h>. sel
eÄ ^dachten Carolum mit vorbeygehung seines sohnsM» dn« ^ lvelcher nach dessen an.14.7z. erfolgtem tode pos-A bem lande nahm, und seiner tochter Mariä , dieMdien I Maximilian vermählet war, mit dem übrigen Bur-kchte diese erbschasst hinterließ. Der enterbte AdolphKill b-ir? Maximiliane Flandrischen Händeln vergebens wiederdas^ fangen; aber sein söhn Carolus war so glück-te be<U ^ mit gutem willen der Stände die Oesterreichi-Acht-jD"gen verjagte, und sich vest setzte. Der KayserMstx» wn dahin, baß er die fache den 4. Rheinischen Chur-^ zM^Mscheidung überließ, welche das land dem Kay-Nii hjMcyen, sowol wegen Adolphe enterbung, als auchRch b^Igmondische linie der Grafen das lehen nie vomMi^j^yret. Doch Carolus fieng neue unruhe an, derenv^ab "ü. uberdrüßig war, und ihm das land als ein lehenI' als /.Elches,als er an. i?;8. ohne erben starb, Carolus^vliis-^gefallen M sich nahm, ob schon der verstorbeneej.. °on Egmond Hertzog Wilhelmen zu Eleve zum er-ej, M hatte, welcher sich denn auch bis an. 144z- geweh-rt a„ x,/? der gewalt Caroli weichen müssen. Von dieser„...Geldern zu den Niederländischen provintzien ge-ist hxx grossen revolution guten theils vonMänhj^bgefallen, daher es von selbiger zeit an in das
1»
h'we und Spanische Geldern eingetheilet worden, und... ^Spanischen und Französischen kriegen viel ausge-s^ssen ansang des XVIII. l-LLuli hatte der Konig vonWi stick-« genheit, die alte Clevische prätension mit eini-NstadtV.D behaupten, indem er an. 170;. den 17. dec.WmäaiL^dern nach einer mehr als jährigen bloquade ausMdeil'^en gerissen, und durch den Utrechtischen
D den ä,/7^. nebst der Ober - und Unter-Baillage, wiePlatzen Stralen, Wachtendonck, Middelaer, Wal-?Äejch/"sm, Werden, Wie!, Ray, und Klem-Ravelaer,Mll/a Wckenbeck und Kessel, samt ihren dependentzenNl>i,jsss,,>Oas übrige von Ober-Geldern gehört noch zu denMlvems" Mederlanden, nemlich Rüremond, Venlo, Stef-W: Die übrigen ;. theile dieser provintz aber Be-Zütphen gehören , einige darinnen gelegene< Äa-«^^ücke und andere Fürstliche und. Gräfliche gü-mmen, zu den vereinigten Niederlanden. DieMnivilk^ werden auch nach den vornehmsten städten,M lassx'. Niemägen, Arnheim und Zütphen genennet.
ist ziemlich fruchtbar , sonderlich an holtz undNttz/ssb' und hat 24. städte, und über zoo. dörfer. Diet Ml, j., G, von welcher das land den nahmen hat, liegtPflicht .Mein morast an dem fluß Neers, darein zwischen»>? Niit schloß der fluß Wva kommt, ist nicht groß,wall, breiten graben , 8. bastionen, ;. ra-hornwcrcken regulär bevestiget. Ausser denAen'fliegt das schloß, so besonders mit wercken um-U 0 ^ Julb von dem Neers umringet wird.
. ^ jt.
ist eine vestung, welche die Holländer auf der küste. 'wen provintz Coromandel aufgeführt haben.
