Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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/^Gabmius Römischer Gouverneur in Syrien und Iu-i" der Christi geburt. Er half da Hyrcano wiederumZ»te nxjZ^enpriesterlichen würde, brachte m Iudäa alles in. "An. widersetzte sich dem Aristobulo , nahm ihn ge-nach Rom. Darauf setzte er Ptolemäümwieder in sein Königreich ein , und schlug Alexan-">eii er lich der Ober-Herrschafft über Iudäam anmassete;

aber des Ptolemäi wider den ausdrücklichen beseht.Kriegs genommen, und auf seinen eigenen köpf mit sei-M»bte « aus der provintz gezogen / auch , wie jedermanMh ,,,^^ch in diesem allem mit gelb bestechen lassen, faßte derMchyj« alle ehrliche bürger in Rom wider ihn einen grossenM, / rüsten ihn nicht ohne schimpf aus der provintz zu-"ist half oU auch Ciceronis rede cis xrovinciis conkuloribus sehrVsse xl'als in welcher er sowol an Gabinio als Pisone eineIlilchz ausübte. Doch war dieses den eiferern für des« "igekW "ach nicht genug , sondern, so bald Gabinius nachan, geschahe wegen dsr aus eigenem gemalt vor-M. »,'anrn einsetzung Ptolemäi eine öffentliche klage widerk Ann.iss?/ der sich nun genug meynte gerochen zu haben, undAhlli si-s, .Zarinn dem Pompejo einen gefallen erweisen ivollte,!°kder wak.°> ?r in diesem Handel des Gabinii an, es konnte aber7 » -ea Aaadenhett noch gunst etwas helffen; Gabinius wurdein Züchtern verdammt, und muste in das elend ziehen.

0 L Spill. pslllm. amig. XIII. L. n. O/o

ltz .'l-ö. XXXIX. p. 17. *

M>stMuus, Kaysers Diocletiani vetter, bekannte sich zur^iv i)z, " religion, und wurde dahero nebst seinem bruder.7, um ' Römischen Bischoff, und seiner tochter Susan-? Christi 28;. zur marter gezogen. Es ist noch

lih -N Genius, ein Römischer HiüorlLus, dessen Stra-t Tab^H' gedencket.

N , Gabelentz, eine alte adeliche familie in Meis-Ablx«jw der Laußnitz, welche vermuthlich von dem schlössel" liqssnW Krimmitschau in dem Meißnischen Ertz - gebürge7 " ehalten, wie denn Georg von der Gavlentz , derLeiden arggrafen Friderico in Meissen in grossem ansehenMd?s 1221. darauf gewöhnet. Albertus ist an. 1446.il»M v°i^ars zu Altenburg gewesen, und hat das kloster Pfor-einkünften versehen. Georg von der GablentzA BliraMeube hat an. 1529. dem Churfürsten zu Sachsenä" a^L'cyn zu Altenburg, auf weichender und seine vorfah-

!e„b?^b verkauft. Christoph und Sebastian auf Wen-rirten an. 1670. In der Laußnitz und zwar in demiAerE" kreise, besitzet dieses geschlecht die Ritter - gütherSpree und Hänichen, in der Herrschafft Pför-Es hat sich schon zu ansang des XV. llecull inMtichÄd Sorau in der Nieder-Laußnitz auf dem Hansei,?Vausgebreitet, von welchem Heinrich an. 1440.ss'Aile ca« ^vrau worden, der an. 1445. St. Barbarä zu eh-Ukheli b "/lie gebauet, und dieselbe mit gewissen einkünftenob-^ali. ,7 Rachgehends ist einer von Gablentz Probst zuh?.' ÄmMLn anderer Probst zu Behnau, Christoph Frantz- Verweser zu Sorau worden. Einer von diesemlh Man. I6;i. einen gewissen vom Adel, der ihn aufda« Sorau angriff- und zog sich solches also zu gemü-Vsserz (5, bch selbst das leben nahm. ann-,1. 8ax.

""ick. "Mitzifthe merckwürdigkeiten. Sorauische

Schlesische curiositaten.

