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kE/er doch selbst erhöhet hatte, und ließ ihn unge-j«gtx a,,^mge jn arrest nehmen. Dieser geschwinde entschlußeinef^M den übrigen brüdern und jungen vettern DraghilläRh. ein; sie flohen von dem Hos weg, und fanden ohnescheu Mucht und schütz an dem Kayserlich-Constantinopolita-Perjgordes, der Gouverneur von Äurazzo, fiel,fiine ^ ordre von Hof zu erwarten, in Dalmatien ein, undMtzer r-i, progressen machten jederman glauben, baß er in
Mnij, so man ihn nicht beruffen hätte, sichgantz
theils würde bemeistert haben. Georgius, um sich desMen "^en, so die Printzen ihm in Dalmatien angestelleträchen, ließ Draghillä die äugen aus stechen, welcheK hx!?^t erst den Griechischen Kayser zum entschluß brachte,Hafen ouchtlinge in ernst anzunehmen, und Georgium zuFleets Concostephanus, Perigordis Nachfolger, wurdein Dalmatien commandirt, und er schlug auch bey^cht mal, da die armeen aufeinander getroffen, Georgii>Rrz ^« Massen auf das Haupt, daß seine Unterthanen anaufkommen zu verzweifeln begunten, und Dra-ihre» König ausruften , nach welchem dem un-U". Könige, zwar wohlverdienter Massen, nichts mehr^den,v Ms sich auf den gebürgen zu retten, und von einemK ei^Mern seine flucht zu nehmen, bis man endlich seiner^iianffMloß habhafft, und er als ein kriegs-aefangener nachEingeführet wurde, wo er wenig zeit hernach sei-M ,s, 5 'ffgab. Man kan das eigentliche jähr dieser geschichteen. So viel ist bekannt, daß Emanuel Comnenusregierte, da Georgius seines Reichs entsetzet worden,
. chdeo, M es nach an. 114;. muß geschehen seyn , und daß er,»„er zum ersten mal wieder eingesetzet worden < noch^r^ire den thron behauptet hat. kkmili«
^ Geistliche und gelehrte Leuthe:
, Patriarch zu Alerandrien, succedirte JohanniN ebx^srio an. 619. Man hält ihn für dessen Vetter, undd.7<»>a-rimen, welcher, als er von einem gastwirthe garK, b«reVMtl wurde, ihm gelegenheit an die Hand gab, eine son-,'^oe zu beweist», so man in Iohannis leben sehen kan,ss?kqj,Pontius, Bischoff von Neapoli in Cypern, beschrieben.Ub ."Und der kirche zu Alexandrien 14. jähr vor, und
-Man glaubet auch , daß er Chrysostomi lebendessen Photius Meldung thut coä. 96. Vam/E, äsp ^ Obr^lblkoini. <7«ve, p, z l6. , äs Icript.
ltz ' ^ 0. lo.
, Patriarch von Constantinopel, kam an. 678. aneile, welcher deshalben, daß er den Monotheisten an->?k, Er wohnte dem 6 . Loncilio gsnsrsli bey,-V- nachdem er z.jahr und z. Monate BischoffH in sbron. Lara». an. 678.
Lmira genannt, ein Patriarch der Maroniten!^,f»,-^rge Libano, war wegen seiner frömmigkeit und ge-. ^ühmt. Er lebte in dem Lollsgio der Maronitenf ffN pnblicirte daselbst an. 1596. unter dem Papstel^.^ c VIH Syrische und Chaldäische örsmmsticsm,n Gelehrten hochgehalten werden. Als er wieder
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zurück kehrete, wurde er von seiner nation der-- miret, daß sie ihn wegen seiner Verdienste zum Pa-Mchten. Wenige zeit darauf introducirte er beye, >ireaori^„iOK^n Er ist jonsten eben derje-
^' >v?i^llorianischen calender.
