g a l
8 girier ersten gemahlt« Jsabella, GrafSkgMunds
xx keinen erben gezeugt; die andere aber,
' Graf Philipps zu Lodron tochter, (welche sichMit , Fürst Johann Ferdinand zu Lichtenstein ver-
M, >hm 4. söhne und z. töchter gebohren, von wel-Ngxh"5^r nur zwey söhne überlebt haben, wie in dem vor-^on, blicknl gedacht worden. , stens
, eloZ. äl Lspir. illustr. v. 220. äs
llLli^L 608 , oder EI.IR6IILI., VLULLI, OLÜ-'v^^älLI , ein altes Spanisches volck; sie bewohnten
g a I
661
theil von Portugall, und das gäntze Gallicienren seinen nahmen behalten hat. öa«ck^«^.^n, siehe St. Gallen.
?»til, - eine Gräfliche familie in dem Hertzogthnm
M>nq^?che mit den Grafen von Scherffenberg einerley ur-dassx',"ud die Erb-Vogtey des klosters Muckendorff, wieUllich. Vv-^and-Jägermeister-amt in Crain besitzet. Die or-? ÄrtnMm°eeihe fängt Bncelinus mit Ortolpho, einemUvß des ältern, Herrn von Scherffenberg an, der dasRia ""errberg erbauet, sich davon genennet, und um dasN »n ' >tvrrret hat. Von seinen nachkommen stiftete Sieg-r 'vqx das Clarisser-kloster zu Münckendorff bey Stain,ssohnx ^ " alter-vatter Nicolai, der an. izyi. gestorben, undSssaya-« Klassen: ,.) Albertum, der die Osterbergische linieWuili, ^ H aber in dem XVI. lstsulo ausgestorben; 2.) Ae-A«»,i Grafen vonCilley Hof-Marschall; dessen enckelNttic„n 7 ^? dem Ertz - Hertzoge Alberto wider den KayserUerg Hl- bey, und büßte darüber seine schlofft, Gal-A >»>t° 7 ^^Hohenwang ein. Er starb an. 1461. und hinter-andern Fridericum, welcher das schloß Lueg an sichU», ober-älter-vatter Jobst Jacobs worden, dessen
N»> d-xa Adam, an. 1664. als Deputirstr des Hertzogthums" ,,?^den. Derselbe hinterließ unter andern Georgium^ Grafen und Herrn von Gallenberg in Thurn,Gallenstein, edlen Herrn zu Ainfiede, erblichen?"te>!-<-^s klosters Mückendorff, Kayserlichen würcklichen^ , Landes-Verwalter des Hertzogthums Crain,
f Stände und Abgesandten auf dem Reichstage
dessen älterer söhn Wolfgang Weickhard an.erwalter des Hertzogthums Crain worden. «»-6erm. Oalvasors Crain. Zenesl.
!>
^Uer,
»er ^ue uralte adeliche, nunmehr aber Gräfliche fami-« ^ly^^hermarck, welche mit den Grafen Gatt von Gallen-s/M,,, w wapen führet. Bernhard war um das jähr 1140.T ^»eccau, und an. 1542. bekleidete Christoph diese wur-^.Johann Christian, Freyherr, war an. 1640.Kriegs-Raths-Prasident. Sigmund Adam undlkMaft, -
s.Ue K^^stn, waren gegen ausgang des XVII. Lcull Kay^«Ner jl^er-Herren, Maximilian aber an. 1710. Kay?^Ä-,^ltcher geheimer Rath. L«ce/. stemmst, k. IV..'lZMrs Leop. k. II.
