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einem zu Paris gedruckten/ und la Lreanee äe I'pglise Orientaisüir la transsubüantiation genennten buch erweisen / und widerThomas Smith behaupten wollen. Im übrigen gedencket die-ses Gabrielis Martinus Crusius in seiner Tureo - Orsecia garrühmlich. zier Aiv/E.
* Gabriel von Verona / ein Mönch aus dem Franciscaner«vrden / ward endlich Cardinal / und nahm seinen Cardinals-nahmen von seiner vatter -stadt dem erst-gemeldten Verona her.Einige geschicht-schreiber haben behauptet/ daß er em unehelicheskind aus dem Hause Rangon von Modena gewesen / und ausdiesem gründe eine sabelhaffte Historie erdacht / welche aber vonAubery gründlich widerleget worden. Da er noch in dem ge-dachten Mönchs-orden war / und sich bey seinen mitbrudern be-liebt gemachet / ward er von dem Papst Paulo II. als General-inquisitor in Ungarn gestbicket/ wo er dem Könige MatthiäCorvino gute dienste geleistet hat, für welche ihm das BißthumErla zugewachsen / und hatte er bald darauf die ehre / an. 1476.diesen bemeldten Printzen mit seiner vertrauten braut Beatrixvon Aragonien / der tochter Ferdinands Königs von Neapo-lis / einzusegnen. Nach diesem ernennte ihn der Papst SixtusIV. zu seinem Xuncio in Teutschland und Ungarn, und beor-derte ihn auch den frieden zwischen dem Kayftr Friedrich unddem Könige Matthia zu vermitteln. Er brachte dieses werck soglücklich zum stände / daß der Kayser allen seinen ansprachen andas Königreich Ungarn absagte / und sich über diß verpflichtete /den König Matthiam für die erlittene kriegs-kosten mit bezah-lung zweymal hundert tausend gold- cronen schadlos zu halten.Dieser Monarch wußte diesen Ritter - dienst dem Bischoff Ga-briel nicht besser zu belohnen / als daß er ihm / da er schon Xun-cius gewesen / den Cardinals - Hut verschaffte / welchen er auchvon dem Papst Sixto IV. bey der Promotion von an. 1477. er-hielte. Da Gabriel von Verona die zeitung von seiner Promo-tion bekommen / soll er vor freuden geweint / und darbey ge-sagt haben : es bedaure ihn nichts darbey / als daß er sich nichtjm stände sehe / seine erkenntlichkeit für diesen dienst gegen seinengutthäter, den König Matthiam recht thätlich zu bezeigen. Et-was zeit hernach begab er sich nach Rom / und starb an. 1686.wo sein leichnam in der Franciscaner - kirche beygesetzt worden.
bist. äes Laräin.
Gabriel / (Aegidius äs) läcentiacus aufder Universität Lö-ven / Priester des Franciscaner - ordens / Oesinitor Oeneralisund Lommiklarius üpostolisus in den Niederlanden / war vonLüttich gebürtig / und ließ an. 1675. eine Moral zu Brüssel dru-cken / unter dem titul : 8pecimina Noralis Lkriliisrne <L Nora-lis viaboliLX. Dieser titul ward zu Rom verdächtig gemacht /und muste der aurkor deshalben dahin / um von seiner lehre re-chenschafft zu geben. Allein nachdem man befunden / daß anseinem buche nichts unrechtes sey, wurde es nochmals zu Rom .an. 1680. gedruckt/ jedoch mit einiger Massen verändertem ti-tul / und lediglich 8pecimina Morslia genannt. Man hat esauch ins Französische übersetzt / unter dem titul : 1-8 Mais äs1a Theologie Morale. In dem wercke selbst kommt er der stren-gen partey der Moralisten näher / als der gelinden. Lg?/-.
Gabriel äs Basra / ein Syrischer scribent / hat in seinerspräche alle Lanonss 8>noäorum kürtzlich zusammen getragen,und in zwey theile getheilet / auch sein bedencken hinzu gethan.
, in catalogo Lkalä. lerixt.