Kranciscum äs Galaup äs Chateuil aufdem bergehMaer k Hch' welchen letzter» auch die Maroniten ihm zumMinden Mmmet hatten. Er stund mit den seinigen inwelche die Türcken mit den Emirs hatten,sei„- v "arb endlich an. 1641. Er war ein mann, welchert-Ie. Wi/wuth und wissenschafft alle menschen zy, gewinnenMebeu ^ ^as leben Francisci äs Chateuil, so Marchetti
jUus, ein ketzerischer Bischoff aus Cappadocien, wurdelr.,?Aera>,^^6. wider St. Athanastum durch die Arianer inVHen Ustlfche Bißthum eingesetzet. Vorher war er inV sei»/??uungen gestanden, und es wird gesagt, daß erktzL CvWlf Untreue in finantz-sachen genothiget worden, sichE' v°»7"">wvel zu retiriren. Er war von geringer her-w'Mamen gemüthe, gottlosen Wen, und ketzerischerflrvss^s destoweniger stund er bey dem Kayser Constan-u ansehen, dergestalt, daß die Arianer keinen besserni>>!,°st>y als ihn wider Athanastum zu geben wußten. Er^ vermag haben viel grausanlkeiten wider d-e rechtglau-^U Zkvn«'We Häuser geplündert, ihre klöster verbrannt,^ übe; gespielet, viel Priester getodtet und andereauch den armen, von denjenigen allmo-vM) UM.' es nicht mit ihm hielten. Allem hierdurch!»>( nur einen grossen haß der Christen zu, sondern
^tMern^pr Weiler ihnen gleichfalls an ihren Personenn^ vlet überlast that. " '
, „^"Uderlast that. Er hatte sich der saltz-qucllen,^ ves schjsss , woraus das papier pflegte gemacht^th!' Nnd w-i,. stiget, trieb mit dem salpeter ein monnpo-^ er bj U^ e»ne gewisse todten-baare erfunden hatte, so«istor s^uthe , solche gegen bezahlung zu gebrauchen.' Theil.
Als er vor einem Heydnischen tempel des 6 enü vorbey gieng,sagte er gantz laut: wie lange soll doch dieses grabmahl ste-hen bleiben; und bey einer andern gelegenheit, als er einentempel, der vormals der sonne gewiedmet gewesen, zu einerkirche eingeweyhet, und darinnen an einem verborgenen ortesehr viel todten-köpfe fand , zerstreuete er stlbige. Diesesverursachte eine heftige revolte wider die Christen, und zumalwider diesen Georgium , welchen die Heyden an. ; 6 r. durchdie gaffen schleppten, und nachdem er todt war, verbrannten.Diejenigen, so dem Lriamlmo nicht völlig zugethan waren,hatten ihn auf dem Loncilio zu Seleucia an. Z59. verdammet.Der Kayser Julianus, als er die zeitung von dem tode Geor-gii erhielte, schrieb zwey briefe, einen an die einwohner zuAlexandria, den andern an Eudicium, Gouverneur in Egy-pten, und befahl ihnen, seine schriften genau aufsuchen zu las-sen , und diejenigen, so die Christliche religion betreffen, zuverbrennen, die andern aber von der Rhetoric und Philosophiebeyzubehalten. Er gab auch einem, nahmens Porphyrio , be-seht, seine bibliotheck zusammen zu bringen, und solche ihm nachAntiochiam zu schicken. ex>. sä lolit. <5,
liWr. 76. L 77. Ich. II. L. IZ. L14. 1 ib.II.
c. i;. 5 sLo»rL««,, Ich. IV. s. 8.
Georgius, ein Mönch von Constantinopel, lebte zu ende desVIII. stesuli. Er wurde, weil er des Patriarchen Tarasii Visa-rius war, und mit ihm in einer celle wohnete, LMsellus genannt.Er schrieb eine chronographie von ansang der Welt bis aufMa-ximini zeiten, darinnen er zwar meistens dem Eustbio folget, je-doch zum öftern auch denselben refutiret. Voßius confundiretihn Mit Georgio Hsmsrtkolo. äs Rist. Lrrec. Ich. V.
0. 25. c?ave, äs chrixt. ecsl.