AAemjMu - eine ansehnliche adeliche und nunmehro theilsGräfliche familie in Oesterreich und dem Für-Ma , hat vor zeiten den nahmen Gablkover von, , 7 - führet. Ihren eigentlichen Ursprung hat sie ausTDigM denn daselbst ihr stamm-schloß Gablkoven ohn-ttt, "beringen, zwischen der Jser und Viltz gelegen, wel-"e Oden in den damaligen innerlichen kriegen zersto-Sie besitzet auch noch jeyo einige daherum gelege-tz M nsM.er / welche sie bereits an. 122;. von dem gedachtent« 7 Mildi?M vestung Freinderg (wozu nachgehends dasgekommen) verliehen hat, und bls auf diesenss'ältesten dieses geschlechts empfangen, und wiederst,,«. Die gewisse stamm - reihe fanget man von>kd !ch sei ,Mer sich um das jähr 148°. aus Oesterreich, da-lli i>i?-Latter ^„s Navern aewendet, nach Lvl-

..... die Zacharias aus Bayern gewendet.WgendVNttinarck begeben, und durch ferne vrer sohueerst- M linien angeleget. ^ ^ ^

stiftete der älteste söhn, nahmens Wolfgang,A>> "acba-^ 5 ' tnit tode abgegangen, und unterschiedliche(l.fMn, davon sonderlich folgende zwey zu mcr-(.„T'uvaldlis, der in Italien den titul eines voäkorisS"iarck.«iü^men, und wegen der Lutherischen lehre^GMaben n, ^ln rücken ansehen müssen, da er sich dann7 s!, All. Medergelassen, und an. I<iiy. zu Memmingenlohne waren Wolfgangus.il. und Oswal-jener LoÄor sskeoloNW zu Tübingen , dieserbey auch in die ?o. jähr Rath und Leib-

Aü>: 5 dll>t^Os^Hkchoge zu Würtemberg gewesen. DieserHleronymum , ,s. v. I.. Wolfgangum Ul.,^>,W eMs^ath und Leib - Neäicum , welcher sechs7 ' FüMi'A OblervÄt. Neclic. geschrieben; Iohannem Ia-MI. TsMn Likliotdscsrium zu Stuttgard ; und Ehrt-' und Bürgermeister zu Eßlingen, welcher an.

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i6;r. gestorben, worauf bald hernach dieser äst in Schwadengäntzlich verloschen. (2.) Franciscus pflantzete seinen äst in derSteyermarck fort, und ward ein groß-vatker Zachariä, wel-cher die wurde eines Land - und Hof - Gerichts - Lllslloris, wieauch eines Land - Raths zu Grätz bekleidet, und an. 1652. dieFreyherrliche würde erlanget hat. Erstarb an. 167;. und ließzwey söhne nach sich; der ältere, Hans Siegfried, so gleichfallsdes Landes - und Hof- Gerichts Beysitzer, wie auch KayserlicherRath und des adelichen Vormundschafft - amts Präsident war,gesegnete an. 1707. das zeitliche, und hinterließ Ioh. Philip-pnm Antouium, und Josephum Jgnatinm, davon jener würck-licher Kayserlicher Inner - Oesterreichischer geheimer Rath, undan. 1718. in den Reichs - Grafen - stand erhoben worden. Derjüngere Georg Christian, Kayserlicher Rittmeister, stürtzte an.1686. mit einem pferde, und büßte darüber sein leben ein. Seinsöhn, Hans Anton, diente zu ansang des XVIII. Lsuli demKayser in dem Ungarischen kriege.

Die andere lrnie legte Leonhard an, der sich zu Loiben inder Steyermarck aufgehalten, und an. 1544. das zeitliche geseg-net hat. Sein enckel, Daniel, brachte es in der Artzney - kunstso weit, daß er den titul eines voökori« zu Basel annehmenkonnte, worauf ihm die charge eines Kayserlichen würcklichenRaths, und an. iszo. die Freyherrliche würde zu theil wor-den. Er war ein groß - vatter Johann Martins, Herrn aufSvrowitz, Altenberg, Frauenstein und Nußperg, welcher desLand - Rechts Beysitzer und an. 1682. Verordneter des grossenAusschusses in Kärndten gewesen. Er starb an. 1700. und hin-terließ Martinum Josephum Antonium , Landes - und Hof-Gerichts - Lllslloiem, welcher sich an. 1701. mit einer Gräfinvon Pfaltz vermählet hat.

