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ie^Münd, ( Schwäbischen) eine Reichs-stadt in Schwa-ll» ^nde des Rheimser-thals, nicht weit von dem berühm-ten näk ^orch und dem alten schlöffe Hohenstauffe» gelegen.
mag sie wol von dem Teutschen worte Gmundl>dxx »/ 'Elches ehedessen so viel geheißen , als oltlum üumims,Ausfluß eines fiuffes ; wie denn Gemünd eben in der»ox h^. Wt, wo sich viel däche in die Rheims ergiessen. Zu-Mnunde , welches zum unterschied der andern gleichestenlh „.Schwäbisch Gemünde genennet wird, Raysers- ->d,,d,sFH"ssen, vielleicht daher, daß die Kayser daseiest die»le»-// ?usreuten , und eine stadt anlegen lasten. Wegen der^>>des ist sie ehedessen der thier - garten genennetThier"'wovon der über den marckl üieffende oach noch immerkhr //'ch heißt. Nach dem Reusnero soll der ort um dasKi. wo ' aufgekommen seyn, er ist aber eher nicht als umund nio. zu den zeiten Friedrichs des alten, undNnsto,'?". des einäugigen, Hertzogs von Schwaben aus Ho-R geschlechlc, recht bekannt worden. Dieser letzte
, silier mauer umgeben Haben, wie sie denn eine>!», stadt der Hertzoge von Schwaben damals gewe-x bea»1?e sie auch mit vielen privil-M und dem stadt-rech-M i adiget. Nachdem aber die Hohenstaufische familie in^ mit Conradino zu ende gieng, und deren
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^lid lkr ^ den nachbarn zu theil wurde, hat die stadt Ge-«, ^^mpo abgesehen, und sich in die Reichs - freyheitge-^ lind - sich auch bis hieher maintenirt. Ihre einwoh-?'sthe„' den zeiten der fehdcn in Teutschland in ziemlichem -»/Wesen, so daß die Marggrafen von Baden, Hertzoge ^
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Didniss^a sind Grafen von Würtemberg sie zum öfter« in ihre, aufgenommen. So sind sie auch nebst andern
LAvhen Reichs - städten gemeiniglich in dem laud-friedenMx gMabisthen bunde gestanden. Besonders aber ist vonmercken, daß an. 1-7?- Heinrich der Löwe,s». Friedrich dem IV. allhier in dir acht erkläret wor-st», V,'altcn zelten sollen hier viel turniere gehalten wordender schieß - graben, oder lurnier - graben unterUlbß kMer - kloster noch den nahmen hat. Das RegimentAlle! erv?^t in dem Rath, welche«» das volck aus seinem -".chlct, nachdem sie die kstricios vom regiment ver-geschahe solches sogleich , als die stadt an. 1-48.Affe. "gefallenen Schwäbischen Hcrtzogthum ihre freyheitM Ä-e,, da mochten wol unter den vorigen Hertzvge» die
M das « Patritten das regiment der stadt an sich gebracht,Mich etwas über die gebühr gcdruckek haben. Woraus", Aufruhr entstünde, in welchem die um diese gegendk^iSbessgknen adelichen schlösser Brageberg, Riederbach,l??d,eäE< Wolfs-thal zerstöret, und deren besitzer, so da-As -„/.Mrung annoch in Handen hatten, ihres angemaßtenWtey, V regiment beraubet wurden. Zu ihren Austrag-Naich.M von Friderico IV. an. »47;. nebst ihren Reichs-te, vier oder sechs Rathsherren aus Ulm, Eßlingen,L« tvMukelspühl, Nördlingen und Bopfingen gesetzt wor-tzl^irt prlvileZiuM an. löop. bey der Cammer zu Speyerda» die gM von derselben angenommen worden. An. 1546.
kiv»"M von den Protestirenden belagert und erobert, undS hab?«/"teszell abgebrannt. In dem dreißigjährigen-' Und //'5-die Schweden unterschiedene mal im besitz ge-
' Spanischen succeßions-kriege muste sie an. 170;.