eben^' bder Galese, lat. OsIIelium oder dslelmm, eineli^Mq»' 3 ar zu alte Italiänische stadt zwischen Orta und^Mör/Mgen- Sie führet den titul eines HertzogthumssL^i, Hause von Altemps, hatte auch vormals ihreSie ist nach dem Untergänge der Römi-^ "ucr aus dem ruin der benachbarten städte, und nachbericht, aus der stadt Fescennia erwachsen,rsf dachn,"? VI. lleculum zu einer rechten stadt worden.dchU'Wr verfall war Ursache, daß Alexander IV. an.s^Wvfflichen sitz nach Castellana versetzte. Sie be-an. iz 6 r. unter PiolV. wieder, wurde aber>N (S.^sschoffs an. iz?z. erfolgten, absterben mit demVM ch!- - na von neuem vereiniget. Heut zu tage be-> rey kloster, und ungefehr bey 2000. einwohner zu
heOaiib -
' ein in Ober-Oesterreich gelegenes schloß, wel-hö», iugx^^nem vorlängst abgestorbenen geschlecht dieses nah-und« ^' vor jetzo aber zu der Herrfchafft Taxberg ge-Ä ^.Tchjf vebst derselben von dem Freyherr» Benedicto Thev-v„ dn. 171;. hm 2;. bec. an Georgium Josephum,dop Ä Mannstorss verkauft worden. Von Hoheneck,vAv. ^'Oesterreich, wm. I. x. 6z 2.
^hMex.' Wssen die Priester der göttin Cybele, einer mutierk Ky h .^re haben ihren nahmen von dem flusse Gallus in.k» n^ey va-^^ ' woraus sie, ehe sie zu opfern anfiengen,NeMüchev , da denn das wasser des fluffes in ihnen ei-Nakk,,? ihr? , wie sie ihn nenneten, erweckte. Sie
Me N abenE/ mit lausten, als wenn sie unsinnig wären,NhMern "yeurhche figuren , und schlugen immer dabeysstld?M glj„Une trommeln. Sie schnitten sich selbst ihreKöm» „f ab, wenn sie aus dem flusse getruncken hatten,^vieles akü.'vE anders als von verschnittenen bedienet wur-Cyh-,- geschahe zum andencken des Atys, eines favo-dj- f'welcher sich aus Verzweifelung castrirt hatte,V^.Wit ^"'fbheit, fo er dieser qottin gelobet, durch ver-^ Nymphe Sangaris, nicht gehalten. Die
?der in" ^blchfalls diese gottin, unter dem nahmen Iä«svistvv , ^ Oeüm, an, opferten ihr, ui' Theil.
ihr, und hielten auch ihre
spiele mit Römischen ceremonien , erwehlten aber Phrygischemanns-und weibes-personen, daß diese die Griechischen cere-monien halten stillten. Diese nun gierigen durch die staSt, zo-gen auch wol auf dem lande herum, strunzen und tantzten,schlugen ihre trommeln und spielten auf den flöten. Sie trugenauch die statue der Cybele, und bettelten allmostn, wie es ihnendie Römer vergönnet hatten. Kein einiger Römischer bürgecmischte sich unter die Phrygier, oder ließ sich zum dienst dieserCybele einweyhen. Ihre vielfältige betrüge und schelmereyenhat sonderlich Apulejus in seinem güldenen esel meisterlich be-sthrieben. Aoss«. smig. Koni. lib. III. csx. 2,. Alib. IV. s. 4.stntsZm. sntig. Kam. XII. p. 6;;. *
6LHI, war bey den Alten ein besonderes volck, wo dasheutige Franckreich ist. Einige smkores bilden sich ein, sie wä-ren sonst die Gvmeriten genennet worden von dem Gomer, Ja-phets ältestem söhne. Andere aber führen sie mit Diodoro 8l-culo von Galateo, Herculis söhne, her. Ammranus Marcel-linus sagt, sie wären von einem ihrer Könige OeltX genennetworden, und von dessen mutier 6s1m«, mit welchen! nah-men sie doch nur von den Griechen sind geheißen worden. Hie-ronymus und Jsidorus führen es her von dem Griechische»Worte , welches st viel bedeutet, als milch, weil sieweisse leiber gehabt; Cluverius von dem alten Celtischen Wortewallen , welches st viel als reisen bedeutet. So viel ist gewiß,daß dieser nähme sehr alt sey. Sie waren im anfange gute sol-daten, und fielen tapfer an, liessen aber den muth bald sin-cken, und wenn es ihnen unglücklich gieng, wußten sie keinenrath zu finden. Sie waren sonsten gar aufrichtige leuthe, undkonnten keine lügen, diebstahl oder dergleichen lasier vertragen.'In friedens-zeiten bedienten sie sich