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Proviants sich nach dem Magdeburgischen zurückUnili^ "er Marck in etwas tust machte; aber durch hiirweg-Zchitz^eipzjg den Churfürsten zu Sachsen nöthigte, die
"»mutz zu -uchen. In diese begab sich auch unser^ lies «^Mte dem kriegs-Rath zu Duden persönlich bey,Key ""W dem glücklichen ausgang der Leipziger schlackst,pftpv-n ''7> wegen wichtiger Ursachen nicht mit befunden, seineMi,«ix "uier commando des Sächsischen Generals Arn-r den Kayser in Böhmen und Schlesien agiren, woNs, viel ausgerichtet wurde, welches des von Arn-!Me>, "wlchem Verständnis mit den Kayserlichen und wider-. König Gustav Adolphen zugeschrieben wurde.
M„qen" Wurden auch allerhand tractate mit diesem KönigeMklif-ä'vem man zu dem vlrekkorlo über alle ProtestantenMqijI wollte, und dagegen eine Vermählung zwischen derM Msv^rintzeßin Christina und dem Chur-Printz Frie-U"cht E äu stiften suchte. Allein der an. i6;i. in derLutzen erfolgte tod des Königs, dessen leiche der^»l a,,^ "ach Wolgast begleitete, verrückte solche anschlage,5ivi,ch""chnach diesem fall, aber vergebens, daran gearbei-An. I6;;. und ;4. brachten zwar die Schwedeneinen guten theil der Westphällschen lande in ihre5 mit schlechtem Vortheil des Churfürsten, zumalNkLj^Mr von den Kayserlichen ausaejagt wurden, undAse>n Mdt bis zum ftiedens-schluß beständig behielten. InMöbx"vre 16;;. nahmen die Kayserlichen Franckfurt und^>k» ^.«.wieder ein, so ihnen im folgenden jähre wieder ent-Aex M, in welchem jähre auch der Churfürst SpandauMacht ssDEam, weil die Schweden nach der Nördlinger-i, l;. in ü'vde fasten aufziehen musten. Auch willigte er an.particular-frieden, den Chur-Sachsen zu Pirna"wt dem Kayser geschlossen, damit die SchwedenLag ch^uter manier aus Pommern geschafft werden, undAe^Mem succeßions-recht in selbigem Hertzogthum nichts?i , wozu ihnen der von König Gustav Adolphen
Nen^M io. ju„. mit Hertzog Bogislao gemachte vergleichtgeben könnte, und auch würcklich nachgehends ae-» Herk».welchem der König sich ausgedungen, daß im falliMcirA 6 sterben sollte, ehe Chur-Brandenburg diese alliantzoder das seinige, Pommern von der KayserlichensK ipx.^steyen, beygetragen, oder so diesem Hause ein an-succeßion streit erregte, der König und die Croniil,k recht haben sollte, das Hertzogthum so lange in
Ii?..VdLMbehalten, bis Verstreit ausgemacht, und dieMk krieges ohne beschwerde von Pommern wieder er-tzeo ven. Dieses bewog , wie gedacht, den Churfürsten,r ,,-Mug der Schweden aus Pommern je eher je lieberDoch gedachte er anfangs keine feindfeligkeitsondern bemühete sich vielmehr
>Ote,
^ben auszuüben
»uvzuuocn , Ivnoern vemuyere ncy vwimeyr'l> und dem Kayser friede zu stiften. Wie denn auchlshInd mhre zu ende lauffende stillstand zwischen Schwe-, sonderlich durch seine Vermittelung auf 26.vEden j^rt worden, in welchem die Polen, alles was dieVAchna" Preussen besessen , und der Churfürst bisher inA^abt, dieser hingegen auch sein Memel und Pil-Er hatte wegen diesen landen an. i6;r.auf den wahl-tag zu Warschau gesendet, wel-Sey ^ verlangte sitz und stimme von den Polen nicht zu-V?»igz ''doch wohnten selbige an. 16;;. dercrönung«iresj-„"wbl^ai bey, und gierigen in der proceßion mitlvj°v Königlichen Printzen. Nachdem also Pillau undr. "r des Churfürsten Händen, continuirte er die