Die dritte linie hat ihren Ursprung von Ruperto, welcher sichan. i zyo. an dem Bodensee niedergelassen, und mit seiner ge,mahlin, Anna Litscherin von Rönsebach, zehen kinder gezeuget,worunter zwey söhne, Paul und Carl, gewesen.

Die vierte linie fieng Zacharias an, welcher an. 1;;;. zuLoiben mit tode abgieng, nachdem er mit vier gemahlinnen fünf-zehen söhne und neun töchter gezeuget hatte. Von den söhnenhaben die meisten ihr geschlecht fortgepflantzet, und zwar inOesterreich und Steyermarck, woselbst sie die schlösser Pötzen-kirchen, Pühel und Helffenberg, an sich gebracht. Das letzte,Helffenberq, liegt in der Grafschafft Cilley, und hat es einer vongedachten fünfzehen söhnen, nahmens Abraham, welcher an.iüoy. gestorben, durch henrath an sich gebracht. Derselbe warein vatter Georg Siegfrieds zu Scalis unweit Helffenberg , derwegen der Lutherischen religion seine güther verlassen, und sichin das Fürstenthum Gotha gewendet. Sein einziger söhn Ioh.Balthasar begleitete an. 1688. drey Fürstliche Sachsen - Gothi-sche Printzen auf der reise nach fremde länder als Hofmeister,worauf er die stelle eines geheimen Raths und Ober - Consilia-rial - Präsidenten zu Gotha erhalten. Er gab an. 1709. 8wm-ma KensAlogise LamUi°e 6ab1lioveriaiiL in fol. heraus,und lebtenoch an. 1717. im 80. jähre seines alters. Sein mit einer vonHopfgartcn erzeugter söhn , Hans Siegfried, ist Fürstlich-Braunfchweigischer Cammer - Juncker worden.

Gabon, ein Königreich in Congo, darinnen die Mosonleswohnen, hat eine stadt Maceira an dem fluß Gabon.

Gabres, siehe Ghebres.

Gabrias, siehe Babrias.

Gabriel, ein Ertz - Engel, dessen nähme so viel heisset alsGOttes stärcke. Er ist dem Daniel erschienen, dem Zacharias,da er ihn von der geburt JohanniS des Täufers versicherte, undder heiligen Jungfrau Mariä, da er ihr das geheimnis derMenschwerdung des Sohnes GOttes verkündigte. O«»re/, VIII.A IX. I.

Gabriel, ein Ertz-Bischoff zu Philadelphia , mit dem zu-nahmen SeveruS. Er wurde von Ieremia, einem Patriarchenzu Constantinopel, eingeweichet, da er aber sahe, daß er wenigGriechen in seiner gemeine zu Philadelphien hatte, wendete ersich nach Venedig, allwo er der Griechen, welche in dem Ve-netianischen gebiethe lebten, Bischoff wurde, und seine bücherin Griechischer spräche drucken ließ, als da sind: ein kleiner tra-ctat von sacramenten an. 1600. und eine schütz - rede an. 1604.in welcher er wider einige Lateinische Theolog die ehrerbietung/so die Griechen dem brödt und wein noch vor ihrer consecrationerwiesen, vertheidiget. Der Cardinal Perronius hat zuerst dasgedachte buch von dem Abendmahl angeführet, damit zu erwei-sen, daß die Griechen die transsubstantiation eben so, wie dieLateiner glaubten, und daß sie auch gar das Worterfunden, welches eben so viel heisset, als tr-w8iubll3mlAtio.Johannes Claudius hat in seiner antwort, die er Antonio Ar-naldo ertheilet, dieses werck für ein errichtetes buch ausgegeben,weil er des Gabrielis buch nicht besaß, und der Cardmal Perro-nius die Griechischen Worte dieses Ertz - Bisthoffs nicht angefüh-ret hatte. Allein Richard Simon hat zu Parts an. 1671. diese

schütz - rede Gabrielis, darauf es hauptsächlich ankam, in Grie-chischer und Lateinischer spräche, nebst einigen andern tractateneben dieses Mckoris drucken lassen , worzu er noch einige anmer-ckungen gethan, in welchen er beweisen wollen, daß man diesenBischoff nicht unter die zahl der Griechen, welcl-e sich nach derLateinischen kirche gerichtet, setzen könne, angesehen er widerdas LonLüium zu Florentz geschrieben, welches er gleichfalls in

einem