fleißig der jagd, konntenauch keine faule leuthe dulden. Man beschuldiget sie einigergrausamkeit, indem sie ihre gefangene feinde zu opfern pfleg-ten. Sonsten waren sie stoltz, und im essen und trincken garnicht honnett , auch liebhaber neuer zeitungen. Sie warenaber abergläubisch, und Mercurius hieß ihr vornehmstergvtt, welchem sie bie erstndung aller dinge zuschrieben, auchinsonderheit die Vorsorge des gewerbes. Nächst diesem dientensie dem Äpollini, weil selbiger alle kranckheiten vertriebe; demJovi , welcher im Himmel das regiment führete ; der Mi-nervä, weil von selbiger alle handwercker herrühreten ; demMarti, als dem gott des krteges, welchem sie auch dasjenige,was sie im kriege erbeutet, meistentheils gewiedmet. Dabeyverehreten sie den Herculem, und fürchteten den Satnrnum,dem sie auch menschen opferten , welches sie manchmal aufeines andern gesundheit thaten. Nachdem die Phvcenser undJonier sich zu Marseille veste gesetzet, übten sich die Gallier inder Griechischen spräche, entlehnten auch die buchstaben auSderselbigen, um ihre eigene Wörter auszudrucken. Wiewol sieauch viel aufsätze, ihre eigene geschäffte betreffend, in Griechischverfertigten. Was absonderlich Marseille angehet, so kamenauch von andern orten fremde daselbst zu studiren an, wieehemals zu Athen. Nach diesem wurde nebst der Griechischenauch keltische und Lateinische spräche allda geredt, dahero die-ser ort Iriglmeos , d. i. drey-sprachig genennet wurde.Nicht weniger wurde daselbst die Oratorie, Philosophie, Ma-thematic, Rechtsgelehrsamkeit, Medicin und Theologie profi-tiret. Dahero auch an selbigen orten so viel gelehrte leuthegelebet haben, unter welchen L. Plotius merckwurdig, welcherzu Rom am ersten in der Rhetoric unterrichtet. Nach dessenzeiten sind daselbst und in Italien viel berühmte Redner gewesen,als: Votienus Montanus von Narbonne, Vibius Gallus,Domitius Afer von Nimes, Clodius Quirinalis von Arles ;und obwol die alte beredtsamkeit der Lateiner zu Rom fest-sten nach und nach aufhörest , ist solche doch in den vor-nehmsten städten von Gallien fortgesetzet worden. Auch sinddarinnen berühmte 6rsmnistici gewesen, als Marcus AntoniusGniphon, so Julii Cäsaris, Ciceronis , und einiger andererberühmter Rvmer krXcspwr war. Nicht weniger findet manunter ihnen berühmte Poeten, als : Pctronium, SentiumAugurtnum, Ausonium, St. Paulinum , St. Prosperum,Alcimum Avitum , Sidonium Apollinarem, u. d. g. Vonberühmten Ilitloricis findet man bey ihnen den Trogüm Pom-pejum und Sulpitium Severum. Von kkilostphst hat mananzumercken den Favorinum, und zu der zeit des Christen-thums I welches schon im II. Iseculo daselbst soll seyn gepredi-gt worden,) viel nützliche scribenten. Ihre art zu kriegen be-langend , so hatten sie zweyerley svldaten; etliche wurden vondem Worte 6s-sum, so eine art von pfeilen war, genannt 6Lls-rl, andere 8oläurü. Jene waren geworbene svldaten, die Sol-durier aber waren versuchte leuthe, die sich bey einem vorneh-men Herrn in dienste begaben, damit sie an feinem glucke theilhaben möchten, und wenn selbiger umkam, wollten sie auchnicht länger leben, und ermordeten dahero einander wol selbst.Sie hatten auch eine grosse anzahl bogen-schutzen , welche aufdie erste gegebene ordre marschiren musten. Ihre cavalleriewar wohl emgerichtet. Ein jedweder hatte 2. andere Pferdeunter sich, die ihrem Herrn folgten, rhm beystunden, auch so einpferd unter ihm gtödtet oder verwundet ward, musst ihm einerunter ihnen das seinige geben. Diese anstatt wurde genennetIriinLrKisie, oder die Ordnung der drey Pferde. Ihre leichtereuterey war nur mit einem Helm und kurris versehen; allein ihreLstsxürstsrü oder Lubsnsru, welche zwar erst in spätern
Kkk zeiten