daselbst angelegte zölle, die er durch die erstengantz überlassen, nachgehends aber jährlichdavon abgeben müssen. An. 16z;. und in denjähe es abermal sehr elend in der Marck aus,D>s,weden und Sachsen einander darinnen herumunk Uern nahmen Havelberg, die Werber-schantze,TM vvn sorandenburg ein , wurden aber an. i6;6. bey^»t^berte Schweden geschlagen, welche hierauf ihnen^»- '.der entrissen, und noch dazu mit gemalt dieverwüsteten lande nahmen. Als auchUgieua tzte Hertzog in Pommern, Bogislaus XIV. ohneHEhfteu ,/)vurde der Churfürst von Schweden unter obenHsW^.Machen «n ergreissung derposseßion dieses seinesweswegen er an statt der bisherigen neutra-?ii,M 5i^er sie ergriff, jedoch mit seinem schlechten^worden Marck darüber vollends in den gründ ver-
°rdeä'" me! ... „
Wzuw-s^^d an etlichen orten auf viel Meilen weges kein^, sLMn gewesen. Wiewol auch die bauren hin und^rMeu in dem sogenanten Tremmeling den Schwe-^ «n d-v ^ gethan , wie sie denn auch in diesem jähre^vl»^lrixbpv Havel wieder verlohren, und bis in Pommernu/ Und ki?«°vden. An. iä;8. aber haben sie sich wieder? di, ^.Clbe a Kayserlichen aus der Marck, und bey Werben^chtvek!» retiriren gezwungen. An. i6;y. erober-Chi^E Gardeleben, Driesen, Landsberg und Franck-Nch?rejs-,?Vst aber ließ die verfallene Oderburg wieder re-Dss,?b^ >,j darauf in Preussen, und ließ daraus einigeL^r^Wen, una in Liefland einfallen , weiche bis unter^ starb wehr schrecken als schaden verursachten. Der5^,.. er dieser unruhe zu Königsberg an. 1640. denpufenv. einleitung zur histor.
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von Schweden. lAem, äs reba8 ZSÜIL kriä. Wilkslml LIeLLrancienb. initio.
Georgius, Marggraf zu Brandenburg, sonst der frommezugenannt. Er war Marggraf Friedrichs, des stamm-vattersder Fränckischen linie, anderer söhn, gebohren zu Onoltzbachden 4. martii an. 1484. und von der mutier bruder, Ladislao ,Könige in Ungarn und Böhmen, erzogen. Bey selbigem hatteer sich in solche gnade gesetzt, daß er ihm erstlich Warasdin undetliche verpfändete Herrschassten einzulösen erlaubte, nachmalsaber das Hertzogthum Iägerndorss verehrte, und seinen nochminderjährigen söhn Ludovicum nach seinem tode zu erziehenanvertrauet«:. An. 1515. trat er in gemeinschafft mit seinemältern bruder, Marggraf Castmiro, noch bey lebzetten seinesvattersdieregierung an, reisete an. nach Wittenberg, umLutheri rath wegen der reformation einzunehmen, und bekanntesich hierauf öffentlich zu dessen lehre, suchte auch seinen vatterdarinnen zu unterrichten, und seinen bruder Marggraf Casi-mirn darzu zu bringen. An. 1524. erhielt er von dem KönigeLudwig in Ungarn die confirmation eines mit den HertzogenHans zu Oppeln, und Valentin zu Ratibor aufgerichteten erb-Vertrags, daß im fall beyde ohne erben abgehen würden, dieß:Fürstenthümmer Marggraf Georgen, und dessen bruder Casimirzufallen sollten. Es hat aber der König Ferdinandus mit un-serm Marggrafen an. i;;r. einen vergleich getroffen, daß er,wann diese Hertzogthümmer an ihn fallen würden , dieselbe ihmdem König, oder seinen erben gegen 1;0000. Ungarische gold-gülden mit vorbehaltung der rechten auf Beuthen und Oder-berg abtreten sollte. Bey der bauren-unruhe ließ er so viel ge-lindigkeit, als sein bruder ernst sehen, indem er die gefangenenmit ihm theilte, und den /einigen allen das leben schenckte. An.1526. zog er mit den Böhmen und Mähren wider die Türckenin Ungarn, gieng aber nach der unglücklichen schlacht bey Mo-hatz, so schon von seiner ankunft sich zugetragen, wieder zurück.Nach seines bruders tödtlichem Hintritt übernahm er die vor-mundschasst des hinterlassenen Printzen Albrechts, und besaßmit ihm die lande »«zertheilt, bis durch einen zu Regenspurgan. 