704. 5.) Johannem Augustum, gebvhren den6.) Christianum, gebvhren den 27. febr. an.ÜbenA den;. mertz 3. e. 7.) Christianam, geboh-Mianum ^7°?. / gestorben den ?. mertz 3. e. 8.)
"helmum, gebvhren den 28. may an. 1706. 9.)aÄ"Uel, , gebvhren den 28. dec. an. 1707. 10.)
,!,alcin. i>, °^vren den 9. april an. 1709., gestorben den io.
^ n«) Mauritium, gebvhren den n. may an.V^icain ^rolum, gebvhren den 17. april an. 1714. i;.)Mvtz, q/chMvhren den 16. julii an. 1715. 14.) Ein todterden io. nov. an. 1716. 19.) Magdalename ,h?bren den 1;. aug. an. 1718., gestorben den 19.dn» 3vbann?'^^"gustam, gebvhren den ;o. nov. an. 1719.ve? ^lch-^An Adolphum, gebvhren den 8. may an. 1721.,bai.^alahlin ^^este ietzt-regierender Hertzog ist, und mit sei-7 c?> ehe Ä,Aner Meinunqischen Printzeßlwin einer unfrucht-n., ^ desindet. Genealogischer LrckivLnus 17; 2.'AII, W-L'44- legcz. Götter, cle Vita L rekms Asliis kri-
^'enberg 17,2. in 4.
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iuai»".und Marggrafen von.Brandenburg/Weiche» Burggrafen zu Nürnberg:
Fti^'derÄ»?'k Churfürst zu Brandenburg, aus dem ge-bea Aci v^^ggrafen zu Nürnberg, war ein söhn BurggrafLl, stpt' Elisadethä aus Meissen, gebvhren an. iz?-.reit »Äschen E^Aner jugend wurde er zu Nürnberg in derV? ru blD?^ rmd andern wissenschafften, die zu selbigerÄtum/.uanfiengen, sehr »vohl unterrichtet, wiewolerEr kau, in den Waffen und Ritter-spielen zu
bey seines vatters leb-zeiten etwan an.izyg.
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^>N Äschensein . „
er zum -r^^^ng in Francken, und wurde in eben die-ützoeldherrn über die Reichs-völcker erwehlet, da?e>n«'we zj-^MNd genommenen raubereyen unterschiedenerKqystxäUen emhalt that. Als die Churfürsten, nach-sptty-iur xh^Attzcln, dessen schwester Burggraf Friedrichsbist j^Al vyss Mlte, des Reichs verlustig erkläret, und des-Ude?,i§^nckrell4, ^seinem bundsgenossen, dem Kö-Mrü- 'ch zu ' üch nichts gutes befahrten, nahmen sie' ihre ^ Anem der klügsten und mächtigstenUl,„ANtg mit ' !^eer dann auch sowol durch genaueR „jA an beyden^? Reichs-Fürsten, als durch kluge vor-Ä^Aranete ^ bahin brachte, daß Wenceslaus
"Wy. /^ ' üch mit gemalt bey der Kayserlichen ho-
"s. Theil.
hert zu erhalten, sondern dieselbe gutwillig an Pftiltzqraf Nil«pertum abtrat. Dieser war. des Burggrafen fchwager, undhatte demselben dieses sein gluck guten theils zu dancken, dahe-ro er ihm einen theil der Reichs-armee anvertraute, als er ei,nen zug wider Galeazium, Hertzog zu Mayland, vornahm,wiewol das vorhaben , selbigen unter den gehorsam des Reichszu bringen, vergeblich war. Hernach kam er mit der stadtRotenburg an der Tauber in streit; denn weil diese, allesabmahnens ungeachtet, eine landwehre zu bauen sich unter»fangen, rückte er vor die stadt, die sich auf den Marbachischenbund, dessen glied sie war, verließ; hub aber die belagerunawieder auf. Doch unterließ er nicht, die fache bey dem Reichs-,Hof-Gericht zu Heidelberg eifrig zu treiben; da denn an. 1407.die Reichs-acht endlich vollzogen wurde, indem der Burggrafnebst dem Bischofs Johann von Würtzburg in die landwehreeinfiel, und darinnen die schlösser Hartenburg „ Gamersfeld,Lichtenthal, Happoltsheim und Endsee schleifte. Als an. 1410.der Kayser Rupertus starb, hatte er abermal gelegenheit, seinansehen in dem Römischen Reich sehen zu lassen,und zugleich dieruhe desselben zu befördern, indem er Sigismundo , Königin Ungarn, des entsetzten Wenceslai bruder, durch seine guterecommendation und emsige bemühung zur Crone verhalf, ober schon nicht hindern konnte, daß nicht etliche ChurfürstenMarggraf Jobst von Mähren erwehlten. Doch dieser machtegleich im folgenden jähre den 19. jan. durch seinen tod Si-gismundo platz, und that zugleich unserm Burggrafen einengrossen gefallen. Denn er hatte bisher die Chur und MarckBrandenburg als einen pfand-schilling besessen. Diese fiel,weil er keinen erben hinterließ, an Sigismundum, der sieihm versetzt hatte, zurück, und dieser bekam gelegenheit, desBurggrafen getreue dienste zu vergelten, und ihm die ansehn-lichsten geld-summen, so er seinetwegen aufgewendet, zu erse-tzen, indem er ihm die gedachte Marck Brandenburg als ober-sten Hauptmann und Verwesern übergeben, gleichwie schonan. 1^46. Ludovicus, Churfürst von Brandenburg, sie Fride-rici groß-vatter Johanni überlassen hatte. Demnach sollte Burg-graf Friedrich samt seinen erben die Marck Brandenburg besi-tzen , bis ihnen 100000. Ungarische gold-gülden von Sigis-mundo oder dessen erben ausgezahlt würden; doch behielt sichSigismundus die Chur-würde, und was einem Römischen Kö-nig vor recht in diesen landen zukommen möchte, damals nochzuvor; und so bald die Churfürsten, die es bisher mit MarggrafJobsten gehalten hatten, auf Friderici zureden nun auch Si-gismundum erwehlet, und dieser die regierung in Teutschlandangetreten hatte, wurden diese trgctaten zur execution gebracht,Sigismundus fand sich mit Marggraf Wilhelm von Missenab, dem Marggraf Jobst ein stück von der ihm versetztenMarck wieder versetzt hatte, nahm erstlich selbst die Huldigungvon den Land-Ständen zu Berlin ein, ohne noch etwas von demBurggrafen zu qedencken; er suchte und erhielte darauf seinesbruders Wenceslai sehnst-und mündliche einwilligung, undübergab endlich durch ausgefertigte äiplomura dem Burggra-fen das land ; welcher erstlich durch vriefe die Stände undstädte versicherte, sie zu schützen, hernach an. 1412. am Johan-nes-tag in der Chur-Marck Brandenburg ankam, und zu Neu-Braudenburg die Huldigung einnahm, wobey sich einige grossevom Adel widersetzten, denen man in dem vorigen verwirrtenzustande gantze städte und Aemter eingeräumet hatte, welchenun wieder eingelöset werden sollten. Unter diesen haben sichdie von Quizau und Rochau sonderlich signalirt, und durchhulffe der Hertzoge in Pommern Friderico zwey gantze jähr zuthun gemacht, inner welcher zeit er sie durch hülste des Bi-schoffs zu Magdeburg und Hertzogs zu Sachsen aus den ftad-ten gejagt, auch sonsten das land von den räubereyen gesäu-bert , und durch ertheilung der justitz in bessern stand gesetzet.Als an. 141;. der Reichs-tag und das LonLillum zu Costiützangieng, wurde der nunmehrige Statthalter von Branden-burg auch von dem Kayser Sigismundo dahin zu kommen er-sucht , welches er auch über sich nahm, und unterdessen die re-gierung der Marck dem von Biberstein auftrug. Hier war ernun das Haupt von dem Kayserlichen geheimen Rath, so, daßSigismundus nicht das geringste ohne ihn vornahm. DerKayser hatte zu feiner reise, die er, zu beruhigunq der Ar-che, nach.Spanien, Franckreich und Engelland thun wollte,geld vonnothen, wie er dann überhaupt kein guter Oecono-mu8 gewesen; Burggraf Friedrich aber war sowol wegenseiner eigenen ererbten schätze, als auch, weil er die Nürn-bergischen kausteuthe an der Hand hatte, im stände, dem Kay-ser behulflich zu seyn. Also kam es dahin, daß mit einwilli-gung der verfammleten Churfürsten , welche gerne sahen, daßdie Marck wieder einen besondern Herrn bekäme, der KayserSigismundus gegen 400000. Ungarische gold - gülden, so erFriderico schuldig worden, demselben auch die Chur-wurde zuBrandenburg, nebst dem amt eines obersten Cammermeistersdes heil. Nöm. Reichs in einer an. 141?, den zo. apr. ausgefer-tigten declaration übergab,doch so,daß nicht nur,m ermangelungmännlicher erben, beydes an den Kayser und dessen Haus zurückfallen sollte, sondern auch wenn er, Sigismundus, oder feinbruder Wenceslaus, männliche erben bekamen, ihnen frey stehensollte, gegen erlegung erst-gedachter mmme, das überlassenewieder an sich zu bringen. Der neue Churfürst nahm hieraufsitz und stimme in diesem Lolleffio, und erhielt, daß die Her-tzöge von Pommern, Otto und Cäsium, welche aufs neue die
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