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iin^ch eil^panueym ineeeglvttv-^.».»^ «...
sil ^lllser kreis - trouppen unter dem General Ianus^»lqx^'.chal geschlagen waren, den Franzosen die schlüs-d^"drmgen. Sie hat nicht viel Nahrung, weil sieÜber gelegen, wohin keine rechte Passage gehet,»ee^ner gar guten acker - bau besitzet. Daher die
s^Mer-. M brodt mit baumwollenen strümpfen, lind klei-de dar, ^^lverben. Wie denn wol etliche hundert gold-d^verfx/M wohnen, welche solche arbeit um wenigen ver-E gebri,.' aber auch silber von einem gar geringen haltKe^dieiew."Fell. «Lie haben etwan zwölf dörftr unter sich.haben sie mit kacsr nostern, und beinern corallen,verführt, gehandelt, welches sie in den damali-Zie Illm ffvhl genehret. Zuletzt ist »och zu mercken. daß sietzjMste "'w Halle jährlich etlvas unter dem nahmen einerV eu»s,ff. in fordern haben, davon den Ursprung Knip-ker-MeE' An. 14,5. hat Kayser Sigismund Conradoi» ?.zu ös/W Mit bewilligunq der Churfürsten die Reichs-Ka?E und Ulm versetzt. AIs aber derselbe an. ,4,0.Mwfs uirgnade versieh und zu Nürnberg um zoooo.K / Und i^^^^en, haben einige städte sich ferner angenvm-^bei, do„ 11,„5" Selb vor ihn bezahlet, wovor er ihnen dieCndii/?"^ Halle verpfändet , welche sie auch noch er-! so Na, ^ der stadt an sich selbst noch etwas zu ge-W-Mt ^ -«ar ne doppelte mauren uird graben, und ist nach«iedau, gutem stände. Die gebäude aber sinddesl/A >st das Münster oder die kirche zum heiligenMa ^von L^?^, und maßiver, davon der erste stlfterM g' der Vwneck der vier und vierzigste Bischoff zu Aug.-kk, kerst,^ I68. allda gestorben, gewesen. An. 1497.,'ekiW Mai," die zwey thürme eingefallen, doch ist das an-
der auch einmal zwey burger, so ihm ins gehege gegangen, todtMessen lassen. Vor diesem stunde diese stadt unter dem Al-brecht zu Lorch. topotz,. 8usv. VOLL Oinüaä.
ftir. LlVl«:.1ih.III. c. 17. cls urb. Imp.
k. II. c 1;. siul. 8uev. Hb- IX. k. II. c. 4. äs
urbih. Lsrrn. p. 70.
Gemusäus, (Augustinus) eigentlich von Geschmausgenannt, und von einem alten und guten geschlecht in Schwa-ben herstammend, bekam nach absolvirten tmäns einen Pfarr-dienst in der stadt Müllhausen, wurde aber zu Verfassung derSchweitzerischen Conftßion an. iz;6. nach Basel abgefertiget,allwo er den nahmen von Geschmaus geändert, und sich Ge-musaus zu nennen angefangen. Dieses AugustlM descendentenhaben sich mehrentheils in dem Predig-amt hervor gethan, undist unter andern Hieronymus Prediger in dem städtlern Llechsstall Baßler-gebieths gewesen, welcher in der an. 16; z. entstan-denen bauren-rebelliön von dem land-volck viel erlitten, und dieehre seiner Obrigkeit mit einem sonderbaren eifer, wtewol nichtohne grosse gefahr, beschützet hat; er starb an. i6;6. und hatteeinen söhn, ebenfalls Hieronymum, welcher bis an. 170g. daer gestorben, auf der landschafft in der kirche zu Bencken alsPrediger gedienet. *