1541. aufgerichteten tractat Marggraf Georgen die Onoltz-bachischen lande zugetheilt worden. An. 1528. wurde die Lu-therische religion völlig eingeführet, und hielt er hierauf, mitbeytritt der jmdt Nürnberg , einen Convent zu Schwabach inselbigem jähre, aufwelchem er 17. artickul entwerffen ließ, wor-nach man sich in der lehre künftighin zu richten hätte, die er auchan Chur-Sachsen und Hessen gesendet, welche hernach der Aug-fpurgischen Confeßion zum fundament gedienet. Als er auf demReichs-tage zu Augspurg vor dem Kayser Carolo V. bezeugte,daß, ehe er wollte GOtt und sein Evangelium verläugnen, erlieber feinen köpf sich abhauen lassen würbe, antwortete ihm derKayser: Nicht köpf ab, nicht köpf ab. Er starb endlich den27. dec. an. 154;. zu Onoltzbach, und ward zu Heilbrunn be-graben. Caspar von Eilten, in
einer besondern oration.
Georgius Fridericus, Marggraf zu Brandenburg, Geor-gii des frommen zu Anspach und Aemiliä Hertzoqin zu Sach-sen söhn, ward zu Anspach an. i;;y. denapril gebohren,und nach bald erfolgtem tode seines vatters unter der mutterund Marggraf Albrecht des kriegers Vormundschaft erzogen.Welche vormundschafft aber ihm sehr hoch zu stehen gekommen ;indem nicht allein seine Franckische länder sehr verwüstet, son-dern auch die Schlesischen Hertzogthümmer Iägerndorss, Op-peln und Ratibor von dem Könige Ferdinands eingezogen wor-den. Iägerndorss zwar wurde ihm an. r; ;8. wieder eingeräu-met , und die währender Minderjährigkeit gehobenen renten ausdem Fürstenthum Sagan wieder zu empfangen, angewiesen.Aber vor Ratibor und Oppeln wurde ihm erstlich gedachtesFürstenthum Sagan samt den Herrschassten Sara, Tribel undFriedland verschrieben; bald aber, und noch an. i^g. habendie Vasallen in diesen Hertzogthümmer« r;oooo. gülden zusam-men gebracht, gegen welche summe Marggraf Georgius diebeyden Hertzogthümmer an den damaligen Römischen KönigFerdinandum und dessen erben abzutreten versprochen halte.Ob nun schon dieses geld dem Hause Brandenburg nicht, son-dern etlichen Herren und Edlen der Marggrafschafft Burgauzu Handen gekommen seyn soll, so ist doch das land unter ae-dachte Vasallen nach Proportion des gethanen zuschusses verthei-let, und das Haus Brandenburg von fernerm besitz gänklichausgeschlossen worden. Mit der Fränckischen erbschafft grenzes unserm Marggrafen desto glücklicher, indem ihm nicht alleinseines vatters, und vetters Alberti lande gäntzlich eingeräumet,sondern auch den Nürnberger« und ihren Alliirtengülden zu wiedererdauunq der vestung Plassenburg an ihn zubezahlen, von dem Regenspurgischen Reichs-Convent auferlegtworden. Nachdem er also zum besitz aller dem Hause Branden-burg in Francken zustehenden länder gelanget, hat er nicht aller»die rirchen-und schulen-verfassuvg in demselben auf den ,etzrgenfuß gesetzet, indem er die sogenannten Decanate oder Superin-tenduren und jährliche zusammenkunfte zu den sogenanntenCapituln auch 2. Lcmrubernia llsuperum zu Anspach und Ba-reuth jedes von 24. schillern, nebst 40. trwlal-ttipenclnz von 1;.bis 20. gülden angeordnet, nicht weniger an. 1^82. das 6xmns-lium zu Heilsbronn, wo ioo. fthuler mit speis und tranck,büchern und kleidcrn versorget werden, und endlich 60. stipenstmLLsäemlLs von 4°>. bis 60. gülden gestiftet; sondern auch die
residentz«