Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ander nicht unterschieden gewesen. Strabo XI. p. 769. schrer-' bet, daß sie Albanische volcker gewesen, und zwischen den Al-banien, und Amazonen gewohnt, dem Plutarchus in kom.nsjo tom. I. p. 6;8. beyüimmet. Sie führten mit den Medernbeständige kriege. Einst war der Medische König Artaus oderArsäus mit z 00000. mann in dieser leuthe land eingefallen,den aber Parsodes überwunden. Endlich gaben sie sich frey-willig unter Cyro in der Perser botmäßigkeit. Doch unterArtaxerxe üongimZno fielen sie ab, und als dieser ihnen mitzooooo. mann fuß - volck und 10000. reutern entgegen gieng,hätte er bald müssen unverrichteter fache zurück kehren, wonicht Tiribazus zwey Könige von ihnen hinter das licht geführet.

in hrtsxerx. , ksrchic. Ls-

küslex. III. 14.

Gelasius I. ein Papst, aus Africa gebürtig, ein söhn desBischoffs Valerii, wurde den 2. mertz an. 492. fünf tage nachdem tobe Felicis II. zum Papst creirt. So bald solches gesche-hen , schrieb Euphemius, Patriarch zu Constantinopel, anihn, um gute freundschafft mit ihm zu pflegen, welches erihm aber versagte, weil Euphemius Acacii nahmen aus demkirchen-buche nicht austhun wollte. Er schrieb nachmals andie Biscbösse in Dalmatren und in der Anconitanischen Marck,wegen der Arianischen ketzerey, die sich daselbst wieder hervorthun wollte, desgleichen an den Kayser Anastastum, welcherden rechtgläubigen viel überlast that, hingegen die Euty-chianer hegte. An. 494. hielt er einen Lzmoäum zu Rom von70. Bischöfen, welche, nachdem sie einen Muß gemacht,was vor bücher heil. Schrift vor canonisch zu halten, setztensie auch verschiedene bücher solcher su<llorum., die in den vori-gen lLLulis gelebet hatten, unter die apokryphen, lind ver-dammten viel häresiarchen. Insonderheit hat er die Mani-chäer aus der stadt vertrieben, welche sich bey dem Nachtmahldes kelchs entzogen, und ein beeret gemacht, daß niemanddas Nachtmahl anders, als in beyderley gestalt gebrauchensollte. Er starb den 21. nov. an. 496. Er hat unter andernviel episteln geschrieben, einen Loäicem 8scrsmeMsrium;ssibrum contra Lut^cüem L biellorium 6s äusbiib in Lürilladlstvris. , üb. XLIV. äs Icrixt. ecclell 7/mr»«,

x. 67. Jacob, bibl. kontik. Q-we, bist. litt.

Gelasius II. hieß vorher Johannes, und war von Gaetaaus dem Königreiche Neapolis aus einer adelichen familie ent-sprossen. Er gieng in das Caßinensische kloster, wurde ein Be-nedictiner - Mönch, und nachdem er unter dem Abt Odevisioin ltuäiis und moribus wohl zugenommen hatte, machte ihnUrbanus ll. weil er ihm grosse dienste geleistet, erstlich zu sei-nem Cantzler, Paschalis II. aber zum Cardinal - viscono deslituls St. Mariä in Cosmedin. Nach, Paschalis tobe wurdeer durch einstimmige wähl der Cardinäle den ;i. jan. an.i i 18. zum Papst erwehlet, auch den 24. febr. dazu consecriret.Cencius Frangipanus aber , Kaysers Henrici V. General , wel-cher lieber einen andern Papst auf dem thron gesehen hätte,ließ ihn, als er nach Rom kam, gefangen nehmen, dochwurde er durch das volck, welches sich Haussen - weise zusam-men rottirte, defreyet. Als Kayser Henricus nach Rom kam,muste sich Gelasius wieder retiriren, und geschehen lassen,daß ein anderer, nahmens Mauritius Lrsccsrenkib, unter demnahmen Gregor» auf den Päpstlichen stuhl gesetzet wurde,welchen er durch eine bulle in den bann that. Er brachtezwar in Apnlien eine ziemliche macht von Normännern undCapuanern zusammen, und gieng damit auf Rom los, saheaber wohl, daß sein Gegen - Papst von Frangipanen allzunachdrücklich soutenirt wurde, wannenhero er sich von dar inFranckreich machte, woselbst er in dem kloster zu Clugny den29. jan. an. 1119. starb. Er hat verschiedenes geschrieben,als: Vllsm. Lrsllni Lpilcopi Lsjstsni L Nsrtyris ; Irsökstumcontra Imp. Hsnricum; llikorisin gnorunäsm Iffsrtyrurncsrminice ; üpillols8, Lc. Sein leben hat Pandulphus Ale-trinus beschrieben, welches Constantius Cajetanus edirt hat,und Papebroch in constu cbron. kill. sä cstsl. kontik. xsg. n.Baronius sä an. m8> hat einen kurtzen extract heraus gezogen.F/ar,»a, p. 192. L'ave, bist. litt. p. 4;;.

Gelasius, Bischoff von Cäsarea aus Palästina, war St.Cyrilli von Jerusalem brnders söhn, succedirte Euzoio an.

und wohnte dem Loncilio bey, so den 2;.stpt. an. )98.gehalten wurde. Theödoretus lobet einen sermon, den er aufder heiligen drey Könige tag gehalten, gar sehr. Hieronymusund Photius gedencken seiner, welcher letztere auch sagt, erhabe zwey bücher Ruffini ins Griechische übersetzt. 7^^-äisl. I. tticro»7nE, äs Icripr. sccl. c. izo.

coä. 88- K 89- Üb. I. äs lum. ecclesi

c. Lbottnr. ^ave.

Gelasius OvriLenus, ein söhn eines kreskMri der kirche zuCyzicum, Bischoff von Cäsarea in Palastina, lebte zu Basiliftizeiten, welcher um das jähr 476- regrerte. Er hat HillorismLoncilii XicXni geschrieben, darinnen aber viel unrichtige fa-chen sind. Man findet selbige in den cnmis Lonciüoruin.7bo,r«r, bibl. num. 15. 88-89- c?avc,

xsg. 259.

Gelasius oder Gelasinus, war anfangs ein Comödiant,und litte hernach im i z. jähre Dioclekiani zu Heliopolis denMärtyrer-tod. Loba»a«,, 27. kebr.

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Geldeuacken, stehe Judoigne. , ^ g->

Geldenhauer, (Gerhardus) war vonbürtig, und wird dahero Xoviomsgun genenner. Mes»die kiumsniors zu Deventer, die Philosophie aber zund machte sich mit vielen Gelehrten, sonderlich w', „ncbekannt. Er hielt sich einige zeit zu Antwerpen " ^ zMwar ein Mönch des Creutzträger - ordens, von v«Hilloriogrspbo und ÜLillore an den Hof des i^ry,

Caroli von Oesterreich, der hernach Kayser waro'wurde. Allein weil er nicht mit in Spanien ßeyc' Nic-danckte er ab, und begab sich an den Hof Phmp>"

gund, Bischoffs von Utrecht, bey welchem er N

mosenier, ÜLÄor und 8eLrecsriu8 war. Nachdem .x» pk,schoff an. 1524. verstorben, trat er eben diese bedien» ^ ya«Marimiliano von Burgund an. An. 1526. wm^li EWittenberg geschickt, daselbst den zustand der st.schulen zu untersuchen, und ertheilte bey seiner r>m ^ ^chen bericht: er könne nicht anders, als diese leM'der Propheten und Apostel schristen conform wäre/ pgMEr verließ auch bald darauf die Catholische rellgio»/^, l>"an den Ober-Rhein, verheurathete stch zu WoichEbrachte sich daselbst und zu Straßburg mit lnfornurVon dar wurde er an. i^zi. nach Augspurg drru'XMlc,selbst er bey dem k^mnsüo St. Annä die Poestr p ^und endlich an. i;;4- nach Marpurg, woselbst erdie Historie, und hernach bis an sein ende 0» . ,,0 °'lehrte. Er starb den 20. jan. an. 1442. an der pe^jg,Mjähre seines alters. Erasmus hat wegen »wer >»-Veränderung sehr scharf wider ihn geschrieben, m ^„11auch nur Vulturium nennet; wiewol doch, so rst'den stellen Erasmi abnehmen kan, ohne daß rr w'eigentlich beschimpfen wollte, sondern lediglich durm ^

ston auf seinen nahmen Geldenhauer. Wegen st' ss'crönte ihn Maximilianus I. an. 1517. zum PoeM eistvornehmsten schristen stnd: Hitioris Lsrsvs cum .äs vetulks Lstsvorum Xobilitste; Vita kdilipWÜpiscopi Illtrsiectini; Lstslogus Lpiloopoium . jhj. vin Spill. vit. Illsolog. *

äs Riff. I.st. üb. III. tkestr.

Geldern, das Hertzogthum, eine von den st"

bischen provintzien an der Maas hin bis an d» , x, E,hat auf der rechten feite Jülich, Eleve, ^

Assel, auf der lincken Brabant, Holland und §„fzeiten war es ein theil von dem Lotharischen u»o - ^^dem Austrasischen Reich. Es ist aber damit Ma ^ paß"mit den übrigen provintzien dieser ansehnlichen "»ni,

Gouverneurs oder Grafen sich derselben eigemvun M Amästet. Man giebt vor, der erste hiervon std ,0.chard oder Richard äs Pont an. 878. welcher an- v MstI,Er hinterließ einen söhn Gerlacum I. der an. 9iAwelchem Gothvfredns folgte, dem sein jüngerer Mdus II. an. 958. succedirte. Dieser letztere nernE'einer Gräfin von Zütphen, starb an. 971-»ndnen söhn Mengosum, der an. 1001. starb. ^ hin'ssj„esöhn und Nachfolger, starb an. 1025. oder z;« MeWichardum III. welcher an. 1061. abgieng.einzige tochter, nahmens Alir oder Adelheid / w « jche>> /dihrem gemahl, Ottoni von Nassau, zubrachte / " zählte,. ffkricus IV. darauf zum Grafen machte. Otto v^Fv'zum andern mal mit Sophien, einer erbm U f Elw'^t-Zütphen. Aus der ersten ehe war gezeuget tv . vB Lkl'von Geldern, und aus der andern Graf Germ Mv ^phen, welcher aber keine nachkommen hiutermw.chpelU^succedirte seinem vatter, und starb an. "^',^lcher>'wnen söhn, nahmens Heinrich, hinterlassen, ^

Segnarde, einerwählte. Heinrich

«rd.'U'.

tochter Graf Gottfrieds vonstarb an. n 61. und hinterließ ^x an-

II.

undymlerm»^ra''-xgiider an. r i 80. ohne erben abgieng, Ottonem, w or ^starb, und einen söhn, Gerhardum lahw^- vl»>

1229. verstarb. Dieses letztem söhn, O»o" apfaNSwarb grosse güther, umgab viele stadte, welev.^ WE j,,,keiner consideration waren, mit mauren, ra LraE yi l-und eineir theil von der Betau, welche er der AeE'corporirte, und starb an. 1271. hinterlaiM ^ Ww^c,der die Grafschaffk Limburg, die er "wor"verlohr. Renaldus II. sein söhn, der roth^^r Lu^ h>^

welch^A/

bitte ihm ^uawüs L ..

L Aden, der Ä " vettern, starben aber AZFL^,.Rvna/bi der andere 142)- ^Ape-u

^errn von Arckel "Eo -^vHanna zum gemahl

und brach/- >,,Z"vstr vekan, von ihr die GeldrM" ^

GrA lerne tochter Manaw

ArnotpHus han- Egnwnd. Dessen söhn Arnoidao^"^ubekain, und?^n", ^"'em söhn Abo/M, derM nd,scheu Hkt-voa/'ce'Ht'/an.g verwahrete, bis ervem sf?

svhy da^rNdL^olo ^uäsce an. 147^-

das geMgnis gesteckt wurde, D"