Gemusäus, (Hieronymus) obigen Augustini jüngererbruder , krokeftor phylicss und voökor in der Artzney zu Basel,ist gebohren zu Müühauien in dem Elsaß an. 1505. kam an.i^rz. nach Basel, legte sich daselbst aufdie Humanitäten, undhieng sonderlich Henrico Glareano an. An. i?r<i. den 10. febr.da eben gedachter sein kr-ecepwr Glareanus veLsnu« der phi«losophischen Facultät war, wurde er iVlagifter Lrcium , begabsich darauf in Franckreich, excolirte darinnen seine ?Ki!o5opki^niund Meäicin'äm, und machte sich Aristotelem und Platonemsehr wohl bekannt. Zu Turin empfieng er an. 1^,. die vo-üor-würde in der Medicin, und wurde in dem folgenden iahrenach Basel zu der krok. beruffen. Er war so begierig,
allerhand studien wohl zu verstehen, daß er in dem fünf unddreißigsten jähre seines alters noch anfieng von Sebast. Münsterdie Hebräische spräche;» erlernen. Ais er zu emem Fürsten inItalien beruffen wurde, überfiel ihn eine kranckhett, daß erwieder nach Hause kehren, und den 29. jan. an. r;4t- darübersein leben lassen muste, da er mehr nicht als ;y. jähr hatte.Seine zwey söhne Polycarpus und Hieronymus begaben sichauf die drncker-kunst, und haben sich mit ausgebung guter su-üorum einen nahmen erworben, sonderlich aber dieser letztere,welcher auch darbey Rathsherr zu Basel worden, und erst an.1610 im 67. jähre seines alters, mit Hinterlassung einer Ver-mächtnis zum gebrauch eines armen LcbolLstiLi, verstorben.Polycarpus aber starb den mark. an. i;?r. seines alters »4.jähr. Des krofeftorls Gemusst Misten sind: Lpiwme 6eo-k-r-ipb. 8cmboni8 in LaC. versti ; krssftmonos in Lslsni Oper»L ktolomXi Llmageft.; Tkeopbrsfti Opera 6r. cum Iftsek ;it. Lomment. in UriftoCelis guseäam <Lc. prolop.
^E, viC. /.r^. L«/I *
Genav oder Geneppe, eine zu dem Spanischen Brabantaeböriqe, und wegen den vielen forsten zu dem jagen sehr beque-me maueren , nebst einem kleinen und freyen stadtlein, gleichesNahmens, ungefehr fünf Teutsche Meilen von Brüssel, an denarentzen der Grafsthafft Namur, bey dem fluß Dyle gelegen.8 d esem ort hat sich der Konig von Franckreich, Ludovlcus XI.da er noch Dauphin, und mit seinem vatter mißvergnug war,aantze fünf jähr nebst seiner gemahlin aufgehalten. Es ist da.selbst ein gewisses Gerichte, la baute Lour äs Locier genannt,morunter vier kleine städte, 164. dörser, zwölf Baronien undacht Äbteyen gehören. Von demselben pflegt an die Brabantl-M Cantzeley appellirk zu werden.
* oder LMLVM8, LWM, waren vor zelten
äölcker in Rhätien, an dem eingang der Alpen, welchesL"Lraus M Drusius durch ihr land ziehen müs.
An " da^er die Vindelicier bekriegen wollen. Sie wohnten amGlan-fluß in Oder-Bayern zwischen München und WasserburgMn Oun Estiige sind der meynung, daß diese natron im Her-tzoathum Kärndten gewöhnet habe, m der gegend Clagenfurt,und wo der Glan-flnß in die Draw fallt. oä iv. 14.
bist. n!iC. III. IV. Tiber.Y.
nocic. orb. antig. II. 7. §. 2;. Vo.n Bunaus Teut-sche Reichs-Historie, ?. I. Üb-1. k- 47- Abels Teutsche alter-thümmer, I. §- «5- k- ^06.
l^endre, (Johannes) gebürtig von Orleans , ein berühmterMacksmaticus und IIi1Ioricu8,lebte im XVI. fteculo. Er hat ver-tcbiedene fachen geschrieben, und unter andern eine conttnuatlonzu dem buch Ner äes Histoireg Lc. Er ist zu linterfche-dmvonel-nem andern, Johann 1e Gendre von P"uS, welcher auchetwas geschrieben. L« st« Tlstst,««-. ^st bwi.
c Nudovicus Is) ein berühmter Histc>ricu8, war