(Adrian van) ein berühmter und zu Dordrecht
^4;. gebohrner mahler, welcher seine kunst beyss.At ^eei->.n^
Erlernet, und auch in der art seines Meisters gemah-,-5?t vornemlich über Biblische qeschichten gearbei-ZI'l'l in ^ch . Merck, so er verfertiget, war das leiden JEsuE^'Nen .. Wfeln vorgestellet. Er ist aus ein hohes alter^k-r, ' und hat bey nahem das 80. jähr erreichet. Ns«.
ein mahler, von welchem hier nicht darum die»sr da^er in seiner kunst so vortreflich gewesen , son-d,.Kn "vum, daß er besondere griffe und arten, sich durch-V einqn^auchet; dann weil er die färben ziemlich wohlkchMti x ^er m mischen und heraus zu bringen wußte, aberAM nicht verstünde, so hat er durch andere mahlerHs^sgUchledener art, und sofort andere glieder, und der-
Zahlen lassen" welche er hernach abgestochen,Ede„ ."M Allen gemählden bedienet, und also die un-^ "Mit betrogen hat. De Lr/», sbrege äe 1a vis des
°^r Gelb, heut zu tage ein geringer ort im Ertz-N, H lvqx '-wellen von Muß gelegen,ehedem hieß es Geldu-«iksfhaben V vrt in Nieder-Teutschland, den Drusus soll er-lS .Mlei, 6erm. antig. II. 17. ?- 4°7- Die Rv-
"»dx/U»d Mst ein castell. Tacitus Illlk. IV. 26. ;r.gleich x^twlus kill. nst. XIX. 5. gedencken desselben,7 von Civili geschehenen eroberung.
E-tzib t-i.lkL y.^. il?. Von Bünaus Teutsche' ZEn iv', ub. 11. x. 274. Lg. Masco», geschichte deri»^v)elx
IvN L-!! schöner marcktflecken in Brabant, zwey grosse^ d^Hek^"wals gelegen. Er hat ehemals denen von Ber-^n?cha„s x w>n Dussle, zugehöret, ist aber durch HeurathHornes, von selbigem an das von Rotselaer
' ''U vl? ..e__ 0.,.
g„ v'^-v^i,es, von leivrgem an vas von ^lvnriur,,t-u. "g^twu MerodeundWitthem gekommen. L»e-
vvg ^audius) derLothringische genannt,ein berühmtergeringem herkommen, welcher auS seiner dun-
ckelheit äuf eine verwunderliche weise ist heraus gezogen worden,um durch gantz Europam zu leuchten. In seiner jugend schick-ten ihn seine eitern zur schule, da er aber nichts lernen wollteoder konnte, ward er zu einem pasteten-becker in die lehre ge-than ; da hielt er zwar seine zeit aus, hatte aber wiederumeben so wenig als zuvor in der schule gelernet; er schien einfrey-geist zu seyn , welcher sich auf nichts legen wurde. Dessenohngeachtet wagte er mit leuthen seines berufs einewanderschassknach Rom, wo er aber wenig zu verdienen fände, dann er waein der pasteten-bäckerey eben so unwissend, als wenig tust erdazu hatte. Deswegen, da er an lebens-mitteln Mangel hatte,verdung er sich als junge bey Augustino Tasso dem mahler,ihm die färben anzureiben, mit welchem er von ungefehr, undohne Vorsatz ein mahler zn werden, bekannt wurde. Augustmwar allein m dem Hause, wv er wohnte,und deswegen muste ihmGelee für alles dienen; er that seinem Pferde, er war sein kü-chen-jung, und allgemeiner handlanger. Doch war der meisster mit ihm vergnügt, und da er sahe, daß der junge menschgaaben hatte, gab er ihm die ersten grund-reguln der Perspe-ktive, um neben den haus-geschäfften ihn so viel möglich auchin seiner kunst zu nutze zu ziehen. Der Lothringer war zwaein allem willig, doch gieng es von ansang schwer her, endlich,da ihm sein meister diese ausser seinem kreise fallende bemü-hungen zu zeiten mit geringen geschencken belohnte, machte esihm muth und fleiß, sein geist ofnete sich, und nach und nachfand er sechsten tust daran, und legte sich mit gröstem fleißaufseine mahler-arbeit. Er war gantze tage lang aufdem lande,um die Prospekte auszukundigen, die wunder der natur darin-nen zu untersuchen, und dieselben bestmöglichst nach der na-tur auf das papier und in risse zu bringen. Sandrart erzehletvon ihm, daß