Gabriel Gionita / ein gelehrter Maronit / und Professorder Syrischen und Arabischen spräche zu Rom, von wannen erauch nach Paris geholet wurde/um an der Bibel des 1e Iay mitarbeiten zu helffen. Er brachte Syrische und Arabische Bibelnmit sich / welche er mit seiner eigenen Hand von den mamsscrixtisin Rom abgeschrieben / und sind solche zuerst in des le Iay gros-ser Bibel mit puncten/hernach in denEngellandischen kolyglottis,mit einer Lateinischen Übersetzung/ die er selbst mit unglaublichermühe hinzu gethan/ beygefüget worden. Dieses bedauren etliche/daß er die beschaffenheit der Syrischen und Arabischen manu-scripte / deren er sich bedienet / nicht angezeiget/ welches daher ge-kommen / weil er mit dem le Iay uneins worden/ und deswegennicht weiter an diesem wercke arbeiten wollen. Sonst hat erauch noch andere Arabische bücher übersetzt / und unter anderneine Arabische Geographie/ unter dem titul Oeographia ölubien-sis, welche vorher zu Rom Arabisch heraus gekommen / hernachvon ihm und I. Hesronita ins Latein übersetzt und zu Paris ge-druckt worden. Rrno» , Pissoire critique äu Vieux lesssm. Lor>r-a/r. äs Icript. eäit. c.
Gabrieli/ eine edle und alte familie, hat ihren Ursprungvon Eugubio und ^chon im III. Iseculo diesen nah-
men geführet. Nachmals hat sie sich in unterschiedene seiten-linien getheilet / welche sich zu Rom / Venedig / Padua, Fano,und anderswo niedergelassen , und sämtlich berühmte mannergezeuget haben. Facius wurde an. r 1 s 4. sonderlich hoch gehal-ten , und verfertigte einige philosophische bucher, als ä- gua-tuor Dementis; äs vsra kkilofopma. Lc. Hugolinus ist an.14; 8. Groß - Vicarius des Cardinals Joh. Vltelleschi / Ertz - Br-schoffs von Florentz / gewesen / und hat einen tractat von sacra-menten geschrieben. Ludovicus publicirte an. i;6r. einige werck-lein / darinnen von der Übung der gottesfurcht gehandelt wird.Julius / ein Priester / hat die sprachen und Humaniora gelehret/und ist ein Vssiiosoppus, ingleichen ein Orawr gewesen. Erwar bey dem Hercule von Gönzaga / Cardinal von Mantua /welchen er anf das LanciUum zu Trident begleitete , allwo er
gab
zwey redm gehalten hat, welche im druck herausden. Nachmals übersetzte er Xenookonris L^rnpsem-tn.Griechischen ins Lateinische; wie auch einige tractate V ^ ^chc.drey reden Gregorii Xarianreni.und machte andere vuo/ ^^.Er starb zu Eugubio in seinem vatterlande,den 12. mar ^ hinHieronymns / ein Consistorial - Advocat / verfertigte s ercher von der Nechtsgelehrsamkeit / das erste an. ii7l-' all-dem Papst Gregorio XIII. dedicirte / und das andere zui;8;. mit einer zuschrift an Sixtum V. ans licht. V"/Rom den 27. nov. 1587. im 74. jähre seines alters. 4,^0 ge<brieli sind Herren zu Eugubio und von andern lanvin«> ^.zuwesen. Jacobus ist an. 1; i;. koäelka zu Orvieto / an. molive^Florentz Oonkalonier, ferner Legat zu Bononien / tw LhMneur des Kirchen-Staats gewesen,hat auch noch ande^v^chMche ämter bedienet. Diesen kan man noch JuliuM Vvfügen / welchen Urbanus vili. an. 1641. zum CardtM" AsMund Gratianum Bischoff zu Ferrara an. 1070. Adorm lzu Placentz an. noz. Rudvlphum, Petrum und ^welche aus Eugubio waren / an. 1059. i;26. und ^ _lum Bischoff zu Lucca an. 1Z75. , ori8>n-" ^iac>
ä'Ital. bist. Piment. , annali äsll» r
äella Ilmbria <L bibl. Ilinbr. ktzde-t. Ital. . g-.xp>li^"
Gabrieli / genannt Gabriel äi Gabrieli/
Bischoff zu Urbino / war von Fano in derSE
Marckgebürtig. Erhielt sich an den Cardinal Iun l^o
Rovere / welcher / da er unter dem nahmen Jum u-den/ ihm das Bißthum Urbino / und an. ^^.venHut gegeben. Hernach ist er Ikarus zu Perugia.ge>".^ ^
den 6. nov. an. izn. zu Rom gestorben. .