Georgius, Rsmsrcholus genannt, von geburt ein Grieche,der wurde nach ein Archimandrit, hat um das jähr 842. gele-bet, und ein sbronicon geschrieben von ansang der Welt bis aufden Kayser Thevphilum. Rllatr«- , äs Leorgüs p. ;2Z. Lavr,äs scrixt.
Georgius, ein Mönch und Lbsrtoxbylsx zu Constantinopel,nachmals Ertz-Bischoff zu Nicomedien, hat um das jähr 88«.gelebet, und mit Photio grosse freundschafft gepflogen. Er hatverschiedene homilien geschrieben, so Combefisius in seinem sueis.rio bibliotk. kstr. ediret. , äs clsris Leorgiis. LÄve,
äs lcrixt.
Georgius aus Cypern, wurde an. 128;. auf befiehl des Kay,fers Andronici ein Mönch , und nachmals Ertz-Bischoff vonConstantinopel , danckte aber an. 1290. wenige zeit vor seinemtode, wieder ab. Er hat das Llo^ium St. Georgii stlsrtvrlsbeschrieben, welches Bollandus ediret. 0«L». tuxxlsm. st-rixe.
ecslss.
Georgius, Bischoff zu Laodicea, von Alexandrien gebür-tig. Er war in der Philosophie wohlunterrichtet, und an-fänglich kresbMr zu Alexandrien, wurde aber daselbst abge-setzet , und weil er sich auf der Arianer feite lenckete, bestelltenihn dieselbigen an Theodori stelle zum Bischoff zu Laodicea.Er ist einer der schlimmsten ketzer gewesen, hat auch verschiede-nen Lonciliis Wider Athanastum beygewohnet, als dem zu Ty-ro an. ;;5. und dem zu Antiochia an. Z4i. Er wurde hernachan. 147- zu dem Loncilio Lsräicenll beruffen ; und als er da-selbst nicht erschien, mit allgemeinem consens verdammet. Manfindet eine epistel dieses Bischvffs wider den Aetium bey demSozomeno , und einige krsAments virm Lulebii Umilsni beydem Socrate. VosoMe«», , lib. IV. c. i;. , lib. II.
c. 9 . Vbeoäorer«,, beerst, ksb. lib. I. c. L 8 . , coä. 8 ;.
äs lcript. ecclek.
Georgius Martmuflus, Cardinal und Ertz-Bischoff zuGran; stehe Martmuzzi (Georg.)
Georgius, (Joh. Antonius) ein Cardinal und Bischoff vonAleffandrra äells vsglis, von Mayland gebürtig. Er war einerder berühmtesten Rechtsgelehrten seiner zeit, und profitirte mitgrossem sxvl-mlu, hinterliesse auch einige schriften. Erstlich warer Probst der kirche St. Ambrosii, der Hertzog von Maylandaber, welcher ihn als Ambassador nach Ungarn schickte, brachteihm das Bißthum zu Alessandria zuwege. Alexander VI. mach-te ihn an. 149;. zum Cardinal, und an. 1509. starb er zu Rom.
, sntbrop. lib. XXII. Lsräia.
»Georgius, (Dominicus) Abt von Val-Richer, kam aufdie weit zu Cutry , ohnfern Longwic in Lothringen, zu ansangdes rahrs Chnftl 161;. Seine eitern befaffen ein ansehnlichguth, davon sie einen grossen theil zur Unterhaltung der ar,men anwendeten. Nach ihrem tode begab sich Dominicus zuseinem ältesten bruder, welcher zu Wuxen in der vimces deSBißthums Toul Pfarrer war. Er studirte die Philosophie zuLöven, und die Theologie zu Pont-a Moussvn m dem Je-suiter-Lollsgio. Als an. rsz?. die Pfarre zu Cireourt ledigworden, war sein bruder starck an rhm, daß er sich examinl«ren, und alsdann für diese ledrge stelle angeben lasten follte.Er gehorchte seinem bruder, und erhielte dle Pfarre; der Bi-schoff von Toul ordinirte ihn bald darauf, ehe die ordinari zeitverflossen. Gar wenig zelt hernach fiengen die Schweden ihreeinfülle in Lothringen an, tmd verheerten unter andern auch
Qstsir di,