er einsten selbst mit ihm auf dem felde gewe-sen, um neben ihm zu studiren, da habe ihn der Lothringersolche natürliche anmerckungen über die Ursachen der verschte.denheit der Prospekte anmercken machen, und so wohl aus denreguln der Optik hergeleitet, warum das nemliche aussehennun auf diese, und ein andermal auf eine andere weise sichzeige, und was die Verschiedenheit der färben verursache, (undzum exempel, warum bey dem thau, und der Morgenröthe, einelandschafft ihrer entfernung, färben und anmuth wegen gantzanders, als auf den abend aussehe? und dergleichen,) daß erdem geschicktesten Natur-kündiger darinnen gleich gekommen.Er hatte ein sehr gutes gedächtnis, und eine starcke einbildungs-krasst, deswegen mahlte er getreulich und genau nach dernatur, und vergaß keine umstände, die er gesehen hatte, ob erschon erst zu hause mahlte, was er aufdem felde mit aufmerck-samkeit besichtigt hatte. Übrigens vertiefte er sich endlich, da ereinsten gusto zufassen angefangen, dermaßen in seiner kunst,daß er sich fast keine bekanntschafft machte, und mit seiner ar-beit allein die zeit vertriebe. Durch diesen fleiß brachte er eSso weit, daß er sich durch seine tafeln und Mahlereyen, nachihrer art, einen unsterblichen rühm erworben, ob er schon kei-nen geschwinden geist darzu hatte, und es nur durch erstaun-lichen fleiß hat erzwingen müssen. Er ward nicht leicht über-drußig , und scheute sich nicht acht tage zu arbeiten, und eSwieder durchzuthun, so er es nicht auf das genauste feiner ge-faßten einbildung nach gemacht fände. Doch hatten seine ge-mählde auch ihre fehler, deswegen konnte er es zu Paris nim-mer dahin bringen, daß er die figuren, so er mahlte, nach demguten geschmack mit den landschafften vereinbaren konnte. Erstarb zu Rom an. 1673. in einem hohen alter. , ab-
rege äs la vie des keintrss.
* Gelee , (Theophilus) hat auf Französisch eine Anatomiegeschrieben , welche in dieser wissenschafft für eine trefliche ein-leitung gehalten wird. Er hat nichts unnöthiges darinnen an-gebracht , und was da ist, hat seine richtige ordnung , und istallzumal mit viel verstand und gutem urtheil geschrieben. AusLaurenlio und Riolano hat er die zur Hilkoriu ltusiomicsdienende fachen, welche in denselben allein für gut gehaltenwerden, genommen, ihre unnützen fragen aber ausgelassen.
Gelenius, (Sigismundus) war von einer guten familieaus Prag, und einer der gelehrtesten leuthe zu seiner zeit.Er kam sehr jung in Teutschland, Franckreich und Italien ,und begriff gar leicht alle drey sprachen, setzte sich auch inItalien in dem Lateinischen veste, und erlernte das Griechi-sche von Marco Musuro. Als er zurück in Teutschland reisenwollte, gimg er über Basel, da er sich bey Erasmo in cre-dit brachte, welcher Johanni Frobenio rieth, daß er ihmdie inspection seiner druckerey auftrug, auch demselben letztlich,zu bezeugung seiner freundschafft und Hochachtung,i;o. du-caten im testament vermachte. Er vertrat die beschwerlichecondition eines aufsehers der Frobenischen druckerey, als w»es viel Hebräische, Griechische und Lateinische bucher zu cor-rigiren gab, bis an seinen tod gantze iahr, und ließ sichzugleich angelegen seyn , etliche Griechische zu über-
sttzen, und über andere zu commentiren» Es wurden ihmzwar anderwärts bessere stellen angetragen , er war aber mitseinem glück zu frieden, und starb/udllch zu Basel an i;54.oder i<;55. im ;?sten jahre semes alters, hinterlassende vonseiner krauen , welche er m dieser stadt geheurathet, zweysöhne und eine tochter. Er war groß von statur, eines vor-treflichen aedächtnisses und subtilen Verstandes. Unter seinen
schriften