ssocl!<7,o2ar nomencl. Laräin. , biitoir. a
Gabrieli / (Antonius) ein Römer/ war Consistor^gelel^deskssci und der Cammer/und verfertigte ein zu derätA/^mBsamkeit gehöriges werck/ welches einige scribenten den Eder Jurisprudentz genennet haben. Marius Gabrlelw^^s,ver auch ein gelehrter mann war/ gab es an. i?7 .
welch.
Antonius schon den 2;. oct. gestorben./«"^"' „ penLGabrieli / ein Prälat zu Rom / hielt es thells wnhometanern / theils mit den Atheisten / und laugiielelichkeit der seelen. Er soll unterweilen mit semem a ^sammenkünfte und abend - Mahlzeiten angestellet yaosie jederzeit dem teufe! mit menschen - blut / alleryantzien von Hostien, reliquien und andern heiligen vmg jl'"«auch sollen sie viel linder lebendig aufgeschnitten /frauen mit gewissen ceremonien an dem altar uno o"v.HB /geschändet, und ein kleines bild von wachs §ema»)l v eM v §durch den tod Jnnocentn XI. zu befördern, damn en'§Gabrieli an seinen platz kommen möchte. Dieses Pic«^zu Mayland durch einen Römer, nahmens Framu^^ ^
telli, oder wie er sonst genannt wird, Checco §
tag gebracht, als er von einer aewisiim neribn dahin ^ ..
worden, den Marquis ä-, Buffalo zu m^^^ "'suffeii wurde, entdeckte er aufder tortue di^^ocund alle deren anhänger, als: Cavra, Assonsi, d/n M rc.Oliva und Gabrieli, den^eeretarium
»«t einander gefoltert, und nachdem sie ^cin
' ^ ^nem ewigen , andere aber
au/d nÄ^ ^ängms verdammet. Gabriel. Wbdasi^ welchen er für den ersinder ausgab,auten evNipagnren hiervon discuriret hatte, r>ckguten verstand zu zeiqen. Allein lein bluts - verwand^ MNKardinal Altieri, brachte es bev Alerandro VIII. unterDon ^ ^ ^e„n Heuraths - contcacten stinerA ^T>on Marco Ottobonr sich bedunaen üatte, auch datzi ANfein vetter Gabrieli auf freye» fu^ sollte qestellet werdeL^eNbriefA ^schrieb gedachter Gabrieli einen fehr^M^
reMuna ^ b-e Cardinäle, wormnen er
zeiyung bat. Dieses hatte so grosse würckuna , daß. erwurde, auch liesse man die grösten beMidlg"N^feinem Processe weg , und gab vor, er sen nicht ivohi 7
stände.. Diesem nach erhielte er die anade "daß n,a" -^E
werter vernrtheilte; als nur seine ketzerey öffentlich.iU ^oKcitzu Minerva und denn in dem aroffen Male des hellisch ly deniAbzuschwören, welches aber nächgehends nur heim ^chin^zrmmer des katris Lommissarü in aeaenwart von vier 7 i
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demE»"' welchezugleich alle ferne q"
,W Ca-nmer- Clericat auf;o°o. fcudr bel-eftn ^.von gettom "b dem amte des?wronotsru ä? - ^
aia"-,?n!?^ntio XII Es erhielten aber lerne frev
gebracht wurde ^92. aufdascastell von
/p . ns reife - befchreibung. .Mähre« befondere fecte der Medeetal^
re^-hrAorie,? 7/ und r« Polen gestorben, »r«
^ Gabriello ». O' ^ §. , M-/,-
anrGliche/,^" ^ourbon, Ludovici vonVourbvnAwwchter. Sie Gabrielle äe ls Tour
urourllcli. heurathete an. 1458. Ludovicum öo ^ ^an. 1525. porPavra gestorben